Fluten
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Starke Unwetter trafen Griechenland

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© 123RFSymbolbild
Athen - Starke Unwetter haben am Abend und in der Nacht vor allem im Westen Griechenlands Chaos verursacht. Betroffen waren unter anderem die Inseln Zakynthos, Kefalonia und Korfu sowie Teile der Halbinsel Peloponnes. Auf Kefalonia sei es wegen Überschwemmungen zu schweren Schäden gekommen, berichtete ein Radiosender. So seien Häuser und Geschäfte vollgelaufen, Wassermassen hätten Autos und Motorräder mit sich gerissen. Auch die Straßen von Athen füllten sich am Abend bei einem kurzen, starken Gewitter mit Wasserströmen.

dpa

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18. Taifun dieser Saison bedroht Japan

Tokio. Der starke Taifun „Chaba“ bedroht Teile Japans weiter mit heftigen Sturmböen. Er dürfte sich am Mittwoch von Süden kommend über dem Japan-Meer der Hauptinsel Honshu nähern, teilte die nationale Wetterbehörde mit.
taifun chaba
© Hitoshi MaeshiroTaifun „Chaba“ auf Okinawa: Heftige Regenfälle und starke Winde hatten den Verkehr auf der südjapanischen lahmgelegt.
Sie hob zugleich eine Warnung für die südliche Inselprovinz Okinawa auf, nachdem der Wirbelsturm die Urlaubsregion zuvor mit heftigen Regenfällen und starken Winden heimgesucht und den Verkehr lahmgelegt hatte.

Der 18. Taifun der Saison bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten nahe seinem Zentrum von bis zu 270 Kilometern in der Stunde über dem Meer in nordwestliche Richtung weiter. Ende August hatte der Taifun „Lionrock“ den Nordosten des Inselreichs heimgesucht und mehr als 20 Menschen in den Tod gerissen.

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Schlimmster Sturm seit 50 Jahren triff Bundesstaat South Australia - Ganzer Staat ohne Strom

Der schlimmste Sturm seit 50 Jahren in Südaustralien hat den Bundesstaaten South Australia und Tasmania heftige Überflutungen beschert. Nördlich von Adelaide, nahe der Stadt Gawler, halfen Soldaten den Einwohnern beim Sandsäcke füllen. Auch andere Orte waren von Überflutungen betroffen, u.a., die Weinregion Barossa Valley. In Tasmania im Ort Huonaville mussten mehrere Bewohner mit Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet werden.
South Australia power outage
© Reuters
Ganz South Australia lahmgelegt

Das schwere Unwetter in Australien hatte zeitweise den ganzen Bundesstaat South Australia lahmgelegt. Am Mittwochabend war der Strom ausgefallen, etwa 1,7 Millionen Menschen saßen im Dunkeln. Mindestens zwanzig Hochspannungsmasten wurden zerstört. Auch knapp einen Tag später waren noch Zehntausende ohne Strom. Während des Super-Unwetters wurden etwa 80.000 Blitze gezählt und auf dem 1.849 Meter hohen Mount Hotham Orkanböen bis 135 km/h registriert. Aber auch tiefere Regionen traf es mit schweren Sturmböen um 100 km/h - für australische Verhältnisse ein sehr seltenes Phänomen.

Stromausfall beim Sturm: Gefährden Erneuerbare Energien die Energiesicherheit?

Der Stromausfall hatte auch politische Debatten zur Folge: Regierungschef Malcolm Turnbull machte die Ziele des Bundesstaates bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien verantwortlich. Diese seien unrealistisch, die Energiesicherheit habe Priorität.

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Mallorca - heftige Gewitterschauer und Überschwemmungen

In Palma waren am Samstag (24.9.) besonders die Stadtteile Son Sardina, Son Moix, La Vileta und Son Rapinya von Überschwemmungen betroffen

Am Samstag (24.9.) kam es auf Mallorca infolge heftiger Regenfälle ortsweise zu Überschwemmungen
© Carme Francés
Die Wetteragentur Aemet hat bis zur Nacht zum Sonntag (25.9.) für das Insel-Innere von Mallorca die Warnstufe Orange wegen heftiger Regenschauer und Gewitter ausgerufen. In anderen Gebieten gilt die Warnstufe Gelb. Die Lage soll sich allerdings bis Sonntag vorübergehend entspannen.

Doch am Samstag musste die Feuerwehr oft ausrücken - allein in Palma insgesamt sieben Mal und vor allem im Vorort Son Sardina, wo besonders heftiger Regen niederging und unter anderem Garagen und Erdgeschosswohnungen unter Wasser setzte. Außerdem musste einer der Eingänge zum Inselkrankenhaus Son Espases - der zum Secar de la Real - wegen Überschwemmungen zeitweise geschlossen werden. Viele Straßen in den Stadtteilen Son Moix, La Vileta und Son Rapinya verwandelten sich kurzzeitig in Sturzbäche.

Bereits in der Nacht zum Samstag waren balearenweit wegen starken Regens 14 Zwischenfälle registriert worden - elf auf Ibiza, zwei auf Mallorca und einer auf Formentera. Es handelte sich zumeist um Überschwemmungen oder auf Straßen gestürzte Bäume.

Am Freitag hatten heftige Regenfälle auf Mallorca den Straßenverkehr teilweise stark beeinträchtigt. In mehreren Straßen in Palma stand das Wasser so hoch, dass Autos nicht mehr fahren konnten.

Kommentar: Mallorca ist eine von vielen Regionen, die in letzter Zeit mit sintflutartigen Regenfällen und Überflutungen zu kämpfen hatten:




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Die Grote Manndränke 1362 und Rungholt, das Atlantis der Nordsee

Ob Atlantis oder Vineta - Legenden von Orten, die im Meer versanken, haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Eine davon, die Geschichte von Rungholt, spielte sich direkt vor unserer Haustür ab, in der Nordsee.

Das versunkene Rungholt, eingezeichnet auf einer Karte von Johannes Blaeu, 1662
© historischDas versunkene Rungholt, eingezeichnet auf einer Karte von Johannes Blaeu, 1662
Der Sage nach wurde die reiche, aber sündige Stadt von einer gewaltigen Flut als „Gottesgericht” in den Untergang gerissen. Bis heute ist allerdings weder klar, wo Rungholt genau lag, noch ob es tatsächlich eine wohlhabende Stadt oder gar ein bedeutender Handelshafen war.

Archäologen, Historiker und jede Menge Laienforscher sind auch jetzt noch auf Spurensuche. Sie studieren alte Quellen, durchsuchen das Watt zwischen Pellworm, der Hallig Südfall und Nordstrand und streiten sich - teilweise erbittert - um die korrekte Interpretation der historischen Berichte und archäologischen Funde.

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Bis zu 100 Liter Regen in Altenroda lösten eine Schlammlawine aus

Unwetterartige Regenfälle haben am Samstag in Sachsen-Anhalt eine Schlammlawine ausgelöst. Bis zu 100 Liter Regen fielen in Altenroda innerhalb kürzester Zeit vom Himmel.
schlammlawine altenroda
An einem Flussbett löste sich ein Hang und schoss als Schlammlawine durch den Ort. Gärten und Felder des 600 Einwohner-Dorfes wurden überschwemmt. Zahlreiche Straßen mussten zwischenzeitlich gesperrt werden.


Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand. In zahlreichen Privathaushalten entstanden durch die Wasser- und Schlammassen erhebliche Sachschäden.

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Schwere Gewitter treffen Südfrankreich - 80.000 Menschen ohne Strom

Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in Zehntausenden Haushalten der Strom ausgefallen. Besonders betroffen ist die Stadt Bordeaux.
unwetter südfrankreich, erdveränderungen
© STÉPHANE LARTIGUE
Nach schweren Gewittern an der französischen Atlantikküste ist in etwa 80 000 Haushalten der Strom ausgefallen. In 19 Départements im Westen und Südwesten des Landes gaben die Behörden Unwetterwarnungen aus.

Betroffen war zunächst vor allem die Küstenregion Aquitanien von Bordeaux über das Baskenland bis zur spanischen Grenze. Dort seien innerhalb von drei Stunden 21 000 Blitze gezählt worden, berichtet die regionale Zeitung Sudouest. Es wurde erwartet, dass die Stürme mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 90Kilometern pro Stunde anhalten.

Während der Unwetter stürzten Bäume um und Keller liefen voll Wasser. Menschen kamen nicht zu Schaden.

dpa/ees/odg

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Überschwemmung bei Unwettern in Tirol

In Tirol ist am Samstagabend aufgrund eines Hagelunwetters eine Mure abgegangen. Dadurch wurde die Sanna verlegt, das Wasser staute sich. Es kam zu massiven Überflutungen. Zivilschutzalarm wurde ausgelöst, Gebäude mussten evakuiert werden. Zudem wurde eine Tirolerin (28) bei einem Blitzschlag verletzt.

Überflutung Tirol
© APA/ZEITUNGSFOTO.ATDas Wasser stand bis zu zwei Meter hoch.
Das heftige Unwetter ging in der Gemeinde Grins im Bezirk Landeck nieder. Betroffene Gebiete standen zeitweise bis zu zwei Meter tief unter Wasser. Nach Angaben der Landesregierung wurden alle Straßen und Brücken im betroffenen Gebiet gesperrt. 73 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden zwischenzeitlich in der Kaserne in Landeck untergebracht. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Überschwemmungen in Nordkorea: Über 130 Menschen getötet und fast 400 Vermisste

Fast 400 Vermisste - Zehntausende Menschen auf Hilfe angewiesen
Überschwemmung NOrdkorea
© KCNA/AFP/Archiv133 Menschen bei Überschwemmungen in Nordkorea getötet
Durch schwere Überflutungen sind in Nordkorea mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen, knapp 400 werden noch vermisst. Über hunderttausend Menschen seien zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen worden, meldete die UNO am Montag. Der Fluss Tumen, der teils die Grenze Nordkoreas zu Russland und China markiert, war nach heftigen Regenfällen im Gefolge des Taifuns "Lionrock" Ende August über seine Ufer getreten.

Die Zahl der Toten nach der Unwetterkatastrophe im Nordosten des isolierten Staats sei auf 133 gestiegen, teilte die UN-Organisation für humanitäre Hilfe (OCHA) mit. Etwa 107.000 Menschen hätten ihre Wohnungen und Häuser entlang des Tumen verlassen müssen. Mindestens 140.000 Menschen seien dringend auf Unterstützung angewiesen. Mehr als 35.500 Häuser seien überschwemmt worden; von ihnen seien 69 Prozent komplett zerstört. Rund 16.000 Hektar Ackerland seien überflutet.

Kommentar: UN eingeschaltet: Nordkorea vermeldet abgeblich „erfolgreichen“ Atomwaffentest


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Weiterhin sind viele Provinzen in Thailand von Überschwemmungen betroffen

Wie alle Jahre wieder herrschen in einigen Provinzen und Stauseen akuter Wassermangel während in anderen Provinzen aufgrund des anhaltenden starken Regen Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutsche gemeldet werden.

Thailand Überschwemmungen Fluten September 2016
© Unbekannt
In der südlichen Provinz Phang Nga werden die Bewohner im Bezirk Kapong von den Behörden weiterhin vor möglichen Erdrutschen und Sturzfluten gewarnt. Diese Warnung gilt bis auf weiteres, teilen die Behörden mit. Diejenigen Menschen, die in die Provinz reisen wollen, müssen in Kapong mit erheblichen Schwierigkeiten im Straßenverkehr rechnen. Aufgrund von Überflutungen soll es auf der Petchakasem Straße zu erheblichen Schwierigkeiten kommen.

Auch im Norden, in der Provinz Nan, sind 18 Häuser in vier Dörfern im Bezirk Santisuk von den Überschwemmungen betroffen. Nachdem im Bezirk Thung Chang eine Flut wand den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte und zusammenbrach, kämpfen auch hier die Bewohner mit den Folgen des Wassereinbruchs. Die Armee hat bereits Soldaten zur Verfügung gestellt, die den Bürgern in ihrer Not zur Seite stehen und ihnen helfen.

In Nakhon Sawan hat der Oberflächen Abfluss des Phetchabun Bergs dafür gesorgt, dass Hunderte von Reisfeldern im Bezirk Chum Saeng überflutet wurden und unter Wasser stehen. Das Büro der lokalen Verwaltung für durch das Hochwasser gezwungen, die Schleusentore in der Region zu öffnen. Sie wollen damit das Flutwasser entlasten und versuchen, weitere Schäden an der Ernte zu verhindern.

In der Nordöstlichen Provinz Nakhon Phanom hat das Hochwasser ebenfalls schon mehr als 500 rai fruchtbares Ackerland überschwemmt und die Ernte zunichte gemacht. Davon sind vor allem drei Dörfer im Bezirk Natom betroffen. Die Landesbehörden haben bereits ein Team engagiert, dass rund um die Uhr die Wasserstände des Mekong überwacht und notfalls sofort Alarm schlägt, falls der Wasser Pegel des Mekong weiter ansteigt.

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