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Überschwemmungen im Niger - 46.000 Menschen verloren ihr Zuhause

Niamey - Bei Überschwemmungen im westafrikanischen Niger sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen und zehntausende weitere obdachlos geworden.
flood niger
Heftige Regenfälle hätten besonders in den Wüstengegenden von Tahoua im Westen des Landes sowie in Agadez im Norden schwere Schäden angerichtet, teilte die Regierung am Freitag in Niamey mit. Unter den Todesopfern waren demnach auch mehrere Kinder.

Mehr als 46.000 Menschen verloren durch die Überschwemmungen ihr Zuhause. Die Behörden hätten zunächst Lebensmittel zu den Hochwasseropfern gebracht, weitere Hilfsgüter seien unterwegs, hieß es in der Mitteilung.

Die Vereinten Nationen hatten vergangenen Monat mitgeteilt, durch Überschwemmungen seien in den beiden am schlimmsten betroffenen Gebieten 19.500 Stück Vieh verendet und hunderte Hektar Ackerland zerstört worden. Niger hatte gerade mit einer Hungersnot als Folge einer Dürre zu kämpfen, als die heftigen Regenfälle einsetzten.

apa

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Schweres Unwetter in Mazedonien forderte mindestens 20 Tote

In der mazedonischen Hauptstadt Skopje sind bei Überschwemmungen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Laut Medienberichten stieg das Hochwasser nach heftigen Gewittern mit Starkregen in einigen Vororten auf anderthalb Meter.
unwetter mazedonien
© dpa
Bei heftigen Gewittern und Überschwemmungen sind in Mazedonien mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben dauert die Suche nach weiteren möglichen Opfern an.

Ein heftiger Gewittersturm hatte am Samstagabend die Hauptstadt Skopje getroffen. Die starken Regenfälle wurden von Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 70 Stundenkilometer begleitet. Besonders betroffen waren die nordöstlichen Vororte von Skopje.

Binnen zwei Stunden fielen laut dem Wetterdienst 93 Liter Regen pro Quadratmeter in Skopje - rund die Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge für den gesamten Monat August. Der Starkregen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

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Nach langen Regenfällen in Indien: Brücke stürzt teilweise ein - Mindestens 22 Tote

In Indien hat sich ein schweres Unglück ereignet: Im Bundesstaat Maharasthra stürzte nach schweren Regenfällen eine von zwei Brücken teilweise ein, mehrere Fahrzeuge fielen offenbar in den Savitri-Fluss. Viele Menschen werden vermisst.
brückeneinsturz indien
© AFP/INDIAN COASTGUARD
Bei einem Brückeneinsturz im Westen Indiens sind vermutlich 22 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Busse waren in den Hochwasser führenden Fluss Savitri gestürzt, möglicherweise auch noch mehrere Fahrzeuge. Das Unglück ereignete sich im Bundesstaat Maharasthra, etwa 170 Kilometer südlich der Metropole Mumbai, dem früheren Bombay. Die eingestürzte Brücke ist eines von zwei Bauwerken, die am Unglücksort über den Fluss führen.

Eine von zwei einspurigen Brücken über den Savitri-Fluss wurde teilweise mitgerissen, Fahrzeuge verschwanden in den Fluten.

Kommentar: Viele Länder in Südasien sind momentan von dem Monsun betroffen, wo fast täglich neue Meldungen über Ertrunkene gelesen werden können.


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Unwetter ohne Ende: Ist das alles die neue Normalität?

In der Nacht auf Donnerstag haben Starkregenfälle den Landkreis Ebersberg heimgesucht. Mindestens drei Menschen mussten gerettet werden. Und immer dringlicher wird die Frage: Ist das alles noch normal?

Autos wurden vom Wasser herum gewirbelt oder verschwanden in den Fluten.
© Stefan RossmannAutos wurden vom Wasser herum gewirbelt oder verschwanden in den Fluten.
Ebersberg/München - Im nächsten Jahresrückblick hat sich einer seinen Platz längst gesichert: der Starkregen, der ja so was wie der Hauptdarsteller dieses durchnässten bayerischen Sommers ist. Seine Auftritte seit Anfang Juni sind inzwischen kaum mehr zu zählen. Am Dienstag tobte er sich über dem Landkreis Weilheim-Schongau aus. In der Nacht auf Donnerstag war der Kreis Ebersberg dran.

Die Drehbücher ähneln sich immer sehr: Über einem sehr kleinen Gebiet fällt besonders viel Regen herunter. Ort des Geschehens war diesmal das Gebiet zwischen Ebersberg und Grafing. Hier kamen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zeitweise bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Eine Folge: Die B 304 verwandelte sich in einen Fluss. Am Donnerstag waren die Einsatzkräfte bis in den späten Nachmittag hinein damit beschäftigt, das Wasser abzupumpen und den Schlamm zu beseitigen. Außerdem mussten mindestens drei Menschen aus brenzligen Situationen befreit werden.

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Hochwasser in Nepal bringt riesige Hängebrücke zum Einsturz

Augenzeugen in Nepal haben den Einsturz einer riesigen Hängebrücke über dem Tinau-Fluss in der südlichen Stadt Butwal aufgenommen, nachdem starke Regen ein Flussufer weggespült hatten.
Hochwasser Butwal Nepal
Nepal wird derzeit von heftigen Monsun-Regen heimgesucht, die landesweit zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen. Laut Regierungsangaben sind bereits 58 Menschen wegen Hochwasser ums Leben gekommen, 20 weitere werden vermisst.

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So viel Regen wie in einem Monat: Ausnahmezustand für Teile Berlins

Innerhalb von zwei Stunden hat es so viel geregnet, wie sonst in einem ganzen Monat. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz und hat den Ausnahmezustand ausgerufen.
überflutung berlin
© Jörg Carstensen/dpa
Eine heftige Unwetterfront hat am Mittwoch in Berlin viele Straßen und Keller überflutet und in Brandenburg Millionenschaden verursacht. Um 16.02 Uhr rief die Berliner Feuerwehr den Ausnahmezustand aus, der bis zum Abend galt. Binnen zweieinhalb Stunden wurden nach Auskunft des Lagedienstes fast 300 wetterbedingte Einsätze gezählt. Fast bei allen musste Wasser von Straßen, aus Unterführungen und Kellern gepumpt werden. Verletzt wurde nach der vorläufigen Bilanz niemand.

Probleme gab es vor allem im Straßenverkehr: In der Innenstadt standen ganze Straßenzüge unter Wasser, Hauptverkehrsachsen wie Sachsendamm und Yorckstraße waren zeitweise nicht passierbar. Im Gleimtunnel zwischen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen sollen Autos vom Wasser weggeschwemmt worden sein. Bei der BVG mussten nach Angaben der Leitstelle viele Busse gestoppt oder umgeleitet werden. Die U-Bahnen fuhren trotz einzelner Wassereinbrüche durch.

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Auf Dauerregen folgt Land unter am Ammersee - Schule schickt Schüler heim

Der Dauerregen sorgt für Chaos im Landkreis, vor allem am Ammersee. Die Realschule Herrsching musste sogar den Unterricht abbrechen und rund 800 Schüler heimschicken.

In Herrsching steht das Wasser zentimeterhoch auf den Straßen.
© hvpIn Herrsching steht das Wasser zentimeterhoch auf den Straßen.
Seit 9 Uhr morgens ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Der Dauerregen sorgte für überflutete Keller, Straßen und Gehwege. In der Herrschinger Realschule drang das Wasser in den Keller ein, auch auf dem Pausenhof stand es rund 40 Zentimeter hoch. Den rund 800 Schülern bescherte das einen freien Tag. "Wir haben die Schüler nach Hause geschickt", sagt Direktorin Rita Menzel-Stuck. "Der Bürgermeister und die Feuerwehr haben uns gesagt, dass wir das Untergeschoss und das Erdgeschoss nicht nutzen können." Damit sei klar gewesen, dass es Platzprobleme gäbe. Außerdem funktionierten die Technik und die PCs nicht, so Menzel-Stuck. Nach und nach wurden die Schüler nach Herkunftsorten geordnet heimgeschickt. "Den Anfang machte Starnberg, da ging der Bus um 10.19 Uhr", sagt die Direktorin.

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Unwetter in Oberbayern: Konzertunterbrechungen, Stromausfälle und starker Regen

In Teilen Oberbayerns ist es am Samstagabend zu heftigem Unwetter mit Hagel gekommen - mit Stromausfällen und auch Auswirkungen auf diverse Konzerte.
Blitzeinschlag,Gewitter
© Flickr/ antone kom
Im Chiemgau und im Landkreis Altötting kam es zu heftigen Unwettern mit Regenschauern, Hagel und starkem Wind. Laut Feuerwehr gab es in Pfaffing im Landkreis Rosenheim Unwetterschäden. In einigen Teilen der Gemeinde fiel offenbar der Strom aus. Zwischen Traunreut und Trostberg soll es überflutete Straßen geben.

In Tüßling im Landkreis Altötting musste ein Konzert des Sängers Cro aufgrund des heftigen Starkregens unterbrochen werden. Das Gelände am Veranstaltungsort, Schloss Tüßling, war zunächst geräumt worden. Konzertbesucher suchten Schutz in der Reithalle und im Gewölbesaal des Schlosses. Mit einiger Verzögerung konnte das Konzert aber dann schließlich doch stattfinden. Anders in der Höhenburg Stein an der Traun: Das dort geplante Konzert musste aufgrund der Wetterlage abgesagt werden.

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Starkregenfront traf auch Norden Deutschlands

Ein Bach tritt über die Ufer, Gullys sprudeln, mehrere Keller sind voll Wasser: Das Unwetter hat dem Ort in Stormarn besonders zugesetzt.
oststeinbek unwetter
© Peter Wüst, shz.de
Oststeinbek/Hamburg - Eine heftige Starkregenfront ist am Donnerstagabend über das östliche Hamburg und den Südosten Schleswig-Holsteins hinweg. Besonders stark hat es dieses Mal Oststeinbek (Kreis Stormarn) erwischt. Dort liefen innerhalb kürzester Zeit mehrere Keller und Garagen von, Straßen wurden überflutet und ein Bach trat über die Ufer. Gullys sprudelten über.

Eine Ortsdurchfahrt musste wegen Überflutung zeitweise gesperrt werden. In einem Keller stand das Wasser anderthalb Meter hoch und drückte ein Garagentor ein. Eine Brücke über einen Bach war komplett überspült. Die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe hat in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr rund vierzig Einsätze gezählt und die Freiwillligen Feuerwehren aus Oststeinbek, Havighorst und Glinde in den Lenzeinsatz geschickt. Im gesamten Südosten Schleswig-Holsteins bis hoch nach Kiel sowie in weiten Teilen Niedersachsens gelten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor starkem Gewitter, Sturmböen und Starkregen.

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Unwetter über München und Umland: Sintflutartiger Regen und Hangrutsch

München - Feuerwehr im Dauer-Einsatz, Störungen bei der S-Bahn, Hagelschauer und sintflutartiger Regen: Am Donnerstagnachmittag hat ein Blitz-Unwetter München heimgesucht. Hier sehen Sie Bilder und Videos:
unwetter münchen
© fkn
Gut beraten war am Donnerstagnachmittag, wer einen Schirm oder eine Regenjacke bei sich hatte: Gegen 16 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Ein kurzes, aber heftiges Unwetter zog über die Landeshauptstadt. Bis 17.30 Uhr gab es eine Unwetterwarnung für München. Das schwere Gewitter, teils mit Sturmböen, Starkregen und Hagel, bescherte der Feuerwehr viel Arbeit. Pendler mussten sich gedulden: Auf der Stammstrecke kam es wegen des Unwetters im Großraum München auf allen Linien zu Verspätungen von etwa 30 Minuten. Bäume im Gleisbereich blockierten einige Abschnitte.

Umgestürzte Bäume und brennender Dachstuhl

Bis zum frühen Abend wurden die Kräfte der Feuerwehr zu 32 Einsätzen gerufen. „Die ganze Bandbreite war dabei“, sagte ein Sprecher. Straßenkreuzungen und Unterführungen standen unter Wasser, Keller waren vollgelaufen, Bauzäune waren auf Fuß- und Radwege sowie Fahrbahnen gestürzt und mussten von der Feuerwehr wieder aufgestellt werden. In der De-la-Paz-Straße in Nymphenburg fiel ein größerer Baum auf eine Tiefgarageneinfahrt und blockierte diese. In der Fasanerie geriet ein Dachstuhl in Flammen, möglicherweise aufgrund eines Blitzeinschlags. Etwa 130 bis 140 Kräfte waren im Einsatz. In den Abendstunden gingen weiterhin zahlreiche Notrufe bei der Leitstelle ein.