Fluten
S


Cloud Precipitation

Karon in Thailand erlebt die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten

Karon erlebt die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten
© Kritsada MueanhawongKaron erlebt die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten
Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Karon , Herr Ittiporn Sangkaew erklärte nach einem schweren Regenguss am Dienstagmorgen, dass die verheerenden Überschwemmungen in seiner Gemeinde die schlimmsten der letzten Jahrzehnte seien.

Karon erlebt die schlimmsten Überschwemmungen sei
© Kritsada Mueanhawong
Geschäfte und Wohnhäuser wurden von dem Schlamm und dem Wasser der gegenüberliegenden Baustelle an einem Hang entlang der Patak Straße bis zu einem Meter tief überschwemmt. „Das ist die schlimmste Überschwemmung, die wir seit Jahrzehnten erlebt haben“, sagte Herr Ittiporn nach einer Besichtigung vor Ort.

Neben dem Gemeindepersonal waren zahlreiche Nachbarn und freiwillige Helfer zur Stelle und versuchten das Hab und Gut der Bewohner aus den von den Überschwemmungen betroffenen Häusern und Geschäftsräumen zu bergen.

Die Überschwemmungen hielten gut zwei Stunden an, bevor das Hochwasser wieder langsam zurückging.

Der stellvertretende Bürgermeister Ittiporn sagte nach dem Rückgang der Überschwemmungen, dass er die Gemeindeverwaltung beauftragt hat, so schnell wie möglich einen Entwässerungsgraben neben der betroffenen Straße zu graben. Er will damit eine erneute Überschwemmung des Gebietes in der Zukunft verhindern.

Cloud Precipitation

Afghanistan: Unerwartete Flutwelle riss Auto mit - Sieben Tote

An Afghan man tries to get out of flood water after a heavy rain in Samangan province, northern Afghanistan, April 17, 2016.
Symbolbild
Kabul - Fünf Kinder und zwei Frauen sind in der afghanischen Provinz Khost von einer plötzlichen Flutwelle mitgerissen und getötet worden.

Sie hätten in einem Auto gerade ein Flussbett durchqueren wollen, als die Welle sie erfasste, sagte der Sprecher des Gouverneurspalasts, Mubares Sadran, am Dienstag.

Die Männer der Familie hätten noch versucht, das Auto herauszuziehen, aber die Welle habe es weiter durch das Flussbett gerollt. Kurz zuvor hatte es starke Regenfälle gegeben. Hunderte Menschen sterben in Afghanistan jedes Jahr wegen blitzartiger Fluten.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Die Magdalenenflut von 1342: Die größte Flut des letzten Jahrtausends

Die Magdalenenflut verwüstete 1342 weite Teile Deutschlands und bereitete der Pest den Weg. Die Folgen des Hochwassers sind bis heute in der Landschaft sichtbar. Könnte sich der hydrologische GAU wiederholen?
Elbehochwasser an der Stadtmauer von Tangermünde, 24. August 2002
© Ingo2802, Wikimedia CommonsElbehochwasser an der Stadtmauer von Tangermünde, 24. August 2002
"Am Maria Magdalenatag und am folgenden Tag fiel ein außerordentlicher Wolkenbruch, welcher den Mainstrom so sehr anschwellte, daß der selbe allenthalben weit aus seinem Bette trat, Äcker und Weingärten zerstörte und viele Häuser samt Bewohner fortriß. Auch die Brücke in Würzburg sowie die Brücken anderer Mainstädte wurden durch die Wuth des Gewässers zertrümmert. In der Stadt Würzburg trat der Strom bis an die erste steinerne Säule an den Domgreden." (Chronik der Stadt Würzburg)
Bauinschrift vom Hof zum Großen Löwen in Würzburg
© Mainfränkisches Muse- um in Würzburg / Bork 2006"Am 21. Juli 1342 stieg der Main in wenigen Stunden gewaltig an. Die Mainbrücke mit ihren Türmen, die Mauern und viele steinerne Häuser der Stadt stürzten zusammen. Am Domportal erreichte das Wasser die steinernen Statuen, oberhalb der Stufen." (Bauinschrift vom Hof zum Großen Löwen in Würzburg, Mainfränkisches Muse-um in Würzburg)
Das Jahr 1342 begann für viele Menschen verheerend: Der Winter war bereits sehr kalt und schneereich verlaufen, als im Februar plötzlich Tauwetter einsetzte. Die Flüsse schwollen an, und in Prag riss die Moldau die Judithbrücke fort - den Vorläufer der heutigen Karlsbrücke. Dann kehrten Frost und Schnee zurück, die Süddeutschland, Österreich und die Schweiz noch im April fest im Griff hatten, bevor sich ein unterkühlter, nasser Frühling einstellte, dessen schlechtes Wetter sich bis in die ersten Wochen des Sommers fortsetzte. Eine kurze Hitzewelle Anfang Juli brachte nur vorübergehend Erleichterung - denn dann brach die Katastrophe los.

Intensiver Dauerregen setzte um den 19. Juli in Franken ein, der sich in den folgenden Tagen nach Nordwesten hin ausweitete. Am 22. Juli hatte er die untere Weser erreicht, am 25. Juli die Nordseeküste. Tagelang prasselte das Nass vom Himmel, ähnlich wie dieses Jahr Ende Mai bis Anfang Juni: Fast ganz Deutschland versank hinter einer Regenwand; in deren Gefolge Main, Rhein, Donau, Weser und Elbe anschwollen. "Nur der äußerste Südwesten war nicht betroffen, also die Region südwestlich des Neckars, und auch das Gebiet zwischen Donau und Alpenvorland blieb verschont", erzählt der Ökosystemforscher Hans-Rudolf Bork von der Universität Kiel, der sich intensiv mit dem so genannten Magdalenenhochwasser des Jahres. 1342 befasst. Benannt ist es nach dem Tag der Heiligen Maria Magdalena, der am 22. Juli begangen wird - eine Flut, die in den Aufzeichnungen der damaligen Chronisten und in der Natur tiefe Spuren hinterlassen hat.

Kommentar: Die Magdalenenflut war die schwerste je in Mitteleuropa dokumentierte Überschwemmung. Europa hatte zu jener jedoch auch ohne solch eine Katastrophe genügend andere Probleme. Der Hundertjährige Krieg war schon einige Jahre im Gange und in Mitteleuropa wütete bald darauf die Pest.

SOTT-Redakteur Pierre Lescaudron versucht in seinem neuen Buch, die sogenannte "Human-Cosmic Connection" (menschlich-kosmische Verbindung) zu ergründen. Der kollektive Zustand unserer Gesellschaft spiegelt sich direkt in unserer Umwelt wieder:
In vergangenen Zeiten verstanden die Menschen, dass der menschliche Geist und die Zustände der kollektiven menschlichen Erfahrung sowohl den Kosmos als auch Phänomene auf der Erde beeinflussen.
Historische Aufzeichnungen enthüllen eine starke Wechselwirkung zwischen Perioden von autoritärer Unterdrückung, menschlicher Gier und vernichtenden Naturkatastrophen. Immer und immer wieder waren Menschen in ihrer Geschichte mit Katastrophen konfrontiert, die ihre Umwelt und Lebensumstände drastisch änderten. Hier einige davon:

Seuchen Vulkanausbrüche Unwetter, Stürme und Fluten Erdbeben


Cloud Precipitation

Unwetter in Österreich: Regenmengen bis zu 60l/qm, 70.000 Blitze und Murenabgänge sorgen für Chaos

Hunderte Feuerwehrleute bei Überschwemmungen und Murenabgängen im Einsatz, Chaos am Flughafen Wien

Unwetter Imst Juli 2016
© apa/zeitungsfoto.atUnwetterschäden in Imst in Tirol.
Bischofshofen/Hallein/Wien - Heftige Unwetter haben in der Nacht auf Mittwoch wieder hunderte Feuerwehrleute in Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg im Einsatz gehalten. In Sankt Valentin konnten in letzter Minute drei Autoinsassen gerettet werden, die in einer überfluteten Unterführung feststeckten.

Betroffen war auch der Flughafen Wien, wo am Mittwochmorgen Chaos herrschte. Nachdem wegen des Gewitters am Vorabend Flüge ausgefallen waren, waren viele Passagiere gestrandet. Es bildeten sich lange Schlangen vor den Schaltern, weil Passagiere umbuchen mussten. Ordner versuchten den Andrang in Bahnen zu lenken. Schon am Montag und Dienstag hatten die starken Regenfälle für Überflutungen, Murenabgänge, umgestürzte Bäume und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Österreichweit kam es laut dem meteorologischen Dienst Ubimet zu knapp 70.000 Blitzen, Regenmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter und Sturmböen.

Cloud Lightning

Im Höllentalbach, Südtirol wurden drei Brücken von Fluten mitgerissen

Ein sommerlich sonniges Wochenende endete am Sonntagabend in vielen Teilen Südtirols mit starkem Regen und Gewittern. Ein besonders schweres Unwetter ging in der Gemeinde Partschins nieder. Der Höllentalbach schwoll dabei so stark an, dass 3 ihn überspannende Brücken mitgerissen wurden.
brücke partschins
© FFW Partschins
"Im Partschinser Gemeindegebiet kam es am Sonntagabend zu starken Schauerregen. In Folge schwoll der Höllentalbach so sehr an, dass er Geröll und Steinen mit sich riss", beschreibt Johann Steck, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Partschins, die Situation.

Brücken mitgerissen, Straßen verlegt

Die Wasser- und Geröllmassen, welche über das kleine Tal oberhalb des Partschinser Wasserfalls, hereinbrachen, waren so stark, dass sie gleich 3 Brücken mit sich rissen, so Steck. "Auch einige Straßen wurden zum Teil verlegt", erläutert der Kommandan.

Kommentar:




Bizarro Earth

Überschwemmungen und Erdrutsche in China, Indien und Pakistan: 200 Tote, mehr als eine Million Evakuierte

Überschwemmungen China
In den zentralen Provinzen von China findet weiterhin eine Operation zur Beseitigung der Folgen der großen Überschwemmung statt, die bereits rund 200 Todesopfer gefordert hat. Mehr als eine Million Menschen wurden evakuiert. Der Gesamtschaden wird auf sieben Millionen Dollar geschätzt. An den Rettungsarbeiten nimmt unter anderem die Armee teil.

Cloud Precipitation

Update: Anzahl der Monsunopfer im Osten steigt auf 131

Juli 2015 Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült
© dpa/Symbolbild von 2015Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült.
Hoher Schaden nach Überflutungen und Erdrutschen in China, Indien und Pakistan

Peking/Neu-Delhi. Durch Erdrutsche und heftigen Regen sind in China, Pakistan und Indien mindestens 131 Menschen ums Leben gekommen. Nach ungewöhnlich starken Niederschlägen warnten die Behörden in China am Sonntag vor neuen Überschwemmungen und verlängerten die zweithöchste Alarmstufe für den Süden und Südwesten des Landes bis Dienstag.

Mindestens 67 Menschen kamen allein in China ums Leben. Wegen der Überschwemmungen mussten in den Provinzen Hubei, Jiangsu und Zhejiang im Osten des Landes 120.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 3600 Häuser wurden dort zerstört und 19.900 Hektar landwirtschaftliche Flächen beschädigt.

Noch schwerer traf es den Süden: Dort wurden 9000 Häuser zerstört und 710.000 Hektar Agrarflächen beschädigt. Die Schäden im gesamten Land bezifferten die Behörden auf über zwölf Milliarden Yuan (1,6 Milliarden Euro).

Kommentar:


Cloud Precipitation

Anhaltender Monsun in Indien und China: Einstürzende Gebäude, Fluten und Erdrutsche - Kein Ende in Sicht

Im Süden und Osten Asiens wüten Unwetter und Regen. Menschen werden von einstürzenden Gebäuden und Erdrutschen begraben oder ertrinken in den Fluten. Der Regen soll auch in den kommenden Tagen andauern.
springender mann china
Neu Delhi/Peking. Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen in Indien und China sind mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen. Im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand starben mindestens 15 Menschen.

Weitere 21 werden noch vermisst, sagte der Direktor der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Piyush Rautela, in der Hauptstadt Dehradun. Die meisten Todesopfer seien unter einstürzenden Gebäuden oder von Erdrutschen begraben worden oder in den Fluten ertrunken. Die Bergungsarbeiten dauerten an. Auch zwei Hauptverkehrsadern waren von den Erdrutschen abgeschnitten worden.

Cloud Precipitation

Der Himmel öffnet sich: Regenrekord für Juni in Deutschland

Der Juni hat uns eine selten gesehene Unwetterserie beschert. Vor allem zum Monatsanfang gab es täglich Überflutungen und Katastrophenalarm. Dadurch war es einer der nassesten Junis der letzten Jahrzehnte.
gewitter, blitz, brücke
© Steffen SchulzeSymbolbild
Durch die zahllosen Gewitter und Schauer fiel so viel Regen, wie seit 1990 nicht mehr im Juni. In Rheinland-Pfalz war der Monat mit rund 145 Liter pro Quadratmeter sogar der nasseste seit Messbeginn vor 136 Jahren. In Nordrhein-Westfalen war nur das Jahr 1882 regenreicher. Allerdings gab es auch in anderen Bundesländern extreme Regenfälle. So kam die größte Tagesmenge in Groß Berßen im Emsland mit 150,7 Liter zusammen. Die Unwetter brachten aber auch Hagel in der Größe von Tennisbällen und Tornados, wie am 7. Juni in Hamburg.
regenmenge, niederschlagsmenge
© wetteronlineVor allem im Süden und Westen brach der Juni vielerorts Regenrekorde. Im Südschwarzwald und am Alpenrand wurden oft 300 bis über 400 Liter pro Quadratmeter gemessen. Das ist mehr als der halbe Jahresniederschlag Berlins
Trotz des wechselhaften Wetters und der wenigen warmen Tage war der Juni mit 17,0 Grad gut ein Grad wärmer als im Durchschnitt der letzten 30 Jahre und damit der wärmste seit zehn Jahren. Ursache dafür waren vor allem die warmen Nächte und die kurze Hitzewelle zum Ende des Monats. Am 24. wurden dabei in Berlin mit bis zu 36,4 Grad die höchste Temperatur Deutschlands erreicht. Aber auch die Schafskälte bekam man in schwacher Form zu spüren. Am 11. Juni gab es im Ostseeumfeld sogar örtlich Bodenfrost.

Cloud Lightning

Österreich: 40.000 Blitze an einem Tag

Durch das heftige Unwetter in weiten Teilen des Landes waren Hunderte Feuerwehren im Einsatz.

In Pinkafeld im Burgenland blockierten entwurzelte Bäume die Straßen
© FF-PinkafeldIn Pinkafeld im Burgenland blockierten entwurzelte Bäume die Straßen
Seit am Samstag schwere Unwetter die Hitzewelle beendet haben, stehen Einsatzkräfte in weiten Teilen Österreichs im Dauereinsatz. Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat es stellenweise rund 100 Millimeter pro Quadratmeter geregnet. Allein am Samstag wurden laut dem Blitzortungssystem Aldis etwa 40.000 Blitze in Österreich registriert, von denen 6511 einschlugen. Die Unwetter zogen sich von Salzburg, Oberösterreich und Teile Kärntens sowie der Steiermark bis ins Burgenland.

In der Weststeiermark waren Montagfrüh in Wettmannstätten im Bezirk Deutschlandsberg mehrere Haushalte nach dem Ausfall einer Trafostation ohne Strom. In Salzburg hat der starke Regen die Pegelstände von Bächen und Flüssen im Oberpinzgau und an der Enns kurzzeitig ansteigen lassen, sodass die Warngrenze erreicht war. Weil der Regen im Laufe des Montags nachließ, ging auch die Hochwassergefahr wieder zurück.