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Di, 01 Dez 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Fluten

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Gewaltige Schäden nach Hochwasser im Emmental, Schweiz

Im Emmental erreichten die Flusspegel heute einen Jahrhundert-Hochstand. Experten erwarten Schäden im Millionenhöhe. Menschen wurden bisher keine verletzt.

Hochwasser Emmental
© Beat Kälin, newspictures
Die Emme trat in Schangnau, Bumbach und Kemmeriboden über die Ufer und verursachte Schäden in Millionenhöhe.
Ein Unwetter hat am Donnerstagmorgen im Emmental grossen Schaden angerichtet. Der sintflutartige Regen liess die Emme und andere Bäche innert kurzer Zeit über die Ufer treten. Besonders hart traf es die ländliche Region um Schangnau.

Menschen mussten aus überschwemmten Bauernhöfen evakuiert werden. Im Dorf Bumbach bahnten sich die dunkelbraunen Wassermassen ihren Weg durchs Dorf und setzten Häuser unter Wasser. Überall lag Schlamm und Geröll.

Kommentar: Mittlerweile gibt es demnach jedes zweite Jahr eine Jahrhundertflut?

Dass die Wetterverhältnisse weltweit immer extremer werden, zeigen eindrücklich die folgenden Video-Zusammenstellungen:


Bad Guys

Taifun "Rammasun" bisher stärkster in dieser Saison für Asien - 860.000 Menschen in China evakuiert

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© AFP
Zerstörtes Haus in Vietnam: Enorme Schäden nach Taifun "Rammasun"
China/Vietnam. Die beiden Taifune "Rammasun" und "Matmo" richteten zum Teil große Schäden in den beiden Ländern an. "Rammasun" forderte in Vietnam ca. 27 Menschenleben, großteils durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Zudem richtete er auch Schäden auf den Philipinen und in Süd-China an. In Süd-China mussten ca. 860.00 Menschen evakuiert werden. Taifun "Rammasun" zählt bisher zu den stärksten Stürmen in dieser Saison. Taifun "Matmo" forderte vorerst nur die Einstellung von vereinzelten Verkehrsbetrieben in Süd-Ost-China.

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Unwetter in Nidda: Zwei Meter hohe Flutwelle spült Autos weg, tötet Tiere - Schäden in Millionenhöhe

Durch die verheerende Flutwelle in Wallernhausen ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das hat Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum gegenüber FFH gesagt. Viele Anwohner haben jetzt Angst, dass die Versicherung nicht bezahlt deswegen hat der Bürgermeister für Donnerstag (19 Uhr im Bürgerhaus) zu einer Infoveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen. Zu der Infoveranstaltung wird auch ein Versicherungsexperte kommen, der aufklären soll was eine Hausrat und was eine Wohngebäudeversicherung abdeckt. Bürgermeister Seum befürchtet aber, dass viele keine Elementarversicherung haben. Bei der Veranstaltung sollen auch weiter Spenden koordiniert werden. Deswegen ist das Ordnungsamt am Dienstag von Tür zu Tür gegangen, um aufzunehmen was noch beim Einzelnen gebraucht wird.
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© Jürgen Mahnke
Autos wurden fortgespült, der Mannschaftswagen der Feuerwehr Wallernhausen wurde von der Masse über einen 1,5 Meter hohen Zaun gehoben, leblose Schweine und tote Fische trieben durch das Dorf. Hunderte Keller liefen voll, in einigen kippten Öltanks um. Der ausgelaufene Ölschlamm musste durch Spezialfirmen entsorgt werden.

Bad Guys

Taifun "Neoguri" trifft auf Japan: Riesenwellen, Stromausfälle und insgesamt 300.000 Betroffene

Stromausfälle, zerstörte Wohnungen, Monsterwellen: Taifun «Neoguri» gehört zu den stärksten Stürmen, die Japan je während den Sommermonaten getroffen haben.

neoguri
© Nasa
Die Zahl der Verletzten durch Taifun «Neoguri» in Japan ist auf mindestens 28 gestiegen. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden, teilte die Regierung der südwestlichen Insel Okinawa am Mittwoch mit. 63 000 Haushalte waren ohne Strom. Am (morgigen) Donnerstag könnte der Sturm die grössere Insel Kyushu erreichen.

Der Taifun ist einer der stärksten Stürme, die Japan während der Sommermonate heimgesucht haben. Nach Angaben des japanischen Meteorologiezentrums bewegte sich «Neoguri» mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde in nördlicher Richtung fort. Bis zum Mittag wurden demnach Windgeschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern gemessen.


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300'000 Menschen betroffen

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Schwere Überschwemmungen treffen auch Frankreich: Ein Toter

Ein 84-Jähriger ist im französischen Baskenland von Wassermassen in den Tod gerissen worden. Ein Fluss war über seine Ufer getreten und hatte die Dorfbewohner am frühen Morgen überrascht. Auch in Spanien gab es schwere Überschwemmungen.
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© AFP
Nach heftigen Regenfällen ist im Südwesten Frankreichs ein 84-Jähriger von den Wassermassen mitgerissen worden und gestorben. In dem Dorf Arhansus im Baskenland trat in den frühen Morgenstunden wegen des starken Regens ein Fluss über die Ufer, wie die Behörden mitteilten.

Die Bewohner versuchten, sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Auch der alte Mann verließ sein Haus - und wurde vom Wasser mitgerissen. Seine Leiche wurde später gefunden.

In anderen Teilen des Baskenlandes gab es ebenfalls schwere Überschwemmungen. In der vergangenen Nacht war in der Region so viel Regen gefallen wie sonst in einem Monat, es galt die zweithöchste Warnstufe Orange des Wetterdienstes Météo France. Wegen der Gefahr starker Gewitter herrschte am Freitag zudem in rund 30 Départements im Osten Frankreichs die Warnstufe Orange.

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"Unwetter des Jahrhunderts": Heftiger Hagelschauer verwandelt spanische Kleinstadt in eine Winterlandschaft, mitten im Sommer





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"Unwetter des Jahrhunderts": Heftiger Hagelschauer verwandelt spanische Kleinstadt in eine Winterlandschaft, mitten im Sommer

Heftige Hagelschauer haben die spanische Kleinstadt Almazán mitten im Sommer in eine Winterlandschaft verwandelt. Die Eisklumpen bildeten eine zentimeterdicke Schicht auf den Straßen. Auch Madrid war von den Unwettern betroffen.
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© DPA
In Spanien haben schwere Unwetter gewütet. Besonders betroffen war Almazán, ein Ort in der Region Kastilien-Léon, 150 Kilometer nordöstlich von Madrid. Fotos zeigen eine mehrere Zentimeter hohe Schicht aus Hagelkörnern auf Straßen der Kleinstadt mit etwa 6000 Einwohnern - und das mitten im Sommer.

Binnen 45 Minuten sorgte zudem heftiger Regen für überschwemmte Garagen und Häuser, der Verkehr brach teilweise zusammen. "Es war das Unwetter des Jahrhunderts. So viel Regen, so viel Hagel habe ich hier noch nie gesehen", sagte Bürgermeister José Antonio de Miguel. Allein über Almazán registrierten die Meteorologen binnen vier Stunden mehr als 200 Blitze.

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Sturm zog über Rostock hinweg: Hagel, massive Regenfälle und Windböen

hagel rostock
© tret
Hagel blieb noch über Stunden auf den Wegen liegen.
Am Sonnabend kam es vor allem an der Ostseeküste zu massiven Beeinträchtigungen durch wolkenbruchartige Regenfälle. Besonders die Hansestadt Rostock war betroffen: Über die Stadt fegte ein kurzes, aber dafür heftiges Unwetter gefegt und hat am Nachmittag für Schäden gesorgt. Windböen, massive Regenfälle und Hagel brachen über die Innenstadt ein. Die Kanalisation konnte die Wassermengen zum Teil nicht mehr aufnehmen. In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Gartenstadt wurden Straßen überflutet. Im Patriotischen Weg rückte die Feuerwehr an. Die Männer standen in einer Senke knietief im Wasser und suchten nach den Gullideckeln. Viele Keller standen unter Wasser. Schon traditionell liefen auch die Unterführungen am Holbeinplatz, an der Parkstraße und die Senke in der Gehlsdorfer Pressentinstraße voll. Autos blieben darin stecken und mussten abgeschleppt werden. Auch Veranstaltungen waren vom Unwetter betroffen. So musste etwa das Football-Spiel der Griffins abgebrochen werden.

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Schwere Überschwemmungen in Paraguay: 70.000 Menschen auf der Flucht

Hochwasser hat in Paraguays Hauptstadt Asunción etwa 70.000 Einwohner aus ihren Wohnungen vertrieben. In ganz Paraguay seien 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte der Notfalldienst SEN mit.
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© dpa
Große Gebiete der Hauptstadt Asunción stehen unter Wasser.
Jeder siebte Bewohner der der Hauptstadt ist demnach von Evakuierungen betroffen. Die Flüsse Paraguay und Paraná sind wegen heftiger Regenfälle in den vergangenen Wochen stark angestiegen.

Auch Regionen im Nachbarland Argentinien leiden unter den Fluten: So stehen die Wohnungen von 5000 Menschen in der Provinzhauptstadt Formosa im Wasser.

Kommentar: Schauen Sie sich die weltweit ereigneten Fluten des letzten Monats mit Sotts interaktiver Weltkarte an:




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Schwere Regenfälle in Brasilien führen zu Todesopfern, Erdrutschen: Teilweise WM-Spiele betroffen

Bei heftigen Regenfällen in Brasilien sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt kam es in 192 Städten zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Betroffen waren vor allem die südlichen Bundesstaaten Paraná und Santa Catarina.
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© AFP
Menschen flüchten vor heftigen Regenfällen in Brasilien. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen starben mindestens 13 Menschen.
Auch WM-Standorte betroffen

In der Hauptstadt Paranás, Curitiba, starben elf Menschen durch das Unwetter. Dort sollen in den kommenden Tagen vier Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden. Am Montag stehen sich dort Iran und Nigeria gegenüber. Auch in der südbrasilianischen WM-Stadt Porto Alegre im südlichsten Bundesstaat Rio Grande do Sul führte der Regen zu Flugverspätungen und Staus. Dort treffen unter anderem Honduras und Frankreich aufeinander. Die noch nicht fertiggestellten Arbeiten am Stadion Beira Rio mussten wegen des Wetters unterbrochen werden.

In der WM-Stadt Natal im Nordosten wurde das Fanfest mit Public Viewing für das Spiel Mexiko gegen Kamerun komplett abgesagt. Zuvor hatten die Fluten einen Erdrutsch auf der Küstenstraße in Natal ausgelöst, in dem fünf Autos und ein Motorrad stecken geblieben waren. Die Straße führt zum Strand Areia Preta, an dem die WM-Quartiere von Mexiko und Kamerun liegen.

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Erneute Überschwemmungen und Schlammlawine bringen viele Tote in Afghanistan

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© dpa
Anfang Mai hatte im Dorf Ab-e-Barik in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2000 Menschen in den Tod gerissen.
Erst vor wenigen Wochen starben wohl mehr als 2000 Menschen durch eine Schlammlawine in Afghanistan. Jetzt gibt es wieder Dutzende Tote.


Kabul. Mindestens 74 Menschen sind bei Überschwemmungen im Norden Afghanistans ums Leben gekommen. Nach heftigem Regen hätten reißende Fluten Orte im Bezirk Gusirga i-Nur überspült, teilten die Behörden am Samstag mit. Schon am Freitagabend seien Hunderte Häuser in mehr als fünf Dörfern beschädigt gewesen, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Baghlan.

Es ist zu befürchten, dass es noch viele weitere Opfer gibt. Ein Polizeisprecher sagte, bisher seien 74 Leichen gefunden worden. Angehörige suchten immer noch nach Vermissten.