Stürme
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Tornado1

Außergewöhnlich starker Zyklon "Chapala" zerstörte auf der jemenitischen Inselgruppe Sokotra 30 Häuser

Ein heftiger Wirbelsturm hat die jemenitische Inselgruppe Sokotra vor der Küste der Arabischen Halbinsel erfasst und mindestens 30 Häuser zerstört. Hunderte Familien wurden fern der Küste in Regierungsgebäuden und Schulen vor dem Zyklon Chapala in Sicherheit gebracht.

So sieht
© Scott KellySo sieht "Chapala" von der Internationalen Raumstation ISS aus
Das berichteten Sicherheitskreise am Montag. Heftiger Regen und eine Flut hätten die Insel unter Wasser gesetzt. Einige Menschen seien verletzt worden, Tote gebe es bisher nicht.

Sokotra liegt im Indischen Ozean rund 350 Kilometer vor der Küste Jemens. Die Inselgruppe steht wegen ihrer einzigartigen Fauna und Flora auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.

Der World Meteorological Organization zufolge kann der Zyklon Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern erreichen. Zwischenzeitlich wurde er als Sturm der zweithöchsten Kategorie vier gewertet. Mittlerweile schwächt sich Chapala auf seinem Weg zum Festland weiter ab.

Der Zyklon soll in der Nacht auf Dienstag die Küste des Jemens und des Omans als Sturm der Kategorie eins erreichen und auch dort heftigen Regen mitbringen. Die betroffenen Regionen sind jedoch nur spärlich bewohnt.

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Cloud Grey

Schwerster je registrierter Hurrikan weltweit: Supersturm "Patricia" trifft auf Mexiko

Mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 300 Kilometer pro Stunde ist der Wirbelsturm „Patricia“ auf das mexikanische Festland getroffen. Doch an Land verlor der schwerste Hurrikan der Geschichte an Kraft, die Behörden stuften ihn herab.
Bild
© Reuters
Der schwere Hurrikan „Patricia“ hat heftigen Regen und bis zu vier Meter hohe Wellen an die mexikanische Pazifikküste gebracht. In der Hafenstadt Manzanillo im Bundesstaat Colima stürzten am Freitagabend Bäume und Werbetafeln um. Der Regen peitschte durch die menschenleeren Straßen, im Hafen schlugen meterhohe Wellen ein und überspülen die Kaimauern.

Schwere Schäden richtet der Supersturm zunächst aber nicht an. Etwa 300 Bäume seien in Manzanillo umgestürzt, sagt Gouverneur Mario Anguiano Moreno am Freitagabend. Es gebe Erdrutsche, Überschwemmungen und blockierte Straßen, sagte Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza.

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Windsock

Thailand: 2 Wasserhosen vor Ko Samuis Küste

Wasserhose in den Bergen über dem Flugplatz von Koh Samui. Oktober 2015
© Charly Notter Aufnahme von einem Privathaus in den Bergen über dem Flugplatz von Koh Samui. FARANG Leser Charly Notter schoss um 8 Uhr diese sensationellen Fotos.
Ein seltenes Naturspektakel hat ein Schweizer FARANG-Leser heute in den frühen Morgenstunden im Norden Koh Samuis fotografiert. Eine ‚Wasserhose‘ - ein tornadoartiges Phänomen - tauchte vor Plai Laem auf, als Zugabe eines Unwetters, das zwischen 8 Uhr und 10.30 über die Insel hinwegzog.

KOH SAMUI: Charly Notter aus Plai Laem bei Chong Mong schoss das sehenswerte Bild von seinem Haus in den Bergen, das nördlich des Flughafens liegt. „Eine kleinere Wasserhose war kurz zuvor bereits im Meer kollabiert“, schilderte der Schweizer Resident sein Erlebnis. Danach sei der zweite, grössere Tornado aufgetaucht.

In Amerika werden solche Tornados - die es als Wind- und Wasserhosen gibt - auch Twister genannt. Dort richten sie jedes Jahr verheerende Schäden an. Auch auf Koh Samui und der Nachbarinsel Koh Phangan sind Wasserhosen in der Vergangenheit wiederholt gesichtet und fotografiert worden. In der Regel brechen diese auch Grosstromben genannten Wirbelstürme jedoch beim Landaufprall in sich zusammen und bleiben vergleichsweise harmlos.

Das Unwetter an diesem Morgen brachte erheblichen Niederschlag nach Koh Samui. Bereits seit Wochen hat eine Südwest-Strömung für mehr Regenfälle gesorgt als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre. Während es auf Phuket und in Pattaya sowie Bangkok durch Unwetter Hochwasser und Überschwemmungen ganzer Stadtgebiete gab, blieb die Insel Koh Samui im Herbst allerdings von extremer Schlechtwetterlage verschont. Am Nachmittag schien bereits wieder die Sonne und die Urlauber konnten an den Strand zurückkehren.

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Bizarro Earth

Heftiger Wirbelsturm wütet auf den Philippinen - Tausende Menschen evakuiert

Taifun "Koppu" trifft auf Insel Luzon auf Land

Wirbelsturm Philippinen
© Jay Directo
Im Norden der Philippinen hat ein heftiger Wirbelsturm gewütet. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Vorhersagen zufolge dürfte der Sturm bis zu drei Tage lang wüten.

Taifun "Koppu" traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Stundenkilometern auf der Hauptinsel Luzon auf Land, wie die Wetterbehörde des Landes mitteilte. Demnach traf er zunächst die Küstenstadt Casiguran rund 215 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Manila.

Bad Guys

Überschwemmungen und Schlammlawinen treffen Kalifornien

Heftige Unwetter mit sintflutartigem Regen und Hagel haben im US-Bundesstaat Kalifornien Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst.
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© SN/AP
Wichtige Verbindungsstraßen nördlich von Los Angeles hätten seit Donnerstag gesperrt werden müssen, berichtete der Sender "ABC News" am Freitag. Ob es Tote oder Verletzte gegeben habe, sei unklar, hieß es zunächst.

Mehrere Menschen seien vom Dach ihrer Autos gerettet worden. Viele Fahrzeuge auf der Interstate 5, die die wichtigsten Metropolen Kaliforniens verbindet, seien in den Schlamm-Massen stecken geblieben.

Kommentar: Nach der heftigen Dürre und den großflächigen Waldbränden in Kalifornien, erleben nun andere Teile diese schweren Überschwemmungen.




Bizarro Earth

Starkregen in Italien verursachte mehrere Schlammlawinen - Es wird mit weiterem Regen gerechnet

Überflutete Häuser, umgestürzte Bäume, gefährliche Schlammlawinen: In Teilen Italiens haben heftige Unwetter gewütet, drei Menschen starben. Auch in Venedig gab es Hochwasser.
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© DPA/ Italian Fire Fighters Press Office
Verschiedene Teile Italiens sind von heftigen Unwettern heimgesucht worden: Mindestens drei Menschen starben infolge von Überschwemmungen. In der Region Latium in der Mitte des Landes kam ein Mann ums Leben, als sein Auto von einer Schlammlawine mitgerissen wurde. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

In den Abruzzen wurde eine Frau von einem Erdrutsch mitgerissen und starb unter einer Mauer, die die Schlammlawine zum Einsturz gebracht hatte.

Die Stadt Benevento in Kampanien war besonders betroffen. Autos versanken fast vollständig in den Wassermassen. Nach Angaben von Ansa starb eine Frau, die in ihrem Haus von den Fluten überrascht wurde.

Kommentar: Die Wetterprognosen vor wenigen Tagen scheinen damit zu stimmen:


Umbrella

USA: Zwei Schlechtwetter mit stärkstem Regen seit 1000 Jahren treffen auf die Ostküste - South Carolina versinkt in einer Jahrtausendflut

Zeitgleich treffen zwei Schlechtwetter-Gebiete auf die US-Ostküste und überschwemmen weite Teile des Landes. Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat South Carolina. Dort spricht man von der "Jahrtausendflut". Umgehend wird der Notstand ausgerufen.

Diese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen Oktober 2015
© apDiese Häuser in North Wildwood in New Jersey stürzten angesichts der Wassermassen zusammen
In den Überschwemmungsgebieten im US-Bundesstaat South Carolina sind seit Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden von den Wassermassen überrascht und konnten sich nicht mehr aus ihren Fahrzeugen retten, berichtete die lokale Zeitung "The State" unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Viele Schulen und Hochschulen sowie Ämter sind geschlossen.

Gerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City Oktober 2015
© apGerade noch befahrbar ist diese Straße in Atlantic City
In dem Bundesstaat an der Ostküste herrscht nach Rekord-Regenmengen der Notstand: Straßen und Häuser sind überflutet, Autobahnen und Brücken gesperrt. Polizei und Feuerwehr gelang es, Dutzende Menschen zu retten. Die Nationalgarde setzte Rettungshubschrauber ein, um Menschen von Dächern zu holen.

In South Carolinas Hauptstadt Columbia wurde eine Ausgangssperre verhängt. Gouverneurin Nikki Haley riet den Menschen, die Wassermassen zu meiden und ihre Häuser nicht zu verlassen. Sie sprach vom schlimmsten Regen seit 1000 Jahren. In der Gegend um Columbia fiel nach Angaben des Nationalen Wetterdiensts seit dem Wochenende mehr Niederschlag als insgesamt in den vorangegangenen drei Monaten.

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Windsock

Mindestens 4 Todesopfer und 200.000 Evakuierte in Südchina: Taifun Mujigae richtet schwere Verwüstungen an

Bei einem schweren Taifun in Südchina sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 16 Fischer werden noch vermisst, berichteten staatliche chinesische Medien am Montag.

Taifun Mujigae Südchina
© LaPresse
Demnach hatte der Taifun namens „Mujigae“ die Küste der Provinz Guangdong im Süden des Landes am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr mit starkem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde getroffen.

Rund 200.000 Menschen waren evakuiert worden. Das nationale Wetteramt rechnet damit, dass der Sturm am Montag weiter Richtung Westen zieht und dabei an Stärke verliert.

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Cloud Precipitation

Hurrikan "Joaquin" brachte Rekordregenfälle in die USA - Notstand ausgerufen

Rekordregenfälle, schwere Überschwemmungen, Stromausfälle: Ein Hurrikan und ein Tiefdruckgebiet setzen die Ostküste der USA unter Wasser.
us flagge kaputt
© dpa/Larry W. Smith/Illustration
Charleston (dpa) - Von South Carolina bis Delaware wurden Flutwarnungen ausgegeben, 27 Millionen Menschen könnten betroffen sein. Vor allem in South Carolina führten heftige Regenfälle - dem Sender CNN zufolge mehr als 30 Zentimeter binnen zwei Tagen - bereits am Wochenende zu großen Problemen. US-Präsident Barack Obama erklärte den Staat zum Notstandsgebiet.

So waren in der Stadt Charleston zahlreiche Straßen überflutet, manche Fahrzeuge standen fast bis zum Dach im Wasser. Die Innenstadt war teilweise durch die Überschwemmungen abgeschnitten, in einem Bezirk mussten bis Sonntagmorgen fast 150 Menschen aus ihren im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen gerettet werden. 30 000 Menschen in South Carolina waren ohne Stromversorgung.

Und dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnte es noch schlimmer werden. Es wurde erwartet, dass es bis Montagabend (Ortszeit) weiterregnet, wenn auch vielleicht mit allmählich nachlassender Stärke.

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Cloud Lightning

Schwere Unwetter treffen Südfrankreich: Mindestens 13 Tote

Bei schweren Unwettern in Südfrankreich sind mindestens 13 Menschen gestorben. Notunterkünfte wurden eingerichtet, 35.000 Haushalte waren ohne Strom. Hunderte Reisende sitzen an den Flughäfen fest.
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© Imago/PanoramiC

Bei Überschwemmungen sind an der französischen Côte d'Azur mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Allein fünf Menschen starben nach Angaben der Behörden in der Nacht zum Sonntag in Mandelieu-la-Napoule westlich von Cannes offenbar beim Versuch, ihre Autos vor den Fluten in Sicherheit zu bringen.

Drei Menschen kamen nach Angaben der Feuerwehr ums Leben, als eine Hochwasserwelle ein Altenheim in Biot nahe Antibes überschwemmte.

Umgestürzte Bäume und Schlammlawinen

In einer überfluteten Straße in Cannes ertrank eine Frau, drei Menschen starben in einem Auto in Golfe-Juan, ein Mensch kam auf einem Campingplatz in Antibes ums Leben. Umgestürzte Bäume und Schlammlawinen behinderten den Zugang zu den betroffenen Gebieten, so dass die Opferzahl noch steigen könnte. Notunterkünfte wurden eingerichtet. Rund 35.000 Haushalte waren ohne Strom.

Kommentar: Die Wetterereignisse werden immer extremer. Laut Wikidedia ist der durchschnittliche Niederschlag für Cannes im Oktober 121,2 mm und in Nizza 108 mm. Ein Millimeter ist gleich einem Liter pro Quadratmeter. Der Oktober ist dort durchschnittlich der regenreichste Monat im Jahr ist. Es sind also mehr als die durchschnittliche monatlich Regenmenge in allerkürzester Zeit gefallen. Und der Oktober hat erst begonnen.