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Fr, 22 Feb 2019
Die Welt für Menschen, die denken

Feuerbälle

Fireball 5

Stieß Meteorit von Tscheljabinsk vorher mit einem anderen Himmelskörper zusammen?

Der Meteorit von Tscheljabinsk, der im Februar auf Russland stürzte, hat eine dramatische Vorgeschichte: An Splittern des Meteoriten von Tscheljabinsk haben Forscher Spuren von Schmelzprozessen gefunden.

Chelyabinsk, meteor, Tscheljabinsk
© AP/ Chelyabinsk.ru
Der "Meteorit von Tscheljabinsk" ist vor seinem spektakulären Einschlag in Russland mit einem anderen Himmelskörper kollidiert oder ungewöhnlich nahe an der Sonne vorbeigerast. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die sibirische Wissenschaftler am Dienstag bei einer Konferenz in Florenz vorstellen wollen.

Splitter des am 15. Februar 2013 abgestürzten Meteoriten zeigten zweifelsfrei Spuren eines intensiven Schmelzprozesses, die vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre entstanden sein müssten, sagte Viktor Scharjgin vom Institut für Geologie und Mineralogie in Nowosibirsk. "Das bedeutet mit fast absoluter Sicherheit, dass der Meteorit mit einem anderen Himmelskörper kollidiert ist oder einer starken Hitze durch die Sonne ausgesetzt war", sagte Scharjgin einer Mitteilung zufolge.

Fireball 4

Meteor über Mexiko beobachtet

Am vergangenem Mittwoch haben Spaziergänger eine eigenartige Beobachtung über der Wüste in der Nähe von La Ventana (Mexiko) gemacht.


Am Himmel war ein weißer Streifen zu sehen, an dessen Anfang ein Objekt hell glühte. Der Vorfall soll auch von weiteren Personen beobachtet worden sein.

Im Internet wird nun Spekuliert, ob es sich bei dem Objekt um ein UFO gehandelt haben könnte. Allerdings ist eher wahrscheinlich, dass da ein größerer Meteor beobachtet wurde.

Quelle: bd.summit.net

Fireball

Schlug vor vier Jahren ein Komet auf dem Jupiter ein?

Vor wenigen Tagen gelang einem australischen Amateurastronomen die Entdeckung eines gewaltigen Einschlags auf dem Jupiter. Anthony Wesley machte seine Aufnahmeserie genau zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt werden die größten Teleskope der Welt auf den Planeten gerichtet.

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© Unbekannt
Während sich momentan wieder alles um unseren Mond zu drehen scheint und die Debatte erneut hochkocht, ob die Apollo-11-Astronauten nun tatsächlich »oben« waren oder nicht, spielt sich viel weiter draußen im Sonnensystem ein dramatisches Schauspiel ab - vor wenigen Tagen explodierte ein nicht näher identifiziertes Objekt in der Atmosphäre des Riesenplaneten Jupiter und hinterließ eine tief dunkle Einschlagzone. Unglaublich: Dieses "seltene" Ereignis fällt zeitlich nicht nur mit dem Apollo-Jubiläum zusammen, sondern auch geradezu auf den Tag genau mit der Einschlagserie von Komet Shoemaker-Levy 9 (SL9), dessen Bruchstücke in der Woche vom 16. bis 23. Juli 1994 nacheinander in die Südhalbkugel des Jupiter donnerten und dort ebenfalls riesige dunkle »Plumes« hinterließen - gigantische Detonationswolken.

Fireball

Calgary-Feuerball über Kanada: Ein Zehn-Tonnen-Asteroid!

Was da am 20. November vom Himmel donnerte, war weit größer als zunächst angenommen. Als am frühen Abend plötzlich ein greller, blauer Lichtblitz die Dunkelheit von Alberta und Saskatchewan über Hunderte von Kilometern durchzuckte, rauschte ein tonnenschwerer Meteoritenbrocken zur Erde. Aus Videos von Überwachungskameras und Augenzeugenberichten können Forscher jetzt den Absturzort ermitteln. Doch dieser »Fall« lehrt uns noch etwas ganz anderes...

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© Unbekannt
Der riesige Feuerball über Kanada, von dem hier schon vor einer Woche die Rede war, hat sich als noch größere »Überraschung« entpuppt. Zunächst vermuteten Fachleute eine Masse von vielleicht 100 Kilogramm, die am Abend des 20. November für einen gewaltigen Lichtblitz am Himmel sorgte. Mittlerweile aber gehen die wissenschaftlichen Ermittler in Sachen »Kanada-Bolide« von einem rund zehn Tonnen schweren kosmischen Eindringling aus. Er leuchtete in einer Höhe von rund 80 Kilometern über der Stadt Lloydminster an der Grenze zwischen Alberta und Saskatchewan auf, um dann auf südsüdöstlichem Kurs in Richtung des Battle-River-Tales hinabzurauschen. Das Objekt bewegte sich auf einer steil abwärts führenden, rund 60 Grad gegen den Horizont geneigten Bahn nach unten und war dabei rund fünf Sekunden lang sichtbar. Mehrere Explosionen mit einer Hauptdetonation um 17:26:44 Uhr Ortszeit lassen deutlich auf eine mehrfache Aufsplitterung des großen Meteoroiden schließen. Die etwas verwirrenden Bezeichnungen hängen mit der Größe eines Objektes sowie den Abschnitten seiner Bahn zusammen, wobei die Übergänge oft eher fließend sind. Meteoroiden sind dabei einfach Körper, die größer sind als kosmische Staubteilchen, aber kleiner als Asteroiden. Außerdem befinden sie sich entweder noch im Orbit oder aber im Flug durch die Atmosphäre. Die Lichterscheinung hingegen wird als Meteor angesprochen oder auch als Feuerball oder Bolide, wenn’s sehr hell dabei wird - eben so wie in Kanada. Und Meteorite schließlich sind die Brocken, die als letzte Überbleibsel des Meteoroiden übrig geblieben sind, gleichsam die Trümmer an der Endstation der Bahn. Genau danach sucht jetzt Dr. Alan Hildebrand, Planetenexperte und Koordinator der Kanadischen Feuerball-Meldezentrale an der Universität von Calgary.

Meteor

Nach Entstehung des Erdkerns brachten Meteoriten Kohlenstoff und Wasserstoff auf die Erde

Mindestens 20 Prozent, vielleicht sogar die Gesamtmenge flüchtiger Elemente wie Wasserstoff - und Kohlenstoff und damit die Grundbestandteile des Lebens auf der Erde - sind erst zu einem in der Entwicklung des Planeten späten Zeitpunkt auf die Erde gekommen. Zu diesem Schluss kommen Berliner Wissenschaftler aufgrund neuer präziser Bestimmungen der Konzentrationsverhältnisse der chemisch verwandten Elemente Schwefel, Selen und Tellur in Gesteinen des Erdmantels. Die Modellzusammensetzung des Erdmantels stimmt den Wissenschaftlern zufolge mit der Zusammensetzung dieser Elemente in sogenannten kohligen Chondriten überein, einer Klasse primitiver Meteoriten. Die Elemente seien demnach durch die Kollision mit Asteroiden auf die Erde gelangt nachdem der Erdkern entstanden war.
Erde, Meteoriten, Pansperm
© NASA/JPL-Caltech/T. Pyle (SSC)
Berlin (Deutschland) - Wie die Forscher um den Doktoranden Zaicong Wang und den Geochemie-Professor Harry Becker von der Freien Universität Berlin aktuell im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature12285) berichten, wurde die genaue Herkunft flüchtiger Substanzen wie Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff in der Erde wird seit Jahrzehnten diskutiert und war, wie auch die zeitliche Einordnung ihrer Zufuhr zur Erde, bislang nicht geklärt.

Für die Wissenschaft sind deren Herkunft und Zeitraum jedoch von zentralem Interesse, da diese Substanzen die Grundbestandteile des Lebens auf der Erde sind und durch ihr Vorhandensein wesentliche physikalische und chemische Eigenschaften der Atmosphäre, der Oberfläche und des Erdinneren beeinflusst werden.

Fireball 2

Existiert eine Verbindung zwischen dem Untergang von Atlantis und dem Tunguska/Tscheljabinsk-Meteoriten? Zivilisationszerstörende Kometen-Schwärme!

Alle 76 Jahre erscheint der Halleysche Komet in der Nähe der Erde. Die letzte Zusammenkunft mit ihm ereignete sich in den Jahren 1985/86 und brachte der Wissenschaft eine Vielzahl von Informationen. Die Bearbeitung der gewonnenen Resultate führte bis heute zum Entstehen vieler neuer Hypothesen. Eine der wohl ungewöhnlichsten soll nachfolgend vorgestellt werden.
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© NASA/JPL
Der Kern des Kometen Halley
Der Vorbeiflug des Kometen Halley wurde seinerzeit von zwei sowjetischen, zwei japanischen und einer westeuropäische Sonde beobachtet. Die von ihnen gesammelten Daten lieferten den Wissenschaftlern Informationen, die man bei den vorherigen Zusammenkünften mit dem Kometen nicht erhalten konnte. Den an den Beobachtungsprojekten beteiligten Wissenschaftlern gelang es damals, den Kern des Kometen, der sich als ein monolithischer Körper unregelmäßiger Form (mit dem Aussehen einer gigantischen Kartoffel und den Ausmaßen von 14 mal 2,5 mal 7,5 Kilometern) erwies, sichtbar zu machen. Der Kern war mit einer Schicht von Kohlen­wasserstoffen bedeckt und erwies sich als einer der dunkelsten Körper des Sonnensystems. Eine große Menge Kenndaten über die physikalisch-chemischen Eigenschaften des Kerns, über die Prozesse, die in der ihn umgebenden Gashülle stattfinden, über die Quantität des Wasserdampfes und des kosmischen Staubes, die den Kometen alltäglich verließen, konnten so gewonnen werden. Vieles in der Natur des Kometen ist heute besser verständlich geworden, aber nicht wenige Fragen warten noch auf eine endgültige Erklärung: beispielsweise die Gründe, die die Helligkeitsausbrüche des Kometen verursachen, die Besonderheiten der Vergrößerung seines Schweifes bei der Entfernung von der Sonne, die Anwesenheit einer eigenen Energiequelle im Kern und den Mechanismus der Spaltung des Kerns in Teile zum Beispiel.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Somit ergeben sich viele Probleme mit den Standarderklärungen der Kosmologie über die Entstehung und die Natur der Dinge in unserem Universum. Also auch mit den Erklärungen der Standard-Kosmologie über die Eigenschaften und Auswirkungen von großen sowie kleinen Feuerbällen auf unsere Erde.

Gerade in den letzten Jahren ist ein frappierender Anstieg an Sichtungen von hellen und beeindruckenden Kometen zu verzeichnen. Es deutet einiges darauf hin, dass Kometen-Schwärme immer wieder ganze Zivilisationen ausgelöscht haben und wir scheinen jetzt wieder solch einer Periode ins Auge zu blicken:


Hierzu noch eine von Sott.net kreierte Grafik, basierend auf den Daten der "American Meteor Society":
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© Sott.net
Veranschaulichte Grafik der gesichteten Feuerbälle, basierend auf den verifizierten Berichten von der "American Meteor Society", von 2005 bis 2012. Dies sind jedoch nur Berichte von Feuerbällen die in den USA gesichtet und verifiziert wurden!
2013 scheint der Trend weiterhin steil nach oben zu gehen. Letztes Jahr wurden in Amerika bis zum 09.04.2012, 524 Feuerbälle gesichtet. Die Zahl der gesichteten Feuerbälle für 2013 lag am 09.04.2013 schon bei 836. Ein Anstieg um fast 60%, im Vergleich zum Jahr 2012. Mittlerweile kann eigentlich nur noch wenig Zweifel daran bestehen, dass die Tunguska-Explosion von einem Feuerball verursacht wurde...:

Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Tunguska 1908: Der Tag, an dem sich der Himmel teilte

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Fireball 5

Meteorit schlägt in Dorf im Nordwesten Chinas ein

Meteoritenkrater China
© Weibo
Dieses Foto wurde am 1. August 2013 aufgenommen und zeigt die Müllkippe, in die ein Meteorit in einem Dorf in der Region Akto im Nordwesten Chinas eingeschlagen ist.
Am Donnerstag ist laut CCTV.com ein Meteorit in einem Dorf in Xinjiang Uygur im Nordwesten Chinas eingeschlagen.

Der Meteorit schlug um etwa 2:00 Uhr Nachts in eine Müllkippe in einem Dorf von Xinjings Akto County ein und schlug ein drei Meter breites und zwei Meter tiefes Loch in den Boden.

Lokale Behörden sagten, dass keine Verletzten gemeldet wurden und dass Untersuchungs- und Forschungsarbeiten an dem Meteoritenfragment im Gange seien.

Comet

Asteroid NE19 raste knapp an Erde vorbei - Vor weniger als eine Woche entdeckt

Eine mystische Nacht: Zuerst wurde der wohl zukünftige König Grossbritaniens geboren, dann stieg ein orange leuchtender Vollmond über Europa auf und um ca. 3 Uhr nachts raste ein gigantischer Asteroid an der Erde vorbei. Zeichen des Himmels - oder ausserirdische Begrüssung eines neuen Königs?


Asteroid von der Grösse eines Footballfeldes

Heute Nacht raste ein Asteroid in der Grösse eines Footballfeldes an der Erde vorbei. Der Asteroid 2013 NE19 wurde vor weniger als einer Woche von den Pan-STARRS Teleskopen in Hawaii entdeckt.

Das Ding aus dem All ist 200 bis 400 Meter lang und zieht lautlos mit einer Geschwindigkeit von 64'000 Meilen pro Stunde durch den Weltraum!

Asteroid 2013 NE19 wird uns nicht schaden

Eigentlich wäre der Asteroid gross genug um um die Erde bei einem Impact erheblich zu verwüsten, doch das passierte glücklicherweise nicht, denn der Koloss hatte bei seinem nahesten Vorbeiflug eine Entfernung von 2,6 Millionen Meilen zur Erde. Das ist 11 mal weiter von uns entfernt als es der Mond ist. Da hatten wir ja nochmal Glück! Aber in unserer Animation oben sehen Sie, dass die Annäherung in Relation zur Distanz der Erde zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems doch ziemlich bedrohlich aussieht und wirkt wie "knapp vorbeigeschrammt".

Meteor

Bor-haltige Meteorite vom Mars haben wahrscheinlich Schlüsselrolle bei Entstehung der irdischen RNA gespielt

Astrobiologen haben im Innern eines Meteoriten vom Mars hohe Konzentrationen der Chemikalie Bor gefunden. In seiner oxidierten Form (Borate) hat Bor wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Entstehung der irdischen RNA (Ribonukleinsäure = RNS) gespielt - die in der biologischen Zelle für die Umsetzung von genetischer Information in Proteine zuständig ist, die wiederum die Grundlage der biologischen Zellstruktur und für lebensnotwendige biochemische Reaktionen sind.
Marsmeteorit
© Institute for Astronomy at the University of Hawaii at Manoa
Elektronenmikroskopaufnahme eines Schnittes eines 700 Millionen Jahre alten Marsmeteoriten. Deutlich werden die borhaltigen Adern aus Tonmineralien (s. Pfeil; 100 µm = der zehnte Teil eines Millimeters).
Manoa (USA) - Wie die Forscher um James Stephenson und Lydia Hallis vom University of Hawaii at Manoa NASA Astrobiology Institute (UHNAI) aktuell im Fachjournal PLoS One (DOI: 10.1371/journal.pone.0064624) berichten, wurde der Meteorit während der Meteoritensuche 2009-2010 in der Antarktis entdeckt und konnte aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung eindeutig als vom Mars stammend bestimmt werden.

Mit Hilfe des W. M. Keck Cosmochemistry Laboratory waren die Forscher in einem nächsten Schritt anhand einer Kleinstprobe in der Lage, feinste Tonadern im Innern des Marsmeteoriten zu analysieren. Nachdem die Wissenschaftler eine Kontamination durch irdisches Material ausschließen konnten, entdeckten sie, dass die Anteil an Bor in diesen Tonmineralien mehr als das Zehnfache der Menge betrug, wie sie bislang in Meteoriten gefunden werden konnte.

Meteor

NASA-Radar offenbart riesigen Asteroiden der einen eigenen Mond hat

2,7 Kilometer großer Brocken näherte sich unserem Planeten bis auf 5,8 Millionen Kilometer - So nahe wird er uns in den nächsten 200 Jahren nicht mehr kommen
Asteroid 1998 QE2
© nasa/jpl-caltech
Bei 5,8 Millionen Kilometer kann man von einer sicheren Entfernung sprechen. Auf der Grafik sieht das trotzdem noch ziemlich knapp aus
Washington - Am Freitagabend um 22.59 Uhr MESZ kam ein 2,7 Kilometer großer Asteroid der Erde verhältnismäßig nahe: Der Brocken mit der Bezeichnung 1998 QE2 zog in einem Abstand von 5,8 Millionen Kilometer an unserem Planeten vorbei; dies entspricht etwa der 15,6-fachen Distanz zwischen Erde und Mond. NASA-Forscher konnten mit Hilfe von Radarmessungen beobachten, dass der Asteroid über einen eigenen Mond verfügt, der vorerst auf eine Größe von 600 Metern geschätzt wird. Doppel- oder Dreifach-Systeme kommen unter Asteroiden relativ selten vor. Astronomen kalkulieren ihren Anteil an allen über 200 Meter großen Asteroiden auf etwa 16 Prozent.