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Galaxy

Das Zentrum unserer Milchstraße könnte ein riesiger Teilchenbeschleuniger sein

Im Herzen der Milchstraße haben Astronomen einen enorm starken kosmischen Teilchenbeschleuniger entdeckt. Ein Gebiet rund um das zentrale Schwarze Loch beschleunigt Protonen auf Energien von bis zu einem Peta-Elektronenvolt - das ist weit mehr als bisher in unserer Heimatgalaxie für möglich gehalten. Diese Entdeckung könnte erklären, woher die energiereiche kosmische Hintergrundstrahlung kommt, so die Forscher im Fachmagazin Nature.

Galaxy radiation
© M.A. Garlick/ H.E.S.S. CollaborationIm Zentrum unserer Galaxie liegt ein Hochenergiebeschleuniger - und damit eine Quelle energiereicher kosmischer STrahlung.
Die kosmische Strahlung gibt auch mehr als 100 Jahren auch Ihrer Entdeckung Rätsel auf. Denn woher dieser energiereiche Regen aus Protonen und anderen geladenen Teilchen kommt, ist bisher nur in Teilen bekannt. Ein Teil stammt demnach von der Sonne und benachbarten Sternen, doch der Ursprung des energiereichsten Anteils dieser Strahlung ist ungeklärt. Sie könnte theoretisch bei Supernovae, in aktiven Galaxienkernen oder sogar durch exotische, bisher unbekannte Vorgänge entstehen.

Blackbox

Der Lösung des Mythos um das Bermuda Dreieck auf der Spur? Forscher sehen Gaskrater in der Barentsee als Hinweis

bermuda triangle
© grewi.deDas sagenumwobene Bermuda-Dreieck.
Tromsø (Norwegen) - Am Grund der Barentsee vor der norwegischen Küste haben Wissenschaftler bislang unbekannte Krater entdeckt, die hier durch Gasausbrüche entstanden. In dem Phänomen vermuten die Forscher nun auch eine mögliche Erklärung für das angeblich erhöhte plötzliche und spurlose Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen im sagenumwobenen Bermuda-Dreieck in der Karibik.

Im sogenannten Bermuda-Dreieck zwischen Florida, den Bermudas und Puerto Rico (s.Abb.), das auch als „Teufelsdreieck“ bezeichnet wird, soll es - so ein moderner Mythos - immer wieder vermehrt zum plötzlichen und spurlosen Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen kommen. Forscher und Wissenschaftler suchen schon seit Jahren nach möglichen Erklärungen und präsentierten im Laufe der Zeit eine ganze Vielzahl von teils exotischen bis rationalen Theorien - angefangen von Atlantis, über entführenden Außerirdischen, Dimensionstoren bis hin zu die Instrumente moderner Schiffe und Flugzeuge störende Magnetfeldanomalien und spontanen Gasausbrüchen, die an der Oberfläche Schiffe regelrecht verschlucken und Flugzeugen den nötigen Auftrieb rauben soll.

Mars

Erstaunte Astronomen: "Ceres-Lichter" verändern unerwartet ihre Helligkeit

Ceres lights
© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDANeue Untersuchung der „hellen Flecken“ im Occator-Krater auf Ceres zegen, dass deren Helligkeit unerwarteten Veränderungen unterliegt.
La Silla (Chile) - Mit dem HARPS-Spektrografen am La Silla-Observatorium der europäischen Südsternwarte ESO in Chile haben Astronomen unerwartete Helligkeitsveränderungen der „hellen Flecken“ auf dem Zwergplaneten Ceres beobachtet.

„Obwohl Ceres von der Erde aus nur als etwas hellerer Lichtpunkt erscheint, zeigt sich bei hochpräzisen Untersuchungen des von Ceres ausgesandten Lichts nicht nur die Veränderung, die man durch die Rotation des Zwergplaneten erwarten würde, sondern auch, dass die Flecken am Tag aufhellen und außerdem noch andere Schwankungen aufweisen“, erläutert die Pressemitteilung der ESO. „Diese Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Materie dieser Flecken flüchtig ist und im warmen Sonnenlicht verdunstet.“

Besonders eine Struktur zahlreicher, zusammenhängender heller Flecken im Innern des Ceres-Kraters Occator, reflektiert deutlich mehr Licht als ihre dunklere Umgebung. Die auch als „Ceres-Lichter“ bezeichnete Struktur deutet für Planetenforscher daraufhin, dass Ceres eine deutliche lebhaftere Welt als die meisten seiner Asteroiden-Nachbarn sein könnte.

R2-D2

Milliardär will seinen Geist in einen Avatar transplantieren, um unsterblich zu werden

Der russische Medienunternehmer Dmitry Itskov arbeitet mit einem Team von rund 30 Wissenschaftlern daran, den menschlichen Geist von seiner sterblichen Körper zu lösen und in eine künstliche Hülle - einem sogenannten Avatar - zu transplantieren.
dmitry itskov
Dmitry Itskov
Vor vier Jahren gründete der russische Milliardär seine Initiative namens »2045« mit nur einem Ziel: Innerhalb von nur drei Jahrzehnten einen Weg zu finden, das ewige Leben zu erreichen und unsterblich zu werden. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen ein großes Team von hochqualifizierten Spezialisten, die unter anderem an einer neuronalen Schnittstelle arbeiten, die es ermöglicht, das Gehirn auf einen Computer zu übertragen. In einem Interview mit dem britischen Sender »BBC« erklärte der Visionär: „Verschiedene Wissenschaftler nennen es »Hochladen« oder »Geist-Übertragung«. Ich ziehe es vor, es »Persönlichkeit-Übertragung« zu nennen."

Radar

Auch sehende Menschen können Echoortung lernen: Statt Fledermausohren wird der ganze Körper eingesetzt

Mit ein bisschen Übung schaffen es auch sehende Versuchspersonen, sich mit Klicks zu orientieren. Statt beweglicher Fledermausohren muss der Körper eingesetzt werden.
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© fotolia / Elypse
Auch der Mensch ist dazu fähig, sich ähnlich wie eine Fledermaus zu orientieren: Die Echos von scharfen Klicks mit der Zunge vermitteln einen so guten Eindruck der Umgebung, dass blinde Meister der Technik sogar Fahrrad fahren können. Einige blinde Kinder haben sich dieses Verfahren eigenständig beigebracht, aber es lässt sich auch noch im Erwachsenenalter trainieren - bei Blinden wie bei Sehenden. Das zeigt die Forschung von Ludwig Wallmeier und Lutz Wiegrebe von der LMU München.

HAL9000

Offenbar können Menschen Infrarotlicht wahrnehmen - unter bestimmten Bedingungen

Normalerweise ist Infrarotlicht unseren Augen verborgen. Aber unter bestimmten Bedingungen können wir es dennoch wahrnehmen.
Auge
© fotolia / Vladimier Kolesnikov
Dass wir Infrarotlicht im Allgemeinen nicht sehen können, hat einen einfachen Grund: Seine Photonen sind zu schwach, um die lichtempfindlichen Moleküle in den Sinneszellen der Netzhaut zu erregen. Doch unter bestimmten Bedingungen nimmt das menschliche Auge auch Infrarotphotonen wahr, belegt nun eine Studie von Forschern um Krzysztof Palczewski von der Case Western Reserve University in Cleveland. Eine Zufallsentdeckung hatte den Anlass zu ihrer Forschungsarbeit gegeben.

Magnify

Rätselhafte kahle Kreise im Grasland: Feenringe nicht nur in Namibia, auch in Australien entdeckt

Rätselhafte kahle Kreise im Grasland stärken Theorie einer Selbstorganisation
Feenring im australischen Outback
© Stephan GetzinEin Feenring im australischen Outback - bisher kannte man dieses Phänomen nur aus Namibia.
Verblüffende Ähnlichkeit: Die mysteriösen Feenringe gibt es nicht nur in Namibia, Forscher haben diese kahlen Kreise nun auch im westaustralischen Outback entdeckt. In der trockenen Halbwüste reihen sie sich in einem verblüffend regelmäßigen Muster aneinander. Und die Ursache? Wahrscheinlich erzeugt eine sich verstärkende Rückkopplung von Boden, Regen und Pflanzen diese bizarren Formationen, wie die Forscher im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences berichten.

Die Feenringe im trockenen Grasland Namibias sind bisher selbst für Biologen ein Rätsel. Denn was diese seltsam regelmäßigen, kreisrunden Stellen in der Vegetation verursacht, ist unbekannt. Während das Innere dieser Kreise völlig kahl ist, haben sie meistens einen Rand aus dichterem, kräftigem Gras. Vor einigen Jahren glaubten Forscher, Termiten als Urheber der Feenringe entlarvt zu haben.

Bulb

Origami-Faltstruktur: Neuartiges Material wechselt automatisch Form und Festigkeit

Origami-artige Faltstruktur verleiht Struktur besonders Vielseitigkeit
Origami-artige Faltstruktur neues Material
© Bertoldi Lab/ Harvard SEASDie Grundelemente des Materials besitzen eine Origami-ähnliche Faltung
Origami als Vorbild: US-Forscher haben ein Material entwickelt, das auf Knopfdruck seine Form, Größe und Festigkeit verändern kann. Clou des Ganzen ist die in sich gefaltete Struktur, die für die nötige Flexibilität und Variabilität sorgt. Durch Strom, Wärme oder Wasser gesteuert, könnten sich beispielsweise Dächer oder Fassaden aus diesem Material von selbst der Umwelt anpassen, wie die Forscher im Fachmagazin Nature Communications berichten.

Ein Haus, das in einen Rucksack passt oder eine Wand, die auf Knopfdruck ein Fenster bekommt - das klingt fantastisch, wird aber dank neuer Materialien durchaus realistisch. Denn die Fähigkeit, gezielt Nanostrukturen zu größeren Einheiten zusammenzusetzen, ermöglicht inzwischen das Design von Materialien mit ungewöhnlichen Eigenschaften. So schufen Forscher bereits das kleinste Fachwerk der Welt, aber auch winkende Nanoroboter aus DNA.

Question

Sphinx auf dem Mars? Hobby-Astronom nimmt Aufnahmen des Mars-Rover Curiosity unter die Lupe

UFO-Theoretiker nehmen die meisten Aufnahmen, die der Mars-Rover Curiosity von der Oberfläche des Roten Planeten liefert, unter die Lupe. Nun glauben sie, dort eine „Sphinx“ entdeckt zu haben. Seit August 2012 ist der Rover Curiosity auf dem Mars und schickt unentwegt Fotos.
Aufnahme Mars Sphinx
Der Hobby-Astronom Joe White entdeckte durch sein scharfes Auge eine bizarre Fels-Formation, die sehr nah der großen Sphinx von Gizeh in Ägypten sehr ähnlich sieht.

Kommentar:


Beaker

Nützt es der Menschheit? Wissenschaftler züchten Huhn mit Dinosaurierbeinen

Dinosaurier sind die Vorfahren unserer Vögel, doch der evolutionäre Wandel ist kaum erforscht. Nun haben chilenische Wissenschaftler das Erbgut in Hühner-Embryos derartig verändert, dass den Versuchstieren tatsächlich Dinosaurier-Beine wuchsen.
huhn mit dinosaurierbeinen
© Universidad de Chile
Rückzüchtung nennt sich das Verfahren, dass die Forscher der Universidad de Chile angewendet haben, denn auch unsere heutigen Hühner besitzen in ihrem Erbgut genetische Informationen aus der Zeit, als ihre Vorfahren noch riesige, fleischfressenden Reptilien waren. Aber wäre es tatsächlich möglich, die Uhr zurückzudrehen und ein Huhn beispielsweise in einen Velociraptor zu verwandeln? Um das herauszufinden, haben die Wissenschaftler in einem Experiment den Unterschenkelknochen (die sogenannte Fibula) von Hühnern einer rückwärtigen Entwicklung unterzogen. Von der Fibula nimmt man an, dass sie beim Dinosaurier lang und röhrenförmig ausgebildet war und nicht so kurz und splitterartig wie beim modernen Huhn. Und tatsächlich, nach etwas »genetischer Bastelei« waren die Forscher in der Lage, das Gen zu deaktivieren, das das Wachstum der Fibula bei Hühnern begrenzt und damit einen modernen Vogel mit dem Beinknochen eines Dinosauriers zu erschaffen.