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Auto-Roboter: Google meldet Patent für Rundum-Bildschirm an

Der US-Konzern Google hat ein Patent angemeldet, das zeigt, wie fahrerlose Autos künftig mit den Fußgängern kommunizieren könnten. Künftig könnten Bildschirme eingesetzt werden, die eindeutige Signale an andere Verkehrsteilnehmer aussenden. Die Sicherheit im Straßenverkehr soll so deutlich erhöht werden.


Google
© dpaEin autonomes Google-Fahrzeug während einer Testfahrt.
Der IT-Konzern Google hat ein weiteres Patent für das Auto der Zukunft erhalten. Mittels Displays auf Motorhaube und Seitentüren soll das Fahrzeug mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren. So sollen Schilder und kleine Piktogramme den Fußgängern anzeigen, wenn sie gefahrlos vor einem Auto die Straße überqueren können. Auch physische Signalgeräte, Lichtanlagen oder Lautsprecher werden in der Patentbeschreibung erwähnt. Damit könnten etwa auch Roboterarme gemeint sein, die mit Handsignalen Fußgänger vor einer Straßenüberquerung warnen, so ein Bericht des Technologiemagazins TheVerge.

Die Bildschirme sollen ein Problem lösen, das Google bei der Entwicklung seiner autonomen Fahrzeuge neu entdeckt hat: Wo kein Fahrer ist, fehlt ein signalgebender Kommunikator im Verkehr. So einfache Dinge wie Handzeichen oder ein Zunicken des Fahrers an einer Kreuzung fehlen bei den Roboter-Autos, so dass Fußgänger oder Hintermänner nicht erkennen können, was das Fahrzeug für eine Intention hat, ob es beispielsweise wartet oder den Weg oder einen Parkplatz sucht und daher langsam fährt oder anhält.

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Surfende Spinne in Australien entdeckt: Der Brian, der im Wasser jagt

Eine bislang unbekannte Spinnenart reitet offensichtlich auf der Jagd kleine Wellen. Benannt wurde sie deshalb nach dem Astrophysiker Brian Greene.
brian die surfende spinne
© Queensland Museum
Was hat der Astrophysiker Briane Greene von der Columbia University mit einer australischen Jagdspinne gemein? Beide haben ein gemeinsames "Interesse" an Wellen entwickelt. Während Greene auf kosmische Wellen baut, um das Universum zu erforschen, nutzt der Achtbeiner die Kräuselungen auf dem Wasser etwas profaner: Die Spinne surft gewissermaßen auf Gewässern, um sich fortzubewegen und zu jagen. "Nachdem letzten Monat bekannt gegeben wurde, dass die Menschheit erstmals Gravitationswellen gemessen hat, fühle ich mich besonders geehrt, dass man mich mit einer Spinne assoziiert, die ebenfalls eine enge Beziehung zu Wellen hat", äußerte sich Greene auf dem World Science Festival in Brisbane, wo Dolomedes briangreenei erstmals einem größeren Publikum vorgestellt wurde. Der Fund belegt, dass Australiens Spinnenfauna weiterhin nur unzureichend erforscht ist. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Spezies neu entdeckt.

Beaker

Speichermedium der Natur: Wasser, das elektrisch geladen wird, speichert Energie

Graz (Österreich) - Gemeinsam mit niederländischen Kollegen ist es Grazer Wissenschaftlern gelungen, elektrisch geladenes Wasser mittels einer schwebenden Wasserbrücke zu erzeugen. Doch das so hergestellte elektrisch geladene Wasser, kann die Energie auch speichern - ein hoffnungsvoller Schritt hin zur Wasser-Batterie.
Wasserbrücke
© Woisetschläger/Fuchs – TU Graz.Die abgebildete Wasserbrücke bildet sich unter dem Einfluss eines elektrischen Hochspannungsfeldes von etwa 15kV elektrischer Spannung. Sie spannt sich über etwa einen Zentimeter Länge zwischen zwei mit deionisiertem Wasser gefüllten Teflonbechern.
Wie die Forscher um Jakob Woisetschläger vom Institut für Thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik an der Technischen Universität Graz gemeinsam mit Elmar C. Fuchs vom niederländischen Kompetenzzentrum Wetsun aktuell im Fachjournal Journal of Physics D: Applied Physics (DOI: 10.1088/0022-3727/49/12/125502) berichten, war das Phänomen der „Wasserbrücke“ schon im 19. Jahrhundert entdeckt worden, seither jedoch wieder bis zu seiner Wiederentdeckung 2007 an der TU Graz in Vergessenheit geraten.

Kommentar:


Sun

Passagier filmt Sonnenfinsternis von Bord eines Flugzeugs

sonnenfinsternis
© Screenshot Youtube
Seltene Aufnahme: Passagier filmt Sonnenfinsternis von Bord eines Flugzeugs


Beaker

Diskrepanzen zwischen Messungen und Modell: Forscher lösen Rätsel der Van-der-Waals-Kräfte

Anziehungskraft zwischen ungeladenen Molekülen reicht weiter als gedacht
Gecko, Van-der-Waals-Kraft
© Skitterphoto/ PixabayDer Gecko klebt dank der Van-der-Waals-Kraft an der Wand - sie wirkt zwischen Atomen und Molekülen.
Die zwischen Atomen und Molekülen wirkende Van-der-Waals-Kraft wirkt stärker als gedacht. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 100 Nanometern, statt nur bei einem Nanometer. Dies haben Physiker herausgefunden, als sie die Kraft erstmals über quantenmechanische Wellenfunktionen statt über klassische Modelle berechneten. Ihre im Fachmagazin Science veröffentlichten Ergbenisse klären auch die bisher rätselhaften Diskrepanzen zwischen Messungen und Modell.

Van-der-Waals-Kräfte sorgen dafür, dass Gase unterhalb einer bestimmten Temperatur zu Flüssigkeiten kondensieren. Sie geben Klebstoff seine Haftkraft und lassen einen Gecko kopfüber an einer Wand hängen. Diese zwischen Teilchen aktiven elektrostatische Kräfte wirken zwischen polaren Molekülen, aber auch zwischen elektrisch neutralen Atomen und Molekülen, wie beispielsweise Methan. Dies funktioniert, weil sich Elektronen in der Hülle der Atome vorübergehend verschieben und so das Molekül leicht polarisieren.

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Bahnbrechende und sehr nützliche Entdeckung: Erste plastikfressende Mikrobe entdeckt

Bakterium zersetzt PET-Kunststoff in wenigen Wochen nahezu restlos
PET,plastikflasche
© Filippo Vicarelli/ freeimagesPET-Flaschen sind normalerweise kaum biologisch abbaubar, doch jetzt haben Forscher eine Mikrobe entdeckt, die dies kann.
PET als Lieblingsspeise: Erstmals haben Forscher eine Mikrobe entdeckt, die einen Kunststoff effektiv angreift und nahezu restlos zersetzt. In rund sechs Wochen kann das Bakterium Ideonella sakaiensis eine PET-Folie komplett abbauen. Es nutzt dabei zwei zuvor unbekannte Enzyme, um das Plastik in zwei Schritten in seine Grundbausteine zu zerlegen. Diese Entdeckung eröffnet erstmals die Chance, PET biologisch abzubauen, so die Forscher im Fachmagazin Science.

Wir müllen die Erde mit Plastik zu: Mehr als 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich weltweit produziert, darunter etwa 50 Millionen Tonnen Polyethylenterephthalat (PET). Dieses Plastik findet sich vor allem in Kunststofflaschen, aber auch in Verpackungen aller Art. Das Problem dabei: PET und Co sind kaum biologisch abbaubar. Sie finden sich daher noch Jahrzehnte später als Plastikmüll und Mikroplastik in Meeren, Gewässern und sogar in als Mikrorückstände in Getränken, Honig und Salz.

Cassiopaea

Entdeckung ungeklärter infraroter Lichtquellen im fernen Universum - Forscher ratlos

Tokyo (Japan) - Mit der Teleskopanlage Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen erstmals den vollständigen Infrarot-Hintergrund des Universums selbst im schwächsten Millimeterwellenlängebereich identifiziert. Während extrem lichtschwache Objekte im fernen Universum 60 Prozent dieses Infrarothintergrunds erklären können, stehen die Wissenschaftler angesichts der verbleibenden 40 Prozent vor einem Rätsel, da dieses Infrarotlicht offenbar keine Gegenstücke im optischen Wellenspektrum besitzt.
kosmische Infrarot-Hintergrundstrahlung Universum
© ALMA (ESO/NAOJ/NRAO), NAOJ, Fujimoto et al.60 Prozent des kosmischen Infrarot-Hintergrunds korrespondieren mit fernen Galaxien. Woher die restlichen 40 Prozent stammen ist hingegen noch rätselhaft.
Während das Universum zwischen den Sternen und Galaxien im optisch sichtbaren Bereich dunkel erscheint, haben Astronomen ein gleichmäßig verteiltes „Licht“ im ausfindig gemacht, die sogenannte kosmische Hintergrundstrahlung. Diese aus allen Richtungen kommende Strahlung besteht aus drei Hauptkomponenten: dem kosmischen optischen Hintergrund, dem kosmischen Mikrowellen-Hintergrund und der kosmischen Infrarot-Hintergrundstrahlung.

Während die Quellen der beiden ersten Komponenten in Form von Sternenlicht und heißen Gasen als Folge des Urknalls bereits bekannt sind, war die Herkunft der kosmischen Infrarothintergrundstrahlung bislang noch rätselhaft.

Wolf

Evolution? Der erstaunlich anpassungsfähige Coywolf erobert Nordosten der USA - Hybrid aus Coyote, Wolf und Hund

Eine Mischung aus Coyote, Wolf und Hund erobert den Nordosten der USA. Handelt es sich um eine neue Art?
Coywolf, Hybrid Coyote Wolf Hund
© www.ForestWander.com/CC BY-SA 3.0 us/wikipedia.orgErstaunlich anpassungfähig: Der Coywolf, ein Hybrid aus Coyote, Wolf und Hund
Evolution unter dem Brennglas: Im Nordosten Nordamerikas beobachten Biologen zurzeit die Entstehung einer neuen Art, des Coywolfs. Das Tier ist eine Mischung aus Coyote, Wolf und Hund - und breitet sich im Nordosten des Kontinents rasant aus. Experten gehen von rund einer Million Tieren aus.

Entstanden ist der Coywolf wohl schon vor ein- oder zweihundert Jahren, im Süden der kanadischen Provinz Ontario, wie der Economist berichtet. Durch die Abholzung der Wälder schwand der Lebensraum der Wölfe, und Coyoten aus der Prärie entdeckten die baumfreien Landstriche für sich. Ebenso wie domestizierte Hunde, die mit den Siedlern kamen.

Ice Cube

Globale Erwärmung neigt sich dem Ende zu: Antarktis kühlt sich dramatisch ab

Den Lesern wird schon aufgefallen sein, dass in den Medien stets nur vom Meereis am Nordpol die Rede ist, das in der Tat abgenommen hat - so seit 1975 bis 2015 im Jahresmittel von 13,8 auf 12,2 Millionen Quadratkilometer (qkm).
antarktis eis
© Screenshot
Einerseits wird also die klimatische Situation in der Arktis so dargestellt, als ob ein massiver Rückgang der Eisfläche demnächst sogar die Nord-Ost-Passage im Norden Russlands für die Schifffahrt öffnen werde - andererseits wird die Situation am Südpol von den Medien schlicht ignoriert.

Damit wird stets die Geschichte vom harten Schicksal der Eisbären in der Arktis verbunden, die angeblich bald keine Eisschollen mehr vorfinden, auf denen sie leben und jagen können. Was die Presse nicht berichtet, ist die in Ermangelung von verlässlichen Daten über die Eisbärenpopulationen unklare Situation, die eine Bewertung schwierig macht. Die bedeutende Internationale Union for Conservation of Nature IUCN hat 2014 folgende Zahlen festgestellt: Von den 19 Eisbären-Populationen mit insgesamt ca. 26.000 Tieren sind
  • 3 abnehmend,
  • 6 stabil,
  • 1 zunehmend,
  • und für 9 Populationen gibt es unzureichende Daten.
Die genauesten Daten stammen aus Kanada; in der Russland zugewandten Seite der Arktis leben die Populationen, über die man zu wenig weiß.

Kommentar: Offiziell gibt es seit 1998 keine Abkühlung mehr und jegliche Diskussion, dass der Mensch etwas mit der Erwärmung zu tun hat, ist hinfällig und einfach lächerlich. Die Erde erwärmt sich und kühlt sich ab in regelmäßigen Abständen, ohne den Einfluss von Menschenhand. Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel:


Bacon

Verzehr von Fleisch machte uns erst zum Menschen

Wer sein Fleisch in kleine Stücke schneidet, muss sich nicht die Zähne daran ausbeißen. Diese Erkenntnis beförderte unsere Vorfahren auf die nächste Stufe der Evolution, glauben Forscher.
neandertaler,urmensch
© fotolia / procy ab
Machte der Verzehr von Fleisch und die Verarbeitung von Nahrungsmitteln uns einst überhaupt erst zu den Menschen, die wir heute sind? Das glauben zumindest Forscher um Katie Zink von der Harvard University. Sie argumentieren: Dadurch, dass unsere Vorfahren vor zwei bis drei Millionen Jahren damit begannen, Fleisch auf ihren Speiseplan zu setzen und es ebenso wie andere Nahrungsmittel mit einfachen Werkzeugen zu schneiden, zu klopfe und zu zerstampfen, waren sie auf einmal in der Lage, besonders energiereiche Nahrung zu verwerten, ohne sich wie andere Primaten den halben Tag daran die Zähne auszubeißen. Die Zeit und die Kraft, die wir uns dadurch beim Kauen sparen konnten, ebnete schließlich den Weg für die Entwicklung eines modernen Schädels mit einem kleineren Kiefer, der dafür aber Platz für ein großes Gehirn bot und uns bei der Sprachentwicklung half.

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