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Fire

Heiße Quellen in Meeren beeinflussen das Erdklima

Wie schafft es die Erde, das Klima stabil zu halten? Der Antwort auf diese Frage ist ein internationales Forscherteam um den Geoökologen Prof. Dr. Thorsten Dittmar vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg ein Stück näher gekommen. Die WissenschaftlerInnen aus zehn verschiedenen Instituten in Europa und den USA haben entdeckt, dass der Vulkanismus in der Tiefsee eine entscheidende Rolle für das langfristige Klima spielt. Die Ergebnisse sind in der Oktoberausgabe der Wissenschaftszeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht worden.
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© MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität BremenAus diesem „Schwarzen Raucher“ am Mittelatlantischen Rücken in fast dreitausend Metern Wassertiefe
Seit jeher tragen die Ozeane viel dazu bei, dass das Klima auf der Erde stabil bleibt. Sie enthalten eine Menge Kohlenstoff, wesentlich mehr als im Kohlenstoffdioxid der Atmosphäre gebunden ist. Das Meer speichert den Kohlenstoff unter anderem im sogenannten gelösten organischen Material, das nach der englischen Übersetzung („dissolved organic matter“) mit DOM abgekürzt wird. Ein Großteil des DOM überdauert viele tausend Jahre lang im Meerwasser. Es fungiert somit als ein großer Langzeit-Kohlenstoffspeicher.

In der aktuellen Studie wollten die ForscherInnen um den Wissenschaftler Dr. Jeffrey Hawkes vom ICBM herausfinden, was mit dem DOM passiert, wenn es in die heißen Quellen der Tiefsee gelangt. Mithilfe von Tauchrobotern sammelten sie Proben aus mehreren Tausend Metern Tiefe an verschiedenen Stellen im Atlantik und Pazifik. In der Tiefsee ist nicht nur der Druck viel höher als an der Wasseroberfläche, es gibt am Meeresboden außerdem heiße Quellen und Vulkane, in denen sich das Meerwasser auf über 400 Grad Celsius aufheizt. Die genaue Frage der Forscher: Wird durch die Hitze neues DOM aufgebaut oder das vorhandene zerstört? Die klare Antwort nach sechs Jahren Forschungsarbeit: Es wird zerstört. Selbst die stabilsten Verbindungen haben bei 400 Grad keine Chance mehr. Und: Das DOM hat dadurch eine begrenzte Lebensdauer. Sie liegt bei maximal 40 Millionen Jahren. Denn innerhalb dieser Zeit hat der gesamte Ozean einmal die geothermalen Quellen durchlaufen.

Cassiopaea

"Resistent gegen Grippe und aktiver": Russischer Forscher spritzt sich Millionen Jahre altes Bakterium aus dem sibirischem Permafrost

Russischer Forscher spritzt sich Millionen Jahre altes Bakterium - und hofft auf Unsterblichkeit
Urzeitbakterien
© kichigin19/fotolia.comMit Urzeitbakterien aus dem Permafrostboden vollführt ein russischer Forscher Experimente an sich selbst.
Ein russischer Wissenschaftler spritzte sich selbst ein 3,5 Millionen Jahre altes Bakterium, das aus dem sibirischen Permafrost stammt. Nach eigene Angaben sei er dadurch gesünder und aktiver geworden. Dies könne ein erster Schritt zur Unsterblichkeit sein.

Wunsch nach langem Leben

Der Wunsch nach einem langen - gesunden - Leben haben wohl alle Menschen auf der Welt. Oft wird auch über die Vorstellung des ewigen Lebens nachgedacht. Fakt ist, dass die Menschen weltweit im Durchschnitt immer älter werden. Die Lebenserwartung der Deutschen ist auf einem Rekordniveau. Ein Wissenschaftler aus den USA berichtete vor kurzem über eine Theorie, derzufolge die menschliche Lebenserwartung verzehnfacht werden kann. Ein russischer Forscher meint nun, dass Urzeit-Bakterien sogar zum ewigen Leben verhelfen können.

Fireball 5

Forscher ist sich sicher: Ein Komet wird die Erde wieder auslöschen

Für die meisten Wissenschaftler ist Graham Hancock ein Spinner, für seine Anhänger dagegen ein Prophet. Der Forscher hat in einem Buch die These vertreten, dass eine hochentwickelte menschliche Zivilisation Ende der Eiszeit ausgerottet wurde. Jetzt legt er nach - und warnt vor der Apokalypse.

explosion, komet
Die Pyramiden sind Zeichen einer hochentwickelten Zivilisation, die Ende der letzten Eiszeit von einem Meteoriten ausgelöscht wurde. Klingt verrückt? Mag sein, scheint doch jedem Menschen klar zu sein, dass die Ägypter diese steinernen Wunderwerke bauten. Graham Hancock ist da anderer Meinung. Er ist Autor eines Millionenbestsellers. Die Pyramiden waren demnach in Wahrheit eine gigantische Bibliothek dieser alten Zivilisation - und die Sphinx ist Tausende Jahre älter als gedacht. Jetzt legt Hancock mit einem neuen Buch nach.


Der bezeichnende Titel: Magier der Götter. Darin will der selbsternannte Forscher neue Beweise für seine Theorie bringen. Außerdem kündigt er an, dass der Menschheit 2030 ein ähnliches Schicksal bevorsteht wie ihren eiszeitlichen Artgenossen: Ein Komet werde dann die Erde treffen.

Kommentar: "Die Zukunft ist offen" und Zeitangaben, wann etwas eintreten soll, sind immer mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Dennoch geben wir Hancock in einem Punkt recht, dass die Erde schon früher von Kometen bedroht wurde und ganze Zivilisationen auslöschte. Doch handelte es sich oftmals nicht um einen großen Kometen, der Unheil über die Erde brachte, sondern um einen Schwarm aus kleineren Kometen, den die Erde ca. aller 3.600 Jahre passiert. Doch lesen Sie dazu die Artikel-Serie von Laura Knight-Jadczyk für genauere Informationen:


Meteor

Dinosauriersterben: Was war dafür verantwortlich - ein Meteorit oder Vulkanausbrüche? Anscheinend trug beides dazu bei

Indische Vulkane oder ein Meteorit in Mexiko? Was löschte die Dinos aus? Darüber streiten Forscher seit Jahrzehnten. Neue Datierungen zeigen: Der Meteoriteneinschlag könnte die starken Vulkanausbrüche verursacht haben.

Asteroiden Impakt / Asteriod Impact
© NASA
Seit mehr als 30 Jahren bekriegen sich zwei Wissenschaftlerfraktionen über die Ursache des Massensterbens vor etwa 66 Millionen Jahren. Die einen sagen, ein Meteorit in Mexiko, der Chicxulub-Einschlag, sei Schuld am Ende der Dinosaurier. Die anderen favorisieren starken Vulkanismus im heutigen Indien. Die Spuren der Lavafluten sind noch heute im sogenannten Dekkan-Trapp in Westindien zu besichtigen. Mehr als 3000 Meter hoch türmt sich mancherorts das erkaltete Vulkangestein.

Seit Kurzem spekulieren Geologen darüber, dass beide Ereignisse womöglich miteinander zusammenhängen - es also gar kein Entweder-oder bei der Ursache des Dinosterbens gibt. Nun liefert eine Studie im Fachblatt "Science" neue Belege für diese Hypothese. Demnach löste der heftige Einschlag des Himmelskörpers nahe Mexiko in den folgenden Jahrtausenden massive Vulkaneruptionen auf dem Gebiet des heutigen Indiens aus, die das Artensterben verschärften.

"Aufgrund unserer Datierung der Lava können wir ziemlich sicher sein, dass der Vulkanismus und der Einschlag innerhalb der 50.000 Jahre vor dem Aussterben stattfanden, sodass die Trennung zwischen den beiden Mechanismen künstlich wirkt", sagt Paul Renne von der University of California in Berkeley. Beide Phänomene hätten eindeutig zur selben Zeit das Leben auf der Erde beeinflusst.

Kommentar: Momentan ist wieder ein Massensterben im Gange mit Erdveränderungen, häufigen Vulkanausbrüchen und jede Menge fliegenden Feuerbällen in unserer Atmosphäre. Das eine kann gleichzeitig mit dem anderen stattfinden. Für weitere Zusammenhänge lesen Sie "Earth Changes And The Human-Cosmic Connection" von Pierre Lescaudron. Das Buch wird z.Zt. vom deutschen SOTT-Team übersetzt und als Artikelserie veröffentlicht.


Galaxy

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 11: Ströme im Plasma

Teil 1: Elektrizität und Plasma

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© Sott.net
Kapitel 11: Ströme im Plasma

Erinnern Sie sich noch an den Plasmaglobus und die glühenden Filamente, die die zentrale Elektrode mit der äußeren Plastikschicht der Kugel verbinden? So sieht eine typische Plasmastrom Entladung aus. Aber warum nehmen Plasmaströme so eine filamentartige Form an? Um dieses Phänomen zu verstehen, müssen wir uns an unsere Physik-Stunden in der Schule erinnern, insbesondere an die Lektion über Elektromagnetismus und wie ein elektromagnetisches Feld durch einen unter Strom stehenden elektrischen Draht entsteht.

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© physick.wikispaces.com/Abbildung 20: Ein elektrischer Strom fließt durch einen geraden Draht und generiert ein magnetisches Feld.
In Abbildung 20 sehen wir, wie der elektrische Strom im Draht (blau und gelb) magnetische Schleifen (schwarze ringförmige Pfeile) im rechten Winkel zum Strom (rote Pfeile) generiert. Auf ähnliche Weise werden magnetische Schleifen im rechten Winkel zum Stromfluss im Plasma generiert. im Gegensatz zu einem starren Kupferdraht ist Plasma allerdings in den meisten Fällen flüssig. Aus diesem Grund zwingen die magnetischen Schleifen die Plasmaentladungen in eine Filament-Form (Abbildung 21). Deshalb verleiht das magnetische Feld dem selben Strom, der dieses Feld generiert, die Form eines Filamentes. In diesem Sinne kreiert ein elektrischer Strom im Plasma das magnetische Feld, welches dann dazu führt, dass dieser Strom kanalisiert bzw. gestaucht wird; man nennt dieses Phänomen ‘Pinch’.51 Oder anders ausgedrückt: Der Pinch ist die Kompression eines elektrisch leitenden Filamentes durch magnetische Kräfte. Diese fadenförmigen Plasma Ströme nennt man auch Birkeland52**Ströme.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Galaxy

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 10: Interstellares Plasma

Teil 1: Elektrizität und Plasma

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© Sott.net
Kapitel 10: Interstellares Plasma

Noch bis vor Kurzem dachte man, dass der Weltraum ein perfektes Vakuum und völlig leer sei. Diese Meinung ist noch immer weit verbreitet, obwohl sie nicht ganz richtig ist, wie ich es in den vorherigen Kapiteln erläutert habe. Der Weltraum ist nicht leer. Er ist gefüllt mit Plasma. Dieses Raum-Plasma besteht hauptsächlich aus sehr leichten Molekülen: Wasserstoff- und Helium-Ionen sowie Elektronen und die Konzentration im Weltraum beträgt ungefähr ein (ionisiertes) Teilchen pro Kubikzentimeter.46 Zum Vergleich beträgt die Dichte unserer Atmosphäre etwa 1013 Teilchen pro Kubikzentimeter.

Birkeland-Strom
© ESA/Herschel/SPIRE/PACS/D. Arzoumanian (CEA Saclay)Abbildung 19: Ein Birkeland-Strom durchzieht den ‘leeren’ interstellaren Raum
Die sehr geringe Konzentration von Raum-Plasma verhindert nicht, wie in Abbildung 19 zu sehen ist, dass auch dort elektrische Phänomene enstehen: In diesem Fall überspannt der Birkeland-Strom Lichtjahre aus ‘leerem’ Raum. Erinnern Sie sich noch an das Millikan Experiment und wie die elektromagnetische Kraft, die von einem einzigen Elektron ausgeübt wird, einen großen Teil des Raumes beeinflusst, den das Elektron umgibt? Im kosmischen Maßstab erlauben die elektrischen Eigenschaften von Raum-Plasma es, dass elektrische Ströme zwischen Himmelskörpern fließen können, weil solch ein Plasma höchst leitfähig ist. Diese Tatsache ermöglicht es, dass der elektrische Austausch zwischen der Oberfläche und der äußeren Schicht der DS eines Himmelskörpers stattfinden kann. Genauso wie es auch den elektrischen Austausch innerhalb der DS ermöglicht. Nach Hannes Alfven und James McCanney ist Plasma im Weltraum quasi-neutral oder leicht positiv. Allerdings herrscht bei der elektrischen Ladung des Sonnenwindes Uneinigkeit. Während die offizielle Position darin besteht, dass der Sonnenwind elektrisch neutral ist, hat der britische Mathematiker und Geophysiker Sydney Chapman schon im Jahr 1930 darauf hingewiesen, dass der Sonnenwind aus positiv geladenem Plasma besteht. In jüngerer Zeit kam Luis Alvarez47 zu dem Schluss, dass der Sonnenwind eine insgesamt positive Ladung aufweisen müsste.48 Jean Martin Meunier49 stellt auch fest, dass der Sonnenwind nicht elektrisch neutral ist und er erklärt es wie folgt:
Der Sonnenwind ist im Ganzen betrachtet elektropositiv; er enthält viel mehr H+ Protonen, als Elektronen. Warum? Weil Elektronen im galaktischen Raum mit einer Geschwindigkeit von 10.000 bis 300.000 km/s durch die solaren UV-, X- und Gammastrahlen evakuiert werden (Compton Effekt). Folge: Der solare Wind (mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 900 km/s), ist ein Strom von Protonen, der versucht die verlorenen Elektronen wieder auszugleichen.50

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Moon

Montagmorgen: Totale Mondfinsternis und Super-Blutmond über Europa - Putin, Obama und Xi Jinping halten UN Rede in New York

In der Nacht auf Montag kommt es zu einer totalen Mondfinsternis über Mitteleuropa. Während sich der Mond im Kernschatten der Erde befindet, erscheint die Vollmondscheibe rot am südwestlichen Nacht- bzw. frühmorgendlichen Himmel und wirkt heuer zudem auch noch deutlich größer als sonst.

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© Sebastian Voltmer, astrophoto.de Archivbild: Totale Mondfinsternis am 9. November 2003 über Spicheren, in Lothringen.
Saarbrücken (Deutschland) - Zu einer totalen Mondfinsternis kommt es, wenn Sonne, Erde und Mond nicht nur - wie alle 29 Tage bei jenem Vollmond - in einer Linie stehen, sondern der Mond auch noch trotz seiner um etwa fünf Grad gegenüber der Erdbahn geneigten Umlaufbahn durch den Kernschatten der Erde läuft. Da diese Konstellation relativ selten ist, sind auch totale Mondfinsternisse ein eher seltener Anblick. Über Mitteleuropa war dies erst am 20. Dezember 2029 der Fall sein.

Obwohl von einer Mond-„Finsternis“ die Rede ist, wird die Vollmondscheibe weiterhin in einem kupferroten- bis orangefarbenen Ton zu sehen sein. Der Grund hierfür ist der Umstand, dass die Erdatmosphäre weiterhin Teile des Sonnenlichts bricht und hierbei - ganz ähnlich wie bei einem Sonnenuntergang - in der Erdatmosphäre vorwiegend langwellige, also rote Sonnenstrahlen gebrochen und in Richtung des Mondes gelenkt werden. Die kürzerwelligen, blauen Wellenlängen werden dagegen fast vollständig in der Erdatmosphäre gestreut. Hinzu sorgen Schmutzpartikel in der Hochatmosphäre - vornehmlich vulkanischer Staub und Asche - für eine weitere Färbung.

Kommentar: Am selben Morgen findet auch die UN-Vollversammlung in New York statt, in der unter anderem Putin, Obama und Xi Jinping eine Rede halten. Interessantes Timing...


Network

GCHQ: Das gesamte Internet im Visier der Massenüberwachung

Der britische Nachrichtendienst GCHQ hat mit geheimen Abhör- und Auswertungsprogrammen das Ziel verfolgt, die Surfgewohnheiten „aller sichtbaren Nutzer im Internet“ zu erfassen. Er sammelte und speicherte täglich Milliarden digitaler Aufzeichnungen über die Aktivitäten gewöhnlicher Menschen - darunter ihre Besuche bei Social-Media-Sites, Nachrichtenseiten, pornografischen Seiten, Suchmaschinen, Chatforen und Blogs. Das berichtet The Intercept nach Auswertung von Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden.

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Ein dabei eingesetztes System diente dazu, Profile mit der Surfhistorie von Web-Nutzern zu erstellen. Ein anderes analysierte die Kommunikation per Instant Messenger, E-Mail, Skype-Anrufen, Textnachrichten sowie Social Media - und auch die Standorte benutzter Smartphones wurden aufgezeichnet. Weitere Programme sollten „verdächtige“ Google-Suchen und die Nutzung von Google Maps beobachten. All das wurde gerechtfertigt mit der vagen Autorisierung des GCHQ, große Bestände von Metadaten über private Telefongespräche, E-Mails und mehr zu durchsuchen. Ins Visier kamen Briten ebenso wie Amerikaner und die Bürger anderer Länder - und es bedurfte keiner gerichtlichen Anordnung.

Kommentar: Auffällig sind die Parallelen zum INDECT Programm der EU: Seit 2013 ist mit Sicherheit weiterhin eine Menge Entwicklungsarbeit investiert worden. Man kann davon ausgehen, dass es Heute aktiv seinen Dienst tut.

Deutschland:
  • Überwachung in Deutschland: WLAN-Hotspots müssen demnächst per "Anordnung von oben"Überwachungstechniken einbauen, um das Staatsschnüffeln zu erleichtern
Frabkreich: Alle sind sie mit dabei. Wer ist hier die wahre Gefahr?


Snowflake

Eiszeit-Vergangenheit? Nicht die Inuit sondern die Schotten haben am meisten Wörter für Schnee

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es in der schottischen Sprache am meisten Wörter für Schnee gibt. Und das, obwohl in Schottland verhältnismäßig selten Schnee fällt. Bislang war man davon ausgegangen, dass die Inuit Rekordhalter seien.
Schnee schaufeln,Schottland Schnee
© AFP421 Wörter kennt die schottische Sprache für Schnee.
  • Bisher wurde angenommen, dass die Inuit die meisten Wörter für Schnee haben.
  • Nun hat sich herausgestellt, die Schotten kennen noch mehr Wörter für die weiße Pracht.
  • Forscherin: "Wetter war über Jahrhunderte ein bedeutender Faktor des Lebens der Menschen in Schottland."
Eigentlich fällt bei ihnen gar nicht so viel Schnee im Laufe eines Jahres, doch einer neuen Untersuchung zufolge haben Schotten deutlich mehr Wörter für die weiße Pracht als Inuits.

Kommentar: Fragt sich, ob diese Sprachentwicklung mit der letzten Eiszeit zu tun hat.


Chalkboard

Forscher stellen umfassenden Stammbaum des Lebens vor

Forscher stellen erste Version eines umfassenden Stammbaums aller Arten vor
Stammbaum des Lebens
© Zernliew/ thinkstockStammbaum des Lebens - wie er wirklich aussieht, das beginnen die Forscher erst jetzt zusammenzufügen
Forscher haben erstmals einen Stammbaum des Lebens für rund 2,3 Millionen bekannte Arten zusammengestellt. Sie kombinierten dafür zehntausende einzelner Stammbaumäste zu einem großen Überblick über die Verwandtschaftsverhältnisse der Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroben. Noch allerdings zeigt dieser erste Entwurf eines Gesamt-Stammbaums nicht nur, was wir bereits wissen, er enthüllt auch viele noch "dunkle", wenig erforschte Teile und auch einige Diskrepanzen, wie die Forscher berichten.

Stammbäume und phylogenetische Studien für einzelne Tiergruppen wie die Vögel, für Pflanzen oder Mikroben gibt es bereits reichlich. Einige umfassen immerhin mehr als 100.000 einzelne Arten und ihre Verwandtschaften. Doch so detailreich diese Ausschnitte aus dem Baum des Lebens waren, so wenig einheitlich und unübersichtlich blieb das Gesamtbild bisher.