Wissenschaft und TechnologieS


Butterfly

Kleiner Erfolg gegen Bienensterben: Verbot von 3 Pestiziden

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die deutschen Landwirte aufgerufen, das ab Dezember europaweit für zunächst zwei Jahre geltende Anwendungsverbot für drei Bienen gefährdende Pestizide einzuhalten. Dabei handelt es sich um die sogenannten "Neonikotinoide" mit den chemischen Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. Diese Pestizide seien mitverantwortlich für das Sterben von Bienenvölkern und den Verlust der Artenvielfalt bei Insekten und Vögeln, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Bislang seien sie flächendeckend zur Behandlung von Raps- und Zuckerrübensaatgut eingesetzt worden.

Rocket

Premiere: Indische Sonde auf dem Weg zum Mars

Raketenstart Indien
© dpaEs ist das erste Mal, dass Indien eine Sonde in den interplanetarischen Raum schickt - die Mondmission 2008 war erfolgreich.
Indiens erste Marssonde hat die Erdumlaufbahn verlassen und den 680 Millionen Kilometer langen Weg zum Roten Planeten angetreten. Ein Motor sei für 24 Minuten gezündet worden, um das unbemannte Raumfahrzeug auf die richtige Flugbahn zu bringen, erklärte ein Sprecher der Indischen Weltraumforschungsorganisation ISRO. Alles sei wie geplant verlaufen.

Galaxy

Monster-Stern von ALMA-Teleskop entdeckt

Durch Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist es einem internationalen Astronomen-Team gelungen, einen regelrechten Monsterstern während seiner Entstehung - einen sogenannten Protostern - innerhalb einer Dunkelwolke auszumachen. Der so neu entdeckte stellare Embryo hat mehr als die fünfhundertfache Masse der Sonne und ist damit bereits jetzt der größte Protostern, der jemals in der Milchstraße beobachtet wurde und das, obwohl er noch im Wachstum ist. Der Sternembryo innerhalb der Wolke frisst hungrig Material auf, das auf ihn zuströmt. Derzeit gehen die Astronomen davon aus, dass die Wolke einen sehr hellen Stern mit bis zu einhundertfacher Sonnenmasse hervorbringen wird.

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© ALMA (ESO/NRAJ/NRAO)/NASA/Spitzer/JPL-Caltech/GLIMPSEDer in der Dunkelwolke SDC 335.579-0.292 entstehende Monsterstern.
Paris (Frankreich) - Wie die Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte (ESO) berichtet, bilden sich die massereichsten und hellsten Sterne der Galaxis innerhalb von kühlen und dunklen Wolken, so dass der Prozess ihrer Entstehung weiterhin ein Geheimnis bleibt. Die nun durchgeführte, sozusagen vorgeburtliche Untersuchung im Mikrowellenbereich durch die Astronomen offenbart einen "klareren Blick" auf die Entstehung eines solchen Monstersterns. Der untersuchte Stern befindet sich ungefähr 11.000 Lichtjahre von der Erde entfernt in einer Wolke, die man die "Spitzer Dark Cloud (SDC) 335.579-0.292" nennt.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems und seiner Sonne so nicht stimmen kann. Somit sind auch viele theoretische Konstrukte die aus diesem Modell entstanden sind zurecht kritisch zu hinterfragen. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Schauen Sie sich hierzu den Abschnitt "Elektrische Sterne" auf ViaVeto an.


Comet 2

Komet ISON: Erde könnte größere oder kleinere Trümmer durchlaufen

Sankt Petersburg - Von wegen verglüht! Der mit Spannung erwartete „Adventskomet“ ISON, der am Donnerstagabend den sonnennächsten Punkt seiner Bahn durchlief, wird laut russischen Astronomen noch kräftig von sich reden machen: Entweder friedlich in Form eines Sternschnuppen-Spektakels - oder aber als nicht ungefährlicher Meteoritenschauer.
ISON Sol2
© ESA / NASA
Wie Sergej Smirnow, Pressesekretär des Observatoriums Pulkowo bei Sankt Petersburg mitteilte, verlor der „Jahrhundertkomet“ bei seinem „Kuss“ mit der Sonne zwar um das Hundertfache an Helligkeit, wurde aber mitnichten komplett zerstört. Dass der Kometenschweif noch „in Form einer wenig kontrastierten länglichen Wolke“ zu sehen ist, bedeute, dass der Schweifstern nicht zu Staub zerfallen sei, sondern dass nach der Zerstörung des Kerns von ISON größere Brocken des Himmelskörpers weiterhin Kurs auf die Erde nehmen.

Laut dem Sprecher der Sternwarte Pulkowo hatte sich ISON am Abend des 28. November (19:38 MEZ) der Sonne bis auf etwa deren Durchmesser hin angenähert. Hätte der Komet die Sonnenpassage unbeschadet überstanden, hätte er am 24. Dezember die Erdumlaufbahn in sicheren 65 Millionen Kilometer Entfernung gekreuzt. Dass der Kern von ISON in Stücke gebrochen sei, hat dem Experten zufolge zu einer drastischen Verlangsamung und einer Änderung der Bahn geführt. Der Kometenschweif und die Bruchstücke des „Adventskometen“ selbst werden Smirnow zufolge mit einer Woche Verspätung den Erdorbit erreichen.

Better Earth

Plattwürmer können Kopf samt Erinnerungen regenerieren nachdem sie geköpft wurden

In Experimenten haben US-Forscher herausgefunden, dass geköpfte Plattwürmer nicht nur ihren Nacken, Kopf und das Hirn vollständig nachwachsen lassen, sondern damit einhergehend auch einstige Erinnerungen bzw. einstige Fähigkeiten wieder herstellen können.

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© Shomrat u. Levin / jeb.biologists.orgDie vollständige Kopfregeneration einer Planarie.
Medford (USA) - "Es bedarf nur ein klein wenig Übung, und alles, was die Würmer vor dem Köpfen konnten, war wieder vollständig vorhanden", erläutern die Forscher Tal Shomrat und Michael Levin von der Tufts University aktuell in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Biology.

Fireball 5

Kein dreckiger Schneeball: Komet Ison passiert die Sonne mit Schäden

Forscher hatten ihn eigentlich schon aufgegeben, doch der Komet Ison übersteht den Vorbeiflug an der Sonne - allerdings nicht ganz unbeschadet. Eine große Show ist von dem Schweifstern jetzt nicht mehr zu erwarten.
komet ison
© AFP/ ESA/ NASA/ SOHO/ SDO
Das Schicksal des Adventskometen Ison beschäftigt die Welt und die Astronomen. Aktuelle Aufnahmen von Sonnensonden legen nahe, dass womöglich Teile des Kometen dessen Vorbeiflug an der Sonne überstanden haben. "Ein Bruchteil des Kometen hat offenbar überlebt und ist auf der anderen Seite der Sonne wieder hervorgekommen", sagte die Bochumer Astronomin Susanne Hüttemeister. Nach der Sonnenpassage von Ison am Donnerstagabend hatten US-Forscher zunächst die Auffassung vertreten, der Komet habe sich wohl aufgelöst.

Der Schweifstern hatte am Donnerstag gegen 19.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit den sonnennächsten Punkt seiner Bahn erreicht. Im Vorfeld waren Wissenschaftler davon ausgegangen, dass der Komet Anfang Dezember ein prächtiges Himmelsschauspiel liefern könnte - falls er seinen Vorbeiflug an der Sonne weitgehend unbeschadet übersteht. Nach der Sonnenpassage von Ison äußerte sich Hüttemeister nun eher zurückhaltend zu möglichen Beobachtungschancen. "Eine große Show für die Öffentlichkeit ist nicht mehr zu erwarten."

Kommentar: Diese Theorie ist falsch und erklärt auch nicht warum Teile von Ison überlebten, oder auch von Komet Lovejoy vor 2 Jahren. Das elektrische Universum bietet eine viel bessere Erklärungsmöglichkeit über das Zusammenspiel im Universum:


Comet

Kometen im elektrischen Universum

Nach der konventionellen Theorie handelt es sich bei Kometen um protoplanetare Überreste (Staub, Wasser) aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems. Ein Komet ist ein Schneeball, der in Sonnennähe „ausgast“. Gasblasen unter der Oberfläche erzeugen „Jets“. Ein Komet ist im Standardmodell natürlich elektrisch neutral.
lovejoy
© unbekanntSuche nach möglichen Bedrohungen. Im Bild: der (ungefährliche) Komet Lovejoy.
Man beobachtet jedoch hochenergetische Jets, die eng begrenzt aus dem Kometennukleus hervorbrechen, auch auf dessen dunkler Seite. Man registriert sehr hohe Temperaturen in der Kometen-Coma, und stellt eine Interaktion mit dem Sonnenwind fest. Es gibt nur wenig Wasser in der Umgebung eines Kometen und kein Wasser im Nukleus. Ungewöhnlich ist auch der Ausstoß von ultraviolettem Licht und Röntgenstrahlen. Man sieht einen Zusammenhang von Sonneneruptionen mit Kometenannäherungen, andererseits sieht man Kometen immer wieder weit entfernt von der Sonne zerbrechen, also dort wo man es konventionell am wenigsten erwarten würde.

Jede der bisherigen Kometenmissionen hat die Architekten dieser Theorie zurück ans ‘Zeichenbrett’ geschickt. Die Missionsberichte sind Dokumente voller Überraschungen, die dann aber schnell verdrängt werden, denn sie passen nicht ins Konzept. Von einer begründeten wissenschaftlichen Theorie würde man erwarten, dass sie erstens überprüfbar und falsifizierbar ist und zweitens Vorhersagen erlaubt. Wenn man sich schon keine Vorhersagen mehr traut und trotzdem andauernd überrascht wird, dann ist es an der Zeit, etwas zu ändern ...

Sherlock

Ursprung der menschlichen Sprache um den Faktor zehn nach hinten korrigiert: Neandertaler und moderner Mensch teilten Sprache

Weil Sprache keine direkt messbaren Spuren hinterlässt, sind Wissenschaftler bei der Suche nach den Ursprüngen der menschlichen Sprache auf archäologische, anatomische und genetische Indizien angewiesen. Neuste Forschungsergebnisse deuten nun darauf hin, dass die menschliche Sprache deutlich älter ist als bislang angenommen: Schon der letzte gemeinsame Vorfahre von Neandertaler und modernem Mensch konnte wahrscheinlich sprechen. Es könnte sogar sein, dass heutige Sprachen sogar noch Elemente der Sprachen früherer Menschenformen enthalten.
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© Neanderthal Museum/H. Neumann / neanderthal.deSymbolbild: Neandertaler-Rekonstruktion.
Nijmengen (Niederlande) - Wie die Forscher um Dan Dediu und Stephen C. Levinson vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik aktuell im Fachjournal Frontiers in Language Sciences berichten, lebte der letzte gemeinsame Vorfahre des modernen Mensch und Neandertaler vor rund 500.000 Jahren. Mehrere Jahrhunderttausende lang war der Neandertaler bestens an die rauen Lebensbedingungen im westlichen Eurasien angepasst. Trotzdem galten sie lange als primitive, affenähnliche Wesen. Intelligenz, Kultur und Sprache wurden ihnen von der Forschung lange Zeit abgesprochen.

Meteor

Wissenschaftler entdecken Wasser im Tscheljabinsk-Meteorit

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© RIA NovostiMeteorit, der am 15. Februar 2013 im Gebiet Tscheljabinsk niedergegangen ist
Die Experten des geologischen Instituts bei der Ural-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften haben im Inneren eines Splitters des Meteoriten, der am 15. Februar 2013 im Gebiet Tscheljabinsk niedergegangen war, Rost festgestellt. Das spricht dafür, dass in dem Gestein einst Wasser gewesen war, das zur Korrosion geführt hatte.

Galaxy

Blauer Planet in fernem Planetensystem

Mit dem Weltraumteleskop Hubble ist es britischen Astronomen erstmals gelungen, die Farbe eines fernen Planeten - so wie wir ihn mit unseren Augen wahrnehmen würden - zu bestimmen. Aus der Nähe betrachtet würde sich "HD 189733b" ganz ähnlich wie unsere Erde als azurblauer Punkt im All offenbaren. Doch bei der Farbe enden denn auch schon die Ähnlichkeiten zu unserem Heimatplaneten.
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© NASA, ESA, M. KornmesserKünstlerische Darstellung des blauen Exoplaneten "HD 189733b".
Oxford (England) - Tatsächlich gehört "HD 189733b" bereits zu den am intensivsten untersuchten Exoplaneten überhaupt und trotz seiner blauen Farbe handelt es sich nicht etwa um einen erdähnlichen Felsplaneten oder eine Wasserwelt, sondern um einen Gasriesen, der seinen Stern (HD 189733) auf einer vergleichsweise dichten Umlaufbahn umkreist. Die Atmosphäre dieses sog. Heißen Jupiters (Hot Jupiter) wird so auf deutlich über 1.000 Grad Celsius aufgehitzt und Winde von rund 7.000 Kilometer pro Stunde peitschen Glasregen durch die Luft.