Wissenschaft und TechnologieS


Question

Kometentrümmer? Astronomen entdecken mysteriöses neues Objekt im Ringsystem des Saturn

Eigentlich wollte der Astronom Carl Murray von der Queen Mary University mit Prometheus lediglich einen der bereits bekannten inneren Monde des Ringplaneten Saturn auf neuen Aufnahmen der Saturn-Sonde "Cassini" in Augenschein nehmen, als er in den Ringen ein neues, bislang unbekanntes Objekt entdeckte. Selbst den Astronomen bleibt nun aber nur noch das Spekulieren, denn mittlerweile ist das Objekt auch schon wieder verschwunden.
Unbekanntes Objekt am Saturn
© NASA/JPL/Space Science InstituteUnbekanntes Objekt (s. Ausschnitt) im A-Ring des Ringsystems des Saturn.
London (England) - Wie Murray auf dem Jahrestreffen der American Geophysical Union (AGU) berichtete, habe er selbst "noch nie etwas Vergleichbares im sogenannten A-Ring des Saturn gesehen." Nach seiner Erstentdeckung in den erst am 15. April 2013 gemachten Cassini-Aufnahmen, suchte der Astronom in früheren Fotos und konnte, bis zum Juni 2012 zurückreichend, das Objekt auf insgesamt 107 Bildern ausmachen, berichtet der New Scientist.

Wissenschaftler vermuten, dass das Objekt, das vorerst nach der Schwiegermutter des Entdeckers "Peggy" getauft wurde, einen Durchmesser von knapp einem Kilometer besitzt. Für einen Mond oder einen Kleinstmond wäre das Objekt damit zu klein, sind diese Trabanten für gewöhnlich doch mindestens um das etwa Zehnfache größer.

Airplane

Wenn Seuchen Flugmeilen sammeln

flughafen philippinen sars
© Dennis Sabangan/dpaPhilippinische Ärzte kontrollieren 2004 Flugreisende auf den Sars-Erreger.
Nicht nur Geschäftsleute jetten zwischen Peking und New York. Auch Krankheiten breiten sich mit dem Flugverkehr aus. Vorhersagen für Epidemien werden deswegen angepasst.

Kommentar: Im Falle einer weltweichen Seuche ist es sehr wahrscheinlich, dass der gesamte Flugverkehr eingestellt wird.


Network

Offline! Eine Welt ohne Internet

Error 404 Internet
© LUCADP - FOTOLIA 41681238/lucadp/FotoliaLänger haltbare Computer könnte man schon bauen, manche meinen, es sei aber derzeit kein Markt dafür vorhanden
Deutscher Wissenschaftler behauptet in seinem Buch, dass das Internet in zwanzig Jahren zusammenbrechen wird.

Untergangs-Prophezeiungen haben Konjunktur. Die dazugehörigen Buchtitel klingen wie Faustschläge: Blackout heißt das Buch von Marc Elsberg (erschienen bei Blanvalet, 800 Seiten, 10,30 €) über einen europaweiten Stromausfall, bei dem alle Versuche, wieder ans Netz zu gehen, sabotiert werden. Nach einigen Tagen bricht das Chaos aus. Krankenhäuser, Lebensmittelversorgung und selbst die Versorgung mit Treibstoff funktionieren nicht mehr.

Thomas Grüter geht in seinem Buch Offline! einen provokanten Schritt weiter. Der Kognitionswissenschaftler behauptet darin, dass die Informationsgesellschaft noch in diesem Jahrhundert kollabieren werde. Im schlimmsten Fall bereits in 20 Jahren: „Europa, Ostasien und Nordamerika wird es am härtesten treffen.“

Fireball 2

Leben unterwegs zwischen den Planeten

außerirdische mikrobe
© dpaHat der Meteorit Allan Hills 84001 Mikroben vom Mars zur Erde transportiert? Die Vermutung, der Brocken würde Hinweise auf fossile außerirdische Lebewesen enthalten, ist äußerst umstritten.
Asteroiden und Meteoriten können beim Aufprall auf Planeten Material ins All schleudern, in das Mikroben eingeschlossen sind. So könnte sich Leben von einem Himmelskörper zum anderen ausbreiten. Nun haben Astronomen nachgerechnet, wie viele geeignete Brocken in den vergangenen 3,5 Milliarden Jahren im Sonnensystem unterwegs waren.

Ornament - Blue

Jupitermond Europa stößt gigantische Wasserfontänen aus

Bild
© NASA/ESA/K. Retherford/SWRIDarstellung zeigt, wie das Wasser vom Jupiter-Mond bis zu 200 Kilometer in die Höhe schießt
Mit dem Weltraumteleskop "Hubble" haben Forscher entdeckt, dass der Jupiter-Mond Europa riesige Wasserfontänen in die Höhe schleudert. Ein weiterer Hinweis auf Leben? Der Mond steht jedenfalls schon lange im Interesse der Forschung.

Kölner Wissenschaftler haben zusammen mit US-Kollegen auf dem Jupiter-Mond Europa riesige Fontänen aus Wasserdampf entdeckt. Der Fund gelang den Forschern durch Beobachtungen des Weltraumteleskops "Hubble", wie die Universität Köln am Donnerstag mitteilte. Die Wasserfontänen sind demnach im Vergleich zu irdischen Geysiren immens groß und erreichen Höhen von etwa 200 Kilometern.

Die Entdeckung der Wasserfontänen wurde von der US-Raumfahrtbehörde Nasa in San Francisco sowie online in der Zeitschrift Science bekannt gegeben. Der Jupitermond Europa steht schon seit langem im Fokus astronomischer Forschung: Die Wissenschaftler haben deutliche Hinweise, dass sich unter seiner Eisoberfläche ein Ozean aus flüssigem Wasser befindet. Mit Hilfe von Hubble wiesen die Kölner Forscher Joachim Saur und Lorenz Roth den Angaben zufolge nun Fontänen von Wasserdampf am Südpol von Europa nach.

Mars

Gab es Leben in Urzeit-See auf Mars?

Gab es früher Leben auf dem Mars? Die Voraussetzungen dafür waren jedenfalls günstig. Wie Forscher jetzt herausfanden, herrschten in einem Urzeit-See auf dem Roten Planeten einst lebensfreundliche Bedingungen.
mars sediment
© dpaIn einer Mulde stieß der Mars-Rover auf feine, mittelgroße und grobe Sedimente (Ablagerungen) – so, wie sie sich in ruhigem Wasser formen
Pasadena/Katlenburg-Lindau - Den Messdaten des Mars-Rovers „Curiosity“ zufolge hätte der heute ausgetrocknete See vor Milliarden von Jahren Mikroorganismen eine Heimat bieten können. Das berichten Forscher um John Grotzinger vom California Institute of Technology (Caltech/Pasadena) im US-Fachjournal Science.

Ob in dem Gewässer tatsächlich Leben existierte, ist aber ungewiss. Denn Spuren von Mars-Lebewesen hat Curiosity bislang nicht gefunden.

Books

Studie: Klimawandel beeinflusst Wasserkreislauf

Ob die Klimaerwärmung zu mehr Verdunstung und mehr Niederschlag führt, wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert. Eine Studie mit TU Wien-Beteiligung untersuchte diesen Effekt nun mit Satellitendaten.

Cassiopaea

Neue Einblicke in Raum, Zeit und Materie stellen alte Weltbilder in Frage?

Wir nehmen vieles um uns als selbstverständlich hin - Materie, Raum und Zeit scheinen keiner weiteren Erklärung zu bedürfen. Doch zählen sie zu den komplexesten Phänomenen, die unser gesamtes Universum und seine Eigenschaften bestimmen. Neueste Erkenntnisse lassen Zweifel an den bisherigen Konzepten aufkommen und verlangen nach einer erweiterten Physik und Kosmologie.

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© LingHK / Shutterstock
»GR20« und »Amaldi 10« sind die Kürzel für zwei große Sonderkonferenzen. Allerdings nicht etwa politische Geheimgipfel à la Bilderberg, sondern Physik-Tagungen auf allerhöchstem Niveau. GR20 war die 20. Internationale Konferenz zu Allgemeiner Relativität und Gravitation in Warschau, die kombiniert mit jener zehnten Amaldi-Konferenz zu Gravitaionswellen veranstaltet wurde. Genau wie ein ESA-Modul der Internationalen Raumstation, trägt letztere Tagung ihren Namen zu Ehren des italienischen Physikers Edoardo Amaldi, der wesentliche Beiträge zur Theorie magnetischer Monopole und der Gravitationswellen lieferte.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Somit ergeben sich auch viele Probleme mit den Standarderklärungen und vermeintlichen "Tatsachen" der Kosmologie über "die Entstehung" und die Natur der Dinge in unserem Universum. Also auch mit einigen Erklärungen, "Tatsachen" und Mutmaßungen, die in diesem Artikel aufgeführt werden.


Wolf

Bedrohte Tiere leiden an genetischer Verarmung

tiger
© Getty ImagesSumatra-Tiger vermehren sich im Zoo von Sydney – für den Erhalt der Art sind Zoogeburten allerdings nur bedingt nützlich
Von vielen Tierarten existieren nur noch wenige Exemplare. Tierschützer versuchen deshalb, die Populationen mit Zuchtprogrammen zu vergrößern. Die Qualität des Erbguts spielt aber oft nicht mit.

Sherlock

Medienzensur in der Wissenschaft

Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl (Hochschule Furtwangen University) referierte am 23.11. auf der 9. AZK über das Thema Medienzensur in der Wissenschaft.


Meyl wurde 1984 an der Universität Stuttgart promoviert und wurde 1986 als Professor an die Fachhochschule Furtwangen berufen, die inzwischen in Hochschule Furtwangen umbenannt wurde. Dort ist er Dozent für Leistungselektronik sowie der Antriebs- und Steuerungstechnik.