Wissenschaft und TechnologieS


Pyramid

Stellungnahme der deutschen Experimental-Archäologen bezüglich der Probenentnahme in der Cheopspyramide

Die Meldung ging in den vergangenen Wochen durch die internationalen Medien: Deutsche "Hobby-Archäologen" sollen unerlaubt Proben aus der Cheopspyramide gekratzt und dabei die sogenannte Königskartusche beschädigt haben. Die entfernten Proben seien dann unerlaubt außer Landes gebracht und in deutschen Labors analysiert worden. Während die ägyptischen Behörden und nicht zuletzt auch der ehemalige Chef der ägyptischen Antikenbehörde Dr. Zahi Hawass den Vorfall zu einem internationalen Skandal heraufbeschworen haben, hielten sich die derart Beschuldigten Forscher mit öffentlichen Erklärungen bislang zurück. Jetzt wurde erstmals eine Erklärung beiden veröffentlicht.

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© A. Müller, grewi.deDie Cheopspyramide.
Dresden (Deutschland) - Im folgenden veröffentlichen wir - unkommentiert - ein Schreiben der beschuldigten Forscher, Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann an den alternativen Wissenschaftsautoren und Pyramidenforscher Robert Bauval, der dieses Schreiben u.a. in einer Online-Radiosendung auf "CapricornRadio" veröffentlichte. Nachfolgend zu unserer deutschen Übersetzung der Erklärung finden auch noch ein Video der Radiosendung, in der Bauval auch zu zahlreichen weiteren Hintergründen des angeblichen Skandals Stellung nimmt.

Robot

Künstliche Muskeln: 1000 Mal stärker als die des Menschen

Amerikanische Wissenschaftler haben einen Roboter-Muskel entwickelt, der das Tausendfache menschlicher Muskelkraft zu leiten vermag. Grundlage ist dabei ein revolutionäres Material, das seine Eigenschaften fließend ändern kann. Diese Erfindung verleiht Vanadiumdioxid überraschende »Superhelden«-Kräfte.


Eine der auffälligsten Eigenschaften dieser Substanz besteht darin, in Abhängigkeit von zugeführter, unterschiedlich starker Hitze ihre Form und Struktur zu ändern. Damit und aufgrund anderer physikalischer Eigenschaften eignet sich dieses Material bestens für einen Drehmomentmotor-Muskel, wie Wissenschaftler des Lawrence Berkeley National Laboratory (kurz:Berkeley Lab), das dem amerikanischen Energieministerium untersteht, einem Bericht auf seiner Internetseite zufolge herausgefunden haben. Baut man es z.B. in einen Robotermuskel ein, so entwickelt es eine Kraft, die es ihm ermöglicht, Objekte mit dem 50-Fachen seines Eigengewichts und dem Fünffachen seiner eigenen Länge mit einer Reaktionszeit von 60 Millisekunden wegzuschleudern.

R2-D2

Der Geist in der Maschine: Forscher finden Hinweise auf Bewusstsein bei einem Roboter

Stellt sich uns Menschen ein Problem, so denken wir über unterschiedliche Handlungen nach, erwägen mögliche Konsequenzen und entscheiden und letztlich für ein Vorgehen. Auch Roboter einen solchen Umgang mit Problemen - sogenanntes Probehandeln - beizubringen, ist das Ziel von Forschern des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (Cognitive Interaction Technology - CITEC) an der Universität Bielefeld. Bei dem von ihnen entwickelten Roboter, so berichten die Wissenschaftler, haben sie nun besondere Fähigkeiten gefunden: "Diese deuten darauf hin, dass der Roboter ein Bewusstsein entwickelt hat."

Bielefeld (Deutschland) - Wie die Forscher um Professor Dr. Holk Cruse im Rahmen des EU-Projekts "EMICAB" berichten, wurde - um das Ziel zu erreichen, einen Roboter zu entwickeln, der Probehandeln kann - ein reaktives System auf Insektenbasis entwickelt. Der Roboter mit Namen Hector ähnelt einer Stabheuschrecke und reagiert auf Umweltreize - kann also etwa über einen Stein klettern, wenn dieser im Weg liegt.
Roboter
© cit-ec.de / uni-bielefeld.deDer insektenartige EMICAB-Roboter "Hector".
Dieses Grundsystem haben die Forscher nun um kognitive Komponenten erweitert. Der Heuschrecken-Roboter kann dadurch so beispielsweise neue Verhaltensweisen erfinden und das Probehandeln erlernen. Diesen Prozess vollzieht der Roboter dann, wenn ein Problem auftritt, das das reaktive System allein nicht lösen kann - etwa wenn er in einem Loch gefangen ist und Wege finden muss, sich wieder daraus zu befreien. In einem solchen Fall schaltet sich Hectors kognitives System hinzu, sodass der Roboter unterschiedliche Verhaltensweisen durchspielt und "überlegt", welche Handlungsoptionen bestehen. Ganz nach dem Motto: Erst denken, dann handeln.

Satellite

Weltraum-Teleskop GAIA ins All gestartet

gaia
© dpaMit an Bord des Weltraum-Teleskops "Gaia" ist die größte Digitalkamera der Welt, die die detaillierteste 3D-Karte unserer Milchstraße erstellen soll.
Eine mehr als eine Million Kilometer weite Reise liegt vor dem Teleskop GAIA. Seine Mission: Eine detailgetreue 3D-Karte der Milchstraße. Nebenbei dürften viele Überraschungen auf die Sonde warten.

Info

Alte Körper wieder jung machen? Forscher zeigen, dass es funktioniert

maus
© vadim ghirda/ap/dapdDie Substanz Nicotinamidadenindinukleotid dreht die Uhr der Muskelzellalterung erheblich zurück: Zwei Jahre alte Mäuse haben wieder Werte wie ihre sechs Monate alten Kollegen.
Möglicher Durchbruch im Kampf gegen das Altern: Die im Mäuseversuch getestete Substanz war so erfolgreich, dass sie bald auch am Menschen erprobt werden soll

London/Wien - Altern ist, wie so vieles andere im Leben, auch eine Frage der Kommunikation. Ein internationales Forscherteam hat nun einen entscheidenden Signalweg innerhalb der Zellen entschlüsselt, der mit dem Alter schlechter wird. Doch nicht allein das: Sie haben an Mäusen einen Wirkstoff getestet, der diese Kommunikation in den Zellen wieder schlagartig verbessern kann.

Konkret geht es um einen Signalweg zwischen den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, und dem Zellkern. Im Laufe der Zeit nimmt eine bestimmte Form der Kommunikation zwischen diesen Bereichen ab - was zur Zellalterung führt, unter anderem zu Muskelgewebsschwund und Entzündungen.

Galaxy

Ist das Universum ein gigantisches Hologramm? Japanische Wissenschaftler finden "bisher eindeutigste Beweise"

Wissenschaftler haben die »bisher eindeutigsten Beweise« dafür gefunden, dass es sich bei dem Universum, in dem wir leben, um ein gigantisches Hologramm handelt. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, bei einem der drängendsten, noch offenen Probleme der Physik - der Beziehung zwischen Albert Einsteins Relativitätstheorie und der Quantenphysik - der Lösung einen Schritt näher zu kommen.
Hologram Universe
© The Daily Galaxy
Wir könnten, anders gesagt, innerhalb einer gigantischen dreidimensionalen Darstellung eines eigentlich zweidimensionalen Raums leben; etwa so, wie wir einen Film in einem IMAX-Kino erleben oder ein Gemälde betrachten. Oder man könnte sich einfach vorstellen, wie es wäre, ein dreidimensionales Objekt aus verschiedenen Winkeln zu betrachten und dabei die Veränderungen der Form des Objekts in Abhängigkeit vom Standpunkt des Beobachters zu verfolgen.

In neuen experimentellen Simulationen, die der japanische Wissenschaftler Yoshifumi Hyakutake und seine Arbeitsgruppe an der Universität Ibaraki in Mito entwickelten, geht es um die veränderlichen Energien Schwarzer Löcher, die in Paralleluniversen entdeckt wurden. Aber es ist noch ein langer Weg zur Versöhnung der Allgemeinen Relativitätstheorie Einsteins und der Quantenmechanik, die die beiden bedeutendsten und umfassendsten Theorien zur Beschreibung unseres Universums bilden. Die Ergebnisse der Simulationen wurden in der Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature vom 10. Dezember veröffentlicht.

Kommentar:
Vereinigung von Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenphysik? Wie verlässlich sind Annahmen und "Tatsachen", wenn diese das elektrische Universum ignorieren?


Better Earth

Kryptozoologisch bedeutende Entdeckung: Forscher entdecken größte "neue" Tierart seit mehr als 100 Jahren

Im brasilianischen und kolumbianischen Grasland und in Amazonaswäldern haben Biologen eine der buchstäblich bislang größten biologischen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts gemacht und eine neue Tapir-Art entdeckt. Auch aus grenzwissenschaftlicher bzw. kryptozoologischer Sicht ist die Entdeckung von großem Interesse, wurde das Tier doch schon lange von den einheimischen Stämmen beschrieben - derartigen Berichte von Wissenschaftler jedoch keine besondere Bedeutung beigemessen.

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© Fabrício R. Santos.In die Kamerafalle getappt: Zwei Kobomani-Tapire im brasilianischen Amazonas.
Porto Alegre (Brasilien) - Um diesen offenkundigen Fehler wieder gut zu machen, wurde die neue Tierart denn auch in Anlehnung an den Namen des Tieres in der lokalen Paumari-Sprache, die Tapire als "Arabo kabomani" bezeichnen, auf den wissenschaftlichen Namen "Tapirus kabomami" getauft.

Book 2

Gefahren von Wertpapieren: Achtung, Totalverlust!

Banken müssen Kunden über die Risiken von Wertpapieren aufklären - und das nun auch in einer Sprache, die jeder versteht.

Die Finanzkrise hat Existenzen zerstört, und das vor allem, weil Kleinanlegern Zertifikate aufgeschwatzt wurden, die sie schlicht nicht verstanden. Viele dachten, die Papiere von Lehman Brothers seien sicher - stattdessen verloren sie viel Geld, als die Bank zusammenbrach.

Jupiter

Protoplanet Vesta in bisher unerreichter Detailschärfe

Neue Auswertungen zeigen, wo der Protoplanet am interessantesten ist

Manche Schönheit offenbart sich erst auf den zweiten Blick. Ein solcher Fall ist auch der Protoplanet Vesta, den die NASA-Raumsonde Dawn von Juli 2011 bis August 2012 umkreiste. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung haben nun die Daten des bordeigenen Kamerasystems neu ausgewertet. In ihren Bildern zeigen sich nicht nur geologische Strukturen, die für das bloße Auge unsichtbar sind, in bisher unerreichter Detailschärfe. Auch Landschaften von unvergleichlicher Schönheit treten klar hervor.


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© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDAKrater Aelia, 40°O/14°S: Mit dem freien Auge wären die Fließstrukturen im und am Aelia-Krater, die sich hier in Blau und Rot vom Untergrund abheben, nicht sichtbar. Der Krater hat einen Durchmesser von 4,3 Kilometern. Der genaue Ursprung der Fließstrukturen ist bisher unbekannt. Möglicherweise ist durch den Einschlag, der den Krater erzeugte, flüssiges Material entstanden, welches eine andere Mineralogie aufweist als die Umgebung.
Mit dem menschlichen Auge betrachtet, sieht der Protoplanet Vesta, der im Asteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter um die Sonne kreist, farblich recht unspektakulär aus: ein gräulicher, unregelmäßig geformter Körper mit einem Durchmesser von etwa 530 Kilometern, überzogen von vielen größeren und kleineren Kratern. Neue Auswertungen zeigen Vesta, die in einer frühen Phase der Planetenentwicklung stecken blieb, nun in einem anderen Licht.

Snowflake Cold

Kältester Ort der Erde entdeckt: Minus 93 Grad unterbietet bisherigen Rekordhalter

Gebirgskamm in der Ostantarktis unterbietet bisherigen Rekordhalter

Forscher haben den kältesten Ort der Erde ausgemacht: Es ist ein Gebirgskamm auf dem ostantarktischen Plateau. In einigen Senken werden dort an klaren Winternächten weniger als minus 92 Grad Celsius erreicht. Das ist noch einige Grad weniger als beim bisherigen Rekordhalter, der nicht weit weg liegenden russischen Antarktisstation Vostok.



Der kälteste Ort der Erde liegt unterhalb des Gebirgskamms zwischen Dome A und Dome Fuji
© NASA's Goddard Space Flight Center

Wie kalt kann es auf der Erde werden und wo herrschen die dafür nötigen Bedingungen? Diese Frage ist nicht neu. Klar ist schon länger, dass die Antarktis und im Speziellen das Ostantarktische Plateau zu den besonders eisigen Regionen des Planeten gehört. Weit entfernt von der Küste, sinken hier die Temperaturen tiefer als irgendwo sonst. Lange Zeit galt die auf diesem Plateau liegende russische Antarktisstation Vostok als Rekordhalter: Hier wurden 1983 minus 89,2°C gemessen.

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