Komet Ison fliegt weiter auf die Sonne zu, nicht nur Forscher hoffen auf ein spannendes Spektakel. Neueste Beobachtungen belegen, dass der Komet Teile seines Kerns abgesprengt hat. Das Trümmerstück hatte Hochhaus-Format.

© Michael JägerWährend Ison der Sonne entgegenrast und einen riesigen Schweif entwickelt hat, spitzt sich seine prekäre Lage zu: Aktuelle Beobachtungen an der Wendelstein-Sternwarte der Universität München offenbaren, dass Teile des Kometenkerns abgebrochen sind.
Der Helligkeitsausbruch des Ison-Kometen dauert an - und er hält die Forscher weiter in Atem. Während
Ison der Sonne entgegenrast und einen riesigen Schweif entwickelt hat, wird seine Substanz brüchiger: Aktuelle Beobachtungen an der Wendelstein-Sternwarte der Universität München offenbaren, dass Teile des Kometenkerns abgesprengt sind. Ob das der Anfang vom Ende des Kometen ist, wie manche Beobachter annehmen, kann momentan niemand einschätzen.
Ison hatte in der vergangenen Woche
seine Helligkeit beträchtlich gesteigert, er ist nun kurz vor Sonnenaufgang mit bloßem Auge zu sehen. Wegen seiner Bahn, die ihn Ende November extrem nahe an die Sonne führen wird, halten Astronomen es für möglich, dass er noch viel stärker aufleuchtet - er könnte sogar alle anderen Himmelskörper ausstechen, abgesehen vom Erdmond. Ob Ison tatsächlich als Jahrhundertkomet brilliert, hängt auch davon ab, ob er einigermaßen intakt bleibt. Schafft er die Umrundung der Sonne, dann könnte die Hoffnung vieler Hobbyastronomen wahr werden: Ison erleuchtet den Dezemberhimmel.
Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unserer Galaxis und unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Somit sind auch viele theoretische Konstrukte die aus diesem Modell entstanden sind zurecht kritisch zu hinterfragen. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.