Wissenschaft und TechnologieS


Christmas Tree

Das Uhrwerk von Bäumen: Bäume erahnen die Dämmerung

Ein internes, von einem molekularen Zeitgeber kontrolliertes System, erlaubt es Bäumen, das Öffnen und Schließen ihrer Spaltöffnungen (Stomata) an den Blättern und damit ihren gesamten Wasserverbrauch während der Nacht zu kontrollieren.
Bild
© A.Müller / grewi.deSymbolbild: Wald.
Sydney (Australien) - Wie die Forscher um Victor Resco de Dios von der University of Western Sydney aktuell im Fachjournal "New Phytologist" berichten, haben sie dieses Phänomen erstmals an einer Eukalyptus-Art beobachtet.

Telescope

Bislang größte Struktur im Universum wurde entdeckt - Erneutes Kippen der geltenden Lehrmeinung

Erst im vergangenen Frühjahr vermeldeten britische Astronomen die Entdeckung der bis dahin größten Struktur im Universum. Die Quasargruppe ist so groß, dass eine Durchquerung selbst mit Lichtgeschwindigkeit noch vier Milliarden Jahre dauern würde. Jetzt berichten ungarische Wissenschaftler von der Entdeckung einer Struktur, die diese im buchstäblich unvorstellbare Dimension nochmals degradiert. Mit einem Durchmesser von 10 Milliarden Lichtjahren stellt auch dieses Gebilde bisherige Lehrmeinungen über mögliche Größen im Universum in Frage - verbietet doch das sogenannte "kosmologische Prinzip" eigentlich derart gewaltige Strukturen.
Gammastrahlenausbruch
© NASAKünstlerische Darstellung eines Gammastrahlenausbruchs (Illu.).
Budapest (Ungarn) - Schon seit rund 100 Jahren streiten sich die Gelehrten darüber, wie groß die größten Strukturen im Universum sind oder sein können, seit zu Beginn des 20. Jahrhundert Astronomen zum ersten Mal vermuteten, dass Sterne selbst Haufen bilden können - Haufen, die wir heute "Galaxien" nennen. Fortan ging die Wissenschaft dann davon aus, dass eben diese Galaxien die größten zusammenhängenden Strukturen im Universum darstellen. Dann entdeckten Astronomen 1989, dass die Galaxien, im Gegensatz zur bis dahin geltenden Meinung, nicht einfach nur gleichmäßig im Universum verteilt sind, sondern selbst mit- und untereinander wiederum klar abgegrenzte Strukturen bilden. Die größte dieser Strukturen, die sogenannte "Große Mauer", hatte einen Durchmesser von 500 Millionen Lichtjahren.

Solar Flares

Die Sonne polt sich um

Auf der Sonne spielt sich ein stellares Grossereignis ab. Das Magnetfeld unseres Zentralgestirns kehrt sich komplett um. Auswirkungen sind bis an die Ränder des Sonnensystems spürbar.

Es klingt dramatisch: Das Magnetfeld der Sonne wechselt innert weniger Monate seine Polarität, also seine Ausrichtung vom Nordpol zum Südpol. Das Phänomen spielt sich immer auf dem Höhepunkt des Aktivitätszyklus der Sonne ab - und ist deshalb bekannt. Es wiederholt sich etwa alle elf Jahre. Das letzte Mal war es 2001 der Fall, gegen Ende dieses Jahres dürfte es wieder soweit sein.

Comet

Komet ISON ist bereits mit bloßem Auge am Himmel zu sehen

Komet ISON
© euters/aaron kingery/nasa/msfcDer Komet "C/2012 S1 (ISON)" auf einer Aufnahme mit fünfminütiger Belichtungszeit von 8. November.
Bedeutung der plötzlichen Helligkeit für Astronomen noch unklar: "Entweder die Erscheinung wird toll, oder der Zerfall des Kometen hat bereits begonnen"

Wien - Seit seiner Entdeckung vor gut einem Jahr ist der Komet "C/2012 S1 (ISON)" ein begehrtes Beobachtungsobjekt für Astronomen. Über Monate hinweg konnten sie sich darauf einstellen, dass der Komet auf seiner Bahn durchs innere Sonnensystem eine gut sichtbare Leuchterscheinung abgeben wird, die am 28. November ihren Höhepunkt finden soll: Dann nämlich, wenn ISON mit einer Distanz von nur 1,9 Millionen Kilometern an der Sonne vorbeifliegen wird. Möglicherweise wird er dabei auseinanderbrechen.

Der Fahrplan steht also seit langem, doch jetzt hält sich ISON nicht mehr ganz daran. "Es hat gestern einen Helligkeitsausbruch gegeben", erklärte Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) am Freitag. Die Folge: Der Komet "C/2012 S1 (ISON)" ist - gutes Wetter vorausgesetzt - bereits jetzt mit freiem Auge sichtbar. Damit wurde eigentlich erst ab 18. oder 19. November gerechnet.

Noch ist unklar, was die Ursache und damit auch die Konsequenz des Helligkeitsausbruchs sind. "Entweder die Erscheinung wird toll, oder der Zerfall des Kometen hat bereits begonnen", so Pikhard.

Ice Cube

Das Beste aus dem Web: Lügen und Widersprüche in IPCC-Berichten - Klimaveränderung wird nicht durch Menschen verursacht

Dem durchgesickerten IPCC-Bericht zufolge „...haben Treibhausgase zu einer globalen mittleren Erwärmung beigetragen, die wahrscheinlich im Bereich zwischen 0,5 und 1,2°C liegt, (Mittel 0,9°C), und zwar während des Zeitraumes 1951 bis 2010“. Allerdings zeigt der am meisten verwendete globale Temperatur-Datensatz (HADCRU4) einen Temperaturanstieg von 0,64°C während dieser Periode. Folglich macht das IPCC für 140% der mittleren Erwärmung von 1951 bis 2010 Treibhausgase verantwortlich, was jedwede Beiträge der natürlichen Variabilität sowie natürlicher Antriebe dazu mehr als ausschließt. Gemeint sind Beiträge u. A. durch Sonnenaktivität, solare Amplifikation, ozeanische Oszillationen und globale Aufhellung [global brightening]. Jüngste begutachtete Studien haben Dr. Judith Curry zu der Schlussfolgerung gebracht, dass „mehr als signifikant die Hälfte der beobachteten Erwärmung“ natürliche Gründe hat und nicht durch anthropogene Treibhausgase verursacht ist.

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Der Datensatz HADCRU4 der globalen Mitteltemperatur zeigt zwischen 1951 und 2010 eine Erwärmung um 0,64°C mit einer linearen Steigung von 0,0107°C pro Jahr.
Der neue Bericht „macht für die beobachtete Verlangsamung der Erwärmung von 1998 bis 2012 - ein Phänomen, das von Skeptikern als Beweis angeführt wird, dass die Erwärmung nicht vom Menschen verursacht ist - einen vorübergehenden Abkühlungszyklus im Wettersystem und eine geringer als erwartete Sonnenaktivität verantwortlich“. Allerdings zeigen Satellitendaten, dass das, was das IPCC als „beobachtete Verlangsamung der Erwärmung“ nennt, in Wirklichkeit eine Abkühlung war. (Vielleicht sollte das IPCC den Terminus „negative Erwärmung“ übernehmen?).

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Satellitendaten zeigen globale Abkühlung von 1998 bis 2012 mit einer Steigung von –0,0044°C pro Jahr.

Kommentar: Dazu passen ebenso neueste Berichte, dass das arktische sowie antarktische Rekorde aufzeigt, anstatt wie prognostiziert nicht mehr vorhanden sein sollte:


Telescope

Wasserreicher Asteroid entdeckt: Beweis für wasserreiche Gesteinswelten außerhalb des Sonnensystems

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© Mark A. Garlick, space-art.co.uk, University of Warwick und University of Cambridge.So könnte es ausgesehen haben, als der wasserreiche Asteroid durch die Gravitationskraft des Weißen Zwergs GD 61 zerstört wurde.
Um einen Weißen Zwergstern in 170 Lichtjahren Entfernung haben Astronomen Trümmerteile entdeckt, die einmal zu einem Asteroiden gehört haben müssen, der zu rund einem Viertel seiner Masse aus Wassereis bestand. Ihren Fund beschreiben die Forscher als ersten Beweis für die Existenz von wasserreichen Gesteinswelten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems.

Die Wissenschaftler von den Universitäten im englischen Warwick, in Cambridge und im schleswig-holsteinischen Kiel haben den Staub und die Trümmerteile um den Weißen Zwergstern GD 61 untersucht, der sich in einer Entfernung von rund 170 Lichtjahren von der Erde befindet. Sie nutzten dazu sowohl das Weltraumteleskop Hubble als auch die Teleskope des W. M. Keck Observatory auf Hawaii.

Bei ihren Analysen stellten sie in den Trümmerteilen einen Überschuss an Sauerstoff fest. Dieser deutet darauf hin, dass die Gesteinsbrocken um GD 61 einst Teil eines deutlichen größeren Objekts waren, dessen Masse zu 26 Prozent aus Wasser bestand. Zum Vergleich: Bei der Erde macht das Wasser nur einen Anteil von 0,023 Prozent der Gesamtmasse aus.

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Erstaunliche Entdeckungen zu DNA und Mutationen, die das Bild zur Individualgenetik auf den Kopf stellen

optische täuschung, doppelbild
Zwei neue Entdeckungen durch Wissenschaftler des Dartmouth College stellen offenbar das bisherige Bild der Individualgenetik gänzlich auf den Kopf: Zum einen können die Forscher zeigen, dass eine einzige Person mehrere DNA-Mutationen in unterschiedlichen Körperteilen aufweisen kann, während die Original-DNA sozusagen ruht. Dies führt wiederum dazu, dass eine Einzelperson mehrere Genotypen besitzen kann. Zum anderen entdeckten die Wissenschaftler, dass ein und die selbe genetische Mutation in völlig von einander unabhängigen und nicht miteinander verwandten Personen auftauchen kann. "Bislang dachten wir, dass die DNA einer Person einzigartig ist. Wenn nun aber ein Individuum mehr als nur einen Genotyp haben kann, könnte dies unsere Vorstellungen darüber, was es heißt, Mensch zu sein verändern", so die Genetiker. Zudem wird die Entdeckung wahrscheinlich Auswirkungen für die Anwendung der DNA-Analyse in der kriminalistischen Forensik, für Vater- und Elternschaftstests und/oder für das sogenannte genetische Screening auf vorhandene Krebsrisiken haben. Die erstaunliche Entdeckung legt nahe, dass - im Gegensatz zur bisherigen medizinischen Lehrmeinung - genetische Mutationen nicht immer rein zufällig stattfinden und offenbart damit u.a. faszinierende Möglichkeiten der Krankheitsfürsorge.

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Mediziner hoffen auf Heilung von Alzheimer und Parkinson mit Hilfe von Laserlicht

Schwedische und polnische Forscher haben entdeckt, dass mit Hilfe von Laserlicht jene Proteinaggregate von gesunden Proteinen unterschieden werden können, die zu neuro-degenerativen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer und Creutzfeld-Jakob führen sollen. Damit steht erstmals eine unschädliche Methode in Aussicht, mit der die krankhaften Proteine identifiziert, entfernt und die Krankheiten damit prinzipiell geheilt werden könnten.
erste Alzheimerpatientin
© gemeinfreiArchivbild: Die erste mit der Alzheimer-Krankheit diagnostizierte Patientin Auguste Deter, 1901.
Göteborg (Schweden) - Wie das Team um Piotr Hanczyc von der schwedischen Chalmers Teniska Högskola und Kollegen der Politechnika Wroclawska aktuell im Fachjournal Nature Photonics (DOI: 10.1038/nphoton.2013.282) erklären, habe bislang "noch niemand darüber gesprochen, lediglich Licht für die Behandlung diese Krankheiten zu nutzen", erläutert Hanczyc. "Das ist ein völlig neuer Ansatz. Wir glauben, dass unser Entdeckung zu einem Durchbruch in der Erforschung und Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer, Parkinsons und Creutzfeld-Jakob führen wird."

Telescope

NASAs Hubble fotografiert "bizarren, sechsschweifigen Asteroiden" und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht

Im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter haben Astronomen mit dem Weltraumteleskop Hubble einen "bizarren, sechsschweifigen Asteroiden" fotografiert. Obwohl sich das bislang einzigartige Objekt auf einen asteroiden-artigen Bahn bewegt, widerspricht sein Erscheinungsbild und Verhalten allem, was bislang von Asteroiden bekannt war.
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© NASA, ESA, D. Jewitt (University of California, Los Angeles), J. Agarwal (Max Planck Institute for Solar System Research), H. Weaver (Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory), M. Mutchler (STScI), and S. Larson (University of Arizona)Hubble-Aufnahmen des Asteroiden "P/2013 P5".
Los Angeles (USA) - Normale Asteroiden erscheinen nur als keine Lichtpunkte am Himmel. Dieser Asteroid mit der Bezeichnung "P/2013 P5" jedoch hat gleich kometenartige Schweife, die von ihm abstrahlen. Entdeckt wurde er bereits im August dieses Jahres mit dem Pan-STARRS 1 Telescope auf Hawaii. Die mehren Schweife wurden dann erst durch Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop Hubble am 10. September 2013 entdeckt. Als Hubble dann am 23. September den Asteroiden erneut ins Visier nahm, hatte dieser sein Aussehen wieder gänzlich verändert (s. Abb.), ganz so "als hätte sich seine gesamte Struktur umgekehrt", so die Astronomen.

Da noch nie zuvor etwas vergleichbares beobachtet werden konnte, grübeln Wissenschaftler derzeit noch über Erklärungen für das "mysteriöse Erscheinen" des Objekts, so die gemeinsame Hubble-Pressemitteilung von NASA und ESA.

Kommentar: Siehe auch folgende (englische) Artikel:

Sichtung eines seltenen "Asteroiden" mit Schweif

Asteroid mit Schweif, der immer länger wird

Asteroid 3200 Phaethon verhält sich wie Komet

Die Beweise sind offensichtlich, doch weil sie sich an ihre alten Vermutungen klammern, sind sie unfähig zu sehen, dass sich in einem elektrischen Universum alle Weltraumtrümmer elektrisch aufladen können!

Um die Wahrheit über Asteroiden und Kometen zu lernen, lesen Sie The Apocalypse: Comets, Asteroids and Cyclical Catastrophes von Laura Knight-Jadczyk (nur auf Englisch erhältlich).



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Fett und Zucker wirken stärker als Kokain: Studie mit "Oreos"-Keksen

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© Connecticut CollegeGruppenbild mit Ratte: Joseph Schroeder und Lauren Cameron führten das Experiment durch.
Wer sich immer schon gefragt hat, weshalb es so schwer ist, die Packung Guetsli wegzulegen, für den haben US-Forscher die Antwort parat.

Eine kleine Studie aus den USA verdeutlicht, wie stark unser Gehirn auf Süssigkeiten reagiert. Psychologieprofessor Joseph Schroeder und seine Studenten vom Connecticut College wollten testen, wie süchtig Nahrungsmittel machen, die vor allem aus einer Kombination von Fett und Zucker bestehen.

In einer Versuchsanordnung boten sie Ratten auf der einen Seite eines Labyrinths Oreos an und auf der anderen Seite Reiswaffeln. Die Guetslisorte Oreos wählten sie, weil sie zum einen für Ratten leicht essbar und zum anderen in den USA sehr bekannt ist. Die Forscher beobachteten, welche Seite die Tiere bevorzugten und wie lange sie jeweils auf dieser verweilten. Wenig erstaunlich ist, dass die Tierchen der geschmacksintensiven Kalorienbombe den Vorzug gaben.

Kommentar: Beachten Sie auch die folgenden Artikel: Und Zucker scheint ebenso in Verbindung zu stehen, Krebs mit zu fördern:

  • Ist alles gut, was süß schmeckt?