Wissenschaft und TechnologieS


Comet 2

Neuer Asteroid 2013 TB80 entdeckt

Müssen wir uns vor dem Asteroiden 2013 TB80 fürchten?

Nein. Der Asteroid 2013 TB80 wurde in der vergangenen Woche von russischen Astronomen entdeckt und der Fund inzwischen auch von anderen Teleskopen bestätigt. Der Brocken hat einen Durchmesser von vermutlich einigen Hundert Metern. Er wurde von den Astronomen als Asteroid vom Amor-Typ klassifiziert und gehört damit zu einer Gruppe von Asteroiden, die sich regelmäßig der Erde nähern. Amor-Asteroiden kreuzen die Erdbahn allerdings nicht, sondern nähern sich ihr nur von außen an. 2013 TB80 wird sich der Erdbahn nach den ersten Berechnungen allerdings nicht weiter als 0,3 Astronomische Einheiten annähern. Eine Astronomische Einheit ist die mittlere Entfernung von der Erde zur Sonne und entspricht rund 150 Millionen Kilometern. Der Asteroid stellt somit keine Gefahr für die Erde dar.

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Cassiopaea

Asteroid 2013 TV135 kommt der Erde nah

Kommt die Apokalypse? Wissenschaftler am astrophysikalischen Observatorium an der Krim haben einen riesigen Asteroiden entdeckt, der im Jahr 2032 mit der Erde kollidieren könnte, heißt es in Materialien des Nasa-Zentrums für Kleinplaneten und Asteroiden.


Kommentar: Sicherlich nicht! Zumindest nicht von solch einem großem Objekt. Die größte Gefahr geht von den vielen kleinen Kometen und Asteroiden aus, die bei weitem und sehr häufig zu spät entdeckt werden. Bekanntestes Beispiel aus unserer Zeit ist der Vorfall von Tscheljabinsk.

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© AFP/Nasa
Dem Kleinplaneten mit etwa 410 Metern Durchmesser hat die Bezeichnung 2013 TV135 bekommen. Der Himmelskörper war auf Aufnahmen des Sternenhimmels ausgemacht worden, die das Krim-Observatorium am 12, Oktober angefertigt hatte. Die Entdeckung wurde danach von mehreren russischen Sternwarten und Astronomen aus Italien, Großbritannien und Spanien bestätigt worden.

2013 TV135 wurde in die Liste der potenziell gefährlichen Asteroiden aufgenommen, da die minimale Distanz zwischen seiner Umlaufbahn und der der Erde nur 0,012 astronomische Einheiten (1,7 Millionen Kilometer) beträgt. Als potenziell gefährlich gelten Objekte, die sich auf weniger als 0,05 astronomische Einheiten der Erdumlaufbahn annähern.

Question

Pflanzen- und Wurzelwachstum eines Computermodells soll Afrikas "Feenkreise" erklären

Seit Jahrzehnten stellen die sogenannten "Feenkreise", wie sie vornehmlich in den steppenartigen Grasländern des südlichen Afrikas zu Tausenden zu finden sind, Wissenschaftler vor ein Rätsel und provozierten bereits die unterschiedlichsten Erklärungstheorien und kontroverse Diskussionen. Jetzt hat eine Gruppe aus Forschern sich dem Mysterium mittels Computersimulationen von Pflanzen- bzw. Wurzelwachstum genähert und scheinen damit die Entstehung, Form, Größe und Verbreitung der Feenkreise erklären zu können.

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© Stephan Getzin (via Beavis729, commons.wikimedia.org/wiki/User:Beavis729)Feenkreise im namibischen Marienflusstal.
Brüssel (Belgien) - Konkret handelt es sich bei besagten Feenkreisen um tausende kreisförmiger Flächen blanker Erde mit Durchmessern von 2 bis 12 Metern, innerhalb derer keine Vegetation wächst, deren Rand jedoch von einem Saum dichteren und höheren Graswuchses markiert wird. Während die Einheimischen in den Kreisen die "Fußspuren der Götter" sehen, vermuteten Wissenschaftler bislang, dass die Kreise von Erntetermiten freigefressen werden. Eine andere Theorie vermutet Erdgasaustritte als Ursache der Kreise


Galaxy

Angeblich erstaunliche "staubige Entdeckung" in Umfeld eines "riesigen Schwarzen Lochs"

Mit dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte (ESO) sind Astronomen die bislang detailliertesten Beobachtungen von Staub im Umfeld eines riesigen Schwarzen Lochs im Zentrum einer aktiven Galaxie gelungen. Dabei fanden die Forscher den leuchtenden Staub nicht wie erwartet ausschließlich in einem ringförmigen Torus um das Schwarze Loch vor, sondern größtenteils über- und unterhalb des Torus. Damit "belegen" die Messungen erstmals, dass der Staub als kühler Wind vom Schwarzen Loch selbst ausgeht - eine überraschende Feststellung, die derzeitige Theorien in Frage stellt und aufzeigt, wie "supermassereiche Schwarze Löcher" sich entwickeln und mit ihrer Umgebung in Wechselwirkung treten.

Bild
© ESO/M. KornmesserKünstlerische Illustration der Umgebung des supermassereichen Schwarzen Lochs im Herzen der aktiven Galaxie NGC 3783 im südlichen Sternbild Centaurus (Zentaur).
Santa Barbara (USA) - "In den vergangenen zwanzig Jahren haben Astronomen herausgefunden, dass sich in den Zentren fast aller Galaxien ein riesiges Schwarzes Loch befindet", erläutert die ESO-Pressemeldung. "Einige dieser Schwarzen Löcher wachsen, indem sie Materie aus ihrer Umgebung einsaugen. Dabei entstehen die energiereichsten Objekte des Universums: aktive Galaxienkerne (engl.: Active Galactic Nuclei, kurz AGN). Die zentralen Regionen dieser leuchtenden Kraftwerke sind von ringförmigen Ansammlungen aus kosmischem Staub umgeben, der aus der Umgebung angezogen wurde, ähnlich wie Wasser, das einen kleinen Wirbel um den Abfluss eines Waschbeckens bildet. Bislang ist man davon ausgegangen, dass der Großteil der starken Infrarotstrahlung, die von den AGN kommt, aus diesen Staubtori stammt."

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.

Somit ergeben sich viele Probleme mit den Standarderklärungen und vermeintlichen "Tatsachen" der Kosmologie über "die Entstehung" und die Natur der Dinge in unserem Universum. Also auch mit einigen Erklärungen, "Tatsachen" und Mutmaßungen, die in diesem Artikel aufgeführt werden.



Map

Er Wang Dong Höhle in China entdeckt: Höhlensystem so riesig, dass sie ein eigenes Wettersystem hat

Eine Gruppe von 15 britischen und amerikanischen Speläologen (Höhlenforschern) hat kürzlich in der chinesischen Provinz Chongqing ein riesiges Höhlensystem entdeckt. Es ist so groß, dass es darin Wolken, Nebel, Flüsse und sehr viel Vegetation auf dem Höhlenboden gibt.
Höhle China
© Natapong Ratanavi / Shutterstock
Speläologen sind Höhlenforscher, die Höhlen wissenschaftlich untersuchen. Höhlengänger gehen aus Spaß und Abenteuerlust in Höhlen, verfolgen dabei aber keine wissenschaftlichen Ziele. Einen ganzen Monat lang erforschte das 15-köpfige Speläologenteam das Er-Wang-
Dong-Höhlensystem. Ein nahe unter der Oberfläche gelegener Teil des Systems war früher für den Nitratabbau genutzt worden, doch die Höhle als ganze hatte noch niemand erkundet. Die Höhlenforscher brachten nach einem Monat atemberaubende Fotos mit.

Besonders beeindruckend sind die Bilder der riesigen Höhlenräume, in denen die Speläologen wie Zwerge wirken. In den Räumen bilden sich Wolken und Nebel, sodass auf einem Teil des Höhlenbodens eine reiche Vegetation gedeiht. Manchmal ist diese so dicht, dass es aussieht, als würden die Kletterer steile Felsen in oberirdischen tropischen Canyons erklimmen. Einige der Fotos wurden in der Daily Mail veröffentlicht, Sie finden Sie unter Quellen [1].
Höhle China
© Caters News AgencyEin furchtloser Höhlenforscher klettert an einem Seil hoch, das vom Niubizi Tian Keng herunter hängt. Dieses Foto ist eines der ersten Bilder, die je von der Höhle gemacht wurden, die so groß ist, dass sie ihr eigenes Wettersystem hat.

Fish

Fünf Meter langer Riemenfisch in Kalifornien gefunden

Sie können über 15 Meter lang werden: Riemenfische leben in den Tiefen des Meeres und sehen furchterregend aus, sind aber harmlos. Jetzt haben Forscher aus den USA ein Exemplar an Land gezogen.
riesiger Riemenfisch
Los Angeles. Einen über fünf Meter langen Riemenfisch haben Meeresforscher vor der Küste Kaliforniens entdeckt. Mitarbeiter eines Marineinstituts holten das tote, schlangenartige Tier an Land. Als „extrem selten“ beschrieb Institutsleiter Jeff Chace am Mittwoch (Ortszeit) den Fund nahe der Insel Santa Catalina in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Riemenfische halten sich normalerweise in einer Tiefe von bis zu tausend Metern auf. Sie sollen der Ursprung für viele Legenden von riesigen Seeschlangen sein.

Seine Mitarbeiterin, die den toten Fisch am Sonntag beim Schnorcheln entdeckt hatte, sei „total geschockt“ gewesen, sagte Chace. Sie habe das „gigantische Ding“ zunächst aus eigener Kraft Richtung Strand gezogen. Dann hätten ein Dutzend Helfer mit anpacken müssen, um den Fisch an Land zu bringen. Mit seinen riesigen Augen und einem seltsam geformten Maul sähe das Tier auf den ersten Blick „furchterregend“ aus, doch Riemenfische seien für Menschen völlig ungefährlich, erklärte Chace.

Cassiopaea

Größter bekannter Stern des Universums steht kurz vor Supernova

Rund 16.000 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet sich der größte bekannte Stern des Universums - jedenfalls noch. Denn Forschern zufolge steht der Himmelskörper mit dem Namen „W26“ kurz vor seinem Lebensende.
größter bekannter stern
© Wikipedia / Fran AraDer Stern befindet sich im Sternhaufen Westerlund 1, der Teil des Sternbildes Altar ist.
London. Der größte bekannte Stern ist kurz vor dem Verglühen: Wie die Royal Astronomic Society (RAS) in Großbritannien in ihrem jüngsten Monatsbericht mitteilt, ist der mit dem Kürzel W26 benannte Stern aus dem Sternhaufen Westerlund 1 in das finale Stadium seiner Umwandlung in eine Supernova übergegangen. W26 befindet sich rund 16.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und hat einen Durchmesser, der 3000 mal so groß ist wie der der Sonne.

Die jüngsten Erkenntnisse über W26 kamen mit Hilfe von Beobachtungen mit dem Teleskop der Europäischen Südsternwarte in Chile zustande. W26 sei der "größte bekannte Stern des Universums", heißt es in einer Pressemitteilung der RAS, dieser Stern "nähert sich dem Ende seines Lebens und wird letztlich als Supernova explodieren".

Question

Forscher "lüften" angeblich Teil des Rätsels wie Leben aus toter Materie entsteht, mit Computer Simulationen die dies "beweisen" sollen

Die Frage, wie einst aus einem Haufen toter Materie komplexe Organismen werden konnten, wie also aus leblosen Stoffen organische Moleküle entstehen, die dann schließlich Bausteine für Tiere und Pflanzen bilden, stellte die Wissenschaft bislang vor ein großes Rätsel. Forschern am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung ist es jetzt gelungen, eines dieser Rätsel zu lüften, das sich hinter einer Synthese von organischem Material verbirgt und das Bausteine für Lebewesen bildet.

Bild
© Max-Planck-Institut für KohlenforschungJedes reagierende Molekül absorbiert hunderte von UV-Photonen bevor diese schlussendlich zu Imidazolen umgewandelt werden.
Mülheim a.d. Ruhr (Deutschland) - "Seit den 1960er Jahren weiß man, dass konzentrierter Cyanwasserstoff (HCN), auch als Blausäure bekannt, sogenannte Imidazole bildet", erläutert die Pressemitteilung des Instituts (kofo.mpg.de), "sobald er mit UV-Licht bestrahlt wird. Imidazole sind ringförmige Schlüsselmoleküle, die bei der Bildung von Nucleinsäuren und deren Bausteinen, den Nucleotiden, eine wichtige Rolle spielen."

Sun

Sonneninaktivität wird Erde nicht erwärmen können

Quiet Sun
© ClimateChangeDispatch
Wissenschaftler prognostizieren keinen globalen Anstieg der Durchschnitsstemperatur auf der Erde wegen der Sonnenaktivität.

Dies teilte der wissenschaftliche Mitarbeiter des Labors für Erforschung des Sonnenwindes am Institut für Weltraumforschungen, Georgi Sastenke, mit.

„Spricht man vom Sonnenwind, so sieht man keine merkbaren Änderungen an den Langzeitbeobachtungen innerhalb der letzten zehn Jahre sowie innerhalb der vorletzten zehn Jahre. Das Verhalten der Sonne ist beinahe gleich. Wenn die Temperaturen auf der Erde ansteigen werden, so wird daran nicht die Sonne schuld sein“, sagte der Wissenschaftler.

Wie er erläuterte, darf man Prognosen nicht ernst nehmen, die anhand von kurzfristigen Beobachtungen im Laufe eines Jahres oder eines halben Jahres gemacht werden.

Kommentar:

Solar Maximum wurde verschoben
Sonnenaktivität beeinflußt Erdklima


Beaker

Erstmaliger Fund, der an Jurassic Park denken lässt: Ein mit Blut gefülltes Stechmücken-Fossil

US-Forscher haben erstmals ein Fossil einer weiblichen Steckmücke entdeckt, aus deren Bauch Hinweise für 46 Millionen Jahre altes Blut extrahiert werden konnten. Hoffnungen, dass mit Hilfe dieses Blutes Dinosaurier wieder zum Leben erweckt werden könnten, so wie es nicht zuletzt seit Steven Spielbergs "Jurassic Park" immer wieder diskutiert wird, seien jedoch unbegründet.
fossilierte Stechmücke
© Dale Greenwalt, US National Museum of Natural History, WashingtonIm Magen dieser fossillierten Stechmücke befinden sich immer noch Spuren von Blut.
Washington DC (USA) - Derartige Funde, so erklärt das Team um Dale Greenwalt vom US National Museum of Natural History in Washington aktuell in einem Artikel im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (DOI: 10.1073/pnas.1310885110), seien grundsätzlich schon sehr selten, denn obwohl schon zuvor fossile, vermutlich blutsaugende Insekten gefunden wurden, konnten bislang noch keine Blutspuren in solchen Fossilien identifiziert werden. Lediglich der Körperbau und nachgewiesene Parasiten deuteten daraufhin, dass sich diese Insekten einst wie heutige Stechmücken von Blut ernährt hatten.

In dem aktuell untersuchten Mosquito-Fossil fanden die Forscher nun zwar keine Blutkörperchen mehr, dafür jedoch Hämoglobin-Moleküle, die den roten Blutkörperchen ihre Farbe verleihen. Die Forscher selbst bezeichnen den Fund als Glücksfall, da der Magen einer mit Blut gefüllten Stechmücke einem kurz vor dem Platzen stehenden Ballon gleiche und sehr zerbrechlich sei. "Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Struktur den Fossilisationsprozess unbeschadet überstehet, ist geradezu schwindend klein", zitiert "nature.com" den Forscher.