Wissenschaft und TechnologieS


Evil Rays

Neue Funktechnik macht drahtlose Datenübertragung so schnell wie DSL

Weltrekord: Zum ersten Mal haben Forscher Daten per Funk genauso schnell geschickt wie mit einem Glasfaserkabel. Dank hoher Frequenzen erreichten sie Datenübertragungs-Raten von 40 Gigabit pro Sekunde - das ist schnell genug, um den Inhalt einer ganzen DVD in unter einer Sekunde zu übermitteln. Die neue Technik könnte helfen, künftig Lücken bei den Breitband-Internetzugängen zu schließen. Vor allem auf dem Land könnten die drahtlosen Funkverbindungen die noch nicht vorhandenen Glasfaserkabel ersetzen.
Hochfrequenz-Chip
© Fraunhofer IAFDer Hochfrequenz-Chip ist nur 4 x 1,5 mm groß

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Symbolik in der Wissenschaft? Eiweißmolekül der Immunabwehr hat Form einer Spinne

Deutsche Forscher entschlüsseln die sehr stabile Struktur Proteins C4BP aus der menschlichen Immunabwehr
Spinnenartige Struktur von Protein
© hzi / schmelzDie Struktur des Proteins C4BP.
Braunschweig/Darmstadt - Von einem Eiweißmolekül mit auffälliger Form berichtet das Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI): Das Protein C4BP ähnelt mit seinen acht "Armen" einer Spinne. Die Struktur haben die Braunschweiger Forscher zusammen von der TU Darmstadt im Detail aufgeklärt und präsentieren ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Journal of Molecular Biology.

Beaker

Frankensteins Labor: Erstmals menschliche Stammzellen durch Klonen erschaffen

Könnte umstrittene Verwendung von Embryonen erübrigen

New York - Wissenschaftler in den USA haben erstmals menschliche embryonale Stammzellen durch ein Klon-Verfahren hergestellt. Durch die am Mittwoch im Fachblatt Cell veröffentlichte Methode könnte sich die umstrittene Verwendung von Embryonen als Quelle von Stammzellen erübrigen. Durch die Verwendung dieser Zellen erhoffen sich Mediziner Durchbrüche bei der Behandlung von Herzkrankheiten, Parkinson oder Querschnittslähmung. Der Leiter der Forschungsgruppe im Bundesstaat Oregon, Shoukhrat Mitalipov, erklärte, bei den neu geschaffenen Zellen handele es sich um echte Stammzellen, die sich zu Leber-, Herz- oder Nervenzellen ausdifferenzieren können.

Solar Flares

Update: Drei Sonnenausbrüche der stärksten Kategorie in nur 24 Stunden - ein vierter Flare ausgebrochen

Innerhalb von nur drei Stunden kam es auf der Sonne zu den drei bislang stärksten Sonnenausbrüchen, sogenannten "Flares", in 2013. Während die mit diesen Ausbrüchen einhergehenden koronalen Masserauswürfe (coronal mass ejection, CME) nicht in Richtung Erde feuerten, wurden einige NASA-Weltrauminstrumente vorsorglich in einen Sicherheitsmodus gesetzt. Bis zum Wochenende wird sich die aktive Sonnenfleckenregion, der die Flares entstammen, direkt auf die Erde ausrichten.
Sonneneruption
© NASA/SDOAufnahmen des NASA-Weltraumteleskops "Solar Dynamics Observatory" (SDO).
Washington (USA) - Während die ersten beiden Flares am 13. Mai 2013 um 02.31 Uhr (UT) und 16:45 Uhr (UT) Stärken "X 1.7" und "X 2.8" aufwiesen, erreichte der Ausbruch am 14. Mai um 01:46 Uhr (UT) eine Stärke von "X 3.2".

+ + + UPDATE 15.05.2013, 11.00 Uhr

Um 01:52 Uhr (UT) ist am heutigen 15. Mai ein weiterer, der nunmehr vierte, Flare der Kategorie "X" aus der aktiven Sonnenfleckenregion "AR1748" (s. Abb. l.) ausgebrochen. Wie "Spaceweather.com" berichtet, sei zwar auch der mit diesem Ausbruch einhergegangene koronale Massenauswurf nicht direkt Richtung Erde gerichtet, doch könne es schon jetzt zu ersten leichteren Auswrikungen dieses Partikelstroms in Richtung Erde kommen. Derzeit werten Sonnenwissenschaftler weitere Daten der Sonnenobservatorien "SOHO" und "STEREO" aus. + + +

Footprints

Erbgut zeigt, dass Europäer genetisch eine Familie sind

Bewohner Europas sind genetisch enger miteinander verwandt als gedacht
Genetik, Abstammungen, Europa
© Ralph, Coop /PLoS Biology; doi: 10.1371/journal.pbio. 1001555.g003Übereinstimmungen in DNA-Abschnitten (Kreisgröße= Treffer; Kreuz= Herkunft des Ausgangsgenoms). Osteuropäer sind stark untereinander verwandt (s.Polen), Iren haben erwartungsgemäß viele Gemeinsmkeiten mit Briten.
Europäer sind enger untereinander verwandt als angenommen: Selbst Menschen, die durch den gesamten Kontinent voneinander getrennt sind, wie beispielsweise Iren und Türken, stammen von den gleichen Vorfahren ab. Und diese gemeinsamen Ahnen lebten erst vor tausend Jahren - also gemessen an der Menschheitsgeschichte quasi erst gestern, wie US-amerikanische Forscher im Fachmagazin PloS Biology berichten. Ihre DNA-Analysen von rund 2.500 Menschen zeigen aber auch, welche Spuren die Geschichte in unserem Erbgut hinterließ.

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"Gesetze" der Physik? Birnenförmiger Atomkern nachgewiesen

Exotische Atomkern-Deformation lieferte wertvolle Informationen zur starken Kernkraft
birnenförmig deformierter Atomkern, Radium-224
© Liam Gaffney, Peter Butler / University of LiverpoolAbbildung eines birnenförmig deformierten Atomkerns von Radium-224.
Schon seit längerem gehen Physiker davon aus, dass Atomkerne nicht immer rund sind, sondern auch eine exotischere Form annehmen können: die einer Birne. Diesen Zustand hat jetzt ein internationales Forscherteam erstmals experimentell nachgewiesen. In einem Teilchenbeschleuniger erzeugten sie kurzlebige Radium-Isotope, deren Kerne bei Anregung tatsächlich eine Birnenform annahmen. Dieser Nachweis trage nun auch dazu bei, die im Atomkern wirkende starke Kernkraft besser zu verstehen, berichten sie im Fachmagazin Science.

Galaxy

Genaueste Himmelskarte: Standardmodell des Universums in Frage gestellt

Wissenschaftler der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA haben die bisher genaueste Karte der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, also der fossilen Strahlung aus der "Zeit des Urknalls", präsentiert, die mit Hilfe des europäischen Weltraumteleskops "Planck" erstellt werden konnte. Während die neue Karte einen Großteil des bisherigen kosmologischen theoretischen Standardmodells bestätigt, rütteln andere mit dieser Karte gewonnenen Erkenntnisse zugleich an einigen Grundfesten unseres derzeitigen Verständnisses über das Universum.
Bild
© ESA and the Planck Collaboration Die neueste und bislang genaueste vollständigen Himmelskarte der kosmischen Hintergrundstrahlung zeigt die Temperaturunterschiede der Hintergrundstrahlung (rot = wärmer / blau = kälter) und die Temperaturirregularitäten rund 380.000 Jahre nach der Entstehung des Universums.
Paris (Frankreich) - Das Bild, das die neue Karte zeichnet, basiert auf den Daten der ersten sich über 15,5 Monate erstreckenden Beobachtungen von Planck und stellt so die erste, den gesamten Himmel umfassende Abbildung der "ältesten" Lichtstrahlung im All dar, die ihren Abdruck am Sternenhimmel zu einer Zeit hinterließ, als unser Universum gerade einmal "380.000 Jahre alt war".

Kommentar: Das Standardmodell des Universums entspricht in großen Teilen nicht den beobachteten Fakten. Viele Pseudo - Theorien, die aus falschen Grundlagen heraus resultieren, sind demnach wahrscheinlich nichts anderes als Hirngespinste oder einfach auf lineares Denken zurückzuführen.

Schauen Sie sich hierzu auch diesen Artikel an:
Die ignorierte Plasma-Kosmologie: Pseudowissenschaft/-ler und ihre Glaubensdoktrin des "Urknalls" und des "sich ausdehnenden Universums"



Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser die Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.


Rose

Pflanzen 'sprechen' mit Pflanzen um sich beim Wachsen zu helfen

Pflanzen gelten in der Regel als vergleichsweise stille Organismen und Kommunikationsversuche mit ihnen als eher einseitiges Vergnügen. Mehr und mehr finden Forscher jedoch heraus, dass auch Pflanzen miteinander sogar direkt und auf unterschiedliche Weise Kommunizieren können und ihre Umwelt auf deutlich komplexere Weise wahrnehmen als bislang angenommen (...wir berichteten, s. Links). Eine aktuelle Studie australischer Wissenschaftler belegt nun, dass offenbar eine bislang unbekannte Form der Kommunikation zwischen benachbarten Pflanzen das Wachstum der einzelnen Pflanzen selbst unterschiedlicher Arten fördert oder hemmt und diese "Pflanzensprache" möglicherweise sogar auf akustischem Wege stattfindet.
Basilikum
© grewi.deGuter Pflanzennachbar: Basilikum

Cassiopaea

Bislang hellster Gammastrahlenausbruch im All: Supernova im Sternbild Löwe

Mit den Weltaum-Gammastrahlen-Teleskopen "Fermi" und "Swift" haben NASA-Astronomen am 27. April 2013 einen unerwartet starken Gammastrahlenausbruch im All registriert. Der mit der Kennung "GRB 130427A" versehene "gamma-ray burst" (GRB) ist das hellste bislang beobachtete Ereignis dieser Art. Astrophysiker gehen davon aus, dass er von einer Supernova vorausgeht und erwarten in den kommenden Wochen direkte Hinweise auf eine derartige Sternenexplosion.
Supernova, April 2013
© NASA/Swift/Stefan Immler "Swift"-Aufnahme des Gammastrahlenausbruchs am 27. April 2013.
Greenbelt (USA) - "Wir haben schon sehr lange auf ein solch dramatisches Ereignis gewartet", erklärt die Fermi-Projektwissenschaftlerin Julie McEnery vom Goddard Space Flight Center der NASA. "Dieser GRB dauert lange genug, damit er nach Fermi und Swift auch noch von einer Vielzahl anderer Teleskope verfolgt werden konnte."

Sherlock

War Mega-Vulkanismus der Grund des Trias-Massenaussterbens? Oder waren kosmische Ereignisse der eigentliche Trigger-Mechanismus?

Gewaltige Eruptionen und Tod vieler Tierarten vor 200 Millionen Jahren erfolgten zeitgleich

Eine gewaltige, 600.000 Jahre anhaltende Vulkaneruption könnte den Dinosauriern den Weg zur Weltherrschaft geebnet haben. Denn die Mega-Ausbrüche ließen das Klima vor 200 Millionen Jahren abrupt umkippen und waren damit wahrscheinlich der Grund für das Massenaussterben am Ende der Trias. Bei diesem starben neben vielen Meerestieren auch die Vorfahren und Konkurrenten der Dinosaurier aus. Bisher war unklar, ob Vulkanausbrüche und Aussterben zeitgleich passierten, jetzt hat ein internationales Forscherteam die Lavareste der damaligen Zeit neu datiert. Ihr Fazit im Fachmagazin "Science": Der Megavulkanismus war wahrscheinlich tatsächlich der Schuldige.

Bild
© USGS/ J.D. GriggsMagmatische Provinzen spieen einst Millionen Kubikkilometer Lava
Sie gelten als die Giganten unter den Vulkaneruptionen: Magmatische Provinzen, auch Flutbasalte genannt. Diese Gebiete der Erdkruste sind von bis zu mehrere Kilometer dicken Schichten erstarrten Lavagesteins bedeckt - Relikten langanhaltender urzeitlicher Ausbrüche. In Sibirien beispielsweise hinterließen sie vor 250 Millionen Jahren Lavaflächen von mehr als zwei Millionen Quadratkilometer Ausdehnung und stellenweise mehr als drei Kilometern Dicke.

Kommentar: Könnten vielleicht zyklische Kometen-Schwärme der eigentliche Trigger-Mechanismus gewesen sein?