Wissenschaft und TechnologieS


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Warum sind Pflanzen eigentlich grün?

Es ist Sommer, die Pflanzen stehen in vollem Saft - die Welt erstrahlt in einem satten Grün. Diese Farbe ist geradezu ein Symbol für die Natur, sogar Parteien unterstreichen damit ihre ökologische Gesinnung. Aber warum sind Pflanzen denn überhaupt grün und nicht schwarz, weiß oder gar lila?
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Die Antwort weiß Tatjana Kleine vom Lehrstuhl für Botanik der Ludwig-Maximilians-Universität in München: "Das hat mit einer der Grundlagen des Lebens zu tun: Der Photosynthese, über die Pflanzen Licht in chemische Energie wie beispielsweise Zucker umwandeln". Die Farbe eines Gegenstandes bestimmt immer die Lichtfarbe, die er reflektiert. Im Fall der Pflanzen handelt es sich um Licht der Wellenlänge Grün. "Für die Photosynthese brauchen die Pflanzen nur das blaue und rote Licht, das grüne bringt ihnen nichts und sie spiegeln es einfach zurück", erklärt Kleine. Das ist der Grund, warum Pflanzen eine grüne Farbe haben.

Black Magic

Elon Musk will Computer mit menschlichen Gehirnen vernetzen: Angeblich, um uns vor Übergriff künstlicher Intelligenzen zu schützen

mind control, Gedankenkontrolle
© Glogger/Wikimedia
Der Unternehmer und Multimilliardär Elon Musk will mit einem neuen Projekt Computer mit menschlichen Gehirnen vernetzen, um uns vor einem Übergriff künstlicher Intelligenzen zu schützen.

Der Visionär Elon Musk will mit seinem Unternehmen SpaceX nicht nur Menschen zum Mars befördern, um ihn kolonisieren zu lassen, jetzt hat offiziell seine neue Firma »Neuralink Corp« vorgestellt, die sich der künstlichen Intelligenz (KI) widmet. Gemeinsam mit Max Hodak, Gründer der Firma »Transcriptic«, will er dort Technologien entwickeln, um eine Herrschaft der künstlichen Intelligenz über die Menschheit zu verhindern. Diesbezüglich hatten bereits im Juli Gerüchte die Runde gemacht (wir berichteten), doch erst jetzt wird es auch offiziell bestätigt.

Kommentar:


Beaker

Wissenschaftler beweisen: Es gibt Zeitkristalle

Sanduhr, Zeitkristalle
© Still Life Photography/Shutterstock
Was im Jahr 2013 noch eine Theorie war, ist jetzt bewiesen. Mit dem Nachweis von Zeitkristallen muss das bisherige Verständnis von Zeit grundsätzlich in Frage gestellt werden.

Damals wollten Wissenschaftler um den Physik-Nobelpreisträger Frank Wilczek im Inneren einer Ionen-Falle einen sogenannten »Zeitkristall« erzeugen. Das ist ein Objekt, das sich wie ein Uhrzeiger in einem sich immer wiederholenden Muster bewegt.

Es verbraucht dabei allerdings keine Energie. Im Gegensatz zu Uhren beziehen Zeitkristalle ihre Bewegung nicht aus gespeicherter Energie, sondern durch einen Bruch in der Symmetrie der Zeit, was ihnen eine besondere Form der unaufhörlichen Bewegung ermöglicht, also wie ein Perpetuum mobile. Der Begriff Perpetuum mobile ist lateinisch und steht für »sich ständig Bewegendes«. Er bezeichnet eine Konstruktion, die sich, sobald sie in Gang gesetzt wurde, immer weiter bewegt und dabei durch freie Energie zusätzlich Arbeit verrichtet, jedoch ohne, dass ihr von außen weitere Energie zugeführt wird.

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Studie offenbart: 99% der Mikroorganismen im Menschen sind völlig unbekannt

Eine Studie der Forscher der Stanford University hat ergeben, dass die überwältigende Mehrheit der Bakterien und Viren, die im menschlichen Körper leben, der Wissenschaft noch nicht bekannt ist. Darüber berichtete das Wissenschaftsnachrichten-Magazin "ScienceAlert".

Labor
© RIA Novosti. Aleks Amineev
Die Verfasser der Studie, die in der Fachzeitschrift der US-Akademie der Wissenschaften veröffentlicht ist, analysierten DNA-Fragmente, die sie in den Blutproben von insgesamt 188 Patienten entdeckten.

Es stellte sich heraus, dass 99 Prozent der nicht-menschlichen DNA-Fragmente keine Übereinstimmungen in den genetischen Datenbasen haben und anscheinend von Lebewesen stammen, die den Wissenschaftlern bislang nicht bekannt sind.

Blackbox

Rosalia Lombardo: Die Kindermumie mit dem Augenzwinkern

Kindermumie Rosalia Lombardo
© Discovery.com
Eines der weltweit am besten erhaltenen Mumien ist Rosalia Lombardo, ein zweijähriges Mädchen, das im Jahre 1920 an einer Lungenentzündung starb. Sie gehört zu den berühmtesten der rund 8.000 Mumien, die sich in den Katakomben unter dem Kapuzinerkloster im italienischen Palermo befinden. Sie ist aber auch Gegenstand vieler kontroverser Diskussionen, denn es wird behauptet, dass sie hin und wieder ihre Augen öffnet.

Die kleine Rosalia hat den Spitznamen »Dornröschen« erhalten, weil sie wie ein 2-jähriges Kind aussieht, das gerade ein Schläfchen hält. Sie liegt unter einer Decke und ihr friedliches Gesicht wird von blonden Locken umrahmt, die mit einer Schleife am Kopf geschmückt werden. Doch dieses kleine Mädchen sorgt seit vielen Jahren auch für ein gruseliges Phänomen, denn immer wieder berichten Augenzeugen, dass sie beobachtet haben, wie sie ihre Augenlider öffnet und schließt. Videoaufnahmen und Zeitraffer-Fotos von diesem »Wunder«, sind seit Jahren Gegenstand verschiedener Spekulationen und darin erscheint es tatsächlich so, als wenn Rosalia offenbar mehrfach täglich kurz ihre Augenlider öffnet und ihre intakten blauen Augen offenbart.

Doch in 2014 verkündete der Italiener Dario Piombino-Mascali, Kurator der Kapuziner-Katakomben, dass er das Rätsel gelöst habe, wieso sich die Augen dieser Kindermumie scheinbar täglich öffnen und schließen. Seine Erklärung: Es handele sich lediglich um eine optische Täuschung, die durch das Licht entsteht, das durch die Seitenfenster der Katakombe gefiltert wird und sich im Laufe des Tages ändern kann. Er stellte fest, dass sich die Mumie im luftdichten Glassarg leicht verschoben hat und diese neue Position es einfacher macht, Rosalias Augenlider besser zu sehen. "Sie sind nicht ganz geschlossen und sie waren es auch noch nie", sagte Piombino-Mascali.

Bereits 2009 konnte man ein weiteres großes Mysterium um Rosalias Leichnam entschlüsseln. Denn lange Zeit hatten Wissenschaftler darüber gerätselt, wie man Rosalia so einbalsamieren konnte, dass sie sogar nach 90 Jahren immer noch so frisch und lebendig aussieht. Die Lösung des Rätsels war, dass der Einbalsamierer Alfredo Salafia eine mit Zinksulfat und Chloriden angereicherte Mixtur aus Glyzerin und Formalin (eine wässrigen Formaldehydlösung) benutzte. Die Venen füllte er mit einer Alkohollösung und Salicylsäure, die in Rosalias Adern gespritzt wurde.

Kommentar: Dieses Phänomen mag eine in die Alltagswelt passende wissenschaftliche Erklärung gefunden haben. Dennoch gibt es auch viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich mit herkömmlichen Erklärungen nicht erfassen lassen. Weitere Informationen zu solchen Phänomenen finden Sie u.a. in dem Buch Höchste Fremdartigkeit von Laura Knight-Jadczyk.


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Außergewöhnliche Delfinart ohne Zähne entdeckt

Rekonstruktion von Inermorostrum xenops
© Illustration: robert boesseneckerRekonstruktion von Inermorostrum xenops.
Charleston - Als Delfinverwandter gehörte er zwar zu den Zahnwalen, aber Zähne hatte er trotzdem keine im Maul. Inermorostrum xenops ist der Name einer bislang unbekannten Spezies, die ein Team US-amerikanischer und kanadischer Forscher in der aktuellen Ausgabe der Proceedings B der Royal Society vorstellte. Das Tier lebte vor etwa 29 Millionen Jahren im Oligozän, seine Fossilien wurden im Wando River nahe Charleston an der Küste South Carolinas gefunden.

Inermorostrum war ein ausgesprochener Knirps: Mit 1,2 Metern Länge war er sogar noch kleiner als der kleinste heute noch vorkommende Wal, der Vaquita aus dem Golf von Kalifornien. Der geborgene Schädel weist eine verhältnismäßig kurze und vollkommen zahnlose Schnauze auf. Dafür deutet eine Reihe von tiefen Kanälen und Löchern für Arterien darauf hin, dass am Knochen eine große Menge weichen Gewebes ansetzte. Der kleine Delfin dürfte wulstige Lippen gehabt haben - und vielleicht sogar Tasthaare wie ein Walross.

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Über Facebook-Messenger verbreitet sich ein Virus

Auf Facebook kursiert ein Virus
facebook virus
© privat
Ein Virus geht seit Tagen im Internet herum - mehrere Länder scheinen betroffen zu sein. Er wird über den Facebook-Messenger verschickt, sieht aus wie eine Nachricht von einem Facebook-Freund und enthält einen Link zu einem vermeintlichen Video. Sobald Sie die Nachricht anklicken, wird Ihr Gerät mit einem Virus infiziert.

Falsche Facebook-Messenger-Nachricht

Bereits am Wochenende wurde in den Niederlanden davor gewarnt. Aktuell sind auch Schweden, Neuseeland und Deutschland betroffen. Es wird vermutet, dass der Trojaner private Informationen samt Passwörtern, Email-Konten und Browser-Verläufen ausspioniert.

Sobald der Nutzer auf den Link klickt, wird er aufgefordert, ein Update oder ein Skript zu installieren - oder es wird sogar automatisch installiert. Dann verschickt der Virus die gleiche Nachricht an alle Freunde und infiziert somit immer mehr Geräte.

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Neue Forschungsergebnisse - 66 Mio. Jahre v. Chr.: Als es auf der Erde dunkel wurde

Der Einschlag eines gewaltigen Asteroiden am Ende der Kreidezeit rottete nicht nur die Dinosaurier aus, sondern mit ihnen drei Viertel aller Arten auf der Erde. Welche Folgen allein der durch Brände freigesetzte Ruß damals nach sich zog, haben nun Forscher mithilfe von Simulationen ermittelt. Demnach könnte der dichte Rußschleier die Erde damals für zwei Jahre lang in Dunkelheit gehüllt haben - mit fatalen Folgen für Klima und Pflanzenwelt. Doch selbst als das Licht zurückkehrte, wurde es kaum besser. Denn der Ruß bewirkte auch einen drastischen Ozonschwund in der Stratosphäre.

Komet Erde Einschlag comet earth impact
© trialhuni / Shutterstock
Die Katastrophe ereignete sich vor rund 66 Millionen Jahren: Ein etwa zehn Kilometer großer Asteroid raste auf die Erde zu und schlug in der Gegend der heutigen Halbinsel Yucatan ein. Der Impakt setzte in Bruchteilen von Sekunden gewaltige Energien frei und ließ den Asteroiden, aber auch große Teile des Untergrunds sofort verdampfen. Eine Schock- und Hitzewelle raste um die Erde. Gleichzeitig löste der Einschlag starke Erdbeben, Tsunamis und Waldbrände aus und verstärkte die ohnehin schon heftigen Vulkanausbrüche des Dekkan Trapp-Gebiets im heutigen Indien. "Schon diese unmittelbaren Folgen des Einschlags hätten ausgereicht, um viele der großen Landtiere auszurotten", erklärt Erstautor Charles Bardeen vom US National Center for Atmospheric Research in Boulder. "Aber die Tiere, die in den Ozeanen lebten, die sich unter der Erde vergraben konnte oder wenigstens zeitweilig untertauchen, hätten diese erste Phase wahrscheinlich überlebt."

Doch den Überlebenden wurden nun die Spätfolgen des Einschlags zum Verhängnis: Dunkelheit und Kälte. Bereits Anfang dieses Jahres hatten Forscher ermittelt, dass durch den Impakt des Chicxulub-Asteroiden große Mengen schwefelhaltige Schwebstoffe freigesetzt wurden, die sich wie ein Schleier rund um die Erde legten. Allein die abkühlende Wirkung dieser Schwefelaerosole könnte die globalen Temperaturen um mehr als 20 Grad gesenkt haben - die Jahresmitteltemperatur fiel dadurch unter den Gefrierpunkt. Jetzt haben Bardeen und seine Kollegen einen weiteren Akteur dieses Szenarios untersucht: den bei den vielen Bränden freigesetzten Ruß. Untersuchungen in den damals abgelagerten Sedimenten belegen, dass direkt nach dem Einschlag mindestens 15.000 Millionen Tonnen feiner Ruß in die Atmosphäre gelangten - möglicherweise sogar noch viel mehr, wie die Forscher erklären. Welche Folgen dies für das Klima und die Lebenswelt der Erde hatte, haben sie nun in einer Reihe von Modellsimulationen untersucht.

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SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 41: Der Wahrheitsfaktor

An diesem Punkt wissen wir inzwischen, dass die gesamte menschliche Population mit dem kosmischen Informationsfeld interagiert. Wir wissen jetzt auch, dass Einzelpersonen ihren Einfluss addieren können und dass die Information, an die wir glauben eine große Rolle spielt. Also ist die nächste logische Frage: Was ist der Unterschied, auf einer individuellen und der kollektiven Ebene, zwischen dem Glauben an etwas das wahr ist und dem Glauben an etwas das falsch ist?

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© Sott.net/Myriam Kieffer
Um die Eigenschaften von wahren Informationen im Vergleich zu falschen Informationen näher zu erläutern, beginnen wir mit den Auswirkungen der wahren und falschen Informationen auf der individuellen Ebene.

Der Wahrheitsfaktor und Lügenfaktor auf einer individuellen Ebene

An dieser Stelle werden wir uns nicht mit einer philosophischen oder semantischen Diskussion darüber beschäftigen, ob Information, per Definition, überhaupt 'falsche Information' sein kann. Das Wörterbuch enthält zwei Definitionen über die Information:
  1. Bereitgestellte oder gelernte Fakten über etwas oder jemanden;
  2. Was durch eine bestimmte Anordnung oder Abfolge von Dingen übermittelt oder repräsentiert wird.953
Nach der ersten Definition müsste die Information zwangsläufig der Wahrheit entsprechen. Bei der zweiten Definition könnte offenkundig alles was "übermittelt" wird als "Information" bezeichnet werden.

Wir könnten Platons Höhlengleichnis (Abbildung 248) als Beispiel dafür hernehmen, wie unzulänglich die zweite Definition ist: die Schatten können vielleicht Dinge vermitteln oder darstellen, aber sie können leicht missverstanden oder als die gesamte Angelegenheit betrachtet werden, obwohl sie in Wirklichkeit tatsächlich nur eine Repräsentation sind - oder schlimmer noch, ein reines Phantasiegespinst oder eine Fabrikation. Diese Repräsentationen können noch stärker verschleiert werden, indem Geschichten über die sich bewegenden Schatten erfunden werden, die keinerlei Grundlagen in direktem Wissen haben. Ein skrupelloses Individuum könnte sogar die Schatten dazu benutzen, die Leichtgläubigen zu erschrecken und sie daran zu hindern die Höhle zu verlassen, um selbst die Wahrheit herauszufinden.

Kommentar: Hier gibt es einen Gesamtüberblick von allen veröffentlichten Kapiteln des Buches Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung:


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Rekord in der Antarktis: 2,7 Millionen Jahre altes Eis geborgen

Analysen des Eisbohrkerns mit Rekordalter erlauben einzigartige Einblicke in das Klima kurz vor Beginn des Eiszeitalters.
Eiskern
Bis zu 2,7 Millionen Jahre altes Eis förderten Forscher in der Antarktis zutage.
Wissenschaftler haben in der Antarktis das bisher älteste Eis der Welt geborgen: Der Bohrkern aus einer Region rund 200 Kilometer östlich der McMurdo-Polarstation ist bis zu 2,7 Millionen Jahre alt und übertrifft das bislang älteste je gefundene Eis um ganze 1,7 Millionen Jahre. Die Probe erlaubt neue Einblicke in das Erdklima dieser Zeit: Dass das Eis kurz vor dem Beginn des Eiszeitalters vor 2,6 Millionen Jahren entstand, macht den Fund besonders interessant. Er könnte dabei helfen zu verstehen, welche Bedingungen damals herrschten. "Das ist unglaublich", sagte David Shuster von der University of California in Berkeley, der selbst nicht Teil der Forschungsgruppe ist. "Es ist die einzige Probe dieser uralten Erdatmosphäre, auf die wir zugreifen können."