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Machtspiel? Ein Blick hinter die Anti-Korruptions-Kampagne in Saudi-Arabien

Das Anti-Korruptions-Komitee Saudi-Arabiens hat am Sonntag rund 40 einflussreiche Personen festgenommen, darunter Mitglieder der königlichen Familie. Damit sollen laut dem saudischen Militärexperten Abdallah Ganim al Qahtani junge und moderne Politiker in den Vordergrund gerückt werden, die das Königreich führen sollen.


Saudi
© AP Photo/ Saudi Interior Ministry
"Diese Erlässe des Königs stehen im Einklang mit dem Plan zur allseitigen Entwicklung und zu Reformen, die alle Sphären betreffen sollen", sagte al Qahtani in einem Gespräch mit Sputnik. "Die neue Strategie des Königreichs zielt auf die Beförderung junger, moderner Anführer ab, die besser für ein Königreich passen, das es zum Jahr 2030 geben soll".

Dass der König den Kronprinzen an die Spitze des nationalen Anti-Korruptions-Komitees gestellt habe, zeuge von "einer ernsthaften Absicht des Königs und seiner Regierung, Korruptionsverbrechen jeder Art aufzudecken und zu untersuchen". Solche Handlungen sollen den Saudis eindeutig zeigen, dass alle vor dem Gesetz gleich seien.


Kommentar: Auch die gesamte Saudi Elite selbst? Die saudische Elite und ihre religiöse Staatsform (der Wahabismus) sind für unglaubliche Untaten aller IS bekannt. Zu dem haben sie die US-Elite kräftig dabei unterstützt Terroristen auszubilden und in alle Welt zu schicken. Zusätzlich sind Sie für völkerrechtswidrige Angriffskriege bekannt, bei denen bewusst viele Zivillisten umgebracht werden. Sie hierbei z.B. Jemen. Und es sollte hier auch bedacht werden dass die saudischen Eliten von ISrael unterstützt werden. Ob sich das alles ändert bleibt fraglich aber hoffen darf man.


Kommentar: Saudi-Arabien will eigenes Uran für Nuklearprogramm fördern: "Nur für friedliche Zwecke"


Bad Guys

Zeugen bestätigen: US-Helikopter evakuieren IS-Kommandeure aus Syrien - USA entblößt

Vor gut drei Wochen hat die syrische Armee die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) aus al-Mayadin vertrieben. Doch noch vor dem Einrücken der Truppen sollen IS-Spitzen von der amerikanischen Luftwaffe aus dieser ostsyrischen Stadt gerettet worden sein. Mehrere Ortsbewohner wollen die Evakuierungsmission persönlich gesehen haben.
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© U.S. Air Force/ Staff Sgt. Christopher BoitzU.S. Air Force/ Staff Sgt. Christopher Boitz
Die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad waren am 6. Oktober in al-Mayadin, der wichtigsten IS-Hochburg in der östlichen Provinz Deir ez-Zor, einmarschiert. Acht Tage später stand die Stadt schon völlig unter ihrer Kontrolle.

Ortsbewohner berichten Sputnik nun, dass IS-Anführer die Stadt schon rund zwei Wochen zuvor per Luft verlassen hätten.

"Zuerst hatten amerikanische Flugzeuge nahe der ar-Rahba-Zitadelle Angriffe geflogen", sagt Hirte Muhammad Awad al-Hussein. "Danach erblickten wir mehrere amerikanische Hubschrauber. Auf dem Boden warteten ausländische IS-Kommandeure auf sie. Diese wurden von den Hubschraubern abgeholt und aus Al-Mayadin ausgeflogen."

Kommentar: Psychopathen bestreiten immer die Taten für die Sie selbst verantwortlich sind und zeigen stattdessen mit dem Finger auf Unschuldige:


Bell

Saudischer Kronprinz auf Weg zum Thron: Ernsthaftes historisches und politisches Erdbeben möglich

Kronprinz Saudi-Arabien Muhammed bin Selman
© ReutersLaut Ali Hashem hat Kronprinz Muhammed bin Selman eine "explosive Agenda."
Der Leiter des arabischsprachigen Nachrichtenportals Al Mayadeen, Ali Hashem, warnte im Gespräch mit RT Deutsch vor den Konsequenzen der aggressiven Machtkonsolidierung des saudischen Kronprinzen sowie vor einer Konfrontation mit dem Iran beziehungsweise der Hisbollah.

Prinz Alwaleed bin Talal gehörte zu den elf saudischen Prinzen, die wenige Stunden nach der Ausrufung eines neuen Korruptionsbekämpfungskomitees durch König Salman bin Abdulaziz al-Saud verhaftet wurden, berichteten verschiedene Medien unter Berufung auf ungenannte Quellen innerhalb der saudischen Regierung.

Alwaleed bin Talal wurde 2017 von Forbes zum 45. reichsten Mann der Welt ernannt. Der Bloomberg Billionaires Index setzte ihn in einem ähnlichen Ranking auf Platz 50. Das Vermögen des saudischen Prinzen beläuft sich nach verschiedenen Schätzungen auf 18 bis 19 Milliarden US-Dollar. Frühe Investitionen in den Erfolg von Unternehmen wie Apple machten den saudischen Investor prominent.

Alwaleed bin Talal hält auch wesentliche Beteiligungen an US-Konzernen wie Citigroup und Twitter. Seit 1997 ist seine Firma ein "bedeutender Investor" in der News Corporation von Rupert Murdoch, einem laut Forbes der kommerziell erfolgreichsten Medienunternehmer der Welt.

Kommentar: Saudischer König entlässt viele Minister und Prinzen wegen Korruption


Attention

ARD bringt Eilmeldung von Massaker in Texas während "Tatort", vergisst aber zum Beispiel Blutbäder in Syrien und Co.

Der "Tatort" in der ARD am Sonntagabend ist eine Institution. Millionen Deutsche versammeln sich auf den Sofas der Republik - einige von ihnen wollen in dieser Gemütlichkeit offenbar nicht gestört werden. Der Beweis: Ihre Reaktion auf die Nachricht zum Tod von 26 Menschen.
opfer, tatort
© Symbolfoto/Pixabay
Während die ersten Informationen zur Schießerei in Texas, bei der 26 Menschen ums Leben kamen, bekannt wurden, sahen Millionen ARD-Zuschauer in Deutschland den "Tatort". Als sich das Ausmaß des Massakers abzeichnete, reagierte die Regie des öffentlich-rechtlichen Senders und sendete eine Eilmeldung zu den Geschehnissen in den USA per Laufband über die Mattscheibe.

Davon fühlten sich viele Zuschauer gestört und ließen ihrem Unmut auf Twitter freien Lauf. "Eine Eilmeldung wäre, wenn Merkel zurücktritt. Aber doch nicht Sutherland in Texas", schreibt ein Nutzer. Die Ereignisse im US-Staat wären zu weit weg, sind sich viele Twitter-Kommentatoren einig. Außerdem würden jeden Tag viele Menschen durch den Gebrauch von Schusswaffen sterben.




Kommentar: Und besonders in den Krisenherden wie in Syrien, Afghanistan etc., wo die USA der Verursacher ist - verdeckt und unverdeckt.


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Das Beste aus dem Web: Washington will Niederlage in Syrien nicht akzeptieren: Destabilisierung um jeden Preis

Die Schreibtischtäter bei CIA und Pentagon wollen sich in Syrien nicht geschlagen geben. Der Plan zum gewaltsamen Regimewechsel wurde noch nicht aufgegeben. Dafür haben sie neue, perfide Strategien ausgearbeitet, um Syrien zu teilen und die Bedrohung durch Terrorbanden aufrechtzuerhalten.


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© ReutersSymbolbild - US-Truppen erwarten Nachschublieferung
Die Kriegstreiber in Washington, die für geostrategische, politische oder finanzielle Vorteile über die Leichen ganzer Völker gehen, haben sich in Syrien - dank des entschlossenen Eingreifens von Russland auf Seiten der rechtmäßigen Assad-Regierung - mit ihrem verbrecherischen Abenteuer gründlich verrechnet. Ihre als unbesiegbar dargestellte und mit modernsten westlichen Waffen ausgerüstete Speerspitze gegen Präsident Assad, nämlich die mit mittelalterlicher Brutalität gegen alle Ungläubigen und sonstigen Gegner kämpfende ISIS-Terrorarmee, ist inzwischen weitgehend aufgerieben und hält sich nur noch in kleinen Häufchen in isolierten territorialen Taschen.


Auch die US-Versuche, die von allen Nachbarländern isolierten und von der Türkei sogar bekämpften YPG-Kurden als neue US-Stoßtruppe gegen die Assad-Regierung einzusetzen, ist bereits weitgehend gescheitert und damit auch Washingtons Plan, die öl- und gasfördernde Region im Osten Syriens von der Zentralregierung in Damaskus abzuspalten. Damit wollte Washington zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Assad-Regierung sollte ihrer dringend benötigten Energie-Ressourcen beraubt werden, und die YPG-Kurden sollten dadurch die finanziellen Mittel für die Gründung ihres eigenen Staates bekommen.

Kommentar: Bleibt zu hoffen dass dies auch geschieht!


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Zurück ins Rampenlicht: Berlusconi hofft auf Comeback in Italien durch Sizilienwahl

Auf Sizilien finden heute Regionalwahlen statt. Die Wahl ist auch ein Test für Berlusconi. Entschieden wird zwischen dem Mitte-rechts-Lager und Giancarlo Cancelleris "Grillos" Fünf-Sternen. Die regierende Linke konnte die Probleme hoher Arbeitslosigkeit und Korruption nicht lösen.
Silvio Berlusconi
© Reuters Antonio ParrinelloSilvio Berlusconi während einer Kundgebung in Catania, Italien, 2. November 2017.
"Berlusonne-Rufe" schallten Berlusconi bei seinem Auftritt in der sizilianischen Hauptstadt Palermo entgegen. Die Sizilianer lieben den als "unsterblich" geltenden ehemaligen Ministerpräsidenten, den die italienische Presse "Il-Cavaliere" (Der Ritter) taufte. Die Wahllisten der Forza Italia sind gefüllt mit Menschen, die Probleme mit der Justiz haben. Forza Italia wurde von Berlusconi im Jahr 1993 gegründet. Für Berlusconi stellt dies kein Grund für die Nichtaufstellung dar. Er sagte den Wahlberechtigten, dass sie diese Menschen bei Missfallen einfach nicht wählen sollten, denn genau dies sei Demokratie.

Die Rechte Italiens ist durch Cello Musumeci aus Catania vertreten. Er wird auch als "anständiger Faschist" bezeichnet. Im Jahr 2001 gewann Berlusconis "Papolo della Libertà" alle 61 Sitze in Sizilien. Die letzten fünf Jahre wurde Sizilien von der Linken Italiens regiert. Sizilien kämpft gegen hohe Arbeitslosenzahlen, Korruption und auch die Mafia ist noch nicht besiegt. Bei den heutigen Wahlen ist die Linke mit zwei Kandidaten vertreten, sie hat sich aufgespalten und ihr werden wenig Chancen ausgerechnet, die Wahlen zu gewinnen. Von den 1209 registrierten Firmen auf Sizilien sind die meisten in den Bereichen Tourismus und Landwirtschaft tätig. Rund 500.000 Haushalte auf Sizilien gelten als arm. Für mehr als die Hälfte der Einwohner besteht ein Armutsrisiko. Unter den jungen Erwachsenen sind 57 Prozent ohne Arbeit. Die Fünfsterne-Bewegung will die Lage Siziliens durch Tourismus und die Förderung von Kunst und Kultur verbessern.

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Kadyrow: "Kinder sollten nicht auf politische Demos: Sie sollten Bücher lesen und selbst Denken lernen"

Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow will Kinder nicht als Teilnehmer auf politischen Kundgebungen sehen. Neben Sicherheitsaspekten sei entscheidend, dass Jugendliche von Erwachsenen aufgezwungene politische Konzepte nicht kritisch betrachten können.
Ramsan Kadyrow
© www.globallookpress.comDas tschetschenische Oberhaupt Ramsan Kadyrow.
"Lasst sie wenigstens eine Zeitlang Kinder sein. Wenn jemand Schulkinder, und manchmal sogar Kinder im Kindergartenalter, zu politischen Veranstaltungen mitbringt, ruiniert das ihre Kindheit. Zwingen Sie Kinder nicht, so zu denken wie Sie und Ihre Schablonen und Stereotypen zu übernehmen. Drängen Sie ihnen nicht Ihre politischen Vorlieben auf", schrieb Kadyrow am vergangenen Wochenende auf seinem Telegram-Account.

Er betonte, Eltern, die ihre Kinder zu politischen Veranstaltungen mitnehmen, würden die eigenen Standpunkte in die Köpfe ihrer Kinder drängen.

"In Patriotismus und Glauben erziehen, aber nicht ihr Leben vorzeichnen"

"Wir müssen in unseren Kindern die Liebe zu unserem Heimatland, den Respekt gegenüber allen Religionen und ein Gefühl für die Notwendigkeit der Gerechtigkeit nähren. Gebt ihnen Bücher. Helfen Sie ihnen in ihrem Leben, aber zwingt sie nicht, unser Leben zu leben", schrieb der tschetschenische Führer.

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Mit einer Vorahnung? Bundeswehr spielt Zerfall der Europäischen Union durch

In einem Strategiepapier hat die Bundeswehr Szenarien für die gesellschaftliche Entwicklung in den kommenden 23 Jahren entworfen. Die Projektion zeichnet eine Welt in zunehmendem Chaos - mit einer Europäischen Union im Zerfall.
bundeswehr
Die Bundeswehr hält ein Auseinanderbrechen der EU in den nächsten Jahrzehnten für denkbar. Das geht aus der "Strategischen Vorausschau 2040" hervor, die bereits Ende Februar von der Spitze des Verteidigungsministeriums verabschiedet wurde, und aus der das Magazin Spiegel jetzt zitiert.

Dem Bericht zufolge spielt die Bundeswehr in dem vertraulichen Dokument zum ersten Mal in ihrer Geschichte durch, wie gesellschaftliche Trends und internationale Konflikte die deutsche Sicherheitspolitik in den nächsten Jahrzehnten beeinflussen könnten.

So gehe die Studie in dem Szenario "Die EU im Zerfall und Deutschland im reaktiven Modus" von einer "multiplen Konfrontation" aus. Beschrieben werde eine Welt, in der die internationale Ordnung nach "Dekaden der Instabilität" erodiere, die Wertesysteme weltweit auseinanderdrifteten und die Globalisierung gestoppt sei, so der Spiegel.


Kommentar: Wurden die Flüchtlingsströme mit dazu gerechnet und das sie zu einer Destabilisierung führen sollen?

Blickpunkt Wahrheit: Massenimmigration als Waffe gegen Deutschland und Europa


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Nach Vorwürfen "unangemessenen Verhaltens": Schottischer Staatsekretär für Kinderbetreuung tritt ebenfalls zurück

Parlament Edinburgh
© Sputnik / Aleksei Filippow
Schottlands Staatssekretär für Kinderbetreuung, Mark McDonald, ist am Samstag wegen möglichen "unangemessenen Verhaltens" von seinem Amt in Edinburgh zurückgetreten. Dies berichtet die britische Zeitung "The Independent".

"Manche haben hinter meinen lustig oder freundlich gemeinten Handlungen womöglich andere Absichten vermutet", heißt es in der Erklärung des Politikers der schottischen Nationalpartei (SNP).

Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass nach seinem Rücktritt weder eine Frau noch seine Familie "unangebrachte und rechtswidrige Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden".

Zuvor hatte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon seinen Rücktritt eingereicht. Der Minister gab zu, sich seinerzeit gegenüber der Journalistin der Zeitung "Sunday Express", Julia Hartley-Brewer, ungehörig benommen zu haben.

Wie die Medien schreiben, sollen Intrigen in der Regierung die eigentliche Ursache für den Rücktritt von Minister Fallon gewesen sein.

Kommentar:


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Saudischer König entlässt viele Minister und Prinzen wegen Korruption

In Saudi-Arabien haben in der Nacht zum Sonntag zahlreiche Prinzen, Minister und ranghohe Militärs ihre Posten verloren. Der überwiegende Teil der Würdenträger wurde auf Anordnung von König Salman entlassen. Neue Amtsinhaber wurden sogleich ernannt. Unter anderem wurden der Minister für die Nationalgarde, Prinz Moteib bin Abdullah, Wirtschaftsminister Adel al-Fakieh und der Kommandeur der Marine, Abdullah al-Sultan, von ihren Aufgaben entbunden.
Saudi Arabien
© www.globallookpress.comSaudischer König entlässt Minister und Prinzen (Symbolbild)
In einer offiziellen Erklärung hieß es, "einige schwache Seelen" hätten ihre Interessen über die Interessen der Öffentlichkeit gestellt, "um illegal Gelder anzuhäufen". Zugleich wurde offiziell ein Anti-Korruptions-Komitee unter der Führung von Kronprinz Mohammed bin Salman ins Leben gerufen. Der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete derweil, dass elf Prinzen, vier amtierende Minister sowie mehrere Dutzend ehemalige Minister festgenommen worden seien. Sie seien auf Anordnung des Anti-Korruptions-Komitees festgesetzt worden.