PuppenspielerS


Biohazard

Akt der Provokation: Israel schlägt Bündnis gegen den Iran vor

Israel, Saudi-Arabien und andere Golfstaaten haben nach Ansicht der israelischen Regierung einen gemeinsamen Feind: Iran. Minister Lieberman bringt nun ein Bündnis nach dem Vorbild der Nato ins Gespräch.
israelische panzer 2006
© dpa
Israel hat Saudi-Arabien die Bildung einer Allianz im Nahen Osten nach dem Vorbild der Nato vorgeschlagen. "Es ist Zeit, öffentlich ein formelles Bündnis zu bilden, eine Koalition aller gemäßigten Kräfte im Nahen Osten gegen den Terror", sagte Verteidigungsminister Avigdor Lieberman in einem Interview mit der Welt.

Die gemäßigten sunnitischen Staaten wie die Golfmonarchie Saudi-Arabien hätten erkannt, dass "die größte Gefahr für sie nicht Israel ist oder der Zionismus oder die Juden, sondern Iran", sagte Lieberman der Zeitung. Zu den gemäßigten Staaten zählte er demnach auch weitere Golfstaaten. Es sei egal, ob es sich bei den Partnern um Muslime, Juden oder Christen handele.


Kommentar: Das angestrebte Bündnis verfolgt vorrangig dem Zweck, Iran und Russland zu isolieren und zu brandmarken.


Moon

Zwei Jahre früher: Trumps Regierung will Mondmission vorverlegen

Die NASA führt nach eigenen Angaben eine Machbarkeitsstudie durch, die Auskunft darüber geben soll, inwieweit man den ersten bemannten Flug zum Mond mit der neuen »Orion«-Raum-kapsel um zwei Jahre vorverlegen könnte.
NASA Supermoon
© NASA
Auf Anweisung der neuen US-Regierung soll geprüft werden, ob der Start des ersten unbemannten Testflugs mit der »Orion«- Raumkapsel vorverlegt werden könnte. Eigentlich ist diese Mission erst für Ende 2018 geplant gewesen und sollte den ersten Flug mit einer Besatzung für August 2021 vorbereiten, doch scheinbar will Präsident Donald Trump auch bei der Raumfahrtbehörde einiges ändern. Bill Gerstenmaier von der NASA: „Wir stehen nicht unter Druck, dies tun zu müssen. Ich finde es aber ermutigend, dass wir um diese Machbarkeitsstudie gebeten wurden." Jetzt will die NASA den gewünschten Bericht bis etwa Mitte März fertigstellen und darin Stellung dazu nehmen, ob man nicht vielleicht tatsächlich sogar schon Mitte 2019 zwei Astronauten für eine acht- oder neuntägigen Mission in die Umlaufbahn des Mond bringen könnte.

Kommentar:


Bulb

Trump: Obama und seine Clique stecken hinter Protesten gegen neue US-Regierung

Ex-Präsident Barack Obama und seine Berater seien Drahtzieher der landesweiten Proteste gegen die neue Regierung unter Donald Trump. Das erklärte der neue US-Staatschef in einem Interview für den Sender Fox News. „Ich glaube, dass Obama dahinter steckt, denn seine Leute stecken ganz sicher dahinter“, so Trump. Obama und seine Anhänger könnten auch Informationsleaks zur Diskreditierung des designierten republikanischen Präsidenten initiieren, fügte er hinzu.
Trump
© Sputnik
Donald Trump: Obama steht hinter Protesten gegen neue US-Administration
Am 16. Februar hatte Donald Trump bei einer Pressekonferenz erklärt, dass die Regierung seines Vorgängers Barack Obama nur Chaos hinterlassen hat. "Wie Sie alle wissen, hat unsere Regierung viele Probleme in der Verwaltung sowie in der Wirtschaft geerbt. Ehrlich gesagt habe ich ein Chaos geerbt. Zu Hause und im Ausland. Arbeitsplätze verlassen in Strömen unser Land. Der Nahe Osten ist ein Desaster", zitiert die New York Times den Staatschef.


Kommentar: Und damit hat Trump vollkommen recht.



Question

Kim Jong-Un warnt China nach Kohleimportstopp? Ende einer langjährigen Freundschaft?

Peking sanktionierte jüngst nordkoreanische Kohleimporte und unternahm damit einen vorsichtigen Schritt auf Washington zu. Kim Jong-Un ist verärgert und zeichnet China als ein Land, das seine Eigenständigkeit verloren hat.
Kim Jong-Un
© www.globallookpress.comKim Jong-Un warnt China
Ist das Ende der chinesisch-nordkoreanischen Freundschaft in Sicht? Washington fordert bereits seit Längerem von Peking, seine Macht in Bezug auf Nordkorea zu nutzen, um das unberechenbare Pjöngjang endlich zur Räson zu bringen.

China war es, das Nordkorea als staatlichem Gebilde erst den Lebensatem eingehaucht hatte und China hat die Karten in der Hand, um der Demokratischen Volksrepublik diesen wieder zu entziehen.

Einst hatten die langjährigen Staatschefs beider Länder, Kim Il Sung und Mao Tse-tung, eine mit Blut besiegelte Freundschaft geschlossen. Ihre Militärs kämpften und starben gemeinsam, und 1961 besiegelten beide Länder das Abkommen, das den Namen Treaty of Friendship, Cooperation und Mutual Assistance trägt.

Black Magic

Nun doch genmanipulierte Bananen: Australien investiert in Experiment mit krankheitsresistenten Bananen

Bananenfeld
Es ist alles verkorkst - die Bananen verschwinden wegen eines Virus. In Spanien bleiben die Bananen liegen, weil die EU die Bananen preiswerter importiert. Australien baut jetzt genmanipulierte Bananen an und auch Bill Gates kommt mit einer genmanipulierten Banane. Dann sind da noch die Japaner: Die Europäische Kommission ist mit der Übernahme von Fyffes durch das japanische Chemie- und Pharma-Unternehmen Sumitomo einverstanden. Das Unternehmen Fyffes ist europäischer Marktführer für Bananen und in der Steueroase Irland zu Hause. Chiquita, Fyffes, Fresh Del Monte und Dole teilen 80 Prozent des weltweiten Bananenhandels unter sich auf. Jetzt mischen die Japaner mit.

Noch gibt es In Australien keine genetisch veränderten Bananen. Das könnte sich aber bald ändern, wenn sich die Panama-Krankheit weiter ausbreitet. Daher wurde jetzt auch das erste Testfeld für genetisch veränderte Bananen genehmigt. Aber auch Bill Gates will seine genetisch veränderten Bananen anbauen. Wir hatten in unserem Beitrag: Protest von Studenten - Bill Gates-Stiftung zahlt 900 $ für den Verzehr von GV-Bananen darüber berichtet, dass die von Bill Gates finanzierten genmanipulierten Bananen Studentinnen in den USA testen sollen. Doch dazu kam es nicht. Eine Petition mit über 60 000 Unterschriften wurde der Bill und Melinda Gates-Stiftung überreicht. Die Vitamin-A-Banane soll angeblich zur Bekämpfung von Hunger und Unterernährung vor allem von Kleinbauern beitragen.

Eye 1

Seit 2014 flog Saudi-Arabien mindestens 341 illegale Angriffe "auf IS-Stellungen" in Syrien

Seit dem Bestehen der US-geführten Antiterrorkoalition hat Saudi-Arabien 341 Angriffe auf die Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien geflogen, berichtet die Zeitung Mekka unter Berufung auf den Brigadegeneral Ahmad Asiri. Die internationale Anti-IS-Koalition besteht seit Herbst 2014. Ihr gehören 68 Staaten an. Die Allianz wird von den Vereinigten Staaten geleitet.


Kommentar: Und wie viele Angriffe haben die anderen 67 westlichen Terror-Unterstützer geführt?


Bombe
© ReutersSaudi-Arabien fliegt 341 Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien seit 2014 (Symbolbild)
Am 10. Februar ist der CIA-Direktor Mike Pompeo extra nach Saudi-Arabien geflogen, um den saudischen Prinzen Mohammed ibn Naif mit der George-Tenet-Medaille für Verdienste bei der Terrorbekämpfung zu würdigen. Der Innenminister Saudi-Arabiens bekam die hohe Auszeichnung von dem hochrangingen US-Beamten persönlich ausgehändigt. Als Begründung hieß es, dass Saudi-Arabien einen wichtigen Beitrag für die Sicherung des internationalen Friedens geleistet habe.

Kommentar: Einen wichtigen Beitrag für den internationalen Frieden? Genau das Gegenteil ist der Fall. Für die Regierung in Saudi Arabien ist das Völkerrecht, der Frieden und die Menschlichkeit ein Fremdwort.

Ignoriert man den Propaganda-Schwachsinn über Putin und Russland ist dieses Video äußerst Lehrreich über Saudi Arabien:




Bulb

Trump sagt Teilnahme am alljährlichen Dinner mit Journalisten im Weißen Haus ab

Der US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass dem traditionellen Dinner mit der Vereinigung der Korrespondenten im Weißen Haus fernbleiben wird. Einen Grund dafür nannte er nicht. Immerhin ließ er in seinem Twitter-Profil allen Gästen gute Wünsche ausrichten. Die Veranstaltung ist für den 29. April geplant.

Trump
© ReutersDonald Trump sagt seine Teilnahme am alljährlichen Dinner mit Journalisten im Weißen Haus ab
Die Vereinigung der Korrespondenten im Weißen Haus erklärte, dass sie an der Veranstaltung festhalte. Die Organisation veranstaltet das feierliche Essen mit dem amtierenden US-Präsidenten als Ehrengast alljährlich. Die Tradition reicht bis ins Jahr 1921 zurück. Im Zentrum des Events steht der Auftritt des jeweiligen US-Staatschefs. Unter den Eingeladenen sind gewöhnlich zahlreiche Prominente.


Kommentar: Trump bezeichnet CNN, NBC und New York Times als Feinde des US-Volkes


Bulb

US-Marineminister: Weiterer "Trump-Favorit" steigt aus

Der Geschäftsmann und Offizier a. D. des US-Militärnachrichtendienstes, Philip Bilden, hat seine Kandidatur für den Posten des US-Marineministers zurückgezogen, wie Pentagon-Chef James Mattis am Montag mitteilte. Dieser Schritt sei auf mögliche Konflikte mit Blick auf das Privatvermögen seiner Familie zurückzuführen.

US President Donald Trump
© Carlos Barria / Reuters US President Donald Trump
Bildens Kandidatur soll ursprünglich US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen haben, der Bilden als sehr „erfolgreichen Unternehmer“ mit strategischer Vision bezeichnete, der die Disziplin in der Behörde auf ein höheres Niveau heben könnte. Laut dem Weißen Haus soll sich Bilden auch mit Problemen im asiatischen Raum und Fragen der Cybersicherheit gut auskennen.

Damit hat sich bereits der zweite Kandidat selbst aus dem Rennen verabschiedet. Anfang Februar hatte der Milliardär Vincent Viola bereits seine Kandidatur für den Posten des Heeresministers zurückgenommen. Grund dafür war auch dort ein potentieller Konflikt seiner privaten und staatlichen Interessen.

Kommentar: Eigentlich der dritte: Trump entlässt Sicherheitsberater Flynn


TV

Ein Fall, der zeigt, wie „Fake News“ entstehen: Wie sich Medien hinter Stiftungen verstecken

Fake News Deutschland Bild
„Sex-Mob tobte in der Freßgass'“, titelte die Bild Frankfurt fünf Wochen nach Silvester. Die Geschichte war allerdings eine Ente, für die sich die Zeitung später entschuldigte. Es stellte sich als Fakenews heraus - mit schlimmen Folgen.

Fakenews beeinflussen das gesellschaftliche Klima und können sich auf Wahlen auswirken, doch was, wenn die Fakenews aus den Medien wie BILD kommen?

Medienkonzerne und die konvergierende Medienbranche sind immer weniger nach innen und außen transparent. Sie sind umgeben von vielen weiteren kleinen Konzernen, Tochtergesellschaften oder Beteiligungen. War Ihnen bekannt, dass sich hinter Medien auch Stiftungen verstecken? Diese finanzieren dann wieder angeblichen investigativen Journalismus, der am Ende dann doch gar nicht so unabhängig ist wie er vorgibt zu sein. So ist es auch beim Recherchekollektiv Correctiv. Um Falschmeldungen zu bekämpfen, arbeitet Facebook nun mit Correctiv zusammen.

BILD ist Deutschlands größtes Tagesmedium und auch die Bundesregierung nutzt diese Reichweite, um viele Menschen zu erreichen. Haben wir früher noch über diese „Zeitung“ scherzhaft gesagt: „BILD sprach als erste mit den Toten“, hat sie sich scheinbar in der Gesellschaft als angeblich „seriöses“ Blatt etabliert. Berichtet BILD über Themen, nimmt auch mittlerweile die Tagesschau, die meist gesehene Nachrichtensendung um 20.Uhr, die Themen auf.

Kommentar:


Pirates

Unglaublich: BP will in einem neu entdeckten, unberührten Amazonas-Delta nach Öl bohren, ignoriert Warnung der Wissenschaftler

BP Ölbohrung Amazonas-Delta
Erst 2016 haben Forscher im Bereich der Amazonasmündung ein riesiges Korallenriff entdeckt. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 9500 Quadratkilometern und beherbergt artenreiche Lebensgemeinschaften. Gerade entdeckt, nun will der britische Mineralölunternehmen BP genau dort nach Öl bohren. Wo bleibt da der Protest?

In den letzten Jahrzehnten stellte sich heraus, dass weltweit mehr natürliche Ressourcen (Öl, Erdgas etc.) verbraucht werden, als gefördert werden können. Vor nichts machen diese Konzerne halt. Erst nach heftigem Protest hat Shell seine umstrittenen Ölförderpläne in der Arktis gestoppt. Und vergessen Sie nicht „Deepwater Horizon“ - Am 20. April 2010 kam es durch verschiedene schwere Versäumnisse zu einem Blowout, bei dem die Plattform in Brand geriet und infolgedessen zwei Tage später unterging. Elf Arbeiter kamen ums Leben. Das ausströmende Öl führte zur Ölpest im Golf von Mexiko, der schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte. 580 000 Millionen Liter Öl - etwa der Inhalt von 300 olympischen Schwimmbädern - liefen ins Meer. Fast sieben Jahre später leidet das Ökosystem immer noch unter den Folgen, die sich in reduzierten Fischfängen, Massensterben, Fehlbildungen, Sterilität oder Immunschäden bei Meerestieren äußern.

Petition - bitte mitmachen und hier klicken >> BP & Total: Keine Ölbohrungen im Amazonas-Riff!

BP will nahe einem kürzlich entdeckten Korallenriff nach Öl bohren - trotz Warnungen von Wissenschaftlern