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Die tragenden Säulen sind brüchig geworden, der Ton ist rauer geworden, gerade auch zwischen Ost und West.Österreich, das dieses Jahr den Vorsitz der OSZE übernimmt, möchte einen Neuanfang versuchen. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz sieht Handlungsbedarf und möchte auf Russland zugehen:

Italien möchte als Vermittler [zwischen den westlichen Staaten und Russland] agieren, da Trump ein Neuling auf der politischen Bühne ist. Das ist etwas, das Rom schon getan hat", erklärte Politikwissenschaftler Fulvio Scaglione im Gespräch mit Sputnik. "Die Regierung des ehemaligen Ministerpräsidenten Matteo Renzi hatte klargestellt, dass sie mit den Sanktionen nicht zufrieden war. [Die Sanktionen] sind kostspielig und ineffizient. Russland hat auf besonnene Weise seinen eigenen Kurs eingeschlagen."Italiens Regierung gilt als ein Gegner der EU-Sanktionen, da italienische Unternehmen in den Jahren zuvor enge Kontakte nach Russland aufgebaut hatten. Die wirtschaftlichen Maßnahmen würden das ohnehin kriselnde Land weiter schwächen. Renzi konnte im Oktober verhindern, dass die EU weitergehende Sanktionen gegen Moskau verhängt.

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