Bagdad - Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sind in Bagdad sieben Menschen getötet worden.

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Nach Polizeiangaben wurden bei der gewaltsamen Auflösung der Proteste am Samstag in der irakischen Hauptstadt zudem mehr als 200 Menschen verletzt. Zuvor hatten tausende Anhänger des schiitischen Predigers Moktada al-Sadr für eine Wahlreform und gegen Korruption demonstriert.
Der friedliche Protest schlug später in Gewalt um. Unter den Todesopfern waren zwei Angehörige der Sicherheitskräfte und fünf Demonstranten, wie die Polizei mitteilte. Bei der großen Mehrheit der Verletzten handelte es sich um Demonstranten, die über Beschwerden durch Tränengas klagten. Mindestens elf Menschen erlitten schwerere Verletzungen, unter anderem durch Gummigeschosse.
Der Protest in Bagdad war zunächst friedlich verlaufen, zahlreiche Redner traten auf. Viele Menschen schwenkten irakische Flaggen. Später versuchten laut Polizei jedoch mehrere Demonstranten, die Absperrung zur hochgesicherten Grünen Zone zu durchbrechen. Daraufhin setzten die Beamten Tränengas und Gummigeschosse ein. Regierungschef Haider al-Abadi kündigte eine Untersuchung an, um die Verantwortlichen für die Gewalt zu identifizieren.
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