Ich weiß schon nicht mehr genau wie, aber heute Nacht bin ich beim Surfen im Net
bei eBay auf alte Gutscheine und Marken für rationierte Waren während des Ersten und Zweiten Weltkriegs gestoßen. Die scheinen dort derzeit ein Hit zu sein und fleißig gehandelt zu werden. Darunter ist zum Beispiel eine
Milchkarte für Kranke, ausgestellt vom Hamburgischen Kriegsversorgungsamt im November 1916.

Geschäfte bieten weniger Grünzeug an nachdem Schnee und Stürme im Mittelmeerraum Ernten vernichtet hat.
Ich gehe nicht davon aus, dass die Popularität jahrzehntealter Rationierungs-Scheine etwas damit zu tun hat, dass andere Anlageformen wie Aktien, Immobilien, Gemälde und Uhren in den vergangenen Jahren viel zu teuer geworden sind und viele Kleinanleger jetzt auf andere „Wertpapiere“ ausweichen, sondern dass wir zunehmend aus dem Rest der Welt von allen Arten der Rationierung hören, dass das global einfach ein wichtiges Thema wird. Das ist für mich ein starkes Indiz, dass unser Zeitalter des Überflusses, der extremen Verschuldung, übertriebener Preise und vieler anderer Exzesse zu Ende geht.
Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal auf Google das Suchwort „Rationierung“ eingegeben. Und siehe da: Man kann sich kaum vor Nachrichten über rationierte Güter und Dienstleistungen retten, weil diese zu stark nachgefragt werden oder nicht mehr finanzierbar sind, oder weil ihre Verwendung gedrosselt werden muss, um weitere Zerstörungen unserer Umwelt zu begrenzen oder zu reduzieren.
Kommentar: Und fast alle Anschläge sind dem Imperium der USA zu verdanken, Dank ihrer Mission für "Frieden und Demokratie".