Das Kind der GesellschaftS


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Rentnerin in Erfurt wurde von sechs Erwachsenen und drei Kindern ausgeraubt

polizeiwagen, polizei symbolfoto
© Flickr/Maid Meid
Sechs Erwachsene und drei Kinder haben eine 79 Jahre alte Frau in Erfurt ausgeraubt. Die neun Diebe hätten sofort die Wohnung der Rentnerin betreten, nachdem sie die Tür geöffnet habe, teilte die Polizei am Freitag mit. Sie hätten sich daraufhin in allen Räume verteilt und seien nach 15 Minuten fertig gewesen. Die Diebe nahmen laut Polizei Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro und Bargeld mit. Zur Höhe machten die Beamten keine Angaben. Die Unbekannten seien mit einem Auto geflüchtet. Der Verfall ereignete sich bereits am 17. Januar. Die Rentnerin hatte ihn erst am vergangenen Mittwoch der Polizei gemeldet. Die Beamten suchen nun Zeugen.

dpa

Pocket Knife

Macheten-Angriff am Louvre: Ermittler vermuten Terrorakt

angriff louvre
Ein Mann mit einer Machete stürzt sich auf Soldaten, gleich neben dem von vielen Touristen besuchten Louvre. Die Ermittler gehen von einem Terrorakt aus - der Täter könnte erst vor Kurzem aus Dubai nach Paris gekommen sein.

Eine Macheten-Attacke auf Soldaten beim Pariser Louvre hat den Terror nach Frankreich zurückgebracht. Die Militärpatrouille schoss den Angreifer am Freitagvormittag nieder und beendete damit nach Darstellung von Staatsanwalt François Molins eine "terroristische Aktion".

Alles deute darauf hin, dass der mit zwei Macheten bewaffnete Angreifer sehr entschlossen gewesen sei, sagte der Ermittler am Abend bei einer Pressekonferenz.

Der Mann hatte sich an einer unterirdischen Passage ganz in der Nähe des berühmten Kunstmuseums mit einer Waffe in jeder Hand auf die Soldaten gestürzt. Dabei rief er laut Ermittlern "Allahu akbar" ("Gott ist groß" auf Arabisch). Ein Soldat eröffnete das Feuer und verletzte den Angreifer lebensgefährlich am Bauch. Staatspräsident François Hollande sagte am Rande des EU-Gipfels auf Malta, es gebe "kaum Zweifel" am "terroristischen Charakter" der Attacke.


Kommentar: Da müssen schon handfestere Beweise als der bloße Ruf "Allahu akbar" her.


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Der neue "Dschungel von Calais": Skandalöse und menschenunwürdige Zustände in Flüchtlingscamp in Belgrad

Flüchtlingscamp Busbahnhof Belgrad
© Fotos: Erik MarquardtDer serbische Staat lässt die Menschen hier ohne Hilfe vor sich hinvegetieren.
1.500 Menschen frieren in der Ruinenlandschaft hinter dem Belgrader Busbahnhof. Sie stecken fest, weil die EU ihre Grenzen dichtmacht

Hunderte Geflüchtete rufen: „Wir wollen kein Essen, wir wollen offene Grenzen!“ Es ist die erste organisierte Demonstration der Migranten in Belgrad, seit sie sich in der Ruinenlandschaft hinter dem zentralen Busbahnhof von Serbiens Hauptstadt niedergelassen haben. Einer der Demonstranten hält ein Schild in die Höhe. Auf einer Seite steht „Öffnet die Grenzen“, auf der anderen „Wir sind auch Menschen, behandelt uns auch so“.

Unter den Demonstranten ist auch der 26-jährige Mielad Achkazai, der wie die meisten in den Lagerhallen aus dem Osten Afghanistans kommt. Aus der Provinz Kunar, unweit von Kabul, wo die Taliban sehr aktiv sind. Er trägt eine helle Lederjacke mit Spuren von Ruß, sie sieht nicht so aus, als könnte sie vor der Kälte schützen. Achkazai betont, dass er ein gutes Leben in Afghanistan hatte, bis er ins Visier der Taliban geriet, weil er im Gesundheitsministerium für die Regierung gearbeitet hat.

Die Provinz Kunar hat er vor sieben Monaten verlassen, seit vier Monaten lebt er nun hier. Er führt durch die heruntergekommenen Lagerhallen, in denen 1.500 Menschen ausharren. Es ist eine reine Männerwelt, Frauen leben hier nicht. In den Ruinen steigt beißender Rauch auf, weil mit Holz aus alten Balken der Schienenanlagen, Müll und Plastik geheizt wird. Richtig warm wird es trotzdem nicht. Draußen liegt noch Schnee, die Temperaturen sinken auf bis zu minus 16 Grad. Die Lungen beginnen schon nach wenigen Minuten zu schmerzen und die Augen zu tränen. Vor den Lagerhallen steht eine Gruppe Männer und wäscht sich vor alten Ölfässern, die mit Steinen fixiert sind und von unten mit Holz beheizt werden. Das sind die improvisierten Duschen. Ein Weg hinter den Lagerhallen wurde zur Toilette umfunktioniert. Zwischen zwei Erhöhungen wurde mit einer Leiter eine kleine Brücke aufgebaut, auf der ein selbst gebautes Dixie-Häuschen steht, um ein wenig Privatsphäre zu ermöglichen. Darunter bildet sich ein großer Haufen Kot, der gefroren ist. Mielad Achkazai deutet mit dem Finger auf diese Zustände und stellt Fragen: „Warum müssen wir hier leben? Haben wir unsere Häuser und unser Land verlassen und sind vor dem Krieg geflüchtet, nur um hier zu erfrieren?“ Unweit der improvisierten Toilette hält er sich die Nase zu und sagt: „Das ist doch widerlich. Ich kann hier nicht länger bleiben.“

Kommentar: Ein Armutszeugnis für die angebliche westliche "Wertegemeinschaft" der EU mit ihren (Pseudo-)Vorstellungen von Menschenrecht und Moral!


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Memmingen: 21-Jähriger muss sich wegen Einbruchs aus Geldnot und versuchten Mordes vor Gericht verantworten

Einbruch Mord Memmingen
© DPAYannick E. ist des versuchten Mordes angeklagt.
Es war sein erster Einbruchsversuch - und der endete mit einer Bluttat. Vor etwas mehr als einem Jahr stieg der junge Mann in ein Einfamilienhaus in Bayern ein und stach den Hausbewohner nieder, als ihn dieser auf frischer Tat überrascht hatte. Das Opfer wurde lebensbedrohlich verletzt. Nun muss sich der 21 Jahre alte Täter wegen versuchten Mordes am Landgericht Memmingen verantworten.

Nachdem der Angeklagte bei der Kriminalpolizei noch zu den Vorwürfen geschwiegen hatte, sagte er am Donnerstag vor Gericht umfassend aus. Den Einbruch und die Stiche gab er zu, allerdings machte er das Opfer für dessen schwere Verletzungen selbst verantwortlich. Der Familienvater sei auf ihn losgegangen, habe ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen und festhalten wollen, rechtfertigte sich der 21-Jährige. „Ich habe mich eben gewehrt.“ Dabei habe er nur mit der Beute abhauen wollen.

Ansonsten bestätigte der junge Mann weitgehend die Ermittlungen der Kripo. Demnach war der 21-Jährige Mitte Dezember 2015 in Kötz bei Günzburg nachts in das Haus in der Nähe seiner Wohnung eingestiegen. Grund seien Geldprobleme gewesen. Er sei depressiv und drogensüchtig gewesen und habe Schulden gehabt, führte der Angeklagte aus.

Kommentar: Auch ein Resultat unserer sozial immer weiter auseinanderklaffenden Gesellschaft, die immer weniger langfristige und tragfähige Perspektiven gerade für junge Menschen bietet.


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USA: 74-Jähriger muss sich vor Gericht wegen Verteilens von Hasch-Keksen an Kirchgänger verantworten

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© Foto: fredredhat / photocase.com
Beim Backen passiert ja eigentlich immer irgendetwas, das so nicht beabsichtigt war: Mal fehlt das Backpulver, mal die Zitrone, mal verwechselt man Zucker mit Salz. Aber ob dem 74-jährigen Brian Jones auch nur ein leichtsinniger Fehler beim Backprozess unterlaufen ist, wie er selbst behauptet?

Salzig schmeckten jedenfalls auch die Kekse, die er vergangenen Mai in einer katholischen Kirche in Indiana an die Gläubigen verteilte. Zumindest, wenn man den Aussagen der Menschen, die sie gegessen haben, glaubt. Dass das anscheinend nicht die einzige Merkwürdigkeit an dem Gebäck war, zeigt sich auch daran, dass die Geschmacksbeschreibungen im Krankenhaus abgefragt wurden. Die sechs Gläubigen - der Jüngste zwölf, der Älteste 70 Jahre alt - waren mit Symptomen wie Paranoia, Übelkeit, Energielosigkeit und hohem Blutdruck eingeliefert worden. Kurz: sie waren high.

Durch die Untersuchung von Urinproben ließ sich das schließlich auch beweisen. Der alte Mann gab währenddessen zwar zu, dass er die Kekse gebacken hatte - wie diese zu Haschkeksen wurden, könnte er sich aber nicht erklären.

Erst nachdem die Polizei eine Flasche mit Haschisch-Öl in seinem Haus sicherstellen konnte, hat sich der alte Mann der Polizei gestellt. Er muss sich jetzt vor Gericht verantworten - wegen kriminellen Leichtsinns und des Besitzes von Haschisch-Öl.

Der Pfarrer der Kirche nahm dem 74-Jährigen die Tat anscheinend nicht ganz so übel. Im Mai kommentierte er den Vorfall jedenfalls noch wohlwollend: Er wäre zwar traurig für die Gläubigen, die jetzt mit ernster Krankheit im Krankenhaus lägen. Trotzdem bete er auch für Brian Jones und dafür, dass Gott und die Justiz Gnade vor Recht ergehen ließen.

lat

Handcuffs

Knebelvertrag: Stadt Essen muss 10 Jahre lang für Flüchtlingsunterkunft zahlen, die nicht mehr gebraucht wird

Opti-Park Essen,Asylbewerberunterkunft
© Foto: knut vahlensieck / Funke Foto Services
Hier könnten 1000 Flüchtlinge leben. Doch der ehemalige Opti-Park steht leer.
  • Der Opti-Park in Essen sollte eine Flüchtlingsunterkunft werden
  • Jetzt steht er leer
  • Das kostet das Land rund 250.000 Euro im Monat
Was für eine dicker Batzen von deinem Steuergeld! Für den ehemaligen Opti-Park im Essener Westviertel gehen 28 Millionen Euro von deinen Steuern drauf.

Eigentlich sollten in dem leerstehenden Bürogebäude bis zu 1000 Flüchtlinge untergebracht sein. Jetzt steht das Gebäude seit Mitte des letzten Jahres leer.

Doch Miete, Strom und Kosten für den Wachschutz in Höhe von über 250.000 Euro im Monat muss das Land immer noch bezahlen, berichtet die Bild-Zeitung.

Das Land NRW hatte den Gebäudekomplex angemietet, als der Flüchtlingszustrom auf seinem Höhepunkt zulief. Innenminister Ralf Jäger dazu: „In einer extremen Situation mussten innerhalb von Tagen neue Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.“

Life Preserver

Über 1400 Flüchtlinge in nur 24 Stunden aus dem Mittelmeer gerettet

Flüchtlinge Mittelmeer
© Andreas Solaro / AFP / Getty ImagesFlüchtlinge und Migranten im Mittelmeer (4. November 2016)
In den letzten 24 Stunden wurden 1400 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet, gab ein Sprecher der italienischen Küstenwache am Donnerstag bekannt. Allein am Mittwoch seien rund 1300 Menschen auf 13 Schiffen vor der Küste Libyens in Seenot geraten.

Mehr als 1400 Flüchtlinge sind binnen 24 Stunden aus dem Mittelmeer gerettet worden. Allein am Mittwoch seien rund 1300 Menschen auf 13 Schiffen vor der Küste Libyens in Seenot geraten, sagte ein Sprecher der italienischen Küstenwache am Donnerstag. Die geborgenen Migranten würden im Laufe des Tages in den Häfen von Reggio di Calabria im Süden Italiens und Trapani auf Sizilien erwartet.

Am Donnerstagmorgen wurden weitere einhundert Flüchtlinge aus dem Meer gerettet, darunter sieben Frauen und 41 unbegleitete Minderjährige, wie die Organisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen mitteilten. Demnach lief die Rettungs- und Suchaktion noch. Nach UN-Angaben starben im Januar mehr als 220 Menschen im Mittelmeer oder galten als vermisst.

Die Flüchtlingspolitik wird zentrales Thema der EU-Staats- und Regierungschefs sein, die am Freitag in der maltesischen Hauptstadt Valletta zu ihrem ersten Gipfel in diesem Jahr zusammenkommen. Ein Schwerpunkt sei es, die Flüchtlingszahlen auf der Route von Libyen nach Italien „Schritt für Schritt“ zu senken, die im vergangenen Jahr einen Rekordstand erreicht hätten, sagte ein ranghoher EU-Vertreter am Donnerstag in Brüssel.

(afp)

Kommentar:


Laptop

Folge technischer Revolution: Digitale Spielwaren machen Kinder zu psychotischen Junkies und setzen sie Überwachung aus

Spielwarenmesse
Die 68. Spielwarenmesse bietet zur Zeit mit mehr als 2870 Aussteller aus 63 Ländern für rund 70 000 Fachbesucher aus über 120 Nationen bis zum 6. Februar was das Herz der Kinder begehren soll. Denn vermehrt wird mit digitalen Spielmöglichkeiten geworben, Überwachung inclusive. Neu sei in diesem Jahr die Sonderschau „Tec to play“, so auf der Webseite der Spielwarenmesse zu entnehmen. Dabei gehe es um die Verknüpfung von traditionellen Spielen und Technologie. Die allgegenwärtigen Apps sollen jetzt das Puppenspiel bereichern und mit kostenlosen Apps lädt das Kind dann Fragen auf ein Tablet oder Smartphone. Die Puppen werden mit dem Gerät verbunden und beantworten die gestellten Fragen. Die Grenzen zwischen Puppen und Robotern verschwimmen, so ein Bericht von der Spielwarenmesse.

Kaum hat eine neue Technologie in unser Leben Einzug gehalten, findet sie sich in Spielzeug wieder. Tech2Play - Diese 5 Kategorien erwarten die Kleinsten: Electronic Pets, Robot Toys, RC Drones, Virtual Play, 3D Printing.

ToyAward Siegern Kategorie SchoolKids (6-10 Jahre):
LEGO BOOST, LEGO

Für Schulkinder ist LEGO BOOST der perfekte Eintritt in die Welt des Programmierens. Im Set sind Bauanleitungen für mehrere Modelle enthalten - darunter ein Roboter, eine Katze und eine Gitarre. Sind sie zusammengebaut, erweckt sie eine kostenlose App auf dem Tablet zum Leben. Mit der App können Kinder die Bewegungs- und Soundfunktionen ganz einfach programmieren. „LEGO verbindet mit BOOST das klassische Bauerlebnis mit moderner Technik“, lobt die Jury.

Hier einige Beispiele:
  1. SmartGurlz heißen Puppen des gleichnamigen dänischen Herstellers, die mit Hilfe einer App programmiert werden können. Die Grenze zwischen Puppen und Robotern werden hier neu definiert.
  2. Die Hersteller in dieser Produktgruppe überraschen auch bei Plüschspielwaren immer wieder mit Innovationen. Wise Toys aus Israel zeigen mit den Wise-Pet Plüsch-Kreationen, die so gestaltet sind, dass ein Tablet als “Gesicht” integriert werden kann. So unterhalten Tablet und Plüschtier die Kinder.
  3. Der Friend Finder Knister-Hase von Steiff aus weichem Plüsch mit farbig abgesetztem Bauch und Pfoten ist mit Knisterfolie im linken Ohr und in der linken Fußsohle ausgestattet und spricht so viele Sinne der Allerkleinsten an. Außerdem bringen die Steiff Friend Finder Freunde fürs Leben wieder zusammen. Das Plüschtier kann, wenn es online von den Eltern mit den Kontaktdaten versehen wurde, bei einem Verlust vom Finder über eine eingenähte Code-Nummer zum Kind zurück gebracht werden.
  4. Auch Barbie darf nicht fehlen, denn Ankleidepuppen gehören weiterhin zu den Klassikern im Puppensortimnet. Barbie von Mattel kommt in diesem Jahr u.a. als Tierfreundin in den Handel. Ein Hund und diverses Zubehör, wie Leine, Napf und Kotsammler begleiten sie.

Kommentar: Eine äußerst bedenkliche Entwicklung.


Stop

Studie: Minijobber erhalten oftmals keinen Mindestlohn

Minijob Mindestlohn
© Flickr/Bit Boy
Anfang 2015 ist das Mindestlohngesetz in Deutschland in Kraft getreten. Doch eine aktuelle Studie zeigt: Minijobs haben in knapp der Hälfte der Fälle die gesetzlichen Bedingungen nicht erfüllt. Der Trick ist einfach: weniger Stunden anrechnen.

Das Mindestlohngesetz gilt seit über zwei Jahren, doch heißt das auch, dass jeder den Mindestlohn erhält? Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts zu Minijobbern deutet in eine andere Richtung. In einem Sputnik-Interview mit Valentin Raskatov äußert sich Dr. Toralf Pusch, Wirtschaftsmathematiker und einer der Macher der Studie, zu den Ergebnissen.

„Das wichtigste Resultat ist, dass es in erheblichem Umfang noch im Jahr 2015, als der Mindestlohn eigentlich schon gegolten hat, zu Verletzungen des Mindestlohns gekommen ist“, berichtet Pusch. „Arbeitgeber haben in dem Fall Minijobbern nicht den Lohn gezahlt, der ihnen zugestanden hat. Wir reden hier von knapp der Hälfte der Minijobber im Hauptjob.“ Am Anfang 2015 sollen 54,3 Prozent der Minijobber unter Mindestlohnniveau vergütet worden sein, gegen Juni sei der Anteil auf 44 Prozent gesunken, bemerkt Pusch. Er rechnet nicht damit, dass die Zahl kontinuierlich weiter sinken wird, sondern glaubt, „dass danach nicht mehr so viel passieren wird.“

Kommentar:


Stormtrooper

Mehrere Razzien in Berlin und Hessen wegen Terrorverdacht - Beweislage ist spärlich

Die Polizei hat in Berlin und Hessen mehrere mutmaßliche islamische Extremisten gefasst. In Berlin wurden am Dienstagabend drei Männer festgenommen, die offenbar für den IS kämpfen wollten. In Hessen richtete sich der Einsatz gegen ein IS-Schleusernetzwerk. Dort waren am Mittwochmorgen mehr als 1.000 Beamte im Einsatz.
razzia, polizei symbolbild
Bei einer Großrazzia gegen die islamistische Szene in Hessen hat die Polizei am Mittwochmorgen dutzende Gebäude durchsucht und einen Verdächtigen festgenommen. Wie das hessische Landeskriminalamt mitteilte, wurden wegen des Verdachts der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat 54 Wohnungen, Geschäftsräume und Moscheen durchsucht, unter anderem in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden.

Tunesier soll Terroranschlag geplant haben

Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 16 Beschuldigte im Alter zwischen 16 und 46 Jahren. Als Hauptbeschuldigter wurde ein 36-jähriger Tunesier festgenommen, der als Anwerber und Schleuser für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gearbeitet haben soll. Außerdem soll er ein Netzwerk an Unterstützern aufgebaut haben, um einen Terroranschlag in Deutschland zu verüben.