Das Kind der GesellschaftS


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Seltsamer Schönheits-Trend in Brasilien: Frauen sonnen sich im Klebeband-Bikini

Brasilianerin mit Klebeband-Bikini
© Renato Brito / dpaIn Rio de Janeiro bräunen sich Frauen im Klebeband-Bikini.
Sie könnte auch schön am Strand der Copacabana liegen. Doch Marcilene Jesus da Concepção sonnt sich auf der Terrasse eines Betonhäuschens, in einer heruntergekommenen Gegend am Stadtrand von Rio de Janeiro. Kein Meer, kein Sand. Und statt eines Bikinis trägt sie schwarze, weiße und rote Klebestreifen, die über Brüste und den Intimbereich geklebt sind. Das macht sie für ihren Freund.

Es ist gar nicht so leicht, das etwas euphemistisch als „Spa“ bezeichnete Häuschen zu finden. Vor dem Gittertor parkt ein dicker Wagen mit der Aufschrift „Erika Bronze“. Die Geschäfte scheinen gut zu laufen. Im ersten Stock koordinieren drei Damen mit Headsets die Termine, es ist Hochsommer in Rio, seit November waren schon etwa 3000 Frauen hier - bis zu 90 Kundinnen am Tag. Weiter oben auf der Dachterrasse liegen dicht gedrängt an diesem Morgen 20 Frauen auf Plastikliegen und sonnen sich. Eine Art natürliches Sonnenstudio.

String-Bikinis sind hoch im Trend

Die Welt kann einstürzen, das Geld knapp sein: Wenn eines hier heilig ist, dann ist es das Lechzen nach Sonne und Bräunung, auf Portugiesisch: „bronzear“. Zum perfekten Bronze-Ton der Haut gehört in Rio auch ein weißer Strich, der die Linien des Bikinis nachzeichnet. Da am liebsten der „Fio-Dental“ in Rio getragen wird, müssen die Linien besonders dünn sein. „Fio-Dental“ heißt eigentlich Zahnseide, damit sind im Volksmund die String-Bikinis gemeint.

Nun ist es mit dem perfekten weißen Streifen häufig ein schwieriges Unterfangen. Eine echte Carioca - so nennen sich die Bewohnerinnen der Stadt - hat locker zehn verschiedene Modelle. Dadurch - und weil der Bikini gern verrutscht - gibt es unterschiedliche Streifen. In den Favelas entstand der Trend, dünne Klebestreifen als Bikini-Ersatz auf die Haut zu kleben und sich so stundenlang in die Sonne zu legen.

Question

Geisterschiff oder Illusion? Schiff lässt Moskau erschaudern - VIDEO

Ist das etwa ein bedrohliches Geisterschiff, das da auf der Moskwa schippert? Genauso muss es sein, wenn man diesen Bildern Glauben schenkt. Erst bei genauerem Hinschauen erkennt man, worum es sich da wirklich handelt.
Geisterschiff
Der Nutzer MattKat des russischen Fotonetzwerks Pikabu veröffentlichte diese Aufnahmen mit dem vermeintlichen Geisterschiff vor der Andrejewski-Brücke auf der Moskwa in der russischen Hauptstadt. Kurzdarauf entbrannte im Netz eine heftige Diskussion, ob das nicht vielleicht nur eine optische Illusion sein könnte.


„Ich bin mit diesem nicht identifizierbaren schwimmenden Objekt ins Stocken geraten. Habe mir das Bild zwei Minuten lang genau angeschaut und konnte nicht verstehen, was das für ein bizarres Schiff ist“, kommentierte MattKat sein Bild.

Handcuffs

Türkische Polizei: 400 Festnahmen bei Großrazzia gegen IS

Patrouille Nachtclub Reina Istanbul
© Emrah Gurel (dpa)Bei dem Terrorangriff auf die Silvesterparty im Club Reina in Istanbul starben 39 Menschen.
Mit Razzien in mehreren Städten und Provinzen der Türkei ist die Polizei gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgegangen. Dabei wurden insgesamt rund 400 Verdächtige festgenommen und zahlreiche Wohnungen durchsucht, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Sonntag.

Alleine in der Grenzprovinz Sanlifurfa habe die Polizei 150 Syrer in Gewahrsam genommen worden. In der Hauptstadt Ankara seien 60, in der zentraltürkischen Provinz Konya 75 Verdächtige festgenommen worden.

Weitere Razzien gab es unter anderem in der Metropole Istanbul, im westtürkischen Izmir und im südtürkischen Adana. Unter den Verdächtigen sind laut DHA viele Ausländer. Ihnen wird unter anderem die Planung von Anschlägen in der Türkei vorgeworfen.

Kommentar: Weitere Infos zu den im Artikel genannten Anschlags-Ereignissen:


Attention

Drei Schwarzfahrer zettelten Schlägerei in Zug an

  • Fahrkartenkontrolleure geraten im RE 1 in Schlägerei
  • Schwarzfahrer schon polizeibekannt
fahrkartenkontrolleur, deutsche bahn, prüfdienst, symbolfoto
© Daniel Reinhardt/dpa
Bochum - „Einmal die Fahrkarten, bitte“, diesen Satz hören Schwarzfahrer nicht gern. Das zeigte sich auch am Samstagmorgen im RE 1 auf dem Weg von Bochum nach Dortmund.

Drei Schwarzfahrer entdeckt

Drei Männer (zwischen 19 und 20) aus Bochum hatten keine Fahrscheine und wollten aus dem Zug flüchten. Da kam es um 8:30 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung mit den vier zivilen Kontrolleuren. Später griffen die Bochumer dann auch noch Einsatzkräfte der Bundespolizei an.

Zuerst wollten die Männer noch davon laufen, konnten dann aber in einem anderen Wagon aufgehalten werden.

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Toter Wal vor norwegischer Westküste hatte 30 Plastiktüten in seinem Magen

toter wal norwegen
Bis 2050 soll es im Meer mehr Plastik als Fisch geben. Jetzt wurde ein Schnabelwal an der Küste Norwegens gefunden. Er musste getötet werden, denn in seinem Magen hatte das arme Tier 30 Plastiksäcke. Das Schicksal des Schnabelwals ist kein Einzelfall. Regelmäßig verenden Wale oder Delfine, weil sie Plastikmüll verschluckt haben.

Bereits im Februar 2016 fanden Forscher in einem Pottwal, der in Spanien angeschwemmt wurde, Plastik, und zwar 60 verschiedene Stücke. Diese Plastikteile sollen von den Gewächshäusern stammen, die, wie wir bereits berichteten, in Massen vorkommen. Erstaunlich ist auch, dass die Plastikteile angeblich von Aldi sein sollten, die vom Konzern Aldi ins Meer geworfen worden seien. Es handelt sich um Trader Joe’s, ein Discounter mit Bio-Image. Hinter dem Konzern steckt das deutsche Aldi-Imperium. (Dazu auch Frische Erdbeeren im Winter? und Walsterben geht weiter! Ölbohrtürme Wattenmeer - Plastikmüll in Spanien - Parasittenbefall in USA

Der Cuvier-Schnabelwal, wie jetzt in Norwegen an der Küste gefunden, ist eigentlich ein Tiefseebewohner. Es ist der erste dokumentierte dieser Art in Norwegen und soll im Museum der Universität eingefroren werden. Bei der Obduktion in der marinebiologischen Station fanden die Forscher im Magen des Wals eine große Mengen Plastikmüll.

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Nuke

Das Neuste aus Fukushima: Höchste radioaktive Strahlung seit Atomkatastrophe im März 2011

fukushima radiation levels
© Yoshikazu Tsuno / Global Look Press
Tokio - Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März 2011 gemessen worden. An einer Stelle des Reaktors 2 ha­be die Strahlung bei geschätzten 530 Sievert pro Stunde gelegen, teilte der Betreiber Tepco heute mit.

Dies gehe aus Aufnahmen einer an einem Roboter befestigten Kamera hervor. An ande­­ren Stellen sei die Strahlung aber wohl sehr viel niedriger, erklärte Tepco. Auch trete kei­ne Radioaktivität aus dem Reaktor aus.

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Große Lücke zwischen Bedarf und Versorgung: Psychotherapeuthischer Behandlungsbedarf hat sich verdreifacht

Psychotherapie
© WavebreakmediaMicro / fotolia.comEin Psychotherapeut im Gespräch mit einer Patientin. Oft warten Patienten zu lang auf einen Termin.
BERLIN. Die aktuelle DAK-Analyse zum Krankenstand zeigt nach Ansicht der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV), wie wichtig eine "am tatsächlichen Behandlungsbedarf orientierte Bedarfsplanung ist".

Die DAK Gesundheit verzeichnete im vergangenen Jahr 246 Fehltage wegen psychischer Erkrankungen pro 100 Versicherten. Damit hat sich die Zahl in den vergangenen 30 Jahren verdreifacht. Dabei fehlten zwar weniger Beschäftigte wegen psychischer Leiden, aber die betroffenen Patienten waren länger als in den Jahren zuvor krankgeschrieben.

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Eye 1

Es ist soweit: Belgisches Unternehmen implantiert Mitarbeitern Chips unter die Haut

big brother, chips
Das belgische Unternehmen NewFusion, das auf digitales Marketing spezialisiert ist, hat unter die Haut von Mitarbeitern elektronische Chips implantiert. Mit Hilfe dieser Chips können die Mitarbeiter Türen im Büro öffnen und verschiedene Technik benutzen, wie das Portal Le Parisien mitteilte.

Die Chips haben praktisch die elektronischen Ausweise in der Arbeitsstelle ersetzt. Sie beinhalten die persönlichen Daten der Mitarbeiter. Die elektronischen Mikrogeräte sollen auch die Nutzung der Computertechnik ermöglichen. So ist es zum Beispiel nicht mehr nötig, jedes Mal den Benutzernamen und das Passwort einzutippen, um den Zugang zum PC zu bekommen.

Shoe

Gestörte Gesellschaft: Schlange bleibt im Tunnel-Ohrloch stecken

Kurioser Fall: Die 17-jährige Amerikanerin Ashley Glawe musste ins Krankenhaus, weil ihre Schlange in ihrem Tunnel-Ohrloch stecken geblieben war.
schlange ohrring
© Facebook/Ashley Glawe
Ohrwürmer und Brillenschlangen sind nichts Ungewöhnliches - etwas anderes ist es mit einer Ohr-Schlange: Die 17-jährige Ashley Glawe aus dem US-Bundesstaat Oregon hat in sozialen Netzwerken große Aufmerksamkeit für selbst geschossene Handy-Fotos von ihrem Königspython Bart bekommen. Denn Bart war in ihrem gedehnten Tunnel-Ohrloch stecken geblieben.

Frau kommt mit Schlange im Ohr ins Krankenhaus

Als sie bemerkt habe, dass Bart von ihrem Ohr baumelte, sei sie zunächst »geschockt» gewesen und habe dann ihren Kopf »geschüttelt», sagte die Jugendliche örtliche Medien. Doch sie habe sich nicht von der Schlange befreien können. Auch zur Hilfe gerufene Feuerwehrleute konnten demnach nichts ausrichten. Erst im Krankenhaus wurde Glawe ihren Bart wieder los, nachdem ihr Ohr betäubt und eingefettet worden war.

af

Kommentar: Damit hat sich die Schlangenhalterin im Gewissen Sinne selber bestraft.


Che Guevara

Hunderttausende Menschen protestieren in Rumänien gegen gesetzlich erlaubte Korruption

Proteste Rumänien
Mindestens 300 000 Menschen gingen landesweit auf die Straße, um gegen die Einschränkung des Anti-Korruptionskampfes zu protestieren. Die rumänische Regierung verabschiedete ein Dekret, welches die Entkriminalisierung bestimmter Straftaten enthält. Die Maßnahme, die am 10. Februar 2017 in Kraft tritt, hat eine Welle von Protesten ausgelöst. Die Bürger sind wütend, da das Gesetz tatsächlich gelockerte Regeln gegen Korruption enthält.

Sie kämpfen nicht nur gegen eine korrupte Regierung, die sich gegen alle Regeln des Rechtsstaats selbst amnestieren will. Sie stehen für eine Demokratiebewegung, wie es sie in diesem Ausmaß nirgendwo sonst in Europa gibt. Sie stehen für einen Gegenentwurf zur rechtsnationalen Borniertheit, die im Westen des Kontinents beängstigende Erfolge feiert. Und sie stehen für die Begeisterungsfähigkeit europäischer Werte, die man sich in manch westeuropäischem Staat wünschen würde.

Kommentar: