Das Kind der GesellschaftS


Bell

Panik in Spanien: Deutscher Flash-Mob löst Terrorangst aus - Notrufleitungen zusammengebrochen

Schreiend und mit Selfiesticks bewaffnet zieht eine Gruppe deutscher Touristen durch einen spanischen Urlaubsort. Die als Scherz gedachte Aktion verstehen viele falsch - mit Folgen für die Urheber des Flashmobs.
flashmob spanien
Ein unüberlegter „Scherz“ deutscher Touristen in dem spanischen Badeort Platja d’Aro nördlich von Barcelona hat in der Nacht zum Mittwoch zu Panik und Furcht vor einem Amoklauf oder einem Terroranschlag geführt. Nach Berichten spanischer Medien organisierten fünf Betreuerinnen jugendlicher Camper, die sich in einem Zeltlager an der Costa Brava aufhielten, via Internet im Stadtzentrum einen „Flashmob“ (Menschenauflauf). Angeblich sollte dabei simuliert werden, wie Paparazzi einen Prominenten verfolgen, und die Teilnehmer des Flashmobs taten so, als wollten sie Fotos von einer Frau aus der Gruppe machen.

Die Jugendlichen liefen nach Augenzeugenberichten gegen 22 Uhr, also zu einer Zeit vollbesetzter Restaurants und Bars, schreiend durch die Straßen und schwenkten Handystäbe. Letztere wurden offenbar von manchen Gästen in den Lokalen mit Schusswaffen verwechselt, so dass Hunderte Menschen Schutz suchend auch durch die Straßen zu laufen begannen.

Better Earth

Chaos auch in Großbritannien: Messerangreifer in London - Täter konnte lebendig gefasst werden

Ein 19-Jähriger hat im Zentrum Londons mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Eine etwa 60 Jahre alte Frau wurde dabei am späten Mittwochabend getötet, fünf weitere Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.
messerattacke london
© dpa
Beamte überwältigten den Angreifer und nahmen ihn fest. Ein terroristischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, doch erste Indizien sprächen dafür, dass die "psychische Verfassung" des Mannes eine große Bedeutung in dem Fall habe, teilte ein Polizeisprecher am frühen Donnerstagmorgen mit.

Der Angriff ereignete sich der Polizei zufolge am Russell Square nahe dem Britischen Museum. Anrufer hatten der Polizei gegen 22.30 Uhr (Ortszeit) von einem Mann berichtet, der mit einem Messer auf Menschen einstach. Kurze Zeit später konnte der mutmaßliche Angreifer unter Einsatz eines Elektroschockers von den Beamten überwältigt und festgenommen werden.

Kommentar: Was für ein Zufall, dass gerade jetzt eine Person austickt, um die Maßnahme rechtfertigen zu können. Hören Sie sich dazu die letzte Radioshow an, die einen Überblick über die aktuellsten Übergriffe gibt und was dahinter stecken könnte:


Die Nachrichten der letzten Zeit sind schockierend - kaum ein Tag vergeht, ohne dass wir den Atem anhalten angesichts der unglaublichen Ereignisse in Deutschland und auf der Welt: Axtangriff in einem Zug Richtung Würzburg, Amoklauf in München, Macheten-Attacke in Reutlingen, Terror-Anschlag in Ansbach, missglückter Militär-Putsch im NATO-Land Türkei, dazu eine umstrittene Wahl in den USA und nicht zuletzt der Pokemon Go Wahnsinn, der unsere Gesellschaft wie einen Virus befallen hat... Was geschieht hier eigentlich, und wie reagiert die Politik? Mit welchen Konsequenzen sollten wir rechnen? Und was können wir tun, um nicht vom Chaos mitgerissen zu werden?




Heart - Black

Nordirak: IS-Terroristen haben über 1400 Kinder zur Verübung von Terrorakten ausgebildet

Die Terrormiliz Islamischer Staat soll über 1.400 Kinder jesidischer Herkunft zur Verübung von Terrorattentaten ausgebildet haben, wie Hussein al-Qaidi, der sich in der irakischen Regierung für die Belange der Jesiden einsetzt, mitteilte.
Terroristen bilden jesidische Kinder-Attentäter aus
© Screenshot
„Innerhalb der vergangenen zwei Jahre konnten wir 2640 Jesiden aus IS-Gefangenschaft befreien. Dabei werden weitere 3770 noch gefangen gehalten“, zitiert der Fernsehsender „Al-Alam“ al-Qaidi bei einer dem zweiten Jahrestag der IS-Besetzung der nordirakischen Region Sindschar gewidmeten Konferenz.

In der Region Sindschar seien bislang 33 Massengräber mit Überresten von durch den IS ermordeten Jesidenentdeckt worden.

„Der IS trainiert in seinen Lagern über 1.400 jesidische Kinder für die Verübung von Terroranschlägen“, fügte er hinzu.

Pistol

Malmö ist Schwedens Chicago: Bandenkriege und Gewalt, die man nicht in den Griff bekommt

In Malmö herrschen amerikanische Verhältnisse. Gangs bekriegen sich und eine verlorene Generation weiß nicht anders, als ihre Wut in Gewalt auszudrücken. Die schwedische Stadt ist ein Beispiel dafür, wie Integration nicht gelingt. RT-Reporterin Olga Banach berichtet von ihren Eindrücken aus der schwedischen Stadt.
Malmö Schweden
© Reuters
Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens und ein Sorgenkind. Durch die Brücke zu Dänemark ist die Stadt eine Hauptroute für den Schmuggel von Drogen und Waffen sowie für den Menschenhandel. So wird Malmö auch als das 'schwedische Chicago' bezeichnet. Im Jahr 2014 gab es 24 Explosionen in der Stadt und 68 Schießereien. Die schwedischen Medien schweigen und die ausländische Presse verirrt sich in Meldungen über mutmaßliche Terrorakte. Das Problem aber ist ein selbstgezüchtetes. Ghettos am Rande der Stadt folgen eigenen Regeln, es kommt zu Auseinandersetzungen mit Waffengewalt. Erst letzte Woche gab es eine Schießerei in einem Einkaufszentrum im Bezirk Rosengård, bei dem ein Mensch verletzt wurde, und einen Granatenwurf auf ein Apartmentgebäude.

Kommentar:


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Pegida-Irrsinn in München: Rassistische Beschimpfungen eines Hotelgasts und dumme Rhethorik

Am Montagabend kam es am Rande der Pegida-Demonstration zu einem Vorfall vor dem Hotel Vier Jahreszeiten. Teilnehmer der Demo beschimpften einen Gast rassistisch, es wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Eine Gastrednerin fiel ebenfalls negativ auf.
Pegida
Erneuter Vorfall bei einem Spaziergang von Pegida. Am Montagabend trafen sich ungefähr 140 Teilnehmer, wie angekündigt, am Odeonsplatz. Nach einer kurzen Kundgebung setzte sich der Demonstrationszug dann in Bewegung. Über Marienplatz, Tal, den Thomas-Wimmer-Ring und die Maximilianstraße "spazierten" die Teilnehmer zurück zum Odeonsplatz.
Pegida in München
© ImagoBeim sogenannten "Montagsspaziergang" von Pegida kam es zu mehreren Zwischenfällen - die Bilder von der Demo.
Doch der Demonstrationszug lief nicht reibungslos ab. Vor dem Vier Jahreszeiten-Hotel verhöhnten Teilnehmer einen Gast wegen seiner Hautfarbe und weitere Gäste aus dem arabischen Raum. Dies berichtet CSU-Stadtrat Marian Offman, der den Zug begleitete.

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Airplane

Emirates Flug geht nach Landung in Flammen auf - Ursache noch nicht bekannt

Dichte Rauchwolken steigen in die Luft, nachdem eine Boeing 777 am Flughafen Dubai eine Bruchlandung hinlegt und in Flammen aufgeht. Insgesamt 300 Menschen sind an Bord, unter ihnen auch Deutsche. Sie werden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
brand flugzeug, ek521
© dpaDer Brand hat das gesamte Dach der Boeing 777-300 zerfressen.
Nach der Bruchlandung einer Maschine der Fluggesellschaft Emirates ist der Flughafen von Dubai geschlossen worden. Es dürfen keine Flugzeuge mehr dort landen, teilte die europäische Flugsicherung Eurocontrol mit. Auch alle Abflüge seien bis auf weiteres verschoben worden, hieß es vonseiten der Regierung in Dubai. Die Maschine kam aus Indien und ging nach der Bruchlandung in Flammen auf. Über dem Flughafen waren dichte Rauchwolken zu sehen.

Control Panel

Verbindungen schaffen: Bau der Krim-Brücke schreitet voran - Inbetriebnahme 2019

Bauarbeiter haben angefangen, die Stützen für den schiffbaren Teil der Brücke über die Straße von Kertsch zu errichten. Die außergewöhnliche Höhe der Brückenpfeiler von 35 Metern über dem Wasserspiegel wird den störungsfreien Schiffsverkehr unter der Krim-Brücke zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer ermöglichen.
krimbrücke
Der schiffbare Teil der Krim-Brücke wird sich auf zwei massive Pfeiler stützen, die außerhalb der Fahrwassergrenzen errichtet werden und dadurch den Schiffsverkehr nicht stören. Die Brückenstützen werden etappenweise gebaut, was ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen wird.

„Gleich nach der Tusla-Insel, wo sich die Brücke dem Fahrwasserabschnitt nähert, geht die Fahrbahn auf und erreicht dort ihre Maximalhöhe mit 35 Metern über dem Wasserspiegel. Die Spitze der Bogenspannweite ist weitere 45 Meter höher. Die Gesamthöhe des schiffbaren Teils der Brücke beträgt also 80 Meter. Genauso hoch ist der Dreifaltigkeitsturm des Moskauer Kremls“, erzählte Juri Safonow, Chefingenieur des föderalen staatlichen Unternehmens „Verwaltung für föderale Autostraßen Taman“.

Die Brückenbauer arbeiten mit Tauchern zusammen. Diese prüfen die Stellen auf dem Meeresboden, wo später Bau- und Montagearbeiten aufgenommen werden. Sie räumen das Wasserbecken von Fremdkörpern, darunter von Ankern, Armaturen, Autoreifen und Angelausrüstung.

Fire

Kranke Gesellschaft: Anschläge gegen Asylunterkünfte steigen weiter an

Laut BKA gab es in diesem Jahr in Deutschland bereits 665 Straftaten gegen Asylunterkünfte. Das waren dreimal so viel wie im ersten Halbjahr 2015.
brand flüchtlingsunterkunft bautzen
© mopo24
Obwohl die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Deutschland stetig sinkt, nehmen Angriffe gegen Unterkünfte für Asylsuchende weiter zu. 2016 hat es bereits 665 Straftaten gegen Asylunterkünfte gegeben, teilte das Bundeskriminalamt mit. 613 davon seien eindeutig rechts motiviert.

"Bei 52 Delikten kann eine politische Motivation noch nicht sicher ausgeschlossen werden", schreibt das BKA. Es handle sich überwiegend um Gewaltdelikte (118), Sachbeschädigungen (262) und Propagandadelikte (148). Aber auch 55 Brandstiftungen wurden registriert, neun Vergehen gegen das Sprengstoffgesetz und in vier Fällen das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2015 waren es laut BKA 202 Angriffe, im gesamten vergangenen Jahr 1031 Straftaten. Dabei waren rechte Täter für 923 der Übergriffe verantwortlich. 2014 gab es insgesamt 199 Übergriffe.


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Saudi-Arabien: Zehntausende indische Gastarbeiter entlassen - Hungersnot droht

Mehr als 10.000 indische Arbeiter sind auf Baustellen in Saudi-Arabien entlassen worden und stehen nun vor einer Hungersnot, wie Indiens Außenministerin Sushma Swaraj BBC zufolge erklärte.
Saudi Arabien
© AFP 2016/Fayez Nureldine
Demnach haben all diese Menschen allein in den letzten Tagen ihre Arbeit in dem Königreich verloren, dessen Wirtschaft durch die sinkenden Ölpreise mit ernsthaften Problemen konfrontiert wird. Nach Angaben der Ministerin Swaraj leben drei Millionen Inder in Saudi-Arabien, die meisten seien mit physischer Arbeit beschäftigt, in speziellen Lagern untergebracht und entbehrten jeglicher sozialer Garantien.

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Health

Seit 75 Jahren erster Milzbrand-Ausbruch in Sibirien - Ein Junge und 2300 Rentiere gestorben

In Sibirien hat es erstmals seit 75 Jahren einen Milzbrand-Ausbruch gegeben. Ein zwölfjähriger Junge und 2300 Rentiere sind gestorben. Ursache könnte der Klimawandel sein.
milzbrand russland
© dpa
Beim ersten Ausbruch von Milzbrand (Anthrax) in Nordsibirien seit 75 Jahren ist ein zwölfjähriger Junge gestorben. Insgesamt seien etwa 70 vermutlich Infizierte in Kliniken gebracht worden, teilten die Behörden in Salechard am Nordpolarkreis am Montag mit. Zudem seien bereits mehr als 2300 Rentiere an dem Erreger gestorben.

Experten aus Moskau stellten in der rund 2000 Kilometer entfernten Region ein Feldlazarett auf und begannen, mehr als 40 000 Rentiere zu impfen.

Kommentar: Interessanter Weise sind in der Yamal-Region auch die riesigen Erdfälle entstanden, gibt es da einen Zusammenhang?