Das Kind der GesellschaftS


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Erschreckende Fehldiagnose: Ärzte vermuteten Schwangerschaft, doch die 17-jährige hatte einen riesigen Tumor

Eierstockkrebs statt Schwangerschaft: Ärzte entfernen junger Frau riesigen Tumor
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© underdogstudios/fotolia.comEine junge Engländerin war mit heftigen Bauchschmerzen in eine Klinik gekommen. Die Ärzte vermuteten, sie sei hochschwanger. Dann stellten sie fest: Die 17-Jährige hatte Krebs.

Im vergangenen Herbst wurde eine junge Britin mit starken Bauchschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund ihres dicken Bauches vermuteten die Ärzte zunächst, die 17-Jährige sei hochschwanger. Doch dann diagnostizierten sie Krebs: Sie fanden einen Tumor in der „Größe einer Wassermelone“.

Ärzte gingen zunächst von einer Schwangerschaft aus

Als die 17-jährige Olivia K. aus dem englischen Hull im vergangenen November mit starken Bauchschmerzen ins Krankenhaus kam, dachten die Ärzte zunächst die junge Frau sei hochschwanger. „Ich habe eher dünne Hüften, deshalb dachten viele Leute zuerst, dass mein Bauch auf eine Schwangerschaft hindeutet“, sagte sie gegenüber der britischen Tageszeitung The Sun. Schon Monate zuvor hatte Olivia bemerkt, dass ihr Bauch ein wenig aufgeblasen war, ignorierte diesen Umstand jedoch bis sie schließlich heftige Schmerzen bekam.

Heart - Black

Crystal Meth: 1000-prozentiger Anstieg der durch Crystal Meth geschädigten Babys - Vor allem in Sachsen

Mütterlicher Drogenkonsum: Immer mehr Neugeborene durch Crystal Meth geschädigt
Drogen, Crystal Meth
© Sylvie Bouchard/fotolia.comIn Deutschland werden immer mehr Babys geboren, die Schäden durch die Droge Crystal Meth haben. In Teilen Sachsens stieg die Zahl der Betroffenen um bis zu 1.000 Prozent.
Die Zahl der Neugeborenen, die Schäden durch die illegale Droge Crystal Meth haben, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, in Teilen von Sachsen sogar um bis zu 1.000 Prozent. Ärzte berichten, dass manche Mütter sogar bei der Geburt berauscht sind.

Manche Mütter sind sogar bei der Geburt high

Vor wenigen Monaten zeigte eine Umfrage, dass viel zu viele Deutsche Alkohol in der Schwangerschaft vertretbar finden. Und das obwohl die potentiellen Risiken für Mutter und Kind bekannt sein dürften. Bekannt ist natürlich auch, dass werdenden Mütter keine Drogen konsumieren sollten. Trotzdem ist die Zahl der geborenen Babys, die Schäden durch Crystal Meth haben, in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Bei manchen Geburten sind die Mütter sogar noch high, wie Ärzte berichten.

Kommentar:


Ambulance

Super-Tripper: Antibiotika-resistentes Gonorrhoe breitet sich immer weiter aus in Großbritannien

Sexuell übertragbarer Tripper reagiert nur noch auf ein Antibiotikum
Gonorrhoe, Tripper
© tashatuvango/fotolia.comIn Großbritannien gibt es einen Stamm von Gonorrhoe, der immer resistenter gegen Arzneimittel wird. Zur Zeit wirkt nur noch ein einizges Antibiotikum bei der Erkrankung. Sollte der Stamm seine Resistenz weiter ausbauen, könnte eine zukünftige Behandlung unmöglich werden.
Die sogenannte Gonorrhoe ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit. Die Erkrankung wird umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet. Jetzt ist in Großbritannien ein Stamm der Geschlechtskrankheit aufgetreten, der hochgradig resistent gegen Arzneimittel zu sein scheint. Die Behandlung der Erkrankung könnte somit in Zukunft unmöglich werden, warnen Mediziner.

Der Stamm eines sexuell übertragbaren „Super-Trippers“ breitet sich immer weiter in Großbritannien aus. Dieser ist sehr resistent gegen das Antibiotikum Azithromycin, weshalb eine Behandlung nur mit anderen Antibiotika möglich ist. Weltweit scheint sich die Resistenz von Gonorrhoe immer weiter zu erhöhen. Mediziner der British Association for Sexual Health and HIV warnten jetzt in einer Pressemeldung vor der wachsenden Bedrohung durch diese Erkrankung.

Bullseye

Diskriminierung: Irakischer Student wurde wegen arabischer Sprache aus Flugzeug geschmissen

Ein irakischer Flüchtling ist nach eigenen Angaben in den USA eines Flugzeugs verwiesen worden, nachdem er am Telefon auf Arabisch gesprochen hatte. Der 26-jährige Student hatte im Flieger von Los Angeles nach Oakland in Kalifornien vor dem Abflug seinen Onkel in Bagdad angerufen.
us-airline southwest
© dpa
Wie die New York Times am Sonntag (Ortszeit) berichtete, hatte er seinem Onkel von einer Veranstaltung mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erzählt. Nach dem Telefonat habe eine Passagierin die Besatzung alarmiert.


Passagierin hörte "potenziell drohende Bemerkungen"

Sie erzählte, sie habe gehört, dass der junge Mann "potenziell drohende Bemerkungen" gemacht habe, wie die Fluggesellschaft Southwest Airlines der Zeitung mitteilte. Der Student sagte, er sei schließlich hinausbegleitet, im Terminal vor einer Menschenmenge durchsucht und von drei Mitarbeitern des FBI befragt worden.

Kommentar:


Bell

Wir brauchen mehr davon: Obdachloser bekommt Bäckerei für 1 €

Zwei Jahre lang sucht der Franzose Michel Flamant jemanden, der seine Bäckerei übernimmt - vergeblich. Dann rettet ihm ein Obdachloser das Leben. Und nun das Geschäft.
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© AFPAucant rettete schließlich Flamants Leben: Ein Ofen war beschädigt, dem alten Bäcker drohte eine lebensgefährliche Vergiftung. Aucant rief einen Notarzt.
"Ich habe mein Leben lang Brot gebacken. Jetzt bin ich müde." Michel Flamant begann als 14-Jähriger in der Bäckerei seiner Familie in Paris, inzwischen ist der füllige Mann mit den weißen Haaren 62 Jahre alt. Zwei Jahre lang suchte er vergeblich einen Nachfolger für seine Bäckerei im ostfranzösischen Dole. Jetzt hat er ihn gefunden: Jérôme Aucant, ein Obdachloser, soll in seine Fußstapfen treten.
Jérôme Aucant
© AFPNach der Rückkehr aus dem Krankenhaus bot Flamant dem Obdachlosen eine Lehrstelle an. Der schlug ein - und macht sich prächtig: "Jérôme ist ein richtiges Arbeitstier."
Anstatt die Bäckerei zu verkaufen, übergibt Flamant sie dem 37-Jährigen für den Preis eines Baguettes: für einen symbolischen Euro. Was den Bäcker auf diese Idee brachte, ist die Geschichte einer Lebensrettung.

Wochenlang hatte er dem Obdachlosen, der vor seinem Laden bettelte, jeden Morgen einen Kaffee und ein Croissant ausgegeben. Dann erlitt der Bäcker im Dezember plötzlich wegen eines kaputten Ofens eine lebensgefährliche Kohlenmonoxidvergiftung. Es war Aucant, der den Notarzt rief. "Wäre Jérôme nicht da gewesen, wäre ich auf dem Friedhof gelandet", sagt Flamant. Als er nach zwölf Tagen aus dem Krankenhaus kam, bot er Aucant einen Job an.

Kommentar: Leider kam es zu einem Streit zwischen den beiden und die Medien übten auch Druck aus, sodass Flament aufgrund von einer Beleidigungen gegenüber einer Journalistin Aucant entlassen hat. Dennoch ist die menschliche Art des Bäckers hoch zu schätzen.


Binoculars

Unbekannter Drohanruf: Bombendrohung für Agentur in Wuppertal

Die Agentur für Arbeit an der Wuppertaler Hünefeldstraße ist am Montagvormittag (18. April 2016) komplett geräumt worden. Zuvor hatte ein anonymer Anrufer gegen 9:30 Uhr eine Bombendrohung ausgesprochen.
Polizei symbolfoto
© dpa/Friso Gentsch
Wuppertal - Sämtliche Mitarbeiter und Besucher verließen das Gebäude. Die Polizei suchte die Räume mit einem speziell ausgebildeten Spürhund ab, fand aber nichts.

Inzwischen läuft der Betrieb wieder. Die Ermittler haben inzwischen einen Verdächtigen festgenommen.

Ambulance

Noch nicht bestätigt: Wahrscheinlich erneut und dank EU 400 Flüchtlinge ertrunken

Im Mittelmeer hat es wohl erneut ein Unglück mit einem Flüchtlingsboot gegeben. Es habe sich eine Tragödie ereignet, bei der offenbar mehrere Hundert Menschen ums Leben gekommen seien, sagte Italiens Präsident Mattarella.
Flüchtlinge Boot
Die Nachricht wurde gestern auf der arabischen Seite der BBC verbreitet. Vier Boote sollen auf dem Weg von Ägypten nach Italien gekentert sein. An Bord überwiegend Somalier, Eritreer, Äthiopier. Mehr als 400 Menschen sollen bei dem Unglück ertrunken sein, befürchtet der somalische Botschafter in Kairo laut BBC. 29 Menschen sollen demnach gerettet worden sein.

Mattarella: "Erneute Tragödie"

Wer an der Rettungsaktion beteiligt war, ist ebenso unklar wie der Unglücksort und -zeitpunkt. In sozialen Medien kursierten Fotos handgeschriebener Passagierlisten und Vermisstenanzeigen, meldet die britische Daily Mail. Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration wollte auf Nachfrage die Nachricht von dem neuesten Schiffsunglück im Mittelmeer noch nicht bestätigen.

Auch Italiens Präsident Sergio Mattarella drückte sich bei einer Veranstaltung in Rom vorsichtig aus und sprach von einer "erneuten Tragödie" im Mittelmeer, bei der "scheinbar mehrere hundert Menschen" ihr Leben verloren hätten.

Attention

Anschlag auf Sikh-Hochzeit in Essen - Drei Verletzte

Ein Unbekannter hat bei einer Sikh-Hochzeit einen Sprengsatz gezündet, drei Menschen wurden verletzt. Die nach dem Anschlag festgenommenen Männer sind wieder auf freiem Fuß.

sick
© AP
Geplant war eine prächtige Hochzeit mit 200 Gästen, es wurde ein Alptraum mit Verletzten und einem stark beschädigten Sikh-Gotteshaus: Bei einem Anschlag auf eine indische Hochzeitsgesellschaft in einem Sikh-Tempel in Essen sind am Samstag drei Menschen verletzt worden.
Der mutmaßliche Täter, ein maskierter, etwa 1,80 Meter großer Mann, flüchtete und wird von der Polizei gesucht. Er soll laut Polizei einen Sprengsatz geworfen oder vor dem Gebetsraum der Sikh-Gemeinde abgelegt haben, in dem die Hochzeit gefeiert wurde. „Wir hatten Riesenglück, dass zum Zeitpunkt der Explosion nur noch ganz wenige Menschen in dem Raum waren“, sagte ein Polizeisprecher.

Polizeischutz für Sikh-Gemeinde

Das Motiv war zunächst völlig offen. Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, betonten die Ermittler. Zwei der Verletzten kamen mit leichten Blessuren davon. Der 60 Jahre alte Geistliche, der die Eheleute getraut hatte, musste aber stationär ins Krankenhaus. Nach der Tat erhielten der Sikh-Tempel und das Privathaus des Gemeindevorstehers Polizeischutz, wie der Sprecher sagte. In der Essener Sikh-Gemeinde Gurdwara Nanaksar, die mit etwa 200 Mitgliedern zu den größten in NRW zählt, sitzt der Schreck nach dem Anschlag tief.

Better Earth

Albi als Vorreiter? Erste Stadt Frankreichs, die Selbstversorgung mit Lebensmitteln anstrebt

Die Präfektur Tarn ist Vorreiter für die städtische Landwirtschaft

Bis 2020 sollen alle Einwohner der Stadt Albi Zugang zu Nahrungsmitteln haben, die in einem Umkreis von 60 Kilometern rund um die Präfektur Tarn produziert werden. Auch auf der Speisekarte: städtische Landwirtschaft, geteilte Gärten und kurze Wege.

Stadt Albi Frankreich
© F. Guibilato/Ville d'AlbiDie Stadt Albi in Frankreich
Eine Premiere in Frankreich

Ein leichter Hauch von grüner Revolution schwebt in der Luft. Die Stadtverwaltung von Albi machte Anfang 2016 bekannt, dass sie sich eine ambitionierte Aufgabe gestellt hat:
Albi will bis 2020 die Selbstversorgung mit Lebensmitteln erreichen.

Key

Radikal wie die Nazis und kaum einer merkt es: AFD möchte Islam verbieten

AfD will Anti-Islam-Kurs beschließen: "Islam nicht mit Grundgesetz vereinbar". Verbot von Minaretten und Verschleirung. Gauland: Es gibt keinen Euro-Islam.
jürgen todenhöfer
© Jürgen Todenhöfer
Die Alternative für Deutschland (AfD) will die Anti-Islam-Politik in den Mittelpunkt ihrer Programmatik stellen. Dabei soll der Islam als Religion für unvereinbar mit der freiheitlichen Verfassung beschrieben werden. "Der Islam ist an sich eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist", sagte die stellvertretende Parteivorsitzende und Europaabgeordnete Beatrix von Storch der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S). Ähnlich äußerte sich Alexander Gauland, Fraktionschef der AfD in Brandenburg und ebenfalls stellvertretender Parteichef. "Der Islam ist keine Religion wie das katholische oder protestantische Christentum, sondern intellektuell immer mit der Übernahme des Staates verbunden. Deswegen ist die Islamisierung Deutschlands eine Gefahr", sagte Gauland der F.A.S.


Kommentar: Die Parteimitglieder sollte sich mal genauer mit dem Islam und Islamismus befassen, um die wahren Unterschiede zu erkennen.


Auf ihrem Parteitag in zwei Wochen in Stuttgart will die AfD ihren Anti-Islam-Kurs in ihrem ersten Parteiprogramm beschließen. Dabei soll es auch darum gehen, Symbole des Islams aus der Öffentlichkeit zu verbannen. "Wir sind für ein Verbot von Minaretten, von Muezzins und für ein Verbot der Vollverschleierung", sagte von Storch. Diese Forderungen würden im Programmentwurf des Bundesvorstands erhoben.

Kommentar: Zufälligerweise hat das Parteimitglied auch den Namen Gauland...