Das Kind der GesellschaftS


Dominoes

Mann sprang aus Fenster - Frau tot in Wohnung gefunden

Nach einem Fenstersturz eines Mannes in München, hat die Polizei in dessen Wohnung eine grausame Entdeckung gemacht: Die Beamten fanden eine Frau tot vor. Ob es sich um eine Beziehungstat handelt ist bislang unklar.
polizei rundumleuchte, martinshorn
© dpa/Friso GentschSymbolbild
Am heutigen Mittwoch kurz nach 8 Uhr informierte die Rettungsleitstelle die Polizei über einen Fenstersturz aus einem Anwesen in München-Gern.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der gestürzte Mann schwerverletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigen Informationen wird er den vermeintlichen Sprung aus dem dritten Obergeschoss überleben, wie die Polizei mitteilt.

Light Saber

Psychopathen "raus aus der Politik" - 400 Demonstranten in Washington festgenommen

Die Polizei in Washington hat bei einer weitgehend friedlichen Demonstration vor dem Kapitol hart durchgegriffen. Die Beamten legten mehr als 400 Demonstranten in Fesseln und nahmen diese fest. Der Vorwurf: Sie sollen den Zugang zum Gebäude blockiert haben.
democracy spring washington
© AP
Die Polizei in Washington hat mehr als 400 Teilnehmer einer Demonstration vor dem Kapitol festgenommen. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Zugang zu dem Kongresssitz behindert zu haben, wie die Polizei mitteilte. Viele Demonstranten hatten sich auf Stufen gesetzt, die zu dem Gebäude führen. Die Polizei fesselte die Beschuldigten mit Plastikhandschellen und führte sie in Bussen und Vans ab.

Der überwiegend friedliche Protest richtete sich gegen den Einfluss des Geldes auf die Politik. Die Teilnehmer forderten den Kongress auf, dagegen Maßnahmen zu ergreifen und freie und faire Wahlen zu gewährleisten. Es waren Sprechchöre wie "Geld raus aus der Politik" oder "ein Mensch, eine Stimme" zu hören.


Kommentar: Es müsste eigentlich heißen: Psychopathen raus aus der Politik, denn sie sind das eigentliche Übel.


Family

Massenschlägerei in Kreuzberg aufgrund eines Drogendealers

Ein Dealer hat in Kreuzberg versucht, einem Imbiss-Gast Drogen zu verkaufen. Das endete in einer Massenschlägerei mit 40 Beteiligten.
kottbusser tor
© Steffen Pletl
Bei einer Massenschlägerei mit Dutzenden Beteiligten an einem Imbiss am Kottbusser Tor in Kreuzberg sind zwei Männer verletzt worden. Zu der Auseinandersetzung kam es am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr an der Reichenberger Straße, die vom Platz abgeht. Der 27 Jahre alte Inhaber hatte einen 20-Jährigen aufgefordert, den Imbiss zu verlassen, als der einem Gast Drogen verkaufen wollte, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Es entwickelte sich eine Auseinandersetzung, die von einer bisher unbekannten Frau angeheizt worden sein soll. Im Verlauf des Streits mischten sich mindestens 40 Menschen ein, die dann aufeinander einschlugen. Flaschen flogen. Der Imbissbesitzer wurde dabei leicht verletzt. Der mutmaßliche Drogendealer erlitt mehrere Knochenbrüche. Als die Polizei eintraf, waren die meisten Beteiligten bereits geflüchtet.

Binoculars

Tierbesitzer angeblich mit Katzen überfordert: Sie wurden geknebelt und gefesselt

Unglaubliche Qualen mussten zwei Katzen in Sinn-Fleisbach über sich ergehen lassen, weil sich der Besitzer offenbar überfordert gefühlt hatte. Polizisten befreiten die Tiere aus einem Kofferraum. Ihre Pfoten waren zusammengeschnürt.
katzenquälerei
© Polizei
Mit Klebeband und Kabelbinder waren die Katzen gefesselt
Der Einsatz schien zunächst harmlos: Eine Anwohnerin aus Sinn-Fleisbach hatte die Polizei gerufen, weil ihr ein Auto mit frischen Unfallspuren am Straßenrand aufgefallen war. Eine Streife der Herborner Polizei nahm den Wagen genauer in Augenschein. Da der PKW nicht verschlossen war, durchsuchten die Beamten auch das Innere nach Hinweisen auf den Besitzer.
tierquälerei
© Polizei
Als sie den Kofferraum öffneten, bot sich den Polizisten ein grausames Bild: Zwei gefesselte Katzen lagen scheinbar leblos im Wagen. Die Tiere schienen laut der Polizei zunächst kein Lebenszeichen von sich zu geben. Mit einem Seitenschneider befreiten die Beamten die Katzen. Dabei stellten sie fest, dass die Tiere noch lebten.

Fire

Ausnahmen die polarisieren: Flüchtlingsunterkunft in Bingen wurde angeblich von einem Flüchtling selbst in Brand gesetzt

Ein Syrer hat gestanden, in einem Flüchtlingsheim in Bingen Hakenkreuze an eine Wand geschmiert und ein Feuer gelegt zu haben. Als Grund gab er schlechte Wohnungsverhältnisse und eine mangelnde Zukunftsperspektive an.
hakenkreuz bingen
© dpaMinisterpräsidentin Malu Dreyer am 7. April im Flüchtlingsheim in Bingen nach dem Brand und den Hakenkreuz-Schmierereien.
Nach der Brandstiftung in einem auch als Flüchtlingsunterkunft genutzten Haus in Bingen hat ein festgenommener Mann aus Syrien die Tat gestanden. Als Motiv habe der 26-Jährige die beengten Wohnverhältnisse in der Unterkunft sowie eine fehlende Zukunftsperspektive angegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag in Mainz mit. Das Amtsgericht erließ Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung. Der Mann wurde ins Gefängnis gebracht.

Bei dem Brand des Gebäudes waren in der Nacht zum Donnerstag vier Bewohner und zwei Feuerwehrleute verletzt worden. In dem Mehrfamilienhaus wohnten neben Deutschen und Saisonarbeitern auch Flüchtlinge.

Die Mainzer Kriminalpolizei hatte den Syrer am Samstagabend festgenommen. Von Bewohnern waren Hinweise gekommen, dass der Mann für die Brandstiftung und die Hakenkreuz-Schmierereien an dem Haus verantwortlich sei. Der Syrer stritt die Tat zunächst ab, gestand sie dann aber. Er hatte seinen Angaben zufolge den Brand allein im Keller gelegt. Auch die Hakenkreuze seien von ihm angebracht worden, um von der Tat abzulenken. Nach Polizeiangaben wohnte der Syrer etwa seit einem halben Jahr in der Unterkunft.

Kommentar:


Hardhat

Angstverbreitung ohne Wissen: BKA sieht Hauptstädte in Gefahr von Anschlägen

Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) Holger Münch hat vor einem erhöhten Risiko von Terroranschlägen in Deutschland gewarnt: Besonders Hauptstädte und symbolträchtige Städte sieht er im Fokus.
Polizei symbolfoto
© dpa/Friso Gentsch
Das BKA habe schon immer mit einer wachsenden Gefahr von Anschlägen gerechnet, wenn der "Islamische Staat" militärische Rückschläge erleide, sagte Münch in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (Montag). "Wenn man die Anschlagsdichte der letzten Monate - nicht nur in Europa - betrachtet, dann hat sich das leider bewahrheitet", sagte Münch.


Besonders hoch sei die Gefahr "in Hauptstädten und symbolträchtigen Städten, aber nicht nur." Ziele von Terroristen waren zuletzt Bahnhöfe, Flughäfen und öffentliche Plätze. "Die Sicherheit von Atomkraftwerken spielt in unseren Überlegungen natürlich auch eine Rolle", sagte Münch. "Aktuell haben wir aber keine Hinweise auf entsprechende Anschlagsplanungen."

Kommentar:


Eggs Fried

Demonstrationen zwischen Kurden und Türken verliefen teilweise gewalttätig

Der Konflikt zwischen Kurden und Türken flammt auch in Deutschland wieder auf. In Stuttgart, Hamburg und Köln stoßen Demonstranten beider Lager aufeinander.
demosntration frankfurt
© dpaKurden demonstrieren am Sonntag in Frankfurt
Bei Demonstrationen von Türken und Kurden ist es in mehreren deutschen Großstädten vereinzelt zu Ausschreitungen gekommen. Zahlreiche Polizisten hielten die verfeindeten Gruppen getrennt.

In Stuttgart wurden nach Angaben der Polizei aus den Reihen von Kurden und deutscher Aktivisten Steine und Böller geworfen, zwölf Beamte und fünf Demonstranten seien verletzt worden. In Köln flogen von beiden Seiten Flaschen oder Feuerwerkskörper. Dort nahm die Polizei mindestens 24 Personen in Gewahrsam. Kleinere Zwischenfälle gab es auch in Hamburg und Frankfurt. Erst Ende März hatten Kurden türkische Demonstranten in Aschaffenburg attackiert und Böller auf Polizisten geworfen.

Zu den Demonstrationen dieses Wochenende kamen zumeist jedoch deutlich weniger Menschen als erwartet: Für die ursprünglich größte Veranstaltung in Köln hatte die Gruppe AYTK bis zu 5000 Teilnehmer angemeldet. An dem als "Friedensmarsch für die Türkei" bezeichneten Umzug beteiligten sich aber nur einige hundert Menschen. Zeitgleich versammelten sich etwa 250 vorwiegend kurdische Gegendemonstranten vor dem Hauptbahnhof.

Apple Red

Das Leben in den USA im Jahr 1956 und im Jahr 2016 - Ein Vergleich

Es gab einmal eine Zeit in den USA, in der man 40 Stunden die Woche arbeiten konnte, der Ehepartner nicht arbeiten musste und man sich mit 60 Jahren mit einer ausreichenden Rente zur Ruhe setzte ...

New York
© Michael Snyder / endoftheamericandream
... heute reichen 40 Wochenarbeitsstunden kaum aus, um die Miete und andere Nebenkosten zu bezahlen - das gilt selbst für Doppelverdiener. So sieht gegenwärtig die Lebenswirklichkeit für 45 Millionen Amerikaner aus.

Sind die USA heute ein besserer Ort zum Leben, als sie es im Jahre 1956 waren? Es stimmt, dass sich viele Amerikaner heute ein Leben ohne Handys und Smartphones, Facebook oder Kabelfernsehen nicht mehr vorstellen können. Aber war das Leben damals, vor 60 Jahren, tatsächlich so viel schlechter? Vor 60 Jahren konnten Familien noch gemeinsame Zeiten auf ihren Veranden verbringen, und viele Leute verabredeten sich mit ihren Nachbarn zum Essen.

Vor 60 Jahren waren Autos noch Autos, Football war Football, und es erfüllte einen mit gewissem Stolz, Amerikaner zu sein. Heutzutage gilt es in den USA als befremdlich, wenn man jemanden grüßt, dem man auf der Straße begegnet. Wenn heute jemand versucht, einer anderen Person zu helfen, ist das oft mit eigennützigen Motiven verbunden. Früher strebten Männer danach, sich wie »Gentlemen« und Frauen sich wie »Damen« zu verhalten. Und Begriffe und Verhaltensweisen wie »Bling« (für stark glitzernden und glänzenden Schmuck), »Sexting« (Austausch sexuell aufgeladener Text- oder Bildmitteilungen) und »Twerking« waren praktisch unbekannt. Natürlich war das Leben auch damals keineswegs perfekt, aber die Menschen achteten bestimmte Werte und versuchten, sie zu verinnerlichen und in ihrem alltäglichen Leben zu verwirklichen.

Airplane Paper

Zugunglück in Bad Aibling: Fahrdienstleiter soll von Onlinespiel abgelenkt worden sein

Bad Aibling - Die Polizei hat den Fahrdienstleiter, der für das Zugunglück in Bad Aibling verantwortlich ist, festgenommen. Bei den Ermittlungen hat sich Gravierendes herausgestellt.
bad aibling
© dpa
Hier die Mitteilung der Staatsanwaltschaft im Wortlaut:
Nach dem neuesten Stand der Ermittlungen hat der Beschuldigte unter Verstoß gegen Fahrdienstvorschriften der Bahn während seines Dienstes am Morgen des Unglückstages sein Mobiltelefon eingeschaltet, ein Online- Computerspiel gestartet und über einen längeren Zeitraum bis kurz vor der Kollision der Züge aktiv gespielt. Es muss aufgrund des engen zeitlichen Zusammenhangs davon ausgegangen werden, dass der Beschuldigte dadurch von der Regelung des Kreuzungsverkehrs der Züge abgelenkt war.

Wohl aufgrund dieser Ablenkung ging der Beschuldigte hinsichtlich des Kreuzungsortes der Züge von falschen Voraussetzungen aus, gab den Zügen falsche Signale und drückte bei beiden Notrufen am Funkgerät die falsche Tastenkombination, sodass die Notrufe nicht von den Zugführern gehört werden konnten. Damit liegt dem Fahrdienstleiter nicht nur ein Augenblicksversagen zur Last, sondern eine erheblich schwerer ins Gewicht fallende Pflichtverletzung. Der Beschuldigte wurde heute aufgrund des Haftbefehls festgenommen. Im Rahmen der Vorführung vor dem AG Rosenheim räumte er ein, auf seinem Mobiltelefon das Computerspiel gestartet und gespielt zu haben. Er bestritt aber, hierdurch abgelenkt worden zu sein.

Der Ermittlungsrichter hat den Vollzug des Haftbefehls angeordnet. Die Ermittlungen zu den Ursachen des Zugunglücks dauern noch an. Bis heute haben sich aber keine Hinweise auf technische Störungen ergeben, die Ursache oder Mitursache der Katastrophe sein könnten. Weitere Einzelheiten zur Handlungsweise des Beschuldigten oder zum Stand der Ermittlungen können bis auf weiteres nicht bekanntgegeben werden.

Kommentar:
  • Bad Aibling: Polizei und Bahn bestätigen nicht, dass Notrufe gesendet wurden



Heart - Black

Grausamer Missbrauch in US-Frauengefängnis - Opfer sexueller Gewalt verklagen Florida

Ehemalige Insassinnen des Frauengefängnisses Lowell haben beim Bundesgericht der Vereinigten Staaten eine Klage gegen den US-Bundesstaat Florida eingereicht. Sie beschuldigen die Angestellten der Haftanstalt sexueller Nötigung und Gewalt. RT berichtet über Frauen,die den Mut haben, die Brutalität in dieser Besserungsanstalt öffentlich anzuprangern.
Frauengefängnis, Haftstrafe Frauen
© AFP 2016/Jose Cabezas
Das RT-Kamerateam hat sich mit den ehemals im Lowell-Gefängnis inhaftierten Frauen getroffen. Sie berichten über die in dieser Besserungsanstalt herrschende Grausamkeit.

Die vor kurzem freigelassene Chrystall Harper sagt, eine Rückkehr ins Gefängnis käme für sie dem Tode gleich: „Dort herrscht legalisierte Prostitution. Ein Gefängnisangestellter fasste mich an den Hüften und sagte ‚Das ist jetzt meins‘. Das war der erste Tag meiner Haft“, beschreibt Chrystall die Zustände in der Besserungsanstalt.

Sie habe sich entschieden, keinen Widerstand zu leisten, um - so die junge Frau - zu überleben: „Entweder du akzeptierst die Regeln dort. Oder man vergewaltigt dich einfach“, sagt sie.