Das Kind der GesellschaftS


Heart - Black

Neunjähriger in USA rettet sechs Verwandte und stirbt bei Brand

Penfield - Die US-Kleinstadt Penfield trauert um einen neunjährigen Helden: Der Junge rettete sechs Verwandte aus einem brennenden Wohnwagen und starb selbst dabei. Insgesamt kamen drei Menschen ums Leben. Wie US-Medien berichteten, wollte der Junge im Trailer seines Großvaters in Penfield im US-Bundesstaat New York übernachten. In dem Wohnwagen brach in der Nacht ein Feuer aus. Der Junge bemerkte den Brand, weckte sechs Verwandte und brachte sie hinaus. Darunter waren auch ein vier und ein sechs Jahre altes Kind.

dpa

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Fabrik zum Teil eingestürzt: Tote und Verletzte bei Explosion in Omaha

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© ReutersRauchschwaden über Futtermittelfabrik in Omaha: Nach einer Explosion in der dreistöckigen Anlage stürzten Teile des Gebäudes ein.
Eine Tierfutterfabrik im US-Bundesstaat Nebraska ist nach einer Explosion zum Teil eingestürzt. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zehn weitere wurden schwer verletzt. Was die Detonation verursachte, ist noch unklar.

Omaha - Bei einer Explosion in einer Fabrik für Tiernahrung in Omaha, Nebraska, sind zwei Menschen getötet worden. Behördenangaben zufolge wurden zehn weitere Personen schwer verletzt, vier von ihnen befinden sich laut CNN in einem kritischen Zustand.

Ein Polizeisprecher sagte, man rechne nicht mit weiteren Todesopfern in den Trümmern der Anlage, da von den insgesamt 38 Angestellten niemand mehr vermisst werde.

Die Ursache der Explosion, die die Fabrik teilweise zum Einsturz brachte, ist Behördenangaben zufolge noch unklar. Ein Feuerwehrsprecher sagte, in dem dreigeschossigen Gebäude seien keine gefährlichen Chemikalien gelagert worden. Das betroffene Unternehmen stellt Ergänzungsmittel für Tierfutter in der Landwirtschaft her.

Bell

Zuwanderer aus Osteuropa oft besser qualifiziert als gedacht

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© Horst Ossinger/dpa
"Viel Geklingel und Geschrei": Das Institut der deutschen Wirtschaft kritisiert die Debatte über angebliche Armutszuwanderung. Ausländische Fachkräfte nutzten den Firmen.

Von Einwanderern in Deutschland profitiert einer Studie zufolge neben der Wirtschaft auch der Staat. "Viele Zuwanderer sind hoch qualifiziert und tragen damit dazu bei, den Fachkräftemangel einzudämmen", teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln mit. Der Zustrom könne helfen, die Konjunktur anzuschieben und die öffentlichen Haushalte zu stabilisieren. Deutschland müsse mehr Anreize für Zuwanderer schaffen, um den Bevölkerungsschwund abzufedern und im internationalen Wettbewerb um ausländische Fachkräfte nicht ins Hintertreffen zu geraten, sagte IW-Direktor Michael Hüther.

Aus IW-Berechnungen geht hervor, dass 25 Prozent der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien einen akademischen Abschluss haben; in der deutschen Bevölkerung liegt dieser Anteil bei 19 Prozent.

Che Guevara

Eskalation bei Demonstration in der Ukraine

Der Dauerprotest in der Ukraine eskaliert. Bei gewalttätigen Krawallen wurden rund 200 Menschen verletzt. Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko wurde mit einem Feuerlöscher attackiert - konnte anschließend aber Gespräche mit Präsident Viktor Janukowitsch vereinbaren.
Klitschko
© Reuters
Nach heftigen Ausschreitungen am Rande von Massenprotesten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat Präsident Viktor Janukowitsch die Einsetzung eines Vermittlungsausschusses zugesagt. Die Kommission solle Vertreter aus Regierung und Opposition umfassen, sagte Oppositionsführer Vitali Klitschko nach einem Treffen mit Janukowitsch am Sonntagabend. Die Mitglieder des Vermittlungsausschusses sollten gemeinsam einen "Weg aus der aktuellen Krise" finden, sagte Klitschko.

Die Präsidentschaft bestätigte seine Angaben kurz darauf und erklärte, die Kommission werde am Montagmorgen unter Vorsitz des Sekretärs des Nationalen Sicherheitsrats, Andrej Kljujew, erstmals zusammenkommen. Klitschko warnte indes vor weiterer Gewalt. "Ich schließe einen Bürgerkrieg nicht mehr aus. Doch wir werden jede Möglichkeit nutzen, um Blutvergießen zu vermeiden", sagte er im Programm von Hromadske.tv am späten Sonntagabend.

Handcuffs

Menschenverachtung: 84-jähriger Alzheimer-Patient stirbt in Abschiebehaft

handcuffs
Symbolbild
Bis zuletzt musste er Handschellen tragen: Ein 84-jähriger Kanadier ist in einem Abschiebegefängnis am Londoner Flughafen Heathrow gestorben. Die britische Gefängnisaufsicht kritisiert, dass sogar völlig ungefährliche Häftlinge psychisch belastende Prozeduren ertragen müssen.

London - In einem Abschiebegefängnis in der Nähe des Londoner Flughafens Heathrow ist ein 84 Jahre alter Mann aus Kanada in Handschellen gestorben. Das geht aus einem Bericht hervor, den die britische Gefängnisaufsicht HMIP veröffentlichte. HMIP hatte das Gefängnis Harmondsworth nahe des größten Flughafens Großbritanniens im August unangekündigt überprüft.

Es habe "schockierende Fälle" gegeben, bei denen "das Gespür für Menschlichkeit verloren gegangen" sei. Ein 84-jähriger Kanadier, der an Alzheimer erkrankt war, sollte erst ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ihm Ärzte Haftunfähigkeit attestiert hatten. Er starb noch in seinen Fesseln.

Che Guevara

Gewalttätige Zusammenstöße in Madrid: Proteste weiten sich auf 46 Städte aus

Die Demonstrationen, die in der nordkastilischen Stadt Burgos begannen, sind dabei, sich über das ganze Land auszubreiten. Auch in der spanischen Hauptstadt Madrid kam es zu Protesten, dabei wurden 14 Menschen verhaftet. Die ursprünglichen Demonstrationen gegen ein teures Bauprojekt griffen rasch auf andere Städte in dem von der Wirtschaftskrise immer noch gebeutelten Land über. Außer in Madrid fanden noch in weiteren 45 Städten Demonstrationen statt.
Aufstände Madrid
© picture-alliance
In der Hauptstadt versammelten sich mehr als 2000 Menschen auf dem Platz Puerta del Sol im Stadtzentrum, um die Demonstranten in Burgos zu unterstützen, die dort seit einer Woche gegen ein Bauprojekt der Stadt protestieren. Auch die Kosten für das Projekt in Höhe von acht Millionen Euro sind vor dem Hintergrund der drastischen Sparpolitik auf heftige Kritik gestoßen.

Die Proteste in Madrid schlugen allerdings schnell in Gewalttätigkeiten um. Zahlreiche der radikaleren Demonstranten lieferten sich am frühen Abend Auseinandersetzungen mit der Polizei. Als die eher gewaltbereiten Gruppen die Genua-Straße erreichten, begannen sie die Polizei mit Feuerwerkskörpern, Rauchbomben, Flaschen und anderen Objekten zu bewerfen, die wiederum ihre Schlagstöcke einsetzte und Barrikaden errichtete. Die Proteste fanden in der Nähe der Zentrale der regierenden rechtskonservativen Partido Popular (PP) statt.

Meteor

Großbrand in Norwegen: Ursache noch unklar

feuer norwegen
© ReutersDas Feuer wütet in der norwegischen Kleinstadt
Meterhohe Flammen fressen sich durch die historische Holzstadt Lærdalsøyri im Westen Norwegens. Mindestens 23 Häuser wurden zerstört, 52 Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden werden. Noch brennt es offenbar, das Zentrum wurde evakuiert.

Ein Großbrand hat in der Nacht auf Sonntag Teile einer norwegischen Kleinstadt zerstört. Das Feuer war aus bislang ungeklärter Ursache in Lærdalsøyri im Westen Norwegens ausgebrochen. Mindestens 23 Häuser wurden zerstört, teilten die Behörden der Region Lærdal am Sonntagmorgen mit. Mehr als 300 Menschen mussten ins Krankenhaus, berichtet "Newsinenglish.no". Nach Informationen der Nachrichtenseite seien sogar mindestens 30 Häuser zerstört worden.

Die Polizei evakuierte Hunderte Menschen aus dem Zentrum des 1200-Einwohner-Städtchens. Lærdalsøyri ist für seine historischen Holzhäuser bekannt. Mindestens eines davon wurde zerstört, so Bürgermeister Jan Geir Soldal. Starker Wind und ein Stromausfall behinderten die Feuerwehr. Die Telefon-Kommunikation sei vorübergehend zusammengebrochen. Das Städtchen liegt abseits in einem tiefen Tal.

Chart Bar

Mehr als 90 Prozent stimmen für Verfassung in Ägypten

Nach dem zweitägigen Referendum über die neue ägyptische Verfassung berichten Medien von einer überwältigenden Zustimmung. Diese soll bei mehr als 90 Prozent liegen. Die Regierung sieht damit den Weg zu Präsidentschafts- und Parlamentswahlen geebnet. Die Opposition spricht von einer "Maskerade".
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© AFPDie Ägypter hatten die Wahl - Experten gehen davon aus, dass vor allem diejenigen abstimmten, die ohnehin für die neue Verfassung waren.
Bei der Volksabstimmung über eine neue Verfassung in Ägypten haben die Wähler staatlichen Medien zufolge den umstrittenen Text mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Die Zustimmung liege laut ersten Hochrechnungen bei mindestens 90 Prozent, hieß es. In einer Erklärung der Präsidentschaft war ohne konkrete Angaben von einer "hohen Wahlbeteiligung" die Rede. Das amtliche Ergebnis wird bis spätestens Samstagabend erwartet.

Das regierungsnahe Nachrichten-Portal "Al-Ahram" berichtete gar von 98 Prozent Zustimmung. Das Ergebnis basierte auf der Grundlage vorläufiger Auszählungsergebnisse in 26 von 27 Provinzen. Mit 36,7 Prozent enttäuschte die Beteiligung aber die Erwartungen der Befürworter des neuen Grundgesetzes. Nach diesen Angaben stimmten 18,6 Millionen Bürger für die neue Verfassung und 366.000 dagegen.

Cow Skull

Trotz Metalldetektoren: Schießerei in einer Highschool

Trotz Metalldetektoren konnte der Täter die Schusswaffe auf das Schulgelände bringen. Die Polizei steht vor Rätseln. Der mutmaßliche Schütze, ein Schüler der High School, stellte sich.
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© DPAZwei Polizisten stehen gegenüber der Delaware Valley Charter High School, an der zwei Schüler durch Schüsse verletzt worden sind
Philadelphia. Nach einer Schießerei im US-Bundesstaat Pennsylvania steht die Polizei vor Rätseln. Ein junger Mann hatte am Freitag an einer Schule in der Ostküstenstadt Philadelphia das Feuer auf die Schüler eröffnet. Ein Junge und ein Mädchen im Teenager-Alter wurden am Arm verletzt, berichtete der TV-Sender NBC.

Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag (Ortszeit) in der Turnhalle der Delaware Valley Charter High School. Wenig später twitterte die Polizei, dass ein Verdächtiger festgenommen worden sei. Der 17-Jährige wurde jedoch kurze Zeit später wieder auf freien Fuß gesetzt, sagte Polizeichef Charles Ramsey dem Nachrichtensender CNN. Es habe sich nicht um den Täter gehandelt.

Pistol

Zwölfjähriger Schütze in den USA eröffnete Feuer in Schule

Ein Zwölfjähriger, der bei einer Schießerei an seiner Schule im US-Bundesstaat New Mexico zwei Mitschüler und einen Lehrer verletzt hat, hat seine Tat offenbar geplant. Die Ermittler hätten entsprechende Beweismittel gefunden, sagte der Polizeichef von New Mexico, Pete Kassetas.

Der Junge war am Dienstag in die Turnhalle seiner Schule in Roswell gestürmt, hatte ein Gewehr aus der Tasche gezogen und das Feuer eröffnet. Er ergab sich schließlich, nachdem ein Lehrer in aufgefordert hatte, die Waffe niederzulegen.

Eine bei der Schießerei schwer verletzte 13-Jährige ist nach Behördenangaben in "stabiler" Verfassung. Ein im Gesicht und am Hals verletzter Elfjähriger schwebt weiter in Lebensgefahr.