
© ReutersDie Soldaten der USS Ronald Reagan beim Einsatz Operation Tomodachi in Fukushima. Viele von ihnen wurden dabei offenbar radioaktiv verstrahlt und leiden nun an den Folgen
Nach Fukushima halfen die Soldaten der "USS Ronald Reagan" im Katastrophengebiet. "Operation Tomodachi" hieß die Mission. Jetzt sind 71 Soldaten erkrankt, auch an Krebs. Sie verklagen nun Tepco.Von "gefrorener Pazifikluft" berichtet die Soldatin Lindsay Cooper, die metallisch geschmeckt habe, und mit ihren Kameraden an Bord des Flugzeugträgers
USS Ronald Reagan habe sie darüber gelacht: "Hey, das ist radioaktiver Schnee."
Das war im März 2011, und die Reagan war im Zuge der
Operation Tomodachi von einem Manöver vor Korea abkommandiert worden, um nach dem Erdbeben in Japan und dem daraus resultierenden Reaktorunglück in Fukushima erste Hilfe zu leisten. Inzwischen ist vielen der damaligen Besatzungsmitglieder das Lachen vergangen.
Etliche leiden unter massiven Gesundheitsproblemen, darunter Fälle von Krebs und Erblindung.
Kommentar: Die Neue Züricher Zeitung berichtete von Alvin Stone: Man ist sich keiner Ausrede zu Schade...