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Megaphone

Neonazi-Aufmarsch führt zu Ausschreitungen

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© dpaPolizeikräfte haben in Göppingen eine Gruppe von linken Gegendemonstranten eingekesselt. Bei einer Anti-Neonazi-Demonstration kam es zu Ausschreitungen
In Göppingen marschierten rund 140 Rechtsextreme auf. Bei einer linken Gegendemonstration kam es zu heftigen Ausschreitungen. Der Bahnverkehr wurde lahmgelegt - mindestens sieben Polizisten verletzt.

Rund um einen Neonazi-Aufmarsch in Göppingen (Baden-Württemberg) ist es am Samstag zu gewalttätigen Ausschreitungen linker Gegendemonstranten gekommen. Mindestens sieben Polizisten wurden zum Teil schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, griffen Linke mit Flaschen und Steinen Beamte an, die Auseinandersetzungen verhindern wollten.

Während der gesamten Aktion seien linke Neonazi-Gegner mit Störversuchen aufgefallen, die zumeist die Beamten getroffen hätten. Die Aufmarschroute der "Autonomen Nationalisten" war der Polizei zufolge wegen der heftigen Gegenwehr verkürzt worden.

People 2

"Global Frackdown Day": Weltweite Proteste gegen Fracking

Weltweit protestieren am Samstag Gegner der umstrittenen Schiefergas-Förderungsmethode. Auch deutsche Aktivisten machen mit.

Fracking, global frackdown day
© apUngeliebte Technik: Auch in Washington protestierten im August Kritiker gegen die Schiefergasförderung.
Berlin - Am Samstag wollen weltweit Menschen gegen die umstrittene Gasförderungs-Methode Fracking demonstrieren. Anlässlich des Global Frackdown Day sind in mehr als 20 Ländern Hunderte Aktionen geplant. Auch in Deutschland beteiligen sich in dreizehn Städten Gegner der Schiefergasförderung: unter anderem in Berlin, Kassel und Kiel.

Beim Fracking wird unter hohem Druck ein Gemisch aus Wasser, Quarzsand und Chemikalien in das Gestein gepresst. Durch den Druck entstehen Risse, durch die das Gas fließen kann.

Kommentar: Fracking verursachte Massensterben von seltener Fischart in Kentucky


Airplane Paper

Zehn Tote bei Flugzeugabsturz in Belgien

In Belgien sind bei einem Flugzeugabsturz mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich offenbar um Fallschirmspringer und mutmaßlich um den Piloten der Propellermaschine.

Brüssel - Beim Absturz eines Kleinflugzeugs mit Fallschirmspringern sind in Belgien am Samstag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. An Bord seien zehn Fallschirmspringer und möglicherweise ein Pilot gewesen, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Fernelmont im Süden Belgiens, Jean-Claude Nihoul. Das Flugzeug sei zehn Minuten nach seinem Start auf dem Flugplatz von Temploux in der Region Namur abgestürzt.

Die Agentur AFP zitiert den Bürgermeister des nahe gelegenen Ortes Fernelmont, Jean-Claude Nihoul, mit den Worten, das Flugzeug sei mit zehn Fallschirmspringern an Bord vom Flugplatz Temploux gestartet und etwa zehn Minuten später auf ein Feld gestürzt, rund 250 Meter von Wohnhäusern in der Ortschaft Marchovelette entfernt. Alle Insassen seien bei dem Absturz ums Leben gekommen, es handele sich demnach um zehn oder elf Opfer.

Che Guevara

Tausende demonstrieren in Chile für kostenlose Bildung

Santiago de Chile - Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Chile haben erneut tausende Menschen für kostenlose und bessere Bildung demonstriert. Nach Angaben der Organisatoren zogen 50.000 Schüler, Studenten und Lehrer durch die Straßen von Santiago de Chile, die Polizei sprach von 18.000 Teilnehmern. Die Demonstranten forderten unter anderem die Präsidentschaftsbewerber auf, ihre genauen Vorstellungen für das Bildungssystem des Landes zu präsentieren. Dieses ist zu weiten Teilen in privater Hand und nach Ansicht vieler Chilenen zu teuer und schlecht.

V

Abschiebung: Frankreich schob Schülerin ab - Proteste von Mitschülern

Eine 15-jährige Roma wurde in Frankreich aus einem Schulbus geholt und mit ihrer Familie ins Kosovo abgeschoben - ohne überhaupt die dortige Sprache zu sprechen. In Paris demonstrierten Hunderte.


Bei Protesten gegen die Abschiebung einer 15-jährigen Schülerin ist es in Paris am Freitag zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen.

Kommentar: Frankreich macht immer wieder negative Schlagzeilen wenn es besonders um Roma geht:

Polizisten räumen Roma Lager - Leere Versprechen Hollandes


Evil Rays

Vier Tote bei Explosion in Gasförderanlage in Mexiko

Chachapa. Bei einer Explosion in einer Gasförderanlage in Mexiko sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden nach Behördenangaben verletzt, als auf dem Gelände in der Stadt Chachapa im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla am Dienstagabend (Ortszeit) mehrere Lagerungstanks explodierten. Der Feuerwehr gelang es erst nach drei Stunden, den anschließenden Großbrand zu löschen. In dem Industriegebiet rund um die Gasanlage mussten mehrere Betriebe geschlossen und die Angestellten in Sicherheit gebracht werden. Zur Unfallursache gab es zunächst keine Angaben.

AFP

Cow Skull

Kampfstier tötet einen Touristen

kampfstier, rot, spanien
© dpa
Tragischer Tod im Urlaub: Bei einer Radtour in der südfran­zösischen Camargue ist ein Mitarbeiter der Aachener Stadtverwaltung von einem Kampfstier getötet worden. Seine Ehefrau, die ebenfalls bei der Aachener Verwaltung tätig ist, wurde bei der Attacke schwer verletzt.

Méjanes/Aachen. Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, waren die Eheleute in der Nähe von Méjanes bei Saintes-Maries-de-la-Mer an der Mittelmeerküste unterwegs, als sie von dem Stier angegriffen wurden. Nach Angaben der französischen Polizei war das Tier aus einem Gehege, in dem es mit anderen Kampfstieren gekämpft hatte, in dem Moment ausgebrochen, als die Radfahrer vorbeikamen. Offenbar hatte sich der Stier zuvor bei dem Kampf im Gehege derart verletzt, dass er in Rage geriet.

Nach Informationen der Regionalzeitung La Provence griff das rasende Tier zunächst die 47-jährige Frau an. Als ihr 54-jähriger Mann ihr zur Hilfe kommen wollte, stieß der Stier diesen mehrfach in die Brust und verletzte ihn tödlich. Die Frau wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Arles geflogen.

Bulb

Stromgenerator explodiert im Stadion auf Mallorca

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© dpa / Montserrat T. Diez Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque bei der Pressekonferenz in Palma – ob das Spiel gegen Weißrussland stattfinden kann, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar
Vor dem WM-Qualifikationsspiel von Weltmeister Spanien erschütterte ein Unfall die erwartungsfrohe Stimmung: Ein Stromgenerator explodierte, es gab zwei Schwerverletzte, im gesamten Stadion fiel der Strom aus. Das Spiel wird jedoch trotzdem stattfinden können.

Die Explosion eines Stromgenerators im Son-Moix-Stadion auf Mallorca hat vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Fußball-Weltmeister Spanien und Weißrussland für Aufregung gesorgt - eine Absage der Partie am Freitag ist aber inzwischen vom Tisch. Zwei Arbeiter waren bei der Detonation schwer verletzt worden.

Zwischenzeitlich war wegen der Schäden die Austragung des vorletzten Gruppenspiels der Spanier in Gefahr. Der spanische Verband RFEF gab schließlich am Donnerstag Entwarnung: Man werde die entstandenen elektrischen Schäden noch am Abend repariert haben, das Spiel werde normal stattfinden, sagte ein RFEF-Sprecher der spanischen Nachrichtenagentur efe.

Heart - Black

Mögliches Familiendrama: Hausbrand nach Zwangsversteigerung

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© dpaDas Haus in Niedersachsen brannte aus, die Feuerwehr barg drei Leichen
Nach Explosion brannte Haus in Wiefelstede aus. Am Mittwoch war das Haus zwangsversteigert worden.

Nach einer Explosion ist ein Einfamilienhaus in Wiefelstede komplett ausgebrannt. Vermutlich tötete das Feuer Vater (42), Mutter (46) und Kind (6). Anwohner hörten in der Nacht zum Donnerstag erst einen lauten Knall, wenig später stand das Gebäude in Flammen.

Vieles deutet auf eine Familientragödie hin. Das Haus war am Mittwoch zwangsversteigert worden. Nachbarn zufolge war die Familie verzweifelt. Die Firma, die das Haus baute, ging bankrott, ließ die Familie mit dem Rohbau zurück. Bis zuletzt arbeitete der Vater an der Fertigstellung.

Bullseye

Weltweit gibt es knapp 30 Millionen Sklaven

Ausgebeutet, missbraucht, misshandelt: Laut einer Studie werden 29,8 Millionen Menschen zu Sklaverei gezwungen. Im Ranking von 162 Ländern belegt Deutschland Platz 136.
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© Susana Vera/ReutersEine Mutter mit ihrem unterernährten Kind in Mauretanien
Einer Studie der Walk Free Foundation zufolge sind knapp 30 Millionen Menschen weltweit Opfer moderner Sklaverei. Sie werden wie Eigentum behandelt, ohne selbst etwas besitzen zu dürfen. Die Unterdrückten dürfen sich nicht frei äußern oder selbst Entscheidungen fällen, sie werden von anderen kontrolliert und missbraucht. Häufig sind sie Gewalt, Drohungen oder Nötigungen ausgesetzt. Manche Opfer werden entführt und weiterverkauft, zwangsverheiratet oder als kostenlose Arbeitskräfte ausgenutzt.

Der Studie zufolge findet man diese Art der Ausbeutung vor allem in Teilen Westafrikas und im Süden Asiens. Dort würden auch noch immer Menschen in die Sklaverei hineingeboren, heißt es in dem Bericht, der erstmals weltweit die Bedingungen für Sklaverei untersucht und die Verhältnisse in 162 Ländern dargestellt hat.

Kommentar: Schade, dass es nur eine Behauptung ist und nicht weiter mit Fakten belegt... Allgemein könnte die Metapher der Matrix realer sein als man denkt. Zudem viele Menschen genötigt werden Dinge zu tun, die sie nicht möchten.

Die Notwendigkeit der Desillusionierung