Das Kind der GesellschaftS


Phoenix

Eskalation in Kairo: Dutzende Ägypter sterben bei Straßenschlachten

Bei Straßenschlachten zwischen Muslimbrüdern, ihren Gegnern und Sicherheitskräften sind in Ägypten mehr als 50 Menschen gestorben. Hunderte wurden verletzt, als am 40. Jahrestag des Beginns des Jom-Kippur-Krieges die Gewalt eskalierte.
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© Reuters
Kairo - Ein neuer Gewaltausbruch erschüttert Ägypten: Bei Zusammenstößen von Islamisten, deren Gegnern und Sicherheitskräften starben am Sonntag mindestens 51 Menschen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Mehr als 240 Menschen wurden verletzt.

Anhänger des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi aus der islamistischen Muslimbruderschaft sowie Unterstützer der Armee, die Mursi im Sommer gestürzt hatte, hatten zu Kundgebungen aufgerufen. Anlass war der 40. Jahrestag des Jom-Kippur-Krieges mit Israel.

People 2

Fans auf der Flucht bei Fußballspiel in Brasilien

Natal - Im WM-Gastgeberland Brasilien ist es bei einem Fußball-Zweitliga-Spiel zu einer Massenpanik gekommen. Bei der Partie zwischen ABC Natal und SE Palmeiras kletterten Fans über einen Zaun und sprangen auf das Spielfeld, um den überfüllten Tribünen zu entkommen.

Der Vorfall verlief offenbar glimpflich, über Schwerverletzte wurde zunächst nichts bekannt. Die Behörden leiteten ein Ermittlungsverfahren ein, um zu klären, ob mehr als das Maximum von 16 000 Eintrittskarten verkauft worden war.

In Natal werden im Sommer 2014 auch WM-Spiele ausgetragen. Allerdings wird dann in der Arena das Dunas gespielt, die im Dezember fertiggestellt sein soll.

Red Flag

Front National gewann Kantonwahl in Südfrankreich

Paris - Die rechtsextreme Front National (FN) hat im Süden Frankreichs eine viel beachtete Kantonalwahl gewonnen. Ihr Kandidat Laurent Lopez setzte sich im Kanton Brignoles bei Marseille in einer Stichwahl gegen die Kandidatin der konservativen UMP durch. Lopez holte 53,9 Prozent der Stimmen, wie die Behörden mitteilten. Der von den regierenden Sozialisten um Präsident François Hollande unterstützte Bewerber war in der ersten Runde vor einer Woche ausgeschieden. Die Partei hatte daraufhin die Kandidatin der konservativen UMP unterstützt. Die FN erzielte zuletzt auch auf nationaler Ebene aufsehenerregende Werte. Bei einer Umfrage des Magazins Le Nouvel Observateur für die Europawahl im Mai wurde sie mit 24 Prozent sogar stärkste Partei.

Quelle: dpa

Stormtrooper

Reaktion auf Mord eines Russen: Russische Polizei nimmt 1200 Gastarbeiter fest

Nach den ausländerfeindlichen Krawallen in Moskau versucht die Polizei, die Lage zu beruhigen - mit einer Großrazzia auf einem Markt. Mindestens 1200 Migranten werden vorläufig festgenommen.
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© dpaFremdenfeindliche Unruhen nach Mord an Russen
Nach massiven ausländerfeindlichen Krawallen in Moskau hat die russische Polizei bei einer Großrazzia mindestens 1200 Gastarbeiter vorübergehend festgenommen. Auf einem von Migranten betriebenen Großmarkt seien zudem in einem Fahrzeug Waffen und eine große Menge Bargeld sichergestellt worden, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Die Sicherheitskräfte waren auf der Suche nach illegalen Gastarbeitern. Die Razzia sollte nach Ansicht von Kommentatoren die Situation im Stadtteil Birjuljowo entspannen.

In dem Bezirk hatten am Sonntagabend Anwohner, Rechtsradikale und Fußball-Hooligans aus Wut über den vermutlich durch einen aus dem Kaukasus stammenden Einwanderer verübten Mord an Jegor Schtscherbakow, 25, den Großmarkt gestürmt, ein Einkaufszentrum geplündert und sich Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Die Arbeiter auf dem Markt stammen vor allem aus dem Süden Russlands, aus den Kaukasusrepubliken und aus Zentralasien. Etwa 380 Angreifer wurden festgenommen und mindestens 23 Menschen verletzt.

No Entry

Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Moskau

Nach einem Mord an einem jungen Russen haben Hunderte Demonstranten ein Einkaufszentrum im Süden Moskaus gestürmt. Die aufgebrachte Menge rief fremdenfeindliche Parolen und attackierte Polizisten.
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© dpaDie Polizei nahm nach eigenen Angaben sieben Demonstranten fest.
Moskau - Nach einem Mord an einem jungen Russen ist es in Moskau zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen gekommen. Hunderte Demonstranten stürmten am Sonntag ein Einkaufszentrum in Birjuljowo im Süden der russischen Hauptstadt, verprügelten die Wachleute und schlugen Fensterscheiben ein, wie der Radiosender Moskauer Echo berichtete.

Auslöser für die Ausschreitungen war ein tödlicher Angriff auf einen jungen Russen am Donnerstag. Der 25-jährige Mann war in der Nähe des Einkaufszentrums vor den Augen seiner Freundin niedergestochen worden, der Täter konnte fliehen. Auf Bildern von Überwachungskamers war zu erkennen, dass der Angreifer offenbar aus Zentralasien oder dem Kaukasus stammte.

Heart - Black

Viele Tote bei Massenpanik in Indien nach einem Pilgerfest

Zehntausende Menschen waren beim Ratangarh-Tempel, um das Hindu-Fest Dussehra zu feiern, plötzlich brach eine Massenpanik aus. Laut Polizei kamen mindestens 80 Menschen ums Leben, darunter viele Kinder.

Neu-Delhi - Die Katastrophe ereignete sich auf einer Brücke, die zum Ratangarh-Tempel führt: Bei einer Massenpanik in Indien sind mindestens 80 Menschen gestorben, darunter 17 Kinder. Mehr als hundert wurden verletzt. Das teilte die Polizei des Distrikts Datia im Bundesstaat Madhya Pradesh mit. Laut einem Polizeisprecher droht die Zahl der Todesopfer auf hundert zu steigen.

Direkt vor dem Tempel hätten sich am Sonntagmorgen gleichzeitig 25.000 Menschen befunden. Laut Nachrichtensender NDTV hatten sich insgesamt sogar eine halbe Million Gläubige um den Tempel versammelt, um das hinduistische Fest Dussehra zum Abschluss der mehrtägigen Durga Puja zu feiern.

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Lastwagen stürzte 200m in die Tiefe in Peru: 51 Tote

Mindestens 51 Menschen sind bei dem Absturz eines Lastwagens an einem Berghang in Peru ums Leben gekommen. Mehrere Familien befanden sich auf dem Lkw, der in der Provinz La Convención, 110 Kilometer nordwestlich von Cusco, in eine 200 Meter tiefe Schlucht stürzte. Es habe keine Überlebenden gegeben, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Santa Teresa, wo die Opfer ein Dorffest besucht hatten.

In den schwer befahrbaren Bergstraßen Perus gibt es immer wieder Unfälle mit improvisierten Transportfahrzeugen. Zum einen sind die Fahrzeuge und die Straßen generell in schlechtem Zustand, oft fahren aber auch die Autos zu schnell oder die Fahrer sind übermüdet. Zudem gibt es kaum Verkehrskontrollen.

Versicherungsgesellschaften beziffern die Schäden der Verkehrsunfälle auf jährlich rund 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro).

Quelle: n-tv.de , dpa

Wolf

Prügelstrafe wird teilweise immer noch angewendet an Japans Schulen: Lehrer backfeigt Schüler 13 Mal

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© youtube/ testtesttestman1Vor den Mitschülern geschlagen: Der Fall der Nittai-Highschool.
13 Mal in kurzen 16 Sekunden schlägt der Volleyball-Lehrer mit der flachen Hand auf seinen Schüler ein. «Mach keine Witze? Hast Du mich verstanden? Du bist ein Idiot!» schreit er in aller Öffentlichkeit den 16-Jährigen an.

Ein Mitschüler in der hinteren Reihe filmt die Szene heimlich und stellt sie später auf Youtube. Innert weniger Tagen wird das Video über zwei Millionen Mal angeschaut.

Die Person im Video ist ein Lehrer der Nittai-Highschool in Hamamatsu (Präfektur Shizuoka), der seinen Schüler während eines Spiels in Gifu ohrfeigte.

Phoenix

Explosion in Feuerwerksfabrik in Vietnam: Mehrere Tote

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© RTR
In einer Feuerwerksfabrik in Vietnam ist es zu einer Explosion gekommen. Dabei kamen mindestens 21 Arbeiter ums Leben. Rettungstrupps suchten auch Stunden später noch nach Überlebenden.

Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Vietnam sind am Samstag mindestens 21 Arbeiter ums Leben gekommen. Dies berichteten staatliche Medien. Mehr als 90 weitere Menschen seien bei dem Vorfall in der Provinz Phu Tho verletzt worden, einige schwer, ergänzte die örtliche Gesundheitsverwaltung. Rettungstrupps suchten auch Stunden später in den Trümmern noch nach Überlebenden.

Explosion zerstöre mehrere Gebäude

Die großflächige Fabrik im Norden des Landes wird vom vietnamesischen Militär betrieben. Mehrere ihrer Gebäude wurden dem Erdboden gleichgemacht, wie Generalmajor Le Quang Dai sagte, der Militärchef der Provinz. Auch anliegende Wohnhäuser seien beschädigt worden. Rund 1000 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht.

Hardhat

Bei Bauarbeiten: Brücke der S-Bahn in Berlin bricht ein - Ein Toter

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© dpaMitarbeiter der Feuerwehr und des technischen Hilfswerks sichern die Unglücksstelle nach dem Einsturz ab
Teile einer Behelfsbrücke am Berliner S-Bahnhof Karlshorst ist am Nachmittag bei Bauarbeiten eingebrochen. Ein Arbeiter wurde tödlich getroffen, ein anderer wurde mit einem Beckenbruch ins Krankenhaus geflogen. Die Feuerwehr ist im Einsatz.

Bei Bauarbeiten an einer Berliner S-Bahn-Brücke im Stadtteil Lichtenberg sind am Samstagnachmittag nach Informationen des „Rundfunk Berlin Brandenburg“ fünf Menschen verletzt worden. Die Berliner Morgenpost berichtet, dass zwei Schwerverletzte mit Rettungshubschraubern in Klinken geflogen werden mussten. Einer der beiden Bauarbeiter erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der andere erlitt einen Beckenbruch.

An der Station Karlshorst sollten laut Informationen der Berliner Morgenpost sieben Tonnen schwere Betonteile einer Behelfsbrücke mithilfe eines großen Krans zwischen zwei Gleisen eingepasst werden. Zwei Flaschenzüge sollten das zwölf mal vier Meter große Eisenteil an die richtige Stelle absenken, sagte Jens Peter Wilke, Sprecher der Berliner Feuerwehr, gegenüber der Berliner Morgenpost. Einer der Flaschenzüge habe offenbar versagt, das riesige Brückenteil krachte in die derzeit nicht benutzte Halle des S-Bahnhofs Karlshorst.