Das Kind der GesellschaftS


Better Earth

Mann beantragt Asyl wegen drohender Klimakatastrophe in Neuseeland

Seine Heimatinseln im Pazifik werden bedroht vom steigenden Meeresspiegel - nun beantragt ein Mann aus Kiribati mit seiner Familie in Neuseeland Asyl. Er möchte als Klimaflüchtling anerkannt werden.
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Hamburg - Ein Mann aus dem pazifischen Inselreich Kiribati hat wegen des Klimawandels bei einem Gericht in Neuseeland um Asyl gebeten. Steigende Meere und Umweltrisiken durch die globale Erwärmung in seiner Heimat seien der Grund, erklärte der 37-jährige Ioane Teitiota. Er bittet darum, als Klimaflüchtling anerkannt zu werden.

Im Inselstaat Kiribati leben gut 100.000 Menschen. Seine 33 Atolle liegen durchschnittlich zwei Meter über dem Meeresspiegel. Sie gelten als am stärksten anfällig für steigendes Wasser. Der Uno-Klimarat hat in seinem jüngsten Bericht einen weltweiten Anstieg der Ozeane um rund drei Millimeter pro Jahr festgestellt, aber vor einem stärkeren Anstieg in den nächsten Jahrzehnten gewarnt. Die Meere könnten demnach bis Ende des Jahrhunderts um 26 bis 82 Zentimeter höher stehen.

Bandaid

Flugzeug stürzt in Mekong - 44 Menschen tot

Auf dem Weg von Vientiane, der Hauptstadt von Laos, in den Süden des Landes ist ein Flugzeug der Lao Airlines verunglückt. Die Maschine stürzte in den Mekong. Laut Medienberichten sind dabei mindestens 44 Menschen gestorben, darunter sieben Franzosen.

Bei einem Flugzeugunglück in Laos sind nach thailändischen Angaben am Mittwoch 44 Menschen ums Leben gekommen. Wie das thailändische Außenministerium mitteilte, waren 39 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine der Fluggesellschaft Lao Airline. CNN berichtet dagegen von 47 Toten. Die Angaben zu den Passagierzahlen und Todesopfern sind widersprüchlich - die Fluggesellschaft selbst spricht von 44 Passagieren und fünf Crewmitgliedern die sich zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord der Maschine befanden.

Wie die Bangkok Post auf ihrer Internet-Seite unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Lao Airlines berichtete, stürzte die Maschine am Mittwoch kurz vor dem Anflug auf die Stadt Pakse in den Fluss Mekong. Schlechtes Wetter habe zu dem Unglück geführt, hieß es. Der Flieger sei für einen Inlandsfllug in der laotischen Hauptstadt Vientiane gestartet.

Che Guevara

Tag des Lehrers endet in Welle der Gewalt in Rio de Janeiro

Anfangs verliefen die Demonstrationen von Lehrern in Rio de Janeiro und anderen Städten Brasiliens friedlich. Doch dann lieferten sich Radikale in Rio heftige Straßenschlachten mit der Polizei.
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© afpEin Demonstrant mit Gasmaske wirft ein Tränengasgeschoss zurück zur Polizei
Rio de Janeiro - Erneut haben Zehntausende Menschen in mehreren Städten Brasiliens für ein höheres Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert, wieder endeten die anfangs friedlichen Proteste in gewaltsamen Auseinandersetzungen. Rio de Janeiro erlebte eine Nacht der brutalen Straßenschlachten, in einem Ausmaß, wie seit den Sozialprotesten im Sommer nicht mehr.

Seit mehr als 60 Tagen streiken die brasilianischen Lehrer wegen ihrer schlechten Arbeitsbedingungen und gehen immer wieder auf die Straße. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Staat Lehrer der öffentlichen Schulen zu den Protesten befragen will und Streikende mit Konsequenzen rechnen müssten. Für bis zu 400 Lehrer könnte das bedeuten, dass sie ihren Beruf und Status im öffentlichen Dienst Brasiliens verlieren.

Cult

HIV-Infizierter Priester wollte Oralsex

Priester James McGonegal
© Cleveland police departmentPriester James McGonegal
Auch ein Mann Gottes ist nur ein Mensch. Doch der Gemeinde von Priester James McGonegal wird es schwer fallen, all seine Verfehlungen zu verzeihen, die jetzt ans Licht kamen.

Cleveland - Vor Kurzem erst feierte James McGonegal sein vierzigjähriges Jubiläum als Priester der Kirchengemeinde von St. Ignatius of Antioch in Cleveland (US-Bundesstaat Ohio). Doch am vergangenen Sonntag mussten seine Schäfchen ohne ihn die Heilige Messe feiern. Der 68-Jährige war erwischt worden, wie er sich Sex erkaufen wollte. Doch dass McGonegal es mit dem Zölibat nicht so genau nahm, war nur die erste von mehreren äußerst peinlichen Verfehlungen und Enthüllungen des vergangenen Freitagabends.

Der Geistliche war mit seinem Jeep auf einen Parkplatz der Stadt gefahren und hatte dort laut dem örtlichen Nachrichtenportal cleveland.com ausgerechnet einem Parkwächter außer Dienst 50 Dollar angeboten, wenn er ihn oral befriedigt. Als der Mann ablehnte, entblößte sich der Priester in seinem Auto und begann zu masturbieren.

Pocket Knife

Amoklauf an portugiesischer Schule: Schüler stach auf fünf Menschen ein

Bei einem Amoklauf an einer portugiesischen Schule sind fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Ein 16-Jähriger löste eine Explosion aus und stach mit Küchenmessern auf Anwesende ein. Der Jugendliche wollte damit einem Massaker aus den USA nacheifern.

Ein 16-Jähriger hat bei einem Amoklauf in seiner Schule in Portugal fünf Menschen niedergestochen und zum Teil schwer verletzt, bevor die Polizei ihn stoppte. Wie die Nachrichtenagentur Lusa am Dienstag unter Berufung auf die Polizei berichtete, wollte der Schüler einen „Massaker-Rekord“ aufstellen. Er habe am Montag in Massamá rund zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Lissabon mindestens 60 Menschen töten wollen.

Der Schüler löste am Nachmittag mit einer Explosion eine Panik aus und attackierte die auf den Hof des Gymnasiums laufenden Schüler, Lehrer und Angestellten mit zwei großen Küchenmessern. Dabei verletzte er eine 40 Jahre alte Schulangestellte und vier Schüler.

Cut

Schneesturm auf Mount Everest: 86 Touristen mussten evakuiert werden

mount everest
Mount Everest
Rettungskräfte aus China haben 86 Touristen aus einem Basislager des Mount Everest evakuiert.

Chinesische Rettungskräfte haben nach lokalen Behördenangaben die 86 Touristen aus einem Basislager auf dem Mount Everest (Mount Qomolangma) und einem nahe gelegenen Kloster, wo sie durch schweren Schneefall am Montag gestrandet waren, evakuiert.

Acht der Touristen saßen auf einem Kloster auf 5.100 Meter höhe fest. 78 Personen schafften es zu einem nahegelegenen Hotel um Fuße des Basislagers. Unter den Touristen befanden sich auch 13 Ausländer, darunter australischen und niederländischen Bürger, so die offiziellen Regierungsangaben.

Die Touristen waren bei einer Sightseeing-Tour bereits auf dem Abstieg vom Basislager am Mount Everest, als ein Schneesturm die Straßen blockierte. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 40 Rettungskräfte und Maschinen mobilisiert, um den Weg zu räumen und den Touristen einen Abstieg zu ermöglichen.

Quelle: Abenteuer China

Palette

Banksy für 60 Dollar in New York

In New York ist Banksy-Monat: Seit Anfang Oktober hinterlässt der britische Street-Art-Künstler dort seine Spuren. Manch ein Anwohner versucht aus den Graffiti Geld zu machen, andere schützen sie mit Plexiglas, wieder andere ließen sie sofort übermalen. Der Künstler konterte, indem er Originale verhökerte - doch kaum jemand griff zu.
banksy
© ohPlötzlich ganz offiziell im Angebot: Street-Art-Künstler Banksy ließ seine Arbeiten in New York auf der Straße verkaufen - für jeweils 60 Dollar
Halbzeit bei Banksys einmonatigem Arbeitsaufenthalt in den Straßen von New York - und man kann nicht behaupten, dass es langweiliger geworden wäre seit den Aufregungen am Start.

Der britische Street Art-Anonymus hinterlässt seit zwei Wochen überall in der Stadt seine Spuren, und die New Yorker kommen mit dem Reagieren kaum nach: Es gab den Hausmeistertypen, der den ersten Banksy gleich wieder übermalen ließ, es gibt die Sprayer, die seine Schablonenbilder unter ihren eigenen Krakeln nahezu begraben, es gibt die Nachbarschaftsinitiative, die ihren Banksy in Red Hook deswegen nun mit Plexiglas schützt.

Bomb

Mysteriöse Detonation in einem Hotel in Birma: Eine Touristin verletzt

Rangun - Bei einer mysteriösen Detonation in einem Hotel in Birma hat sich eine amerikanische Touristin verletzt. Die Polizei sprach am Dienstag von einer Bombe. Die 43-Jährige habe leichte Verletzungen erlitten, teilte der Hotelmanager mit. Die Detonation passierte im Badezimmer ihres Hotelzimmers im Traders Hotel mitten in der Hafenstadt Rangun. Ihr Mann und zwei Kinder im Alter von fünf und acht Jahren blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

Das Traders Hotel gehört zu den ersten Adressen in Rangun und wird von Geschäftsleuten und wohlhabenden Touristen genutzt. Bis vor kurzem nutzten die Vereinten Nationen mehrere Etagen als Büro. Der Mietvertrag stammte aus der Zeit der Militärdiktatur, als nur wenige Touristen das Land besuchten. Seit 2011 ist eine auf dem Papier zivile Regierung an der Macht. Sie treibt die Öffnung voran. Rangun erlebt seitdem eine beispiellosen Boom. Es kommen sowohl Touristen als auch Geschäftsleute und Investoren. Hotelpreise sind um das vier-und fünffache in die Höhe geschossen.

dpa

USA

Kind mit Elektroschocker diszipliniert in Amerika - Angeblich zum Schutz

Eltern erwägen rechtliche Schritte

Los Angeles - Wenn der Babysitter die Polizei zu Hilfe holt... Ein 8-jähriges Mädchen ist von Polizisten im US-Bundesstaat South Dakota mit einem Elektroschocker „diszipliniert“ worden.

Der Polizeichef bestätigte den Vorfall - und erklärte, die Beamten hätten dem Kind damit möglicherweise das Leben gerettet. Das berichtet der US-Sender NBC. Demnach habe sich der Vorfall bereits am Freitagabend ereignet, nachdem der Babysitter die Polizei angerufen habe. Grund: Das Mädchen soll sich mit einem Messer ins Bein gestochen und gedroht haben, sich etwas anzutun.

Che Guevara

Ausschreitung in Türkei: Demonstranten schleudern Brandsätze auf Polizei

Die gewaltsamen Proteste im Südosten der Türkei halten an. Bereits die zweite Nacht in Folge kam es in Cizre zu Straßenschlachten zwischen kurdischen Protestierenden und den Sicherheitskräften. Demonstranten schleuderten Brandsätze und Feuerwerkskörper auf Einsatzfahrzeuge.