Das Kind der GesellschaftS


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Weitere Proteste gegen Propagandavideo - Tote bei Stürmung amerikanischer Botschaft

Anti-amerikanische Demonstranten haben nun auch die Botschaft der Vereinigten Staaten in der tunesischen Hauptstadt Tunis gestürmt. Dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Zuvor gab es Zusammenstöße in Ägpyten und im Jemen.
amerikanische flagge,
© dpa
Bei einer Erstürmung der amerikanischen Botschaft in der tunesischen Hauptstadt sind am Freitag mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 29 seien zudem verletzt worden, als Demonstranten aus Wut über einen in den Vereinigten Staaten produzierten islamfeindlichen Film die Vertretung in Tunis angriffen, meldete die Nachrichtenagentur TAP unter Berufung auf vorläufige Angaben des Gesundheitsministeriums. Die gewaltsamen Proteste gegen den Film Die Unschuld der Muslime hatten am Dienstag begonnen.

Über dem Gebäude stieg am Nachmittag eine dichte schwarze Rauchwolke auf. Sicherheitskräfte versuchten mit Tränengas und Warnschüssen, die Menge zurückzuhalten. Die Menschen riefen „Allahu Akhbar“ (Gott ist groß) und schwenkten schwarze Fahnen.

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Deutsche Botschaft in Brand im Sudan - Folgen des Anti-Moslem Propagandavideos

deutsche botschaft
© ReutersMänner treten das Emblem der deutschen Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum mit Füßen
Tote, Verletzte und Botschaftsangehörige in Angst: Bei Protesten gegen das Mohammed-Schmähvideo kam es in zahlreichen Ländern zu Gewaltausbrüchen. Die deutsche Botschaft in Khartum brannte. Kanzlerin Merkel verurteilte die Angriffe scharf. Innenminister Friedrich kündigt Maßnahme gegen Provokateure in Deutschland an.

Die Bundeskanzlerin äußerte sich am Freitagabend höchst besorgt über die Ausschreitungen in der islamischen Welt. „Ich verurteile die Angriffe auf die deutsche Botschaft in Khartum sowie auf mehrere amerikanische Botschaften in aller Schärfe“, sagte Angela Merkel (CDU) in Berlin. „Gewalt darf nie Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Religiöser Fanatismus darf nicht die Oberhand gewinnen.“

Deutschland trete für einen respektvollen Umgang mit allen Glaubensrichtungen und für einen Dialog der Religionen ein. Sie rufe alle Beteiligten zu Ruhe und Besonnenheit auf, betonte Merkel. „Die arabischen Regierungen müssen alles tun, um die Sicherheit der diplomatischen Vertretungen zu gewährleisten.“

Footprints

Toter Mann ohne Kopf und Beine gefunden

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© dpaSchon vor einigen Jahren wurde bei Burg Frankenstein eine Leiche ohne Kopf gefunden.
Wie gruselig ist das denn! In der Nähe der Burg Frankenstein bei Darmstadt wurde Donnerstag eine Leiche ohne Kopf und Beine gefunden.

Wer er war und woher er kam, konnte auch in der Obduktion der Leiche am Freitagnachmittag nicht geklärt werden. Die Suche nach Kopf und Beinen des Toten in dem Wald blieb am Freitag ergebnislos.

Ein Pilzsammler hatte den Toten am Vortag in einer Waldschneise entdeckt. Der Torso sei in eine Plastikfolie verpackt gewesen und etwa zehn Meter neben dem Fahrweg abgelegt worden, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde.

Bomb

Fliegerbombe in Nürnberg - Bewohner evakuiert und Bombe erfolgreich entschärft

Sprengmeister brauchte knapp 30 Minuten

Nürnberg. Die bei Bauarbeiten in der Nürnberger Nordstadt gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft. Sprengmeister Michael Weiß benötigte knapp 30 Minuten, um den 250 Kilogramm schweren Blindgänger unschädlich zu machen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Die Bewohner der umliegenden Häuser, die ihre Wohnungen am Vormittag aus Sicherheitsgründen verlassen mussten, konnten wieder nach Hause zurück kehren. Die Straßensperrungen wurden nach und nach aufgehoben, die U-Bahnlinien U2, U21, U3 nahmen den Betrieb wieder auf.

Airplane

Flüchtling soll sich im Fahrwerk des Flugzeugs versteckt haben - Leiche im Londoner Mortlake gefunden

Eine Leiche im Londoner Vorort Mortlake stellt die Polizei vor ein Rätsel. Die Identität des Mannes ist unklar - er soll als blinder Passagier aus einem Flugzeug gefallen sein.

London - Der Londoner Stadtteil Mortlake liegt direkt in der Einflugschneise des Flughafens Heathrow. In der Portman Avenue in dem Viertel haben Anwohner eine Leiche gefunden. Der Tote soll ein blinder Passagier gewesen sein, der aus einem Fahrwerkschacht gefallen ist. Der Mann soll aus Nordafrika stammen und etwa 30 Jahre alt sein, ist aber noch nicht offiziell identifiziert.

Die Leiche wurde bereits am Sonntag gefunden. "Das Opfer hatte mehrere Verletzungen. Die genaue Todesursache gilt als unklar", sagte ein Sprecher der Polizei. Spekulationen, dass der Mann ein blinder Passagier gewesen sei, der aus einem Flugzeug fiel, seien nur eine Richtung, in die ermittelt werde. Niemand sah den Mann fallen.

Arrow Down

Zerstückelter Körper in der Nähe des bestreikten Bergwerkes in Südafrika gefunden

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In der Nähe der südafrikanischen Lonmin-Platinmine ist die Leiche eines Mannes gefunden worden, der offenbar mit einer Hacke getötet wurde. Vor einem Monat war es dort zu blutigen Unruhen gekommen.

Einen Monat nach dem Beginn der blutigen Ausschreitungen in der südafrikanischen Marikana-Platinmine ist in der Nähe des Bergwerks eine Leiche gefunden worden. Der Mann wurde offenbar mit einer Hacke getötet. Einzelheiten zur Identität des Opfers wurden zunächst nicht bekannt. "Wir warten darauf, dass die Polizei Angaben zur Identität macht", sagte Sue Vey, eine Sprecherin des Betreibers Lonmin.

Unterdessen streikt die Belegschaft weiter. Die Mitarbeiter fordern höhere Löhne. Mehrere hundert Arbeiter blockierten mit Steinen und Baumstämmen mehrere Zugänge zum Platinbergwerk des Konzerns Amplats. Seit Wochen steht die Produktion in der Mine still.

Blackbox

Junge stürzt aus Fenster und stirbt

Ein vierjähriger Junge ist aus dem zehnten Stock eines Berliner Hochhauses gefallen und verstorben. Offenbar hatte die Mutter ihre Kinder beim Spielen alleine gelassen. Die Polizei ermittelt wegen Verletzung der Fürsorgepflicht.

In Berlin-Reinickendorf ist am Dienstag ein vierjähriger Junge aus dem zehnten Stock gefallen und gestorben. Das Kind sei mit seinem Bruder allein in der Wohnung gewesen, wie die Polizei FOCUS Online mitteilte. Ermittlungen wegen einer möglichen Verletzung der Fürsorgepflicht seien aufgenommen worden.

Question

Kleinkind stürzte aus Fenster - Nicht lebensbedrohlich verletzt

Ein 14 Monate alter Junge ist am Montagabend in Petershagen-Eggersdorf (Märkisch-Oderland) aus einem Fenster gefallen. Die Verletzungen sind zwar nicht lebensbedrohlich, trotzdem musste das Kleinkind per Hubschrauber in ein Berliner Krankenhaus geflogen werden.

Das Fenster, aus dem das Kind aus bisher ungeklärter Ursache gestürzt ist, liegt sich in drei Metern Höhe. Der Vater des Kindes befand sich zum Zeitpunkt des Sturzes in der Wohnung.

Question

Einjähriges Kind stürzt aus Fenster und stirbt

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Schwabach. Ein Kleinkind im Alter von einem Jahr ist nach einem Sturz aus einem Fenster im mittelfränkischen Schwabach ums Leben gekommen. Der Junge stieg am Dienstagvormittag offenbar in einem Haus im ersten Stock über ein Möbelstück zu dem Fenster und stürzte in die Tiefe, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Einjährige wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass er noch am Unglücksort starb. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Light Sabers

In Polen boomt der Exzorzismus

Wie in kaum einem anderen Land, so boomt seit Jahren der Exorzismus gerade in Polen. Innerhalb von 15 Jahren stieg die Anzahl der praktizierenden Exorzisten von zuvor lediglich vier auf heute 120. Den Höhepunkt des andauernden Interesses am "Hinausbeschwören" von Teufeln und Dämonen markiert nun die Veröffentlichung einer Monatszeitschrift zum Thema. Diese sieht sich selbst als "modernes Werkzeug für die Evangelisierung und Verteidigung gegen die aggressive Förderung der Magie, Okkultismus und Esoterik".
Exorzismus, Zeitschrift
© miesiecznikegzorcysta.plDas Titelbild der ersten Ausgabe der Exorzismus-Monatszeitschrift "Miesiecznik Egzorcysta".
Warschau (Polen). Wie Pater Aleksander Posacki, selbst Philosophie- und Theologieprofessor, führender Dämonologe Polens, Exorzismus-Experte und Mitglied der Internationalen Vereinigung der Exorzisten am Montag bei der Vorstellung des Magazins mit dem Titel "Miesiecznik Egzorcysta" (Der monatliche Exorzist) erklärte, sei Polen mit seinen derzeit 120 Exorzisten neben Italien das einzige Land mit einer namhaften Anzahl von Exorzisten, berichtete die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).