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Mo, 24 Jan 2022
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Das Kind der Gesellschaft
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Sheeple

Landwirt fürchtet um Herde: Raben töten 40 Schafe

Schafherde
© dapd
Schäfer Franz Rehle fürchtet um seine Tiere.

Türkheim (RPO). Raben gelten als sehr intelligente und gelehrige Vögel. Nun haben sie aber auch ihren Ruf als Fleischfresser auf blutige Weise gefestigt. Im Allgäu überfällt ein Schwarm der Tiere seit einiger Zeit regelmäßig eine Schafherde und tötet die Wollträger.

Schäfer Franz Rehle und sein Sohn Roland sind bestürzt. Vor den beiden liegen zwei tote Lämmer. Ein weiteres, erst zwei Tage altes Tier ist schwer verletzt in einer Box und bewegt sich nicht. Kolkraben haben die Tiere offenbar so zugerichtet.

"Über 40 Lämmer und 5 Mutterschafe sind schon Opfer von diesen Kolkraben geworden", klagt Franz Rehle, der einen Bio-Schäferhof in Türkheim im Unterallgäu betreibt. Sohn Roland berichtet, er habe erst am Vortag gesehen, wie drei Vögel auf ein gerade erst geborenes Lamm eingehackt haben. "Dann habe ich es halt mit heimgenommen, aber ich glaube nicht, dass es durchkommt." Vergangenen Herbst hatte sich ein Schwarm von gut hundert aggressiven Kolkraben in dem Bäumen rund um die Weide der Rehles niedergelassen. Seither fallen sie immer wieder über die Schafe her.

Satellite

The Daily wegen Drohnen-Einsatz unter Druck

Washington - Der Einsatz von unbemannten Drohnen zum Zweck der Nachrichtenbeschaffung beschäftigt die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA http://www.faa.gov .Wie Forbes mitteilt, benutzt die iPad-Zeitung "The Daily", die zum Medienimperium von Ruport Murdoch gehört, seit einigen Monaten eine Drohne, um Luftaufnahmen von wichtigen Ereignissen zu erhalten.

Luftfahrtbehörde untersucht

Der Einsatz von unbemannten Drohnen ist laut FAA in den USA zu Hobbyzwecken bis zu einer Höhe von 120 Metern zwar erlaubt. Eine Kommerzielle Verwendung ist jedoch nur in wenigen Fällen, wie etwa zu Forschungszwecken, und mit Sondergenehmigungen gestattet. "The Daily" hat die Drohnen bisher hauptsächlich dazu verwendet, Luftaufnahmen von Naturkatastrophen, wie etwa einem Sturm in Alabama, zu machen.

Extinguisher

Tottenham in Flammen: Randalierer plündern und prügeln

London. Eine Welle der Gewalt hat vor den Augen der Polizei in der Nacht zum Sonntag ein ganzes Viertel im Londoner Stadtteil Tottenham überrollt. Randalierer setzten Häuser, Geschäfte und Supermärkte in Brand, zündeten Polizeiautos und einen Doppeldecker-Bus an und plünderten Läden.
tottenham
© dapd
Nicht mehr zu retten: Eines der beiden abgebrannten Häuser in der High Road in Tottenham.

Von einigen Häusern blieben nur die Grundmauern, von Fahrzeugen nur Stahlgerippe übrig. Hintergrund war am Donnerstag der Tod eines 29-jährigen: Ein Polizist hatte den Vater dreier Kinder erschossen.

Die Randalierer warfen Brandsätze, Steine sowie Flaschen auf Polizisten. Erst am Sonntagmorgen war die Lage in dem Nordlondoner Stadtteil wieder unter Kontrolle. «Wir sahen uns einer Gewalt gegenüber, wie wir sie in diesem Ausmaß nicht erwarten konnten», sagte Adrian Hanstock von Scotland Yard. Die Downing Street sowie Innenministerin Theresa May verurteilten die Gewalt als «völlig unakzeptabel».

Arrow Down

Neue beliebte Drogen auch in Worms auf dem Markt - "Wirkung ist unberechenbar"

Ein Krokodil aus Russland, Badesalze aus den USA, Kräutermischungen, die ganz Europa überschwemmen - dahinter verbergen sich neue Drogentrends, die bereits zahlreiche Opfer gefordert haben. Helmut Kern, Leiter der Suchtambulanz in der Drogenberatungsstelle, weiß: Das Spektrum der konsumierten Rauschmittel wird auch in Worms immer größer. Besonders machen den Mitarbeitern des Vereins „Mit Jugend gegen Drogen“ derzeit bunte Tütchen mit meist undefinierbarem Inhalt zu schaffen. Sie heißen „Monkees go Bananas“ oder „Bonzai“ und sind legal erhältlich - dabei haben sie oft fatale Nebenwirkungen.
droge,spice
© dpa
Archifoto. Tütchen mit der verbotenen Modedroge "Spice".

Zahl der Konsumenten massiv gestiegen

LSD, Extasy, synthetische Cannabinoide - die Liste der Zusätze, mit denen die Mischungen beträufelt werden, ist lang. Meistens handle es sich um pharmakologisch veränderte Stoffe, erklärt Drogenarzt Kern. In den letzten drei bis vier Monaten sei die Zahl der konsumierenden Jugendlichen in Worms massiv gestiegen, berichtet er.

Cult

England: Kinderschutz-Beauftragter verhaftet mit 4000 Kinder-Pornos

(Plymouth) Ein Kinderschutzbeauftragter der römisch-katholischen Kirche in England wurde mit 4.000 Kinder-Pornos verhaftet. Der Vater von vier Kindern, Christopher Jarvis, wurde ertappt, als er die pornografischen Bilder mißbrauchter Kinder auf eine Website hochlud.

Jarvis, ein ehemaliger Sozialarbeiter, wurde von der Kirche nach zahlreichen Sex-Skandalen mit perversen Priestern eingestellt.

Passport

Mexiko: Polizisten kapitulieren vor Drogengewalt

Sechs Beamte starben innerhalb von drei Monaten, mutmaßlich ermordet von Mitgliedern eines Drogenkartells. Nun steht die Kleinstadt Ascensión ganz ohne Polizei da: Alle verbliebenen Polizisten haben ihre Kündigung eingereicht.
mexiko,polizei
© Reuters
Mord in Monterrey (im Juli 2011): Häufig werden Polizisten Opfer des Drogenkriegs

Mexiko-Stadt - In der Kleinstadt Ascensión leben rund 13.000 Menschen, 26 Polizisten waren noch vor drei Monaten für deren Sicherheit zuständig. Doch es wurden weniger: Sechs Beamte, darunter der Polizeichef, wurden in den letzten drei Monaten umgebracht, vermutlich von Mitgliedern eines Drogenkartells. Nun haben alle 20 Polizisten von Ascensión ihren Dienst quittiert.

Die Beamten gaben am Donnerstag Waffen und Uniformen ab. Der Oberstaatsanwalt des Bundesstaats Chihuahua, Carlos Manuel Salas, sagte, die Beamten hätten die Konsequenz aus der jüngsten Attacke gezogen. Am Dienstag waren drei Polizisten ermordet worden.

Bulb

Stromausfall legt S-Bahn-Verkehr lahm

Ein Stromausfall in einem Stellwerk am Hamburger Hauptbahnhof hat am Donnerstagnachmittag für erhebliche Behinderungen im S-Bahnverkehr gesorgt. Rund um den Hauptbahnhof ging rund eine Stunde lang so gut wie gar nichts, sagte ein Bahn-Sprecher.
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© dpa
Eine S-Bahn fährt in Hamburg zum Hauptbahnhof.

Elektronisches Bauteil defekt

Zunächst sei der Strom zwischen 14.30 Uhr und 14.40 Uhr ausgefallen. Anschließend habe es gegen 14.45 Uhr erneut einen Stromausfall von einer knappen Stunde gegeben. Kurz nach 16 Uhr lief der S-Bahn-Verkehr auf den meisten Strecken wieder normal, es kam jedoch bis in den späten Nachmittag noch zu Verspätungen, wie NDR 90,3 berichtete.

Che Guevara

Proteststurm in Israel immer stärker: 350.000 Demonstranten

Tel Aviv (dpa) - Bei einer der größten Kundgebungen in der Geschichte Israels haben am Abend geschätzte 350 000 Menschen gegen die hohen Lebenshaltungskosten demonstriert. Vom Norden bis in die Negev-Wüste im Süden gab es Demonstrationen. «Das Volk will soziale Gerechtigkeit», skandierten die Menschen. Die Protestbewegung hatte vor einigen Wochen mit einem Zeltlager in Tel Aviv begonnen - als Protest gegen die hohen Mieten. Inzwischen sind die Forderungen viel umfassender geworden. Es geht um die Gesundheitsversorgung, das Bildungssystem und die Steuerlast.

Heart - Black

Mehr traumatische Störungen nach Afghanistan-Einsatz

Weinheim - Bundeswehrsoldaten erkranken nach einem Afghanistan-Einsatz bis zu zehn Mal häufiger an posttraumatischen Belastungs­störungen (PTBS) als Soldaten ohne Auslandseinsatz.

Laut einer Studie des Instituts für Klinische Psychologie der Technischen Universität Dresden kehrten rund zwei Prozent aller Soldaten, die 2009 in Afghanistan waren, mit einer PTBS zurück, wie die Zeitschrift Psychologie heute in ihrer Augustausgabe berichtet. Hochgerechnet entspreche dies etwa 300 Betroffenen pro Jahr.

Für die Studie befragten die Psychologen rund 1.500 Soldaten im Auslandseinsatz sowie 880 Bundeswehrsoldaten im Inland. Der Umfrage zufolge nahm nur jeder zweite der Betroffenen im ersten Jahr nach einem Afghanistaneinsatz psychologische Hilfe in Anspruch.

Wolf

Spitzbergen - Eisbär tötet britischen Schüler

Ein Eisbär hat ein Zeltlager auf der Polarinsel Spitzbergen überfallen. Ein Jugendlicher kam bei der Attacke ums Leben, vier weitere wurden schwer veletzt. Bei der Gruppe aus Großbritannien handelte es sich um Schüler und ihre Lehrer.
Eisbären
© dapd
Eisbären sind Raubtiere, auch wenn sie - wie hier im Zoo von Hannover - den Menschen nicht zu nahe kommen können.

Ein Eisbär hat auf der Polarinsel Spitzbergen einen Menschen getötet. Das Raubtier griff eine Gruppe aus Großbritannien an. Vier weitere Menschen wurden bei der Attacke schwer verletzt, bevor ein Mitglied der Gruppe das Tier erschießen konnte.

Offenbar handelte es sich bei der Gruppe um Jugendliche und ihre Lehrer, die 40 Kilometer von Longyearbyen entfernt in der Nähe des Von-Post-Gletschers zelteten. Die Verletzten wurden knapp eine Stunde nach ihrem Notruf mit einem Hubschrauber zum Krankenhaus in Longyearbyen gebracht und sollen zur weiteren medizinischen Behandlung nach Tromsø auf dem norwegischen Festland geflogen werden.