ErdveränderungenS


Book 2

Nach langen Regenfällen in Indien: Brücke stürzt teilweise ein - Mindestens 22 Tote

In Indien hat sich ein schweres Unglück ereignet: Im Bundesstaat Maharasthra stürzte nach schweren Regenfällen eine von zwei Brücken teilweise ein, mehrere Fahrzeuge fielen offenbar in den Savitri-Fluss. Viele Menschen werden vermisst.
brückeneinsturz indien
© AFP/INDIAN COASTGUARD
Bei einem Brückeneinsturz im Westen Indiens sind vermutlich 22 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Busse waren in den Hochwasser führenden Fluss Savitri gestürzt, möglicherweise auch noch mehrere Fahrzeuge. Das Unglück ereignete sich im Bundesstaat Maharasthra, etwa 170 Kilometer südlich der Metropole Mumbai, dem früheren Bombay. Die eingestürzte Brücke ist eines von zwei Bauwerken, die am Unglücksort über den Fluss führen.

Eine von zwei einspurigen Brücken über den Savitri-Fluss wurde teilweise mitgerissen, Fahrzeuge verschwanden in den Fluten.

Kommentar: Viele Länder in Südasien sind momentan von dem Monsun betroffen, wo fast täglich neue Meldungen über Ertrunkene gelesen werden können.


Smiley

Mutter Natur bei guter Laune - Kilauea-Krater mit Smiley, weil die Lava bis zum Meer kam

Manchmal gibt es in der Natur die verrücktesten Zufälle: So scheint es beim Anblick dieses Vulkans, als würde die Lava im Krater ein freundliches Gesicht machen.
Kilauea volcano in Hawaii
Gute Miene zum bösen Spiel - diesen Eindruck erweckt zumindest das Foto der Facebook-Userin Jeannie Curtis. Aus der Luft ist der Krater des Kīlauea - Vulkans auf Hawaii zu sehen. Es sieht so aus, als hätte diese Lava richtig gute Laune.

Seither erfreut der Vulkan-Smiley das Internet. Der Screenshot stammt aus einem Video der Produktionsfirma "Tropical Visions Video", die die Ausbrüche des Kīlauea dokumentiert.

Kommentar:
  • Zum erstem Mal seit 2014: Lavastrom vom Kilauea Vulkan erreicht Pazifik



Bizarro Earth

Erdfall verschlang Teil eines Gartens in Ipswich, Australien

Völlig unerwartet hat sich hinter dem Haus des Rentnerpaares ein riesiges Loch mit schäumendem Wasser aufgetan.
erdfall ipswich
Auf dem Video, das die New York Times auf Facebook veröffentlicht hat, sieht das bräunlich-schaumige Dreckwasser einigermaßen bedrohlich aus. Es schwappt und suppt aus der Tiefe. Immer größere Stücke der Grasnarbe brechen ab, werden verschlungen. Und so wird das Loch, in dem sich das Wasser sammelt, größer und größer.

15 Meter Durchmesser hat es am Ende - und das Blöde ist, dass sich dieses riesige Loch mitten im Garten von Lynnette und Ray McKay auftut. Die beiden Rentner besitzen ein Haus in der 140 000-Einwohner-Stadt Ipswich im australischen Bundesstaat Queensland.

1991 haben sie das Anwesen in der Coal-Street gekauft - ohne zu wissen, dass sich unter ihrem Garten ein alter Minenschacht befindet. Am Montag ist der Boden über dem Schacht plötzlich abgesackt und hat sich über Nacht ungeahnt zu einem riesigen Loch entwickelt. "Die Wäscheleine hängt immer noch an der gleichen Stelle", sagt Lynnette McKay, die Besitzerin des Hauses, dem Guardian. "Wir waren wirklich geschockt."

Kommentar:




Cow Skull

Elefant warf mit Stein - Kleinkind in einem marokkanischen Zoo gestorben

Was für ein Drama für einen Vater im Zoo von Rabat: Der Mann hatte seine siebenjährige Tochter auf den Schultern, als ein Elefant mit seinem Rüssel einen Stein in Richtung des Paares schleuderte. Mit tödlichen Folgen.
elefant
© Kerry Sheridan/AFPSymbolfoto
In einem Zoo in Marokko starb ein Kind, weil ein Elefant einen Stein geschleudert hatte. Wie die britische BBC berichtet, wurde das siebenjährige Mädchen in der marokkanischen Hauptstadt Rabat von dem Wurfgeschoss am Kopf getroffen. Demnach hatte das Kind auf den Schultern seines Vaters gesessen und vor dem Elefantengehege mit ihm für ein Foto posiert, während der Elefant hinter den beiden einen Stein mit dem Rüssel in die Luft geschleudert hatte.

Keine Krankenstation im Zoo

Wie Augenzeugen dem britischen Sender berichtet hatten, war das Mädchen zunächst bewusstlos; später erlag es im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Zeitung Daily Mail zitiert andere Zoobesucher, die angegeben haben sollen, dass es sehr lange gedauert habe, bis Rettungssanitäter am Unfallort eingetroffen seien. "Wie ist es möglich, dass ein Ort, wo so viele Menschen hinkommen, keine Krankenstation hat?", zitiert die Zeitung einen Augenzeugen.

Cow Skull

Klapperschlange mit zwei Köpfen im Allgäu geboren

Im Allgäu können Zoobesucher ein seltenes Phänomen bestaunen: Eine Klapperschlange mit zwei Köpfen. Das Tier sei organisch voll gesund, teilten die Besitzer mit.
Zweiköpfige Klapperschlange
© Reptilienzoo ScheideggZweiköpfige Klapperschlange im Reptilienzoo Scheidegg
Im Reptilienzoo Scheidegg bei Lindau kann künftig eine Klapperschlange mit zwei Köpfen bestaunt werden. Das Tier sei im Juni geboren worden und werde von Samstag an den Besuchern gezeigt, sagte Udo Hagen vom Reptilienzoo. Erst im März hatte der Rostocker Zoo eine Höhlenschönnatter mit zwei Köpfen präsentiert.

Die Allgäuer Schlangenexperten glauben dennoch, dass ihr Zoo die einzige dokumentierte Mexikanische Schwarzschwanz-Klapperschlange (Crotalus molossus oaxacus) mit zwei Köpfen beherbergt. Das Tier sei auch in freier Natur sehr selten, werde nur selten gehalten und noch seltener nachgezüchtet, teilte der Reptilienzoo mit. Bei Klapperschlangen sei die Doppelköpfigkeit so gut wie gar nicht bekannt.

Blue Planet

China: Tiefer Erdfall verschluckt 4 Menschen - 2 immer noch vermisst

In der chinesischen Metropole Zhengzhou haben heftige Regenfälle eine Straße unterspült, nun klafft dort ein 600 Quadratmeter großes Loch. Zwei Menschen werden nach dem Unglück vermisst.

Erdloch Erdfall in China August 2016
© Getty Images/ VCG
In China ist nach andauerndem Regen eine Straße in der Provinzhauptstadt Zhengzhou abgesackt. Direkt neben mehrstöckigen Gebäuden tat sich ein etwa 600 Quadratmeter großes Loch auf, wie unter anderem die "South China Morning Post" meldet. Demnach werden zwei Menschen noch vermisst.

Die Betroffenen seien von dem fünf Meter tiefen Loch regelrecht eingesogen worden, hieß es weiter. Demnach war das Loch am Abend gegen 19.30 Uhr entstanden, nachdem es zuvor lange geregnet hatte. Zwei zunächst ebenfalls in das Loch gestürzte Personen konnten gerettet werden.

Ein Retter berichtete in lokalen Medien, dass sich zunächst ein Riss in der Straße gebildet habe, der sich jedoch in rapidem Tempo geweitet habe. Demnach erreichte das Loch nach etwa fünf Minuten seine endgültige Grüße von etwa 20 mal 30 Metern. Unter anderem rutschten dabei auch zwei größere Baugeräte ab.

Kommentar: Video - Einer der Menschen wird aus dem Erdfall gezogen wird:




Cloud Precipitation

Überschwemmungen und dramatische Rettung in Maryland

Dramatische Rettung im US-Bundesstaat Maryland: In letzter Minute zogen Freiwillige eine Frau aus einem von heftigen Fluten umspülten Auto. Die gute Tat im Video.
Gefährliches Hochwasser: Eine Frau in Maryland muss aus ihrem Auto gerettet werden
© Sara.Arditti/FacebookGefährliches Hochwasser: Eine Frau in Maryland muss aus ihrem Auto gerettet werden
In Ellicott City ist nichts mehr wie es war. Am Samstag wurden Teile des US-Bundesstaates Maryland von heftigen Überschwemmungen heimgesucht, Gouverneur Larry Hogan sah sich gezwungen, den Ausnahmezustand auszurufen. In der 66.000-Einwohner-Stadt fiel zwischen 19 Und 21 Uhr so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat.

Mindestens zwei Menschen starben, als ein reißender brauner Strom über die Main Street hereinbrach. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört - die historische Meile gleiche einem Szenario aus einem Katastrophenfilm, berichtete die "Washington Post". Zwei Menschen werden noch vermisst, mindestens 120 Personen wurden gerettet.

Eine der Überlebenden ist eine Frau, die von den Fluten in ihrem Auto eingeschlossen wurde. Die Galeristin Sara Arditti wurde Zeugin der dramatischen Rettungsaktion direkt vor ihren Ausstellungsräumen. Ihr Mann Dave hielt mit der Handykamera fest, wie mehrere Helfer geduldig versuchen, die Frau zu retten, während der Strom droht, sie mitsamt des Autos wegzureißen.

Kommentar:




Tornado1

China erlebte heftigsten Sturm seit 33 Jahren: Taifun "Nida" brachte das öffentliche Leben im Süden fast zum Erliegen

Taifun China,Taifun Nida China
© AFP 2016/ Anthony Wallace
Zahlreiche Bilder und Videos aus China sind in der Nacht auf Dienstag in den sozialen Netzwerken veröffentlicht worden und zeigen den Behördenangaben zufolge heftigsten Sturm seit 33 Jahren - den Taifun „Nida“.

Mit voller Kraft erreichte der Sturm in der Nacht auf Dienstag die südchinesische Küste und traf sie mit voller Wucht. Millionen Menschen konnten drei Tagen lang ihre Häuser nicht verlassen.


Internet-User haben den in Südchina wütenden Taifun und dessen Folgen gefilmt und online gestellt. Einige Videos zeigen, wie der Sturm schwere Konstruktionen zum Einsturz brachte oder Fahrzeuge bewegte.


#storm #TyphoonNida reaching Shenzhen. pic.twitter.com/bvGKETjuKc

— Ivan Montoya (@ivanmontoya) 1 августа 2016 г.
​Nach dem Sturm wurden auch Fotos mit den Folgen des Taifuns veröffentlicht - entwurzelte Bäume, menschenleer Straßen und Einkaufszentren.
„Nida“ brachte das öffentliche Leben in der Region fast zum Erliegen. Viele Flüge wurden gestrichen, Bahn- und Fährverkehr eingestellt, Schulen und Betriebe geschlossen. Die Bürger wurden angewiesen, sich für drei Tage mit Proviant einzudecken.


Nach Angaben der Agentur Xinhua gaben die Behörden der Millionenstadt Guangzhou erstmals die höchste Taifun-Warnstufe aus. Zunächst gab es zu den Opferzahlen keine Informationen.

Kommentar: Das ist nicht der erste Taifun, der China in diesem Sommer heimsuchte:


Bizarro Earth

Tonnenweise tote Fische in Brandenburg

Nachdem am Wochenende auf dem Machnower See hunderte tote Fische trieben, sind Mitarbeiter vom Brandenburger Landesumweltamt der Ursache auf den Grund gegangen. Am Montag gaben sie Entwarnung: Die starken Unwetter in der vergangenen Woche sind schuld. In Berlin hat der Senat tonnenweise Fische beseitigen lassen.
fischsterben brandenburg
© rbb24
Das Fischsterben im Machnower See ist nach Einschätzung des Brandenburger Landesumweltamtes auf den Starkregen der vorigen Woche zurückzuführen. Die Messstation in Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) habe "in der vergangenen Woche entsprechend eine Unterschreitung des Sauerstoff-Schwellenwertes" angezeigt, sagte die Sprecherin am Montag.

Am Wochenende wurden in Kleinmachnow Hunderte tote Fische entdeckt, die an der Wasseroberfläche trieben, wie zunächst die Bild-Zeitung berichtete. Ursache dafür sei demnach der starke Regen, durch den Pflanzenreste und anderes organisches Material in den See geschwemmt wurden und infolge dessen der Sauerstoffgehalt des Wassers abrupt abgesunken ist.

Bug

Giftige Ammen-Dornspinne in Deutschland auf dem Vormarsch

Ammen-Dornfinger: Giftspinne in Berlin auf dem Vormarsch
Cheiracanthium punctorium, ammen dornfinger, spinne
© Wikipedia
Der Klimawandel führt dazu, dass sich hierzulande Pflanzen und Tiere ansiedeln, die bislang nicht heimisch waren. Auch die Giftspinne Ammen-Dornfinger ist so ein Fall. Die Spinne, die aus dem Mittelmeerraum stammt, breitet sich seit längerem in den Region Berlin-Brandenburg aus.

Klimawandel hat Einfluss auf Flora und Fauna

Der Klimawandel hat dafür gesorgt, dass sich auch die Flora und Fauna hierzulande verändert haben. So sind hier mittlerweile Pflanzen und Tiere zu finden, die in der Vergangenheit nicht heimisch waren. Dies geht teilweise auch mit gesundheitlichen Gefahren einher. So ist es beispielsweise laut Experten denkbar, dass die Asiatische Buschmücke in Deutschland in Zukunft Infektionen übertragen könnte. „Eingewanderte“ Spinnen könnten schon jetzt gefährlich werden. Denn in der Region Berlin-Brandenburg hat sich der Ammen-Dornfinger ausgebreitet.


Kommentar: Offiziell hat es sich nicht in den letzten Jahren in Deutschland erwärmt, gibt es andere Faktoren, warum die Spinne in Deutschland heimisch wird?