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SOTT Fokus: Venedig wieder unter Wasser: Schäden in dreistelliger Millionenhöhe

Nach dem Rekordhochwasser, das Venedig vor zwei Wochen heimgesucht hat, steigen in der Stadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt, wieder die Pegel.
Venedig Hochwasser
© ReutersDas Hochwasser ist zurück: Helfer errichten einen Übergang auf einem überschwemmten Marktplatz in Venedig (24. November 2019).
Die zum UNESCO-Welterbe erklärte Stadt Venedig ist am Sonntag erneut überschwemmt worden. Der Pegel lag mit 130 Zentimetern aber deutlich unter den 187 Zentimetern vom 12. November.

~ RT Deutsch
Es ist die Rede von weiteren Hunderten Millionen Euro an Schäden durch das Hochwasser.
Dabei wird das ganze Ausmaß der Zerstörung an Gebäuden und Denkmälern durch das Salzwasser erst nach vollständiger Trocknung zu sehen sein.


~ RT Deutsch

Cloud Precipitation

Weitere schwere Unwetter in Italien: Autobahnbrücke wegen Erdrutsch eingestürzt

Eine Autobahnbrücke ist nach den heftigen Unwettern der vergangenen Tage in Norditalien eingestürzt. Es handele sich um einen Abschnitt der Autobahn A6 in Richtung Turin unweit der Stadt Savona (Ligurien) westlich von Genua, teilte die Feuerwehr mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Ursache war ein Erdrutsch, der etwa 30 Meter der Autobahn mit sich gerissen habe.

autobahnbrücke eingestürzt, italien
© dpa
Unglaubliche Regenmengen: 300 Liter in 3 Stunden!!

Der Nordwesten Italiens ist am Samstag wieder von heftigen Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden. In Genua machten Erdrutsche mehrere Straßen unpassierbar, Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. Im Polcevera-Tal in Genua fielen in drei Stunden knapp 300 Liter Regen pro Quadratmeter, wie die Region Ligurien auf Twitter mitteilt. Dies entspricht etwa der Hälfte des Jahresniederschlags in Berlin. Im Video oben sehen Sie, wie es weitergehen soll.


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Schnee, Fluten und Schlammlawinen: Mehrere Orte in Österreich von Außenwelt abgeschnitten

Schlammlawinen, historische Hochwasserpegel und von der Außenwelt abgeschnittene Orte - das sind die Folgen von zum Teil schweren Unwettern im Westen und Süden Österreichs. Und die Meteorologen bleiben skeptisch.
schne kärnten
© picture alliance/dpa
Wegen heftiger Schnee- und Regenfälle spitzt sich die Lage in den österreichischen Bundesländern Kärnten und Tirol zu. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschnitten, unter anderem in Kärnten das Lesachtal, das Mölltal und die Gemeinde Heiligenblut, wie die Kleine Zeitung berichtete. Die Einwohner wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Mehrere Gebäude wurden evakuiert. In Osttirol sollten die Schulen am Montag wegen der höchsten Lawinen- und Wetterwarnstufe geschlossen bleiben.

In Kärnten traten darüber hinaus mehrere Seen über die Ufer. Der bei Villach gelegene Faaker See führte am späten Sonntagabend ein Hochwasser, wie es statistisch nur alle 100 Jahre vorkommt. Seit der Nacht auf Samstag war der Pegel um rund 40 Zentimeter auf nun 140 Zentimeter gestiegen, wie Messdaten zeigten. In Lavamünd wird die Spitze des Hochwassers erst am Morgen erwartet. Dort wurde ein mobiler Hochwasserschutz errichtet, der Ortskern ist gesperrt.

Life Preserver

Rekord-Hochwasser in Venedig: Notstand ausgerufen, Lage weiterhin sehr kritisch

Am Donnerstag hatte Italiens Regierung den Notstand für die Lagunenstadt ausgerufen. Am Freitag teilt der Bürgermeister mit: "Ein weiterer Tag des Alarms."

Markusplatz Venedig unter Hochwasser
© Luca Bruno/AP/dpaArbeiter tragen Holzplatten für einen Steg über den Markusplatz
Nach dem schweren Hochwasser in Venedig ist die Lage erneut kritisch. Der Markusplatz wurde am Freitag wegen Überflutung und starken Windes gesperrt, erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro. Für 11.20 Uhr war ein Wasserstand von 160 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel vorhergesagt, teilte die Kommune mit.

Schulen sind genauso wie der Dogenpalast geschlossen

"Ein weiterer Tag des Alarms", schrieb Brugnaro auf Twitter und rief die Einwohner zur Vorsicht auf. Vor allem der Wind peitschte das Wasser wieder in die Stadt. Schulen waren genauso wie der Dogenpalast geschlossen. Der öffentliche Verkehr wurde eingestellt.

In der Nacht zu Mittwoch hatte das Wasser allerdings noch deutlich höher gestanden. Es war ein Rekordwert von 187 Zentimetern registriert worden. Das war der höchste Wert seit mehr als 50 Jahren. Das bedeutet, dass mehr als 90 Prozent der historischen Stadt unter Wasser standen. Das war der höchste Wert seit 1966. Mehr als 80 Prozent der historischen Stadt stehen unter Wasser.

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Venedig hatte die italienische Regierung am Donnerstag den Notstand für die Lagunenstadt beschlossen. Dies teilte der Ministerrat nach einer Sitzung am Donnerstag mit. Damit werden 20 Millionen Euro an Soforthilfen freigegeben. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte, dass Privatleute mit Soforthilfen von 5000 und Geschäftsleute von 20.000 Euro rechnen könnten. Conte hatte am Donnerstag Venedig besucht.

Im ganzen Norden Italiens, aber auch in anderen Landesteilen werden für die nächsten Tage weiter heftige Niederschläge erwartet. In Venedig ist das Ausmaß der Schäden noch nicht abzusehen. In der Unesco-Welterbestadt entbrannte ein Streit über den mangelnden Flutschutz.

Flutschutz-Projekt wegen Korruption verzögert

Ein Milliarden-Projekt mit dem Namen "Mose" - kurz für "Modulo Sperimentale Elettromeccanico" - sollte eigentlich schon 2014 in Betrieb gehen. Dabei sollen riesige Barrieren an drei Eingängen zur Lagune hochgefahren werden und die Stadt schützen, sobald der Meeresspiegel eine kritische Marke überschreitet. Vor mehr als 15 Jahren begannen die Arbeiten, die schon knapp sechs Milliarden Euro kosten. Ein Korruptionsskandal verzögerte das umstrittene Mammutwerk. Auch gibt es seit jeher Kritik, dass ein Eingriff in das sensible Ökosystem der Lagune mehr schade als nutze.

Dogenpalast Hochwasser Venedig
© Claudio Furlan/LaPresse/dpaDer Dogenpalast spiegelt sich im Hochwasser auf dem Marktplatz in Venedig
Nach den Bildern der Zerstörung beeilten sich Politiker zu versichern, dass das Projekt nächstes Jahr fertig werde. "In den letzten Jahren gab es viele Skandale. Es gab schwere Verzögerungen", gestand Infrastrukturministerin Paola De Micheli in einem Radiointerview ein. Jetzt seien aber bereits 93 Prozent fertiggestellt.

Kreuzfahrtschiffe in der Kritik

Wissenschaftler führen die zunehmenden Fluten in Venedig auf den Klimawandel zurück, der den Meeresspiegel steigen lässt. "Das Hochwasser in Venedig bringt das Problem der absoluten Trägheit an die Oberfläche, mit der man in Italien das Phänomen des Meeresspiegelanstiegs angeht", erklärte Luigi Merlo vom Handelsverband Confcommercio.


Viele Kritiker halten auch die großen Kreuzfahrtschiffe für eine Gefahr. Weil für sie immer tiefere Fahrrinnen ausgehoben würden, entwickelten sich Teile der Lagune zu einem offenen Meeresarm.


Und so müssen erst Bilder wie von einem überschwemmten Markusdom um die Welt gehen, dass sich Italien wieder des Problems bewusst wird. Kulturdenkmäler seien durch salziges und schmutziges Wasser in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte Kulturminister Dario Franceschini und sprach von einem "Notfall". Kunstwerke in Sammlungen oder Material in Archiven und Bibliotheken seien aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt worden.

"So was habe ich noch nicht gesehen. Es ist eine Katastrophe."

Während Touristen Selfies mit den Wassermassen machten, waren die Bewohner schockiert. "So was habe ich noch nicht gesehen. Es ist eine Katastrophe. Es ist wie ein Krieg. Wir haben es gewusst", sagte der Venezianer Ezio Toffolutti der Deutschen Presse-Agentur. Läden und Supermärkte seien alle im Erdgeschoss, die habe es deshalb schlimm erwischt. "Eine schreckliche Zeit", sagte der viel in Deutschland tätige Bühnenbildner.

Ministerpräsident Conte traf am Donnerstag in Venedig auch Kioskbesitzer Walter Mutti, der bei der Flut alles verloren hatte. Bilder hatten gezeigt, wie sein Kiosk in den braunen Wassermassen davon trieb. "Ich habe nicht die geringste Ahnung, wo er sein könnte", sagte Mutti in einem Interview der Zeitung "La Repubblica" auf die Frage nach dessen Verbleib. (dpa)

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SOTT Fokus: SOTT Video Erdveränderungen - Oktober 2019: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

Feuer am Himmel! Meteor/Feuerball-Sichtungen und nur knapp entdeckte vorbeifliegende Asteroiden haben ganz sicher unsere Aufmerksamkeit in diesem vergangenen Monat gewonnen. Was versucht der Kosmos uns mitzuteilen?
sott erdveränderungen oktober 2019
Irland, Schottland, Portugal, die USA, Kanada und China waren Zeugen einiger dieser höchst wichtigen Meteor-Sichtungen im Oktober, während der NASA durch so viele unentdeckte NEOs [Near Earth Objects, zu dt.: Erdnahe Objekte - AdÜ] Schande bereitet wurde. Dadurch ist deutlich geworden, dass wir wehrlos gegen einen möglichen Einschlag eines dieser Felsen "aus dem Blauen heraus" sind.

Heftige Stürme und Überschwemmungen haben weiterhin Chaos rund um den Globus angerichtet und eine Schneise der Verwüstung in Saudi-Arabien, Italien, der Türkei, Ägypten, Indien, Japan und Spanien hinterlassen.

Die Hurrikan-Saison hat sich in Japan fortgesetzt, das mit der Ankunft des Super-Taifuns "Hagibis" den stärksten Sturm seit 60 Jahren sah; und Korea hat die Auswirkungen von Taifun "Mitag" erlitten. Das Vereinigte Königreich und Irland sahen ebenfalls Sturzregen im Vorfeld sowie im Nachgang des Hurrikans "Lorenzo", der auf seinem Weg nach Norden schlimme Schäden auf den Azoren anrichtete.

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SOTT Fokus: Tornado zerstört Olivenöl-Fabrik in Griechenland

Tornado hits Greece factory
© CatersAufnahme einer Überwachungskamera.
In Kalamata, Griechenland zerstörte Anfang der Woche ein Tornado eine Olivenöl-Fabrik. Verletzt wurde zum Glück niemand dabei.
Der Tornado war am vergangenen Montag während einer starken Gewitterfront in der Region um die Stadt Kalamata über das Fabrikgelände gezogen. Der Ort liegt südwestlich der griechischen Hauptstadt Athen und ist für den Export von Oliven bekannt. Die Sorte "Kalamon" verdankt der Stadt ihren Namen.

- Krone.at

Ebenso kam es in Genua, Italien in dieser Woche zu einer Wasserhose.

Tornado2

Unwetter in Italien: Riesige Wasserhose bei Genua

Seit über eine Woche gibt es heftige Unwetter in Italien. Die Folgen: Heftige Gewitter, Überflutungen und Erdrutsche. Heute Vormittag kam es an der Küstenstadt Genua in Ligurien außerdem zu riesigen Wasserhosen! Größere Schäden gibt es nicht - doch die Bilder sind spektakulär.
wasserhose genua
© Screenshot YouTube

Tagelang gab es heftige Unwetter


Heftige Regenfälle mit Überschwemmungen haben den Norden Italiens heimgesucht. In der Region Ligurien im Nordwesten wurden Bäume entwurzelt, Straßen überspült und Häuser unter Wasser gesetzt, wie Medien berichteten. Auch aus anderen Teilen Italiens wurden heftige Regenfälle gemeldet.

Der Fährverkehr zwischen Sardinien und der französischen Nachbarinsel Korsika wurde am Montag laut Nachrichtenagentur Ansa vorübergehend eingestellt. In Montegroppo östlich von Genua wurden 373 Liter Regen in nur 12 Stunden gemessen. 200 Liter in kurzer Zeit waren keine Seltenheit. Kaum ein Fluss, der diese Wassermassen noch fassen kann.

Kommentar:




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Vulkan im Südwesten Japans stößt Aschewolke aus - Erster Ausbruch seit 2013

Am Samstag ist auf der Insel Satsumaio im Südwesten Japans ein Vulkan ausgebrochen.
vulkanausbruch
© JMAAuf der Insel Satsumaio brach ein Vulkan aus, Meldungen über Verletzte oder Schäden gibt es allerdings nicht.
Eine Aschewolke, die aus dem Krater gestoßen wurde, ragte über 1.000 Meter in den Himmel. Es war nach Angaben der japanischen Wetteragentur der erste Ausbruch auf der Insel seit Juni 2013.

Warnstufe auf 2 erhöht

Da das Gebiet sehr dünn besiedelt ist, gibt es keine Meldungen über Verletzte oder Schäden.

Die japanische Wetterbehörde erhöhte die Warnstufe für die Region von 1 auf 2, um vor der pyroklastische Strömung im Umkreis von 1 km um den Krater zu warnen.

Die Agentur gab im März 2018 den Alarm-Level 2 für den Vulkan aus, senkte ihn jedoch im folgenden Monat auf 1.

Kommentar: Bewegte Woche: Erdbeben suchten Südafrika und die Philippinen heim plus kosmische Nahbegegnung an Halloween


Seismograph

SOTT Fokus: Leichtes Beben bei Albstadt im Zollernalbkreis - Keine Berichte über Schäden

Heute Nacht kam es zu einem leichten Erdbeben nördlich von Albstadt im Zollernalbkreis mit einer Stärke von 3,8 auf der Richterskala. Berichte über Schäden gibt es keine.

Seismograf, Erdbeben symbolfoto
© Flickr/ Matt Katzenberger
Ein leichtes Erdbeben hat in der Nacht zum Montag Teile der Schwäbischen Alb erschüttert. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 3,8 lag nördlich von Albstadt (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest am Montag mitteilte. Die Erdstöße um 1.59 Uhr seien vermutlich im Umkreis von etwa 30 Kilometern zu spüren gewesen.

- T-Online
T-Online berichtet weiter, dass es bereits im Sommer diesen Jahren in der Bodenseeregion mehrmals bebte. Dort erreichte das stärkste Beben 3,7 auf der Richterskala.

Lesen Sie dazu auch den folgenden Artikel von den Ereignissen in der letzten Woche:

Bewegte Woche: Erdbeben suchten Südafrika und die Philippinen heim plus kosmische Nahbegegnung an Halloween

Attention

Sturm "Amelie" in Frankreich: 140.000 Haushalte waren ohne Strom

In der Nacht zum Sonntag ist über die französische Atlantikküste der Herbststurm "Amélie" hinweggefegt. In 17 Départements wurde wegen des Unwetters die Alarmstufe "Orange" ausgerufen. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor starken Windböen und Überschwemmungen.
sturm
© AFPSturm "Amélie" hinterlässt in Frankreich rund 140.000 Haushalte ohne Strom
Von den Naturgewalten wurden am stärksten die südwestlichen Départements Pyrénées-Atlantiques, Landes, Gironde und Dordogne betroffen. Der französische Stromversorger Enedis teilte am Sonntag auf Twitter mit, dass der Sturm 140.000 Haushalte ohne Elektrizität gelassen habe. Mehrere Teams seien im Einsatz, um die Folgen zu beheben.


In örtlichen Medien und sozialen Netzwerken wurden Aufnahmen mit überfluteten Straßen und umgerissenen Bäumen gezeigt.