ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Erdbeben trifft Indonesien - Mindestens 140 Tote

Schon wieder hat vor Indonesien die Erde gebebt. Die bei Touristen beliebten Inseln Lombok, Bali und auch Java sind betroffen. Die Behörden melden Opfer und Gebäudeschäden.
indonesia earthquake lombok 2018
Nach dem erneuten schweren Erdbeben auf Lombok steigt die Zahl der Opfer weiter an. Die indonesische Katastrophenschutzbehörde gibt die Zahl der Toten bereits mit mindestens 142 an.


Das Beben der Stärke 7,0 beschädigte zahlreiche Gebäude auf der bei Touristen beliebten Insel, sowie auf der westlichen Nachbarinsel Bali. An der Nordküste wurde auch ein kleiner Tsunami von 13 Zentimetern Höhe entdeckt, ein weiterer bildete sich vor der östlichen Nachbarinsel Sumbawa.

Das Zentrum des Bebens lag rund 18 Kilometer nordwestlich von Lombok in 15 Kilometern Tiefe - und damit weit entfernt von den Touristenzentren im Süden und Westen der Insel. Demnach folgten auf den schweren Erdstoß zwei Nachbeben, eines davon mit einer Stärke von 5,4.

Der Katastrophenschutz rief die Bevölkerung auf, Meeresküste und Flussufer zu meiden. Am Abend wurde die Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. "Wir sammeln uns hier im Dunkeln ohne Strom. Jeder ist draußen im Freien", berichtete Akhyar aus Nord-Lombok.

Kommentar:




Cloud Lightning

Blitzschlag verletzte 15 Menschen auf Campingplatz

Am Donnerstag sind schwere Unwetter durch die Oberpfalz gezogen. Besonders heftig traf es Urlauber auf einem Campingplatz bei Bruck: Nach einem Blitzeinschlag musste 15 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, im Krankenhaus behandelt werden.
blitz symbolbild
© picture-alliance/dpa/Arno BalzariniSymbolbild
Auf einem Campingplatz in Bruck (Lkr. Schwandorf) hat am Donnerstag der Blitz eingeschlagen. 15 Menschen wurden verletzt. Laut Polizei klagten die Leute über ein "Kribbeln" am ganzen Körper. Rettungssanitäter gehen davon aus, dass sie verletzt worden sind, weil sie beim Unwetter ihre Zelte festgehalten haben. Die verletzten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Jugendzeltlager auf Campingplatz

Einsatzkräfte evakuierten das Gelände und brachten gut 300 andere Camper in einer nahegelegenen Turnhalle unter. Nachdem das Unwetter vorbei war, durften die nicht verletzten Campingplatzbesucher wieder zurück aufs Gelände. Wie lange die 15 Verletzten im Krankenhaus bleiben müsssen, ist bislang nicht bekannt. Auf dem Campingplatz findet momentan ein Jugendzeltlager statt.

Sun

SOTT Fokus: Von Storch wettert berechtigt gegen die "Klimanazis" - Es ist nicht der wärmste Juli seit den Aufzeichnungen

Man kann von der AfD halten was man will, doch manchmal bringen sie ein paar wichtige Umstände auf den Punkt. Ein möglicher Faktor, der zu diesen Äußerungen beiträgt, ist der, dass sie nicht an der Macht sind und sich in der schattigen Opposition befinden.

von storch tweet
Beatrix von Storch veröffentlichte den folgenden Tweet über die momentane Hitze in Deutschland:

Natürlich stürzen sich viele liberale Denker auf dieses Futter - zum einen, weil es von der AfD kommt und zum anderen, weil es um das Klima geht. Das Ganze ergibt eine äußert explosive Mischung. Auch ist die Wortwahl von von Storch sehr radikal, was man auch kritisieren kann.

Doch zu den Fakten der sogenannten Klimaerwärmung durch Menschenhand:

Fish

SOTT Fokus: Wegen der großen Hitze sterben tausende Fische in Deutschland

Durch die große Hitze fällt bei vielen Flüssen und Seen der Wasserpegel und damit kann auch der Sauerstoff in den Gewässern sinken.

tote fische
Fische sterben, wenn das Wasser immer wärmer wird. "Spätestens ab 28 Grad ist mit Schädigungen der Gewässerbiologie zu rechnen", sagt Holger Sticht vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Einige Fische in Flüssen suchten sich kühlere Orte zum Laichen und brächten so ihren natürlichen Takt durcheinander. "Problematischer ist die Lage in Stillgewässern und kleineren Fließgewässern", sagt Fischereibiologe Olaf Niepagenkemper. Wenn es wärmer wird, könne das Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen.

- Tagesschau
Die Tagesschau berichtet weiter, dass bereits am Wochenende fünf Tonnen toter Fische in Hamburg geborgen wurden:
In Hamburg führte die Dauerhitze bereits am Wochenende zu einem dramatischen Fischsterben. Seit Freitagnachmittag wurden zwischen viereinhalb und fünf Tonnen toter Fische gesammelt und in einer Müllverbrennungsanlage entsorgt, wie die Umweltbehörde der Hansestadt mitteilte. Bei der Leitstelle für Umweltschutz seien am Wochenende unzählige Hinweise auf tote Fische in Hamburger Gewässern eingegangen.

- Tagesschau

Bizarro Earth

SOTT Fokus: Riesiger Erdfall entsteht in der Region von Nischni Nowgorod, Russland

In Russland wird von einem Erdfall berichtet, der einen 32 m Durchmesser hat und 50 m tief sein soll. Der Erdfall soll in der Region von Nischni Nowgorod entstanden sein.
Huge sinkhole opens up in farmers field in Nizhny Novgorod, Russia
In den letzten Jahren tauchen immer wieder Berichte von großen bis riesigen Erdfällen in Russland auf, z. B.: Bedenkt man die insgesamte Landmasse von Russland, ist es nicht verwunderlich, dass dort verstärkt Erdfälle auftreten. Dennoch handelt es sich dabei um ein Phänomen, das in den letzten Jahren weltweit sehr stark zugenommen hat. Dazu eine Karte von den Erdfällen aus dem letzten Jahr:


Hammer

Zu viel Regen: In Konstruktion befindlicher Staudamm bricht in Laos ein

Wassermassen aus einem geborsten Staudamm haben in Laos tausende Häuser weggeschwemmt. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben, wie örtliche Medien meldeten.
überschwemmung laos
© Reuters
Vientiane - Der Xepian-Xe Nam Noy-Staudamm in der südöstlichen Provinz Attapqeu war am Montagabend eingestürzt, fünf Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Staubecken überschwemmten sechs Dörfer. Über die Ursache des Dammbruchs gibt es noch keine gesicherten Angaben. In einer ersten Reaktion nannte eine der an dem Projekt beteiligten Firmen starken Regen als Grund für Risse im Damm.

Mehr als 6600 Menschen verloren ihr Zuhause, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Lao News Agency. Tausende Menschen sitzen einem Bericht der Laotian Times zufolge noch in den überfluteten Gebieten fest. Andere suchten Zuflucht in Schulen und Regierungsgebäuden. Die Pegelstände steigen zudem wegen starker Monsun-Regenfälle noch immer.

Attention

SOTT Fokus: Hitze - 70 Prozent Ernteausfall in Deutschland: Bauern fordern eine Milliarde Euro Hilfe

Die derzeit herrschende Hitzewelle in Deutschland ist so schlimm wie seit Jahren nicht mehr. Nachdem bereits Strom-Kraftwerke ihre Leistung wegen der Hitze drosseln mussten, beklagen die deutschen Bauern jetzt massive Ernteausfälle.
Ernte Weizen
Der Präsident des Landesbauernverbandes, Joachim Rukwied, fordert nun von Bund und Ländern finanzielle Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Euro.

~ RT Deutsch
Ohne die Hilfe vom Staat können die Bauern die gegenwärtige Lage nicht mehr verkraften.
Die deutschen Landwirte rechnen in diesem Jahr mit bis zu 70 Prozent Ernteausfällen, die aus der anhaltenden Hitze und Dürre resultieren.

So forderte der Präsident des Landesbauernverbandes, Joachim Rukwied, eine signifikante finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern in Höhe von einer Milliarde Euro, da die dürrebedingten Ernteausfälle zu extrem seien.
"Eine Milliarde wäre wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen", erklärte Rukwied der Funke Mediengruppe.
~ RT Deutsch
Um diese Hilfe zu ermöglichen, müsste zuerst der Notstand ausgerufen werden "um die gesetzliche Grundlage zu schaffen".

Cloud Lightning

Unwetter deckt fast komplettes Dach eines Supermarktes ab und 10 Verletzte durch Blitzschlag

In Güsten im Salzlandkreis hat ein Sturm am Freitagabend fast das gesamte Dach eines Supermarktes abgerissen. Noch am Sonntag haben vor dem Supermarkt Trümmer des beschädigten Dachs gelegen.
supermarkt dach
© MDR
Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, entstand nicht nur äußerlicher Schaden. Durch heruntergefallene Deckenplatten wurde auch das Innere des Marktes beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Markt ist vorerst geschlossen. Neben den abgerissenen Dachziegeln, stürzte der Sturm Bäume im Ort um.

Bei einem Gewitter am Samstag wurden zehn Menschen in der Altmark durch einen Blitzeinschlag verletzt. Sonst hielten sich die Einsätze der Polizei wegen des Unwetters in Grenzen. Aus Staßfurt wurden vollgelaufene Keller gemeldet. Im Landkreis Harz ist die Straße zwischen Eilenstedt und Haus Nienburg nach einer Schlammlawine gesperrt.

Camera

Beben der Stärke 6,4 in Indonesien - Mehrere Verletzte und Tote

Die indonesische Insel Lombok wurde von einem Erdbeben erschüttert. Mindestens 14 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 160 weitere wurden verletzt. Retter fürchten, dass die Zahl der Opfer noch steigen wird.
erdbeben indonesien
© AFP
Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok sind mindestens 14 Menschen gestorben und mehr als 160 weitere verletzt worden. Unter den Toten seien fünf Kinder. Das teilten die Behörden in Indonesien mit.

Die Menschen starben in den Trümmern ihrer Häuser. "Es war ein sehr starkes Beben", sagte Gouverneur Zainul Majdi. Tausende Häusern wurden bei dem Beben zerstört. Gegenwärtig werde noch die Lage vor Ort sondiert.

"Die Zahl der Opfer dürfte vermutlich steigen, da das ganze Ausmaß noch überprüft wird, sagte Sutopo Nugroho, Sprecher der nationalen Zivilschutzbehörde. Das Hauptaugenmerk liege nun darauf, den Opfern zu helfen und Leben zu retten.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet. Lombok ist ein beliebtes Feriendomizil und liegt rund hundert Kilometer östlich der noch populäreren indonesischen Urlaubsinsel Bali. Das Beben war auch dort zu spüren. Viele Touristen verließen auf Bali fluchtartig ihre Hotelzimmer und brachten sich in Sicherheit.

Kommentar:




Bizarro Earth

Vom Feuer in die Traufe - Athen wird teilweise überschwemmt

Vor wenigen Tagen herrschten verheerende Brände in Griechenland und um Athen. Und nun herrscht das ganze Gegenteil in Athen: So starke Regenfälle, die einen ganzen Parkplatz überfluteten:

überschwemmung athen
© dpa
Nach den Bränden haben starke Regenfälle Überschwemmungen im Raum Athen verursacht. Betroffen war vor allem die Athener Vorstadt Maroussi. Dutzende Autos, die auf einem provisorischen Parkplatz von Maroussi geparkt waren, wurden beschädigt. «Es war sintflutartiger Regen. Wir haben aber keine Opfer», sagte Giorgos Karameros, Regionalgouverneur von Nordathen im Staatsfernsehen (ERT).

- nau.ch