Experiment mit Mäusen deutet auf irreversible Schäden durch anhaltenden Schlafmangel hin

© SXCAnhaltender Schlafmangel könnte irreverible Schäden im Gehirn hinterlassen
Dumm durch Schlafmangel? Tatsächlich könnte eine längere Zeit mit zu wenig Schlaf irreversible Schäden im Gehirn verursachen, wie ein Experiment mit Mäusen andeutet. Bei diesen starben Gehirnzellen in einem für Aufmerksamkeit und geistige Leistungen wichtigen Hirnareal, wenn sie unter anhaltendem Schlafmangel litten. Jetzt wollen die Forscher prüfen, ob dieser Effekt auch beim Menschen auftritt -
beispielsweise bei Schichtarbeitern.
Schlafmangel ist heute fast schon alltäglich, ob durch eine Party, Lernen bis in die Nacht oder zu viel Arbeit. Kommt dies nur ab und vor, lässt sich der Schlaf nachholen und Körper und Geist erholen sich wieder. Wenn der Schlafmangel jedoch chronisch wird, beispielsweise durch Schichtarbeit oder Schlafstörungen, kann er krank machen. So leiden Schichtarbeiter häufiger an Diabetes, Bluthochdruck, aber auch einigen Krebsarten, wie Studien zeigen.
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