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Ebola: Mehr als 60 Tote in Westafrika

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© dpaIn Uganda treten vermehrt Ebola-Fälle auf
Das Ebola-Virus hat weltweit Menschen aufgeschreckt: Es breitet sich schnell aus. Ein Heilmittel gibt es nicht. Experten verzweifeln. Bislang forderte der Erreger mehr als 60 Todesopfer, die meisten in Westafrika. Kann das Virus dennoch bald gestoppt werden?

Der Feind ist lautlos, nicht zu sehen und oft tödlich. Schon sein Name löst bei vielen Menschen eine tiefsitzende Angst aus: Ebola. Für viele klingt das nach unkontrollierbarer, furchtbarer Bedrohung. Im westafrikanischen Guinea hat das Virus in den vergangenen Wochen mehr als 60 Menschen getötet. Im Nachbarland Liberia gab es am Mittwoch einen weiteren Verdachtsfall in der Hauptstadt Monrovia.

Kommentar: Es gibt Hinweise, dass die großen Plagen des Mittelalters Ebola waren: Black Death found to be Ebola


HAL9000

Mann in Kanada an Ebola erkrankt, während der Virus kürzlich sowohl in Guinea als auch in Liberia gemeldet wurde

Bisher war der Ebola-Virus nur in Afrika verbreitet: Jetzt hat sich offenbar erstmals ein Mann in Kanada mit der tödlichen Krankheit infiziert. Er war von einer Reise in Liberia zurück gekehrt.
Ebola-Virus
© AFPTödliches Ebola-Virus: Kanada meldet ersten Krankheitsfall.
Montreal. Mit einem Verdachtsfall in Kanada gibt es möglicherweise erstmals einen an Ebola erkrankten Menschen außerhalb Afrikas.

Ein vor kurzem aus dem westafrikanischen Liberia zurückgekehrter Mann sei schwer krank und weise entsprechende Symptome auf, teilte das Gesundheitsministerium der westkanadischen Provinz Saskatchewan am Montag mit. In Liberia gibt es im Zusammenhang mit einer Ebola-Epidemie im benachbarten Guinea mehrere Verdachtsfälle.

Health

Patient über Versorgung in Spital schockiert

Landesklinikum Hollabrunn
© unbekanntLandesklinikum Hollabrunn
Keine Tetanus-Impfung, kein funktionierendes Sauerstoffgerät: Ziersdorfer ist verärgert. Spital sieht keine Fehler.

„Wir sind extrem verärgert und schockiert“, sagt Martin Trummer aus Ziersdorf - und meint damit das Landesklinikum Hollabrunn. Denn obwohl er insgesamt sehr froh über die gute ärztliche Versorgung im Bezirk sei, hätten bei der Behandlung seines Schwiegervaters wichtige Versorgungseinheiten nicht funktioniert.

Wegen eines Sturzes im Garten war Cornelius Hengst am 8. März mit einer stark blutenden Wunde ins Hollabrunner Spital gebracht worden. Weil er aufgrund einer Lungenerkrankung ständig mit Sauerstoff versorgt werden muss, sollte er an das stationäre Sauerstoffversorgungssystem angeschlossen werden. „Doch dieses funktionierte nicht und die herbeigebrachte mobile Sauerstoffeinheit ebenfalls nicht“, erzählt Trummer. Zum Glück habe das Rote Kreuz Ziersdorf („das hervorragende Arbeit leistete“) ein mobiles Gerät dabei gehabt.

Cupcake Choco

Kakao schützt die Zellen und hält die Gefäße gesund

kakao schokolade
© picture alliance / dpa ThemendieDunkle Schokolade mit geringem Fett- und hohem Kakaoanteil ist gesünder
Kakao schützt die Zellen und hält die Gefäße gesund. Warum das so ist, war lange Zeit ein Rätsel. Das haben Chemiker nun gelüftet - mithilfe eines künstlichen Magen-Darm-Traktes und Bakterien.

Schokolade kann durchaus gesund sein. Natürlich nur in Maßen, am besten möglichst dunkel mit viel Kakao und wenig Zucker. Doch lange Zeit war unklar, wieso Kakao eigentlich eine positive Wirkung auf die Blutgefäße hat. Nun konnten Forscher um John Finley von derLouisiana State University in Baton Rouge eine Erklärung dafür finden.

Beim Jahrestreffen der American Chemical Society stellten sie einen künstlichen Magen-Darm-Trakt vor, den sie gebaut hatten, um zu verstehen, wie Kakao verdaut wird. Ihr Kunstdarm bestand aus verschiedenen Lösungen, mit denen sie die unterschiedlichen Milieus nachgebildet hatten. Zudem fügten die Forscher an einigen Stellen des künstlichen Darms auch Mikroorganismen hinzu, die natürlicherweise im Verdauungstrakt des Menschen siedeln.

Smoking

Nikotin reduziert Parkinson und erhöht kognitive Leistungen des Gehirns

Dass Rauchen Krebs und viele andere Krankheiten verursacht, ist unstrittig. Gleichwohl, so berichtet das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe, sind diese Nebenwirkungen fast nur auf Teer und andere Inhaltsstoffe der Zigaretten zurückzuführen; Nikotin an sich scheint dagegen auch segensreiche Eigenschaften zu haben; welche genau, wird in Deutschland und den USA in einer Studie mit Nikotinkaugummis und -pflastern überprüft.

Besonders interessant ist die schon vor Jahrzehnten entdeckte Korrelation zwischen Nikotingenuss und einem deutlich selteneren Auftreten von Morbus Parkinson. Die Schüttellähmung ist bei Nichtrauchern etwa dreimal häufiger anzutreffen. Trotzdem wurden diese Zahlen bislang weitgehend ignoriert. Da Parkinson nämlich meist im fortgeschrittenen Alter auftritt und Raucher oft relativ früh sterben, hätte theoretisch auch dies der Grund für die statistische Beziehung sein können. Inzwischen mehren sich aber Hinweise, dass Nikotin die Dopamin-Ausschüttung im Hirn anregt - der Mangel dieses Botenstoffs führt zu Parkinson-Symptomen. Auch kognitive Leistungen werden gefördert. Suchtgefahr besteht bei Nikotinkaugummis kaum, ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko gar nicht. Doch kann der Kreislauf durch die Substanz beeinträchtigt werden.

Kommentar:

Der wissenschaftliche Skandal der Antiraucher-Kampagne
Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe
Nikotin stoppt Chemotherapie
Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent
Nikotin ist nützlich
Nikotin verlangsamt Demenz
Nikotin kurbelt Omas Gedächtnis an
Studie: Nikotin statt Gehirnjogging - Neues aus der Forschung zur Demenz-Vorsorge
Nikotin schützt das Gehirn vor Parkinson
Nikotin vergrößert “Arbeitsspeicher”
Gehirnzellen funktionieren anders als bisher vermutet: Nikotin hilft, Kreativität zu entfachen
Stadtvögel nutzen Zigarettenstummel um Parasiten abzuwehren
Nikotin - Das Zombie-Gegenmittel
Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier
Nikotin positiv fürs Gehirn, steigert Aufmerksamkeit
Studie: Rauchen hat positive Auswirkung auf den Verlauf von Morbus Crohn


Health

Das gesündeste und effektivste Workout zur Fettverbrennung? Hochintensives Intervall-Training!

Verbrennen Sie Fett, bauen Sie Muskeln auf und verbessern Sie Ihre Gesundheit - blitzschnell mit dem besten Training für weniger Fett und mehr Muskeln: Mit HIIT!
Sport, Fettverbrennung, Intervalltraining
© Maridav - Fotolia.com
Viele Menschen wünschen sich weniger Fett und mehr Muskeln - und zwar zackig. Die schnellste und effektivste Methode, um das anvisierte Ziel - weniger Fett, mehr Muskeln - zu erreichen, soll das so genannte High-Intensity Interval Training (HIIT) sein, zu deutsch: Hochintensives Intervall-Training. Das HIIT besteht aus Intervallen kurzer aber intensiver Übungen, die von weniger intensiven Übungseinheiten oder Trainingspausen unterbrochen werden. Wissenschaftliche Studien nahmen das HIIT bereits unter die Lupe: Schon nach achtwöchigem Training hatten die Testpersonen einen grossen Teil ihres Bauchfettes verloren.

Magic Wand

Die Bauch-Selbstmassage: Anwendung und Wirkung bei verschiedenen Beschwerden

Selbstmassagen sind für Ihre Gesundheit von unermesslichem Wert. Die Bauchmassage benötigt täglich nur wenige Minuten, ist dennoch äusserst effektiv und überdies kostenlos.
Bauch, Bauchmassage
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Die Bauch-Selbstmassage ist eine hochkarätige und dennoch ganz einfache Selbsthilfemassnahme. Sie brauchen dafür nichts weiter als Ihre Hände und täglich ein paar Minuten Zeit. Doch haben es diese wenigen Minuten wirklich in sich! Die Bauch-Selbstmassage aktiviert Ihr Verdauungssystem, unterstützt massgeblich jede Darmreinigung, hilft bei der Gewichtsabnahme und fördert die Entsäuerung nachhaltig. Das Ergebnis? Sie werden sich nicht nur besser fühlen, sondern auch besser aussehen! Die Bauch-Selbstmassage verbessert Ihre Haltung, Ihr Hautbild und nicht zuletzt Ihre Laune. Probieren Sie es aus!

Evil Rays

Mythos der Chemotherapie erschüttert: Giftige Medikamente verursachen mehr Krebs als sie verhüten

Eine neue Studie, die von den National Institutes of Health (NIH) in den USA finanziert wurde, erschüttert den Mythos, dass Chemotherapie-Medikamente tatsächlich Krebs bekämpfen. Ganz im Gegenteil: Forscher der Harvard University und der University of Massachusetts Amherst (UMA) haben herausgefunden, dass diese klinisch eingesetzten Gifte in manchen Fällen Wachstum und Ausbreitung bestehender Tumorzellen zwar zunächst eindämmen, auf lange Sicht aber zu einer schweren Schädigung der Stammzellen führen, die weiteren Krebs verursacht.
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© Juan Gaertner / Shutterstock
Die Forscher, die ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten, hatten untersucht, wie sich Chemotherapeutika systematisch auf den Körper auswirken. Ihre Versuche führten sie an Fruchtfliegen durch. Laut einer Mitteilung über die Studie verabreichten sie Fruchtfliegen Chemotherapie-Medikamente in einer Dosierung, die proportional der beim Menschen angewendeten entsprach. Den verwendeten Drosophila-Fruchtfliegen war zuvor ein menschliches krebsverursachendes Gen eingeschleust worden, das in den Stammzellen im Darm der Fliegen aktiviert wurde.


Kommentar:


Info

Nächtliche Ruhezeit ist essentiell, denn Schlafmangel zerstört Hirnzellen

Experiment mit Mäusen deutet auf irreversible Schäden durch anhaltenden Schlafmangel hin
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© SXCAnhaltender Schlafmangel könnte irreverible Schäden im Gehirn hinterlassen
Dumm durch Schlafmangel? Tatsächlich könnte eine längere Zeit mit zu wenig Schlaf irreversible Schäden im Gehirn verursachen, wie ein Experiment mit Mäusen andeutet. Bei diesen starben Gehirnzellen in einem für Aufmerksamkeit und geistige Leistungen wichtigen Hirnareal, wenn sie unter anhaltendem Schlafmangel litten. Jetzt wollen die Forscher prüfen, ob dieser Effekt auch beim Menschen auftritt - beispielsweise bei Schichtarbeitern.


Schlafmangel ist heute fast schon alltäglich, ob durch eine Party, Lernen bis in die Nacht oder zu viel Arbeit. Kommt dies nur ab und vor, lässt sich der Schlaf nachholen und Körper und Geist erholen sich wieder. Wenn der Schlafmangel jedoch chronisch wird, beispielsweise durch Schichtarbeit oder Schlafstörungen, kann er krank machen. So leiden Schichtarbeiter häufiger an Diabetes, Bluthochdruck, aber auch einigen Krebsarten, wie Studien zeigen.

Ambulance

Qualität deutscher Krankenhäuser: Mehr als die Hälfte der Pflegekräfte lehnen laut Umfrage für sich selbst eine OP ab

Frankfurt/Main - Schlechtes Essen, Pfuscher am Werk, Ärzte-Ausbeutung - viele Krankenhäuser genießen nicht den besten Ruf. Und die Meinung der Pflegekräfte verbessert ihn nicht gerade: Ein Fünftel der Pflegekräfte in den Operationssälen deutscher Krankenhäuser würde sich nicht im eigenen Haus operieren lassen. Das hat eine Studie der Fachhochschule Frankfurt ergeben.
Operationssaal, Krankenhaus
© ShutterstockWenn es um die eigenen Pflegekräfte geht, bleiben die OP-Sääle leer.
Nur gut die Hälfte der KrankenpflegerInnen würde sich in den eigenen OP wagen

Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht, befragt dazu seit 2008 alle zwei Jahre rund 1400 OP- und Anästhesie-Pflegekräfte aus ganz Deutschland. Das jüngste "OP-Barometer 2013" wird im April vorgestellt, erste Ergebnisse wurden am Dienstag veröffentlicht. Demnach würden sich 61 Prozent der Pflegekräfte im eigenen Haus operieren lassen, 18 Prozent wollten sich nicht festlegen - und 21 Prozent lehnten eine Operation in ihrem Bereich ab.