Gesundheit & WohlbefindenS


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Natürliches und wirksames Antibiotikum: Kolloidales Silber

Schon Jahrhunderte bevor sich die Pharmazeutische Industrie entwickelte, wurden mit einem einzigen Mittel viele Krankheiten behandelt: dem kolloidalen Silber. Es besitzt die Eigenschaft, gegen bösartige Bakterien, Viren und Pilze wirksam zu sein. Innerhalb von sechs Minuten kann es bis zu 650 verschiedene Krankheitserreger abtöten, so dass es als natürliches Antibiotikum eingesetzt werden kann.
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© Unbekannt

Viren, Epidemien und Pandemien

Viele Viren, Bakterien und Pilze greifen das menschliche Immunsystem an. Sie führen zu Krankheiten, die sich zu Epidemien und Pandemien entwickeln können. Geschichtliche Beweise gibt es genügend: Aus dem elften Jahrhundert ist der Ergotismus bekannt, im zwölften Jahrhundert herrschten die Pocken- und Blattern, im dreizehnten Jahrhundert wütete die Lepra, im vierzehnten die Pest, im fünfzehnten die Syphilis. Die Ruhr ist aus dem sechzehnten Jahrhundert bekannt, die Tuberkulose aus dem siebzehnten, der Typhus aus dem achtzehnten und die Cholera aus dem neunzehnten.

Im letzten Jahrhundert herrschten Ebola, Hanta, Milzbrand, Spanische Grippe und Vogelgrippe. Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts verbreitete die Schweinegrippe Angst und Schrecken.

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Warum bei einer viralen Grippe-Infektion der Körper auch anfälliger für Bakterien ist

Nebenwirkung im Kampf gegen die Influenza hemmt Fresszellen des Immunsystems
Fresszelle, Immunsystem
© Manfred Rohde/HZIEine Fresszelle des Immunsystems nimmt Bakterien (in grün dargestellt) auf. Bei Grippeinfektionen ist der Appetit der Makrophagen gebremst.
Wer an einer Grippe erkrankt, ist auch anfälliger gegenüber krankmachenden Bakterien. Warum dies so ist, hat jetzt ein internationales Forscherteam bei Versuchen mit Mäusen herausgefunden: Macht ein körpereigener Sensor namens TLR7 das Grippevirus ausfindig, schüttet die Abwehr einen Signalstoff aus. Dieser helfe zwar bei der Bekämpfung der Influenza, hemme aber den Appetit der Fresszellen des Immunsystems auf Bakterien, berichtet das Team unter Leitung von Immunologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig im Fachmagazin "Journal of Innate Immunity". Diese Reaktion könnte erklären, warum bei Grippe-Epidemien viele Patienten nicht an der Influenza, sondern an einer Zweitinfektion sterben, wie beispielsweise einer bakteriellen Lungenentzündung.

"Unsere Ergebnisse bestätigen, dass das Grippevirus langfristig die Abwehr von Bakterien unterdrückt", sagt Erstautorin Sabine Stegemann-Koniszewski vom HZI. Dabei handele es sich wahrscheinlich um eine ungewollte Nebenwirkung der Virusinfektion. Diese gezielt medizinisch zu verhindern, ist nach Einschätzung der Forscher aber schwierig. Denn die für diese Schwächung Verantwortlichen, der Virensensor TLR7 und der Signalstoff Interferon Gamma, seien Teile eines komplex regulierten immunologischen Netzwerks. Ein Eingriff in dieses Netzwerk könne daher schwerwiegende Folgen für die Abwehr haben.

Info

Extrem schädliche Nanoteilchen wirken bis in die nächste Generation

Schon geringe Konzentrationen von Titandioxid bei den Eltern haben Folgen für die Nachkommen

Wasserfloh
© Andre DabrunzDieser Wasserfloh war hohen Konzentrationen von Titandioxid ausgesetzt und ist daran gestorben.
Nanopartikel schädigen kleine Wasserorganismen stärker als bisher angenommen, denn sie wirken sich sogar auf die nächste Generation aus. Das zeigt eine Studie von Koblenzer Forschern an Wasserflöhen. Setzten sie diese Kleinkrebse erhöhten Konzentrationen von Titandioxid-Nanoteilchen aus, zeigten sich bei den Nachkommen dieser Krebse deutliche Folgen: Ihre Schwimmfähigkeit war beeinträchtigt, berichteten die Forscher im Fachmagazin "PloS ONE".

Diese Beobachtung sei vor allem deshalb bemerkenswert, weil bei den Eltern, die den Nanopartikeln ausgesetzt waren, keine direkten Wirkungen nachzuweisen waren, berichten Mirco Bundschuh und seine Kollegen von der Universität Koblenz-Landau. Die Elternkrebse seien in diesen Tests Konzentrationen von Nanoteilchen ausgesetzt worden, die nur um das 20-fache über dem lagen, was nach neueren Studien bereits in Gewässern nachzuweisen ist.

Health

Magnesium gegen Übergewicht, Insulinresistenz und Diabetes

Haben auch Sie Probleme abzunehmen? Können Sie das Wort "Diät" nicht mehr hören? Ist der Jojo-Effekt Ihr bester Freund? Magnesium könnte der Schlüssel zu Ihrer Traumfigur sein. Magnesiummangel verhindert nämlich die Gewichtsabnahme. Optimieren Sie also Ihren Magnesiumspiegel und werden Sie endlich schlank.
Frau, gewicht, abnehmen
Magnesiummangel macht dick

Kennen Sie das hochinteressante Buch des Kardiologen Dr. med. William Davis? Es heisst Wheat Belly: Lose the Wheat, Lose the Weight, and find your Path back to Health (die deutsche Ausgabe wird im Januar 2013 unter dem Titel Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht erscheinen). Natürlich kann Weizen dick und krank machen. Einen wichtigen Grund, warum Weizen dick und krank macht, hat Dr. Davis jedoch zu erwähnen vergessen: Weizen macht unter anderem deshalb dick und krank, weil der bevorzugte Verzehr von Weizen-Weissmehlprodukten als Grundnahrungsmittel zu einem chronischen Magnesiummangel führt. Magnesiummangel aber verhindert die Gewichtsabnahme. Man wird mit Magnesiummangel immer dicker und kränker.

Dr. Carolyn Dean hat in ihrem Buch The Magnesium Miracle die wichtigsten Zusammenhänge zwischen Magnesiummangel und Übergewicht beschrieben:

Hearts

Selen und Coenzym Q10 verbessern Herzleistung und senken das Sterberisiko

Heart
© Medical RF.com/SPL
Die Resultate einer 5-jährigen Studie geben Grund zu der Vermutung, dass eine Langzeitversorgung mit Selen und Ubichinon-10 (früher Coenzym Q10) das Mortalitätsrisiko für kardiovaskuläre (= das Herz betreffende) Erkrankungen vermindert. Schwedische Forscher der Universität Linköping und des Karolinska Instituts führten eine randomisierte, doppelblinde, Plazebo kontrollierte Studie mit 443 Männern und Frauen durch, die sich in einem Alter zwischen 70 und 88 Jahren befanden.

Health

Ingwer als Hilfsmittel bei Typ-2-Diabetes durch insulinunabhängige Glukoseaufnahme

Ginger
© GreenMedInfo
Ich freue mich immer, wenn ich lesen darf, dass es noch Wissenschaftler gibt, die sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen von natürlichen Heilmitteln befassen. Diese Wissenschaftler leisten genau die evidenzbasierte Arbeit, welche immer wieder von der Schulmedizin eingefordert wird - natürlich ohne das jene selbst dazu bereit oder in der Lage wäre (in den meisten Fällen zumindest), ihren eigenen Regeln nachzukommen. Statt dessen werden „evidenzunbasierte“ Mittel, wie Avandia usw., über den grünen Klee gelobt, die dann mitsamt dem Klee nach einigen Jahren in der Versenkung verschwinden. Schade um den Klee...

Prof. Roufogalis ist Professor für pharmazeutische Chemie, der bemerkenswerterweise nach natürlichen Alternativen für eine Diabetestherapie sucht, statt synthetische Lösungen aus dem Labor zu propagieren. Es gibt inzwischen eine Reihe von Veröffentlichungen von ihm zu dieser natürlichen Alternative, die lautet: Ingwer und Diabetes. Die neueste seiner Arbeiten beschreibt eine Fähigkeit des Ingwers, zu der bislang noch kein synthetisches Präparat in der Lage war: eine insulinunabhängige Glukoseaufnahme der Muskel- und Fettzellen. (Quelle: “Gingerols of Zingiber officinale Enhance Glucose Uptake by Increasing Cell Surface GLUT4 in Cultured L6 Myotubes” - https://ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22828920).

Kommentar: Lesen Sie auch besonders die folgenden Artikel in Bezug auf die wahren Ursachen und sehr realen Heilungsmöglichkeiten von Diabetes mellitus Typ 2:
  1. Milch, Zucker und Getreide: Die wahren Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 und 2
  2. Gluten und Vitamin-D-Mangel mitverantwortlich für Typ-1-Diabetes?
  3. Reduktions-Diät heilt Typ-2-Diabetes mellitus
  4. Welche Rolle spielt Magnesium bei Diabetes
  5. Lebensstil: Diabetes-Risiko trotz genetischer Vorbelastung senken
  6. Phtalate: Weichmacher fördern Entstehung von Diabetes Typ 2 durch Störung des Glukosehaushalts
  7. Diabetes besiegen ohne Medikamente?
  8. Diabetischer Fuß, Folgen von kohlenhydratreicher Ernährung
  9. Insulinresistenz im Gehirn: Alzheimer ist in Wirlichkeit nur "Typ-3"-Diabetes
  10. Krafttraining senkt Diabetes Typ-2 Risiko
  11. Studie hinterfragt den Nutzen einer intensiven Insulintherapie bei Typ-2-Diabetikern
  12. Milch kann Diabetes verursachen; Werbung für Milch sollte verboten werden
  13. Kohlenhydratarme Ernährung gegen Übergewicht, Insulinresistenz, Entzündungen und Krankheit
  14. Giftiger Zucker und Leptinresistenz: Warum wir mehr essen als wir sollten - und krank dadurch werden



Bell

Immer häufigere Fehldiagnosen durch Ärzte die als Spezialisten gelten

Es gibt da einen geflügelten Ausdruck: Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich selbst welche.
doctor, prostate cancer
© UnbekanntVertrauen auch Sie Ihrem Arzt blind?
Das läßt sich leider auch auf den Bereich der Medizin übertragen: Wenn man keine Krankheit hat, dann gibt es die Möglichkeit, eine zu erfinden. Oder aber man überlässt diese Angelegenheit den Spezialisten der Medizin, die dann in mindestens 10 Prozent der Fälle eine erfolgreiche Falschdiagnose erstellen können... Ja, und auch ich nehme mich von solchen Fehldiagnosen nicht aus.

Das Resultat einer solchen Falschdiagnose wäre dann eine Behandlung (meist mit Medikamenten der Schulmedizin), die nicht nur unnötige Kosten verursachen, sondern auch unnötige Nebenwirkungen, die viele Medikamente mit sich bringen.

Health

Verzehr von Ingwer kann Dickdarmkrebs verhindern

Ginger
© GreenMedInfo
Ingwer ist ein Gewürz, das aus der Wurzel von Zingiber officinale gewonnen wird. Neuerdings gibt es Hinweise, dass dieses Gewürz in der Lage ist, Dickdarmkrebs zu verhindern. Es unterbindet entzündliche Prozesse, die ein Schlüsselzeichen für die Ausbildung der Krebserkrankung darstellen, nach nur 28 Tagen.

Das Rhizom (die Ingwerwurzel) erreicht dies, indem es Eicosanoide blockiert, die eine spezielle Form der Signalmoleküle im zentralen Nervensystem sind und entzündliche Immunantworten kontrollieren. Die Forscher der Universität von Michigan sahen eine signifikante Reduktion von Entzündungen im Dickdarm bei einer Gruppe von Freiwilligen, die für die Dauer von 28 Tagen jeden Tag 2 Gramm Ingwer einnahmen - im Vergleich zu einer Plazebogruppe. Das Team führte diese Untersuchung durch, nachdem es herausgefunden hatte, dass das Gewürz die Inzidenz und Zahl von Tumoren in Ratten hatte deutlich senken können.

(Cancer Prev Res, 2011; 4: 1¨C9)

Ambulance

Übermäßiges Schwitzen, Funktion von Schweiß und die neuste "Lösung" der Frankenstein-Medizin

Übermäßiges, starkes Schwitzen: Mediziner nennen das „Hyperhidrose“. Unter normalen physiologischen Bedingungen ist das Schwitzen eine lebenswichtige Funktion für die Regulierung der Körpertemperatur. Denn durch die Schweißabsonderung wird die Haut gekühlt und damit auch das Körperinnere. Bei einer Hyperhidrose jedoch schwitzt der Mensch auch bei kühlen Temperaturen, bei der andere Menschen keinerlei Schweißproduktion erfahren. Das Schwitzen kann lokal begrenzt sein, z.B. nur unter den Achselhöhlen oder am ganzen Körper erfolgen.
Frankenstein
© Life's Little Mysterie
Laut schulmedizinischer Wissenschaft wird jemand mit einer Hyperhidrose diagnostiziert, wenn er mindestens 100 Milligramm Schweiß innerhalb von 5 Minuten in einer Achselhöhle produzieren kann. Örtlich begrenzte Hyperhidrosen treten zu 60 Prozent an den Handflächen auf bzw. an den Fußsohlen. 40 Prozent zeigen eine vermehrte Schweißproduktion unter den Achselhöhlen und 10 Prozent am Kopf, in erster Linie auf der Stirn. Andere Körperstellen sind zwar auch beschrieben worden, aber äußerst selten. In Deutschland leiden nur 1 bis 2 Prozent unter einer Hyperhidrose.

In Sachen Therapie gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten: In Abhängigkeit vom Schweregrad können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen. Da sind z.B. die topischen Anwendungen mit Antitranspirantien (Aluminiumoxid etc.), die chemische Denervierung mit Botulinumtoxin A, die chirurgische Entfernung der Schweißdrüsen, die systemische Therapie mit Psychopharmaka und oralen Antitranspirantien usw., um nur einige wenige zu nennen. Bei vielen dieser Möglichkeiten besteht allerdings auch ein relativ hohes Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen. Ich empfehle keine dieser Methoden.

Pills

Pharmas klingelnde Kassen: Verkauf von Schmerzmitteln in Deutschland so hoch wie nie

Deutschlands Ärzte verordnen ihren Patienten eine Rekordmenge an Schmerzmitteln. Laut Arzneiprüfungsinstitut waren es zuletzt 6,3 Millionen Packungen im Jahr - 50 Prozent mehr als 2005. Experten warnen vor Medikamentenabhängigkeit.
Medikamente, Pillen
© dapd
Hamburg - Der Absatz von Schmerzmitteln in Deutschland ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI). Hatten die Ärzte ihren gesetzlich versicherten Patienten 2005 noch 4,2 Millionen Packungen verschrieben, waren es 2011 bereits 6,3 Millionen. Das entspricht einem Plus von 50 Prozent.

Die verschriebenen Medikamente werden bei chronischen Schmerzen eingesetzt, gegen die rezeptfreie Medikamente wie Aspirin oder Paracetamol nichts ausrichten können. Dies gilt oft bei Schmerzen an Kopf, Rücken, Knie oder Nacken - insgesamt haben Millionen Deutsche chronische Schmerzen. Auch Patienten im fortgeschrittenen Krebsstadium leiden häufig unter erheblichen Schmerzen.