Gesundheit & WohlbefindenS


Syringe

Süchtig nach körpereigenen "Drogen"

sonnen, frau
© ColourboxJeder ist ein bisschen sonnensüchtig
Der menschliche Körper beschäftigt ein eigenes Drogenlabor: In bestimmten Situationen bildet jeder körpereigene Drogen, die Cannabis und Opium ähneln. Manche werden süchtig danach und riskieren ihr Leben.

Manche gehen jeden zweiten Tag ins Sonnenstudio, wohl wissend, dass die Überdosis UV-Strahlung Hautkrebs auslösen kann. Andere suchen den Kick durch Extremsport in sauerstoffarmen, eisigen Höhen oder beim Marathonlauf in glühender Hitze und riskieren den Tod. Manche können von Sex nicht genug bekommen oder leben nur noch übers Internet, weil jeder Facebook-Eintrag das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Sie nehmen damit in Kauf, dass Familie und Job auf der Strecke bleiben.

Candy Cane

Bubble Tea: Süß und ungesund

Künstliche Zusatzstoffe und viel Zucker in Modegetränk Bubble Tea
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© unbekannt
In beinahe allen Städten Deutschland eröffnen an jeder Ecke sogenannte Bubble Tea Shops. Vor dem Modegetränk warnt aktuell die Verbraucherzentrale Bayern. Der vermeintliche Tee besteht in den meisten Fällen aus Farb- und künstlichen Aromastoffen, Säurungsmitteln und Konservierungsstoffen, so die Experten. So habe eine Untersuchung in München ergeben, dass die „Zutatenliste nicht immer eindeutig gekennzeichnet ist“, berichten die Verbraucherschützer. Das Problem existiert nicht nur in Bayern, sondern konnte vielfach auch in anderen Bundesländern beobachtet worden.

Shoe

Sport kann ungesund sein?

Was nach gesundem Freizeitsport aussieht, könnte in Wirklichkeit gesundheitsschädlich sein: Die Studie eines amerikanischen Forscherteams ergab: Bei jeder zehnten Testperson stieg mindestens ein Wert, der für Herzkrankheiten verantwortlich ist.


Attention

Phtalate: Weichmacher fördern Entstehung von Diabetes Typ 2 durch Störung des Glukosehaushalts

Bestimmte Weichmacher in Kunststoffen, sogenannte Phthalate, fördern offenbar die Entstehung von Diabetes Typ 2. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) verweist auf eine Studie von Forschern um Monica Lind von der Universität Uppsala, wonach Menschen mit Diabetes auffällig mit Phthalaten belastet sind. Die DGE fordert, die Weichmacher durch unschädliche Stoffe zu ersetzen. DGE-Sprecher Helmut Schatz, Endokrinologe aus Bochum, sagte, dass viele Medizinprodukte wie Blut- und Infusionsbeutel, Schläuche oder Katheter noch immer Phthalate in höheren Konzentrationen enthalten. Sie lösten sich leicht aus dem Kunststoff und gelangten in den Körper. Die Forscher vermuten in Diabetes Care, dass Abbauprodukte der Phthalate den Glukosehaushalt stören. "Anscheinend hemmen bestimmte Phthalate die Bildung von Insulin", sagte Schatz. "Andere begünstigen dagegen vermutlich eine Resistenz gegen das Hormon." Die Zusammenhänge müssten dringend besser erforscht werden.

Bulb

Licht im Ohr stimuliert Hirnfunktion und hilft somit gegen Depressionen

Dass ein Mangel an Tageslicht aufs Gemüt schlägt, ist bekannt. Erstmals wiesen finnische Forscher nun nach, dass Licht gegen Depressionen helfen kann - wenn man es ins Ohr leuchtet.

Die Forschungsergebnisse eines Wissenschaftlerteams aus Finnland klingen kurios: Leuchtet man Menschen ins Ohr, wird hierdurch ihre Gehirnfunktion stimuliert. In der Fachzeitschrift World Journal of Neuroscience veröffentlichten sie eine Studie, die diesen Vorgang belegt.

Auf diesem Gebiet sind die Forscher Pioniere. Es ist der erste veröffentlichte wissenschaftliche Artikel, der die sogenannte funktionale Modulation, also die Beeinflussung der Funktion des Gehirns mit Licht zum Inhalt hat.

Starke Tageslichtlampen werden schon lange gegen Winterdepressionen eingesetzt. Aber bei der Studie der Finnen wurden den Probanden die Augen verbunden: Das Licht sollte nur durch das Ohr auf das Hirn einwirken können. Und tatsächlich: Bei dem Placebo-kontrollierten Versuch an 51 gesunden Testpersonen konnten die Forscher Beweise für einen Einfluss des Lichts auf die Gehirnfunktionen sammeln.

Question

Das neue AIDS? Unheilbare Infektionskrankheit Chagas breitet sich rasend schnell aus

Experten nennen sie das "neue AIDS der amerikanischen Kontinente”.
Mücke auf menschlicher Haut
© Oxford Scientific/Getty ImagesDie Chagas-Krankheit ist eine parasitische Infektion, die durch blutsaugende Insekten hauptsächlich in verarmten Gebieten übertragen wird.
Eine parasitische Infektion namens Chagas-Krankheit weist laut kürzlich veröffentlichten Forschungen im Magazin PLoS Neglected Tropical Diseases Ähnlichkeiten zur frühen Phase der Ausbreitung von HIV auf.

Der New York Times zufolge ist Chagas wie AIDS schwierig nachzuweisen und hat eine lange Inkubationszeit bevor Symptome auftauchen

In der westlichen Hemisphäre sind ganze 8 Millionen Menschen damit infiziert, hauptsächlich in Bolivien, Kolumbien und Zentralamerika, sowie rund 30,000 Menschen in den USA, berichtet die Zeitung. Chagas infiziert Menschen in armen Gebieten, und die meisten Fälle finden sich unter Immigranten.

Da Chagas oftmals unbehandelt bleibt, verbreitet es sich leicht - entweder genetisch oder durch Bluttransfusionen. Wenn frühzeitig fetsgestellt, kann Chagas mit intensiver Medikation behandelt werden, doch die Medikamente sind in armen Ländern rar und es werden wenig Gelder dafür investiert, nach neuen Behandlungen zu suchen, schreibt das Blatt.

Bell

Der Giftstoff der die Cola schwarz färbt ist krebserregend

Cola, gleich von welchem Hersteller, original, kopiert oder getürkt, ist immer “dunkel”farben. Wie es sich jetzt herauszustellen scheint, fischt die Gesundheit des Konsumenten solcher Produkte ebenfalls im Dunklen. Denn der dunkle Farbstoff in der Cola hat das Zeug zum Krebserreger. Der Bösewicht im Farbstoff ist eine Chemikalie, die sich 4-Methylimidazol (4MI) nennt.

Diese Chemikalie wird bei der Produktion von Pharmazeutika, fotografischen Chemikalien, Bleichmitteln, Pigmenten, Reinigungschemikalien, landwirtschaftlichen Chemikalien und Gummi eingesetzt. Aber es tritt auch auf als Nebenprodukt von Fermentierungsprozessen von Lebensmitteln und ist im Tabakrauch nachweisbar. 4MI ist eine Substanz, mit der die Bevölkerung häufiger in Kontakt kommen kann. Lebensmitteltechnisch kommt sie in „Zuckercouleur“ E 150 a bis d vor. E150d ist der Farbstoff, der die Cola in Deutschland dunkel färbt.

Die Petition

In den USA sind jetzt die Verbraucher auf die Barrikaden gegangen, um die mögliche Krebs erzeugende Wirkung des Farbstoffs publik zu machen und entweder die Etikettierung zu ändern oder den Farbstoff zu verbieten (http://cspinet.org/new/pdf/caramel_coloring_petition.pdf). Wenn man sich diese Petition genauer anschaut, dann vergeht mir die Lust auf Cola und alles, was mit Zuckercouleur versehen ist. Das „Center For Science In The Public Interest“ reichte am 16. Februar 2012 bei der FDA eine Petition ein, die Bezeichnung des Farbstoffs als „natürlich“ zu verbieten und auf die krebserzeugende Potenz des Farbstoffs hinzuweisen (vergleichbar mit den Warnhinweisen bei Zigaretten). In dieser Petition wurde darauf hingewiesen, dass sich ca. 130 Mikrogramm 4MI in einer 12-Ounce-Dose oder -Flasche (340 ml) befinden, und dass diese 130 Mikrogramm die offiziell definierte Unbedenklichkeitsgrenze (NSRL - No Significant Risk Level) von 16 Mikrogramm um den Faktor 8 übertreffen.

Kommentar: Weitere Artikel zum Thema:

Softdrinks können krank machen
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Health

Wunderwurzel Galgant hilft bei Koliken, Herzproblemen, Durchblutungsstörungen und Rückenschmerzen

Kürzlich bei einer Radtour: Einer unserer Freunde, ein 45-jähriger Familienvater, stoppte plötzlich. Er war kreidebleich. »Fahrt weiter, ich komme nach«, sagte er, »mir geht es nicht gut«. Er legte sich bäuchlings auf die Wiese und wand sich vor Krämpfen und Schmerzen. Was als anschließende Diagnose harmlos klang, hätte bei ihm fast zum Herzinfarkt geführt: ein Wind steckte fest, wie man so schön sagt. Zum Glück hatten wir die Wunderdroge Galgant dabei, die man unbedingt kennen sollte. Sie hilft bei Koliken, Herzproblemen, Durchblutungsstörungen und Rückenschmerzen.
Galgant
© Unbekannt
Man kann es sich kaum vorstellen: Aus so manchem Verdauungsproblem können sich in Windeseile handfeste Koliken und Herzprobleme entwickeln. In diesem Fall kann der Galgant tatsächlich Leben retten. Diese alte Wunderwurzel, deren Schärfe einem die Tränen in die Augen treiben kann, ist hierzulande kaum bekannt. Das mag daran liegen, dass der Galganteine ferne Heimat hat, er ist in den Steppen Südchinas und einigen Teilen Asiens zu Hause. Ich stieß durch die ganzheitlichen Heilkräuterempfehlungen von Hildegard von Bingen auf den wohltuenden, helfenden Galgant. Die vor wenigen Tagen heiliggesprochene Klosterfrau, die vor etwa neunhundert Jahren in Bingen am Rhein lebte und ihr großes Wissen um Gesundheit von Körper und Seele aus dem Licht erhielt, sagte über die wertvolle Wurzel:
»Galgant ist durchaus warm. In ihm ist keine Kälte, sondern Kraft.«

Kommentar: Am besten, man lässt es gar nicht erst so weit kommen und ernährt sich nach der sogenannten Paläo-/Steinzeitdiät, d.h. reich an gesättigten, tierischen Fetten, arm an Kohlenhydraten und moderatem Proteinverzehr.


Health

Hinweise, dass Cholesterin vor Krebs schützt

LDL-Cholesterin ist angeblich das „böse“ unter den Cholesterinwerten, dasjenige, welches für kranke Arterien und Herzgefäßerkrankungen sorgt. Daher gibt es eine Milliarden-Dollar-schwere Pharmaindustrie, die mit der Erfindung der Cholesterinsenker (Statine) für gesunde Arterien und Herzen sorgen will.


Jetzt zeigt sich jedoch, dass das “böse” Cholesterin uns möglicherweise vor Krebs schützt. Es scheint nämlich so zu sein, dass Menschen mit einem natürlich niedrigen LDL-Spiegel ein höheres Risiko haben, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken. Diese Entdeckung machten Forscher an der Tufts Medical Center in Boston (USA), was ein weiterer Bestandteil in der wachsenden Liste von gesundheitlichen Vorteilen des LDLs ist.

Kommentar:
Die Cholesterin-Lüge
"Es gibt keine ausreichenden Belege, dass Fett ein Risiko für das Herz-Kreislauf-System darstellt"
Gesättigtes Fett ist gesund!
Die Wahrheit über gesättigte Fette


Attention

Hohe Blutzuckerwerte und Nebenprodukt Methylglyoxal führen zu Folgeschäden bei Diabetiker_innen

Das Problem beginnt in den Füßen: Ameisenlaufen und Schmerzen in Füßen und Unterschenkeln können erste Hinweise auf Nervenschädigungen sein. Bei über der Hälfte der rund acht Millionen Diabeteskranken in Deutschland stellen sich mit der Zeit Nervenschäden ein, die in Erektionsproblemen oder Herzrhythmusstörungen oder Amputationen enden können.

Düsseldorf/Erlangen. Es ist ein Stoffwechselgift, das der jeder Körper produziert. Der von Diabetikern allerdings verstärkt. Er kann das Gift zudem nicht so gut abbauen wie gesunde Menschen es können, fanden Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen (FAU) heraus. Das Symptombild dabei ist groß und zum Teil widersprüchlich: Die Nervenschädigung kann zu Störungen des Schmerz-, Berührungs- oder Temperaturempfindens führen, aber auch zu chronischen Schmerzen, Missempfindungen und Lähmungen.

Kommentar: Es müsste theoretisch nicht zu solchen Folgeschäden kommen, wenn die Ernährungsempfehlungen geändert würden. D.h. Kohlenhydrate auf das Minimalste zu beschränken, denn damit sind weniger erhöhte Blutzuckerwerte zu erreichen.