Spirulina ist eine blaugrüne Alge, die als so genannter “Superfood” in Form von Nahrungsergänzungen angeboten wird. Diese Bezeichnung hat die Alge aufgrund ihres Vitalstoffreichtums zu Recht erhalten, denn sie ist reich an natürlichem, pflanzlichen Eisen, Kalzium, Vitamin A und Vitamin C sowie weiteren Vitalstoffen. Ausserdem gilt sie als hervorragende Quelle für pflanzliches Protein, da ihr Eiweissgehalt in der Trockenmasse ca. 70% beträgt. Darüber hinaus ist ihr Gehalt an Alphalinolsäure der höchste im gesamten Pflanzenreich und wird auf dem Lebensmittelsektor nur noch von Milch und Nachtkerzenöl übertroffen.
Spirulina aktiviert das ImmunsystemEine Studie1, die im Frühjahr 2005 in einer Ausgabe der Fachzeitung
Journal of Medicinal Food veröffentlicht wurde erläutert, dass die regelmässige Einnahme von
Spirulina-Algen eine deutliche Verbesserungen bei Patienten mit nasalen Allergien, auch als allergische Rhinitis bekannt, hervorrufen würde. Bei dieser Untersuchung überprüften die Forscher die Menge an Zytokinen, Interferonen und anderen Botenstoffen des Immunsystems im Blutstrom der Studienteilnehmer vor und nach der Einnahme von Spirulina.
Bei den Zytokinen handelt es sich um Proteine, die unter anderem eine wichtige Rolle bei immunologischen Reaktionen des Körpers einnehmen. Sie senden Signale an Abwehrzellen die dem Körper sofort zur Hilfe eilen, sobald Pathogene (Krankheitserreger) eintreffen. So fungieren sie als Auto-Immun-Kommunikatoren.
Laut der University of South Carolina School of Medicine handelt es sich bei den Interferonen um eine andere Art dieser Botenstoffe des Immunsystems. Sie zählen zwar auch zu den Zytokinen, reagieren jedoch anders. Sie heften sich an spezielle Rezeptoren, die sich auf der Zellmembran befinden und alarmieren die Zellen, sobald Viren gesichtet wurden. Die Zellen wiederum reagieren darauf mit der Aktivierung spezialisierter Proteine, die für ein antiviral wirkendes Zellumfeld sorgen.