Gesundheit & WohlbefindenS


Beaker

Bestimmte Chemikalien u.a. im Plastik fördern Diabetes und Fettleibigkeit

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Berlin. Sie sind in Konservendosen enthalten, im Duschvorhang, in Gummistiefeln oder in Elektrogeräten - hormonähnlich wirkende Chemikalien wie Weichmacher, Flammschutzmittel und Bisphenol A. Über ihre Gesundheitsschädlichkeit ist viel spekuliert worden, bislang wurden die Stoffe aber vor allem mit Störungen der Sexualfunktionen in Verbindung gebracht.

Eine Untersuchung weckt nun den Verdacht, dass sie auch Diabetes und Fettleibigkeit verursachen können. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) stellte die Studie, die von der britischen Umweltorganisation Chem Trust in Auftrag gegeben wurde, am Dienstag in Berlin vor.

"Verbraucher kommen mit diesen Produkten täglich in Berührung", sagte Sarah Häuser, BUND-Expertin. Die betreffenden Chemikalien wirkten wie körpereigene Hormone und könnten das Hormonsystem komplett aus dem Takt bringen. "Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper."

Beer

Alkohol macht Gehirn unflexibel - Abhängige können Gelerntes nicht auf neuen Kontext übertragen

Lernen ist besonders nützlich, wenn man das neue Wissen flexibel in bislang unbekannten Situationen einsetzen kann. Genau damit haben Alkoholiker jedoch Probleme, berichten jetzt deutsche Forscher. Abhängige lernten neue Zusammenhänge genauso gut wie gesunde Menschen, übertrugen dieses Wissen dann aber schlechter auf einen anderen Kontext.

Das könne möglicherweise erklären, warum Patienten oft Probleme hätten, Erkenntnisse aus der Psychotherapie in den Alltag zu übertragen, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Alcoholism: Clinical and Experimental Research.

Lernen mit Belohnungen

Die Forscher um Christian Bellebaum, Martina Rustemeier und Gerhard Reymann von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Dortmund verglichen in ihrer neuen Studie die Lernleistungen von 24 alkoholabhängigen Patienten mit der von 20 gesunden Testpersonen.

Health

Homöopathie bessert allergische Beschwerden signifikant

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Wien/ Österreich - Passend zur mit zahlreichen Allergien einhergehenden Frühjahrszeit haben österreichische Ärzte und Wissenschaftler die Ergebnisse einer aktuellen Studie veröffentlicht, die den "Real Life Effect", also die anwendungsbezogene Erfahrung von Nutzern, der klassischen homöopathischen Behandlung sowie die Möglichkeit einer Reduktion der konventionellen Medikamente zu dokumentieren versucht.

Die Beobachtungsstudie, wurde von homöopathisch ausgebildeten Allgemeinmedizinern an neun Prüfzentren in Österreich durchgeführt, wobei Daten und Symptomausprägungen von allergischen Patienten mit den Diagnosen allergische Konjunktivitis (Bindehautentzündung), allergische Rhinitis (Heuschnupfen), Asthma bronchiale und Neurodermitis vor und nach homöopathischer Behandlung mit Hilfe von Fragebögen erhoben wurden.

In der Zusammenfassung der Wiener klinische Wochenschrift veröffentlichten Studie erläutern die Allgemeinmedizinerin Dr. Christina Gründling, Dr. Wolfgang Schimetta von der Johannes Kepler Universität Linz und Dr. Michael Frass von der Medizinischen Universität Wien, die Ergebnisse der an 40 Patienten durchgeführten Studie wie folgt: "Sämtliche Beschwerden besserten sich deutlich, zumeist sogar sehr markant (p < 0,001). Von 21 Patienten, welche zu Studienbeginn unter konventioneller Medikation standen, war es bei 13 (62 %) möglich, zumindest ein Medikament abzusetzen, der Rest (38 %) gab eine Reduktion bei zumindest einer Arzneimitteldosierung an. Nebenwirkungen der Behandlung wurden nicht festgestellt."

Health

Rückschau Akupunktur: Studie belegt neurale schmerzlindernde Wirkung

Ann Arbour/ USA - Eine Studie an der University of Michigan (UM) belegt die schmerzlindernde Wirkung traditioneller chinesischer Akupunktur und zeigt, dass die Methode die Langzeitfähigkeit des Gehirns beeinflusst, Schmerzen zu regulieren.

Mittels des bildgebenden Verfahrens der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) hat das Team um Dr. Richard E. Harris vom "Chronic Pain and Fatigue Research Center" der Universität nachgewiesen, dass Akupunktur die Bindefähigkeit von Opioid-Rezeptoren in jenen Hirnregionen verstärkt, die Schmerzsignale verarbeiten oder diese abschwächen. Die Ergebnisse werden die Neuro-Wissenschaftler im Fachmagazin Journal of Neuroimage veröffentlichen.

Schmerzlindernde Opiate, so glauben Neurologen, wirken, indem sie Opioid-Rezeptoren im Hirn und im Rückenmark verbinden, wodurch Akupunktur genau diese Wirkung verstärken würde.

Health

Rückschau Akupunktur hilft bei unerklärlichen Symptomen

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Plymouth/ England - Sowohl für Patienten als auch für die behandelnden Ärzte stellen unerklärliche Symptome, wie sie keinem bekannten Leiden zugeschrieben werden können, eine unangenehme und oft nervenaufreibende Situation dar - sind die Behandlungsmethoden doch stark limitiert und nur selten von Erfolg gekrönt. Eine aktuelle Studie britischer Mediziner belegt nun, dass Akupunktur bei der Behandlung überdurchschnittlich gute Erfolge erzielen kann.

Laut einer Erhebung des britischen "National Health Service" (NHS) klagen einer von fünf Patienten über Symptome, deren Ursachen mit konventionellen medizinischen Methoden nicht erklärt und demnach auch nur schwer bis gar nicht zu behandeln sind. Hinzu sind die bei solchen Untersuchungen und Behandlungen entstehenden Kosten für die nationale Krankenkasse in Großbritannien etwa doppelt so hoch, wie bei einer Behandlung bekannter Symptome.

In einer randomisierten Kontrollstudie des "Institute of Health Services Research" an der "Peninsula Medical School" der "University of Exeter" haben Mediziner um Dr. Charlotte Paterson 80 Patienten die in Londoner Praxen behandelt werden untersucht, die - zusätzlich zur normalen medizinischen Behandlung - mittels auf der Grundlage der sogenannten traditionellen Fünf-Elemente-Lehre basierten Akupunktur behandelt wurden. Bei der Studie, die aktuell im Fachmagazin British Journal of General Practice erschienen ist, handelt es sich um die erste Untersuchung über die Wirkung von Akupunktur angesichts unbekannter Symptome.

Health

Rückenschmerzen: Akupunkturbehandlung führt zu weniger Rückfällen

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Calgary/ Kanada - In einer aktuellen Studie belegen kanadische Forscher, dass Akupunkturbehandlungen von Rückenschmerzen zu einem deutlichen Rückgang der Arztbesuche aufgrund eines Rückenvorfalls führen. Vor diesem Hintergrund ließe sich zudem etwa ein Drittel der Kosten durch das Volksleiden, das zu einem Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit der unter Fünfzigjährigen geworden ist, einsparen.

Für die Studie von Medizinern des Canadian Institute of Natural and Integrative Medicine wurden 1005 Patienten mit Schmerzen im Lendenwirbelbereich untersucht. Die Anzahl der Arztbesuche bzw. die daraus resultierenden Kosten für die öffentlichen Kassen wurden für den Zeitraum von einem Jahr vor Beginn der Akupunkturbehandlung bis zu einem Jahr nach Beendigung der Akupunkturbehandlung miteinander verglichen, zitiert die "Carstens Stiftung" (carstens-stiftung.de). Als Kontrollgruppe dienten der im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlichten Studie Patienten mit Rückenschmerzen, die ohne Akupunktur behandelt worden waren. Auf jeden Akupunktur-Patienten kamen vier Patienten der Kontrollgruppe, die sich in Bezug auf Alter und Geschlecht entsprachen.

Durchschnittlich wurden den Akupunkturpatienten sieben Anwendungen zuteil. Nach Beendigung der Akupunkturbehandlungen sank die Anzahl der Arztbesuche, die mit Schmerzen im Lendenwirbelbereich im Zusammenhang standen, um 50 Prozent einhergehend mit verringerten Kosten für die öffentlichen (kanadischen) Kassen um 35 Prozent. In der Kontrollgruppe veränderten sich die Zahl der Arztbesuche und die Kosten indes nicht.

Cheeseburger

Giftige Chemikalien in Fast Food

Viele Studien belegen, dass Fast Food unserer Gesundheit schadet. Doch nicht nur die verwendeten Lebensmittel oder deren Zusatzstoffe sind schädlich - die Verpackung enthält oft noch viel giftigere Stoffe. Der "natürliche" Schein von Papier- oder Pappkarton-Verpackungen trügt. Lesen Sie selbst!
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Chemikalien in Fast Food Verpackungen

Laut einer Studie1, die von Forschern der Universität Toronto durchgeführt und im Fachblatt Environmental Health Perspectives veröffentlicht wurde, gelangen die giftigen Chemikalien, die in den Verpackungen von Fast Food enthalten sind, leicht in den Blutkreislauf des Menschen.

Ölhaltige Nahrungsmittel wie beispielsweise Fast Food und Mikrowellen-Popcorn werden in der Regel in Papier oder in Pappkarton verpackt. Beide Verpackungsmaterialien sind mit Polyfluoroalkyl Phosphatester (PAP) beschichtet, was verhindert, dass Wasser oder Fett durch die Verpackung dringt.

Giftige Chemikalien sind im Körper nachweisbar

Eine vorangegangene Studie2, die vom gleichen Forscherteam durchgeführt wurde, bestätigte, dass die Nahrungsmittel PAPs aus der Verpackung aufnehmen können, so dass sie auf diese Weise in das Verdauungssystem gelangen. Das ist ein besonders besorgniserregendes Ergbenis, da der Körper diese PAPs in eine Klasse von hochgiftigen Chemikalien umwandeln kann, die sich Perfluorierte Carboxylsäuren nennt (PFCA).

Health

Spirulina: Immunsystem-Superfood

Spirulina ist eine blaugrüne Alge, die als so genannter “Superfood” in Form von Nahrungsergänzungen angeboten wird. Diese Bezeichnung hat die Alge aufgrund ihres Vitalstoffreichtums zu Recht erhalten, denn sie ist reich an natürlichem, pflanzlichen Eisen, Kalzium, Vitamin A und Vitamin C sowie weiteren Vitalstoffen. Ausserdem gilt sie als hervorragende Quelle für pflanzliches Protein, da ihr Eiweissgehalt in der Trockenmasse ca. 70% beträgt. Darüber hinaus ist ihr Gehalt an Alphalinolsäure der höchste im gesamten Pflanzenreich und wird auf dem Lebensmittelsektor nur noch von Milch und Nachtkerzenöl übertroffen.
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Spirulina aktiviert das Immunsystem

Eine Studie1, die im Frühjahr 2005 in einer Ausgabe der Fachzeitung Journal of Medicinal Food veröffentlicht wurde erläutert, dass die regelmässige Einnahme von Spirulina-Algen eine deutliche Verbesserungen bei Patienten mit nasalen Allergien, auch als allergische Rhinitis bekannt, hervorrufen würde. Bei dieser Untersuchung überprüften die Forscher die Menge an Zytokinen, Interferonen und anderen Botenstoffen des Immunsystems im Blutstrom der Studienteilnehmer vor und nach der Einnahme von Spirulina.

Bei den Zytokinen handelt es sich um Proteine, die unter anderem eine wichtige Rolle bei immunologischen Reaktionen des Körpers einnehmen. Sie senden Signale an Abwehrzellen die dem Körper sofort zur Hilfe eilen, sobald Pathogene (Krankheitserreger) eintreffen. So fungieren sie als Auto-Immun-Kommunikatoren.

Laut der University of South Carolina School of Medicine handelt es sich bei den Interferonen um eine andere Art dieser Botenstoffe des Immunsystems. Sie zählen zwar auch zu den Zytokinen, reagieren jedoch anders. Sie heften sich an spezielle Rezeptoren, die sich auf der Zellmembran befinden und alarmieren die Zellen, sobald Viren gesichtet wurden. Die Zellen wiederum reagieren darauf mit der Aktivierung spezialisierter Proteine, die für ein antiviral wirkendes Zellumfeld sorgen.

Health

Krebs mit Dichloracetat (DCA) bekämpfen?

An der University of Alberta in Edmonton, Kanada, wurde bereits im Jahre 2007 eine sichere und wirksame Heilmethode gegen Krebs entdeckt - mit einem Medikament, das zuvor gegen seltene Stoffwechselstörungen angewendet wurde. Doch die Pharmaindustrie zeigt nach wie vor kein Interesse an einer weiteren Forschung. Der Grund wird in der Nichtpatentierbarkeit des Mittels vermutet.
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Mögliches Krebsmedikament DCA: Billig, einfach und sicher

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: eine billige und einfach anwendbare Arznei soll nahezu alle Krebsarten besiegen können? Das Mittel heisst Dichloracetat oder auch Dichloressigsäure und wird DCA (von engl. Dichloroacetic acid) abgekürzt. DCA wird bereits seit vielen Jahren als wirksames und sicheres Medikament zur Behandlung einer seltenen Stoffwechselerkrankung namens Laktatazidose eingesetzt. Da DCA nicht patentierbar ist, könnte es zu einem Bruchteil der Kosten eines neu entwickelten Medikaments hergestellt werden.

DCA: Erfolge in Zellkulturen und Tierversuchen

Der griechische Wissenschaftler Evangelos Michelakis* von der University of Alberta in Edmonton, Kanada, testete im Reagenzglas die Wirkung von DCA auf menschliche Zellen. Dabei entdeckte er, dass DCA Lungen-, Brust- und Hirnkrebszellen tötete, nicht aber gesunde Zellen. Als man ferner Ratten mit menschlichen Krebszellen infizierte und diese daraufhin Tumore entwickelten, gab man ihnen einige Wochen lang mit DCA versetztes Wasser zu trinken. Bereits nach einer Woche begannen die Tumore zu schrumpfen und nach drei Monaten waren die Krebsgeschwüre nur noch halb so gross wie jene der unbehandelten Tiere.

*Michelakis gehört zu den angesehensten Gesundheitsexperten Kanadas und ist Kanadas führender Wissenschaftler im Forschungsbereich des Lungenhochdrucks.

Cell Phone

Verhaltensstörung bei Kindern durch Handystrahlung während der Schwangerschaft

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New Haven/ USA - Werden Föten schon im Mutterleib vermehrter Strahlung durch Mobiltelefone ausgesetzt, kann dies zu Verhaltensstörungen der Kinder wie Hyperaktivität führen. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Wissenschaftler der Yale School of Medicine in einer Studie an Mäusen und empfehlen schon jetzt, die Ungeborenen im Mutterleib so wenig Mobilfunkstrahlung wie möglich auszusetzen.

Wie die Forscher um Dr. Hugh S. Taylor, Professor und Direktor des der Abteilung für reproduktive Endokrinologie und Unfruchtbarkeit am Lehrstuhl für Geburtshilfe, Gynäkologie und Fortpflanzungsstudien aktuell im Fachmagazin Science Reports berichten, handele es sich um den ersten experimentell erbrachten Beweis dafür, dass Radiofrequenzstrahlung von Mobiltelefonen bei Föten zu einer Auswirkung auf das spätere Verhalten der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen haben kann.

In ihren Experimenten setzten sie eine Gruppe schwangerer Mäuse der gewöhnlichen Strahlung eines angeschalteten Mobiltelefons aus, das unmittelbar auf dem Käfig platziert war. Eine andere Gruppe wurde einem Mobiltelefon im andauernden aktiven Gesprächsmodus ausgesetzt, während die Kontrollgruppe zwar unter den gleichen Käfighaltungsbedingungen, jedoch ohne Mobiltelefone gehalten wurde.