Gesundheit & WohlbefindenS


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Einsamkeit kann schwere Erkrankungen hervorrufen

Einsamkeit kann laut einer Studie schwere Erkrankungen hervorrufen. Der Sozialpsychologe John Cacioppo hat herausgefunden, dass Einsamkeit die Arterien verhärtet und somit zu Bluthochdruck führen kann, Entzündungen im Körper bewirke und sogar zu Lern- und Gedächtnisproblemen führen könne. Isolierte Fruchtfliegen würden der Studie zufolge sogar schneller als andere sterben.

In einem anderen Versuch mit sozial isolierten Menschen untersuchte Cacioppo zusammen mit dem Forscher Steve Cole das Immunsystem der Probanden. "Wir können ein übereinstimmendes Muster erkennen, bei dem menschliche Immunzellen bei einsamen Leuten mit Abwehrstrategien programmiert werden", berichtet Cole. Wenn sich der Körper einer misanthropen Person zwischen Viren- und Bakterienbekämpfung entscheiden muss, wähle er meist die Bekämpfung von Bakterien. Daraus resultiere eine höhere Sterblichkeit bei Virenerkrankungen, Infektionen, Herzkrankheiten sowie höhere Krebsraten.

Außerdem wird das Stress-Hormon Cortisol bei einsamen Menschen vermehrt ausgestoßen, welches Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigt. Des Weiteren wird die Schlafqualität beeinträchtigt. Diese Abwärtsspirale könne mit der Evolution begründet werden, so die Studie. Menschen bräuchten sich demnach seit jeher gegenseitig, um sich sicher zu fühlen.

© 2012 dts Nachrichtenagentur

Health

Infektionen durch Bakterien aus Geflügelfleisch nehmen zu

In der Europäischen Union ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Erkrankungen durch ein von Tieren übertragenes Bakterium gestiegen. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hervorging, stiegen im vergangenen Jahr die Fälle von Campylobacteriose um sieben Prozent auf mehr als 200.000. Demnach war es das fünfte Jahr in Folge, in dem die EFSA eine Zunahme der Erkrankungen feststellte. Die Krankheit führt zu Durchfall und Fieber und wird durch Bakterien ausgelöst, die vor allem beim Verzehr von zu kurz gegartem Geflügel übertragen werden.

AFP

Health

Krebs, Coca Cola und Pepsi: Karzinogen entfernt um Warnhinweis für Krebs zu vermeiden

Der Farbstoff, der Cola ihre typisch braue Farbe verleiht, steht im Verdacht Krebs auszulösen. Obwohl das wissenschaftlich nicht erwiesen ist, haben die beiden Marktführer Coca Cola und Pepsi angekündigt, ihre Rezeptur zu ändern - allerdings nur für den US-Markt.

"Dieses Getränk kann Krebs verursachen" - ein solchen Warnhinweis, den man sonst nur von Zigarettenschachteln kennt, möchte wohl kein Lebensmittel-Hersteller auf seiner Ware lesen.
Coca Cola
© BloombergDie Rezeptur von Coca-Cola gehört zu den am besten behütesten Geheimnissen der Welt. Jetzt hat der Konzern, genau wie sein Konkurrent Pepsi angekündigt, das Rezept für die US-Markt zu ändern. Nicht jedoch, um Menschen vor dem Karzinogen zu schützen, sondern sich selbst vor Umsatz-Einbußen.

Die amerikanischen Firmen Coca Cola und Pepsi müssen einen entsprechenden Warnhinweis zumindest theoretisch fürchten - jedenfalls, wenn es nach kalifornischem Recht geht: Der Bundesstaat hat besonders scharfe Gesetze gegen krebserregende Stoffe und andere Toxine - und der Zuckercouleur, der Coca Cola und dem Konkurrenzprodukt Pepsi die braue Farbe gibt, steht nach einer neuen Studie im Verdacht Krebs auszulösen.

Die beiden Hersteller, deren Marktanteil in den USA zusammen fast 90 Prozent ausmacht, haben jetzt mitgeteilt, dass sie die Rezeptur einige ihrer Produkte für den heimischen Markt ändern wollen, um den strengen Grenzwerten vorsorglich Genüge zu tragen. Für den Verkauf in Kalifornien seien die Produkte bereits angepasst worden, jetzt werde der Schritt auch für den gesamten US-Markt vollzogen, weil . Wie der britische Telegraph berichtet, sei allerdings nicht geplant, die Rezepturen auch für Europa oder den Rest der Welt zu ändern.

Info

Offenbar doch keine neue Gefahr durch Hüftprothesen

Essen. Der Nachrichte über vermeintlich neu entdeckte Gefahren durch Hüftprothesen der Firma DePuy widerspricht nun das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Die Risiken seien seit Jahren bekannt. Betroffene Patienten befänden sich in Nachsorgeverfahren.
op saal
© unbekannt

Ein neuer Medizin-Skandal? Von wegen: Einen Tag nachdem die Nachricht von einer vermeintlichen neuen Gefahr durch Hüftprothesen der Firma DePuy Orthopaedics über den Agenturticker rauschte, gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) offiziell Entwarnung. Es stimme zwar, dass besagte Prothesen potenziell riskant seien. Das jedoch sei - im Widerspruch zu den aktuell zitierten Berichten von Fach- und Tagesmedien - bereist seit 2010 bekannt, so Maik Pmmer, Sprecher des Bundesinstituts. Und: Die entsprechenden Prothesen seien seit jenem Zeitpunkt vom Markt.

Vor 2010 habe es bei etlichen Patienten Brüche der künstlichen DePuy-Hüften gegeben. So sei man auf das Problem aufmerksam geworden, sagt Pommer. Und damals habe man auch die potenzielle Gefahr durch Metallabrieb entdeckt. Ärzte, Patienten und Kliniken seien informiert, für Betroffene gebe es ein Nachsorgeprogramm mit regelmäßigen Untersuchungen.

Cow

Milch macht krank


Kommentar: Lesen Sie dazu die folgenden Artikel für mehr Hintergrundinformationen:

Warum Milch so schädlich ist
Propaganda-Alarm: Milch ist gesund
Krank durch Milch und Weizen


Sherlock

Rückschau SOTT Fokus: MMS: Miracle Mineral Solution oder Trojanisches Pferd? Ihr Körper und Ihre DNS entscheidet!


Kommentar: Dieser Artikel wurde erstmals im The Dot Connector Magazine veröffentlicht, eine offizielle Publikation von SOTT.net.


trojan horse, trojanisches pferd
Das Miracle Mineral Supplement / die Miracle Mineral Solution (MMS) wird fieberhaft als wunderbares, alternatives Heilmittel gegen AIDS, Hepatitis, Malaria, Herpes, Tuberkulose, Krebs und viele weitere, vom Menschen am meisten gefürchtete, Krankheiten vermarktet. Die Wahrheit ist aber, dass MMS ein gefährliches Gift ist und als solches in der Arena der alternativen Gesundheitspraxis überhaupt nichts zu suchen hat.

Viele Leute wissen nicht, dass MMS im wesentlichen Bleichmittel ist. Zum Abtöten von Bakterien in Toiletten erweist es sich als sehr effektiv, schlucken sollten Sie es aber gewiss nicht. Der Wirkstoff des MMS ist kein Mineral, sondern Chlordioxid (oxidiertes Chlor), welches durch die chemische Kombinationen aus Natriumchlorit und Essigsäure (Essig) oder Zitronensäure gebildet wird. MMS als Gift bekämpft im Körper aggressive Bakterien, es wäre aber naiv zu glauben, MMS wähle sorgfältig aus, was es bekämpft und zerstört, oder zu denken, dass der angerichtete Schaden nur begrenzte Folgen habe. Es ist schockierend, dass MMS auch geschwächten Personen und für den dauerhaften Gebrauch empfohlen wird. In Wahrheit sollten die potenziellen langfristigen und gefährlichen Nebeneffekte durch den regulären MSS-Gebrauch bei jedem Schüttelfrost auslösen.

Attention

'Gen-Mais': Neue Hinweise auf Risiken für Verbraucher

Caen/München - Zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzen produzieren sogenannte Bt-Toxine, die Insekten abtöten sollen. Diese Gifte können aber auch menschliche Zellen schädigen. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen von französischen Wissenschaftlern der Universität Caen. In ihren Experimenten löste ein Bt-Toxin, das unter anderem in gentechnisch verändertem Mais MON810 produziert wird, deutliche Schäden aus. Die Effekte traten nur bei relativ hohen Konzentrationen auf, trotzdem sind sie bedenklich. Erstmalig wurden derartige Schädigungen menschlicher Zellen beschrieben. Dies widerlegt Behauptungen von Monsanto und anderen Firmen, die gentechnisch veränderten Mais herstellen, wonach das Bt-Gift ausschließlich bei bestimmten Insekten, nicht aber bei Säugetieren und Menschen wirksam sei. Die Untersuchung der Wirkungen von Bt-Giften auf menschliche Zellen werden bislang weder in der EU noch sonst irgendwo auf der Welt für die Risikoprüfung verlangt.

Desweiteren haben die französischen Wissenschaftler ein Pflanzenschutzmittel, das unter dem Markennahmen Roundup verkauft wird, getestet. Dieses Mittel wird unter anderem beim Anbau von gentechnisch veränderten Sojabohnen, die gegen dieses Herbizid resistent gemacht wurden, in großen Mengen versprüht. In den Sojapflanzen finden sich entsprechende Rückstände. Das Ergebnis der Untersuchungen: Bereits in äußerst niedrigen Konzentrationen schädigt Roundup (das als Wirkstoff Glyphosat enthält) menschliche Zellen. Damit bestätigen die Wissenschaftler die Ergebnisse anderer Untersuchungen, nach denen die bisherige Risikobewertung des Herbizids nicht ausreichend ist, um gesundheitliche Risiken auszuschließen.

„Diese Ergebnisse haben uns sehr überrascht. Bisher hat man eine Wirkung der Bt-Toxine auf menschliche Zellen grundsätzlich ausgeschlossen. Jetzt muss genauer untersucht werden, was die genauen Ursachen für die beobachteten Schäden sind und ob es Wechselwirkungen mit anderen Giftstoffen in der Nahrungskette gibt“, sagt Gilles-Eric Seralini von der Universität in Caen, der die Untersuchungen geleitet hat. „Diese Untersuchungen zeigen, dass die Risiken von Bt-Toxinen und auch von Roundup unterschätzt wurden.“

Clock

Schlafmangel macht das Gehirn hungrig

Uppsala - Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Schlafmangel die Adipositas begünstigt. Eine Studie im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism (2012; jc.2011-2759) zeigt jetzt, woran dies liegen könnte: Schon nach einer schlaflosen Nacht zeigten die Probanden einen gesteigerten Appetit. Und im Gehirn war die Aktivität eines hedonistischen Zentrums, das zum Essen verleitet, erhöht.
schlaf
© dapd

Die Gruppe um Christian Benedict von der Universität Uppsala hat 12 normalgewichtige Männer an zwei Terminen untersucht. Das eine Mal waren sie ausgeschlafen, das andere Mal hatten sie eine schlaflose Nacht hinter sich. Die Auswirkungen des akuten Schlafmangels wurden in der funktionellen Kernspintomographie sichtbar. Sie zeigt an, welche Zentren im Gehirn durch den Anblick von Speisen ausgelöst werden. Eine wichtige Rolle spielt hier der rechte anteriore Gyrus cinguli (ACC).

Er beeinflusst im Gehirn die Entscheidung, ob wir einem Hungerimpuls nachgeben oder nicht. Bei den schlaflosen Probanden zeigte die fMRI eine vermehrte Aktivität an. Die Probanden verspürten einen vermehrten Reiz die Nahrungsmittel zu konsumieren und zwar unabhängig davon, wie viele Kalorien diese enthielten oder ob die Probanden vor der Untersuchung ein Hungergefühl angegeben hatten oder nicht. Die Bilder regten den Appetit der Probanden auch dann an, wenn ihre Blutzuckerwerte normal waren und kein objektiver Bedarf auf eine Mahlzeit bestand.

Bacon

Gluten-Empfindlichkeit: Alles nur Einbildung?

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass sie kein Gluten vertragen - der Absatz von Nahrungsmittel ohne das Eiweiß boomt. Doch viele leiden gar nicht an einer Zöliakie. Forscher vermuten einen Nocebo-Effekt.

Pavia. Gluten-Sensitivität ist eine populäre Diagnose: Das Getreideeiweiß wird für diverse gesundheitliche Beschwerden bei nicht an Zöliakie Erkrankten verantwortlich gemacht.

Ärzte vom Zöliakie-Zentrum der Universität Pavia warnen vor einem Nocebo-Effekt glutenhaltiger Lebensmittel. Bei vielen Patienten könnten die Ernährungsbeschränkungen überflüssig sein.

Die Beschwerden reichen von Durchfall, Flatulenz und Bauchschmerzen über Kopfschmerzen und Lethargie bis zu ADHS, und sie lassen nach oder verschwinden, wenn die Betroffenen Gluten meiden.

Bei den Patienten fehlen aber typische Befunde einer Zöliakie, das heißt, die Dünndarmmukosa ist unauffällig und die Antikörpertiter gegen Transglutaminase und Endomysium sind nicht erhöht.

Dieses Syndrom hat verschiedene Namen, unter anderen Gluten-Sensitivität oder Glutenunverträglichkeit ohne Zöliakie.

Kommentar: Das hört sich nach Schadensbegrenzung an, um Gluten weiter als gesund und als unbedingten Nahrungsbestandteil zu rechtfertigen. Lesen Sie dazu die folgenden Artikel:

Das verlorene Paradies
Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit
Die dunkle Seite des Weizens -- Neue Perspektiven auf Zöliakie und Weizenunverträglichkeit
Krank durch Milch und Weizen


Attention

ADHS bei Kindern: Oft falsch diagnostiziert

Immer mehr Kinder landen in der ADHS-Falle. Eine groß angelegte Studie belegt nun, dass ADHS oft zu schnell als Ursache für unreifes Verhalten bei Kindern herhalten muss.
Bild
© dpaEine kanadische Studie belegt, dass ADHS bei vielen Kindern falsch diagnostiziert wird. Dann wird häufig Ritalin verschrieben - zur Freude der Pharmariesen' Geldbeutel.

Die Diagnose ADHS trifft gerade früh eingeschulte Kinder. Ihr unreifes Verhalten wird häufig als Aufmerksamkeitsstörung gedeutet, das wollen kanadische Forscher in einer Studie mit fast einer Million Grundschulkindern herausgefunden haben.

Das Spektrum des normalen Verhaltens von Kindern wird immer häufiger mit Medikamenten behandelt, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Canadian Medical Association Journal. Zudem warnten die Forscher vor einer vorschnellen Diagnose. Die Behandlung mit den ADHS-Medikamenten wie zum Beispiel Ritalin kann zu Gesundheitschäden führen. Schlaf- und Wachstumsstörungen seien häufig die Folge. Außerdem steige das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Dazu kommt, dass mutmaßliche ADHS-Kinder anders behandelt werden von Eltern und Lehrern. Das kann zu psychischen Problemen führen, so die Wissenschaftler.

AZ