US-amerikanische Forscher entdeckten bei einer Studie, dass Frauen, die in der Vergangenheit mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert waren und dann später aufgrund von Bluthochdruck oder Herzproblemen ACE-Hemmer und/oder Beta-Blocker einnehmen mussten, ihr Risiko, einen Brustkrebs-Rückfall zu erleiden, durch diese Medikamente möglicherweise erhöhten - was wieder einmal beweist, dass die mannigfaltigen Auswirkungen von Medikamenten auf den menschlichen Organismus nicht annähernd bekannt sind.

© UnbekanntBlutdruck-Medikamente fördern die Bildung von Brustkrebs
Auf Tabletten steht keine AdresseDer menschliche Körper besteht nicht aus Einzelteilen, die unabhängig von einander funktionieren. Alle Zellen stehen miteinander in Verbindung, kommunizieren und tauschen sich über Neuigkeiten aus. Trifft eine Kopfschmerztablette ein, dann erfährt davon sicher nicht nur der Kopf - so wie wir das vielleicht gerne hätten - sondern der gesamte Organismus. Auf der Kopfschmerztablette steht also keine - für den Körper leserliche - Adresse (wie z. B. "rechte Schläfe"), so dass auch kein Mensch, pardon, keine Zelle und kein Organ weiß, was mit dem eintreffenden Fremdstoff überhaupt geschehen soll.
Medikamente wirken im ganzen OrganismusDer Wirkstoff, der Kopfschmerz bekämpfen soll, wirkt folglich nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Körper. Zwar betäubt er nebenbei tatsächlich die Schmerzen - und deshalb glaubt der betreffende Mensch auch, die Tablette wirke ganz konkret da, wo es zuvor schmerzte. Doch tut sie das eben nur nebenbei. Gleichzeitig löst sie noch viele andere Prozesse und Reaktionen im Körper aus - mit dem Unterschied, dass deren Auswirkung oft nicht unmittelbar (wie die schmerzlindernde Wirkung) verspürt wird, sondern unter Umständen (und vor allem bei einer regelmäßigen Einnahme des betreffenden Medikaments) erst in einigen Wochen, Monaten oder Jahren.
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