Gesundheit & WohlbefindenS


Coffee

Wasser ist gut, zu viel Wasser kann auch schlecht sein

Wien. Viel trinken - das ist ein oft gehörter Rat vieler Ernährungswissenschafter. Besser mehr denn weniger, weil trinken sei gut für die Gesundheit, den Geist und die Schönheit, heißt es. Wer darauf vergisst, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, kann sich jetzt sogar schon eine Trink-App auf das Handy laden. Ein Signal erinnert daran, dass es wieder Zeit zum Trinken ist.

Neue Studien belegen allerdings, dass man die Flüssigkeitszufuhr auch übertreiben kann - dies passiert vor allem bei körperlicher Anstrengung. So zeigt etwa der US-Sportmediziner James Winger vom Medizinischen Zentrum der Universität in Maywood (Illinois) im British Journal of Sports Medicine auf, dass mittlerweile bis zu 13 Prozent aller Marathonteilnehmer, darunter vorwiegend unerfahrene Läufer, Anzeichen einer sogenannten Hyponatriämie - also einen zu niedrigen Natriumspiegel im Blut - aufweisen. Das kann zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, geistiger Verwirrtheit oder sogar zum Tod führen.

Ambulance

EU: Studie zur Belastung der Bevölkerung mit Umweltgiften geplant

Anhand einer Pilotstudie will die EU die Belastung der Bevölkerung mit Umweltgiften untersuchen. Ab August werden in 17 Ländern circa 4000 Mütter und Kinder auf gesundheitsgefährdende Stoffe wie etwa Quecksilber untersucht.

Die Europäische Union erforscht in einer Pilotstudie die Belastung der Bevölkerung mit Umweltgiften. Dazu werden von August an etwa 4000 Mütter und Kinder in 17 Ländern auf die Stoffe Quecksilber, Cadmium, Cotinin und Phthalate (Plastikweichmacher) untersucht, wie das Umweltbundesamt am Donnerstag in Dessau mitteilte. In Deutschland nehmen an der Studie 120 zufällig ausgewählte Mutter-Kind-Paare aus Bochum und dem Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) teil.

Health

Studie: Walnüsse senken Alzheimer-Risiko

Walnüsse können Nervenzellen vor den schädlichen Auswirkungen der für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen schützen.

Scranton (dts Nachrichtenagentur) - Wie eine Studie der University of Scranton belegte, wirkt Walnussextrakt schützend. Einige Bestandteile der Nuss wirken antioxidierend und verhindern eine Schädigung und das Absterben der Zellen durch Eiweißbestandteile der Plaques. Nach Ansicht des Forscherteams weisen die Ergebnisse darauf hin, dass eine Ernährung, die Walnüsse integriert, das Risiko für die Entwicklung von Alzheimer senken kann.

Kommentar: Lesen Sie auch: Alzheimer und Kokosnussöl


Cheeseburger

Aspartam - Süßstoff mit Nebenwirkungen

Aspartam
© UnbekanntDer Süßstoff Aspartam befindet sich in sehr vielen Nahrungsmitteln.

Aspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.

Nervengifte verursachen extreme Gesundheitsstörungen

Sie können Krankheitsbilder herauf beschwören, die keiner mit dem "harmlosen" süßen Stoff je in Verbindung bringt. Manche Symptome führen zu Fehldiagnosen, da sie den Merkmalen von Multipler Sklerose ähnlich sind und zerstören so das Leben von Menschen, denen keiner je gesagt hat, dass der Konsum von Light-Getränken für ihren miserablen Gesundheitszustand verantwortlich ist.

Aspartam ist ein Süssstoff, der genau wie Zucker vier Kilokalorien pro Gramm hat. Da Aspartam aber 200mal süßer ist als weißer Haushaltszucker, benötigt man von diesem Süssstoff nur einen Bruchteil der Zuckermenge und so spielen Kalorien in diesem Fall keine Rolle. Aspartam ist auch als "NutraSweet", "Canderel" oder einfach als E 951 bekannt. Es handelt sich um einen beliebten Süssstoff, weil er so "natürlich" nach Zucker schmeckt. Andere Süssstoffe, wie zum Beispiel Saccharin, haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack.

Kommentar: Lesen Sie auch: Die unterschätzten Gefahren von Aspartam


Better Earth

Kolloidales Silber - Uraltes Heilmittel mit antibiotischer Wirkung

Schon lange bevor die klassische Schulmedizin das Antibiotika erfand, hielt die Natur für den Menschen das beste und machtvollste Mittel gegen Viren, schädliche Bakterien und Pilze bereit: Kolloidales Silber.

Die Geschichte des Kolloidalen Silbers

Von der Heilwirkung des Silbers wusste man schon in der Antike. Vermutlich wurde Silber zuerst im alten Ägypten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Auch die Griechen, Römer, Perser, Inder und Chinesen hatten dafür Verwendung in ihrer Medizin. Im Mittelalter setzte der Arzt Paracelsus (1493-1541) verarbeitetes Silberamalgam in ausleitenden Bädern ein, zur Ausleitung von Quecksilber aus dem Körper. Die Äbtissin und Naturheil-Lehrerin, Hildegard von Bingen (1098-1179), verwendete Silber als Heilmittel bei Verschleimung und Husten.

Konrad von Megenberg, ein Regensburger Domherr und Universalgelehrter aus dem 14. Jh., erwähnte in seinem Buch der Natur, dass Silber - verarbeitet zu Pulver, vermischt mit edlen Salben - „wider die zähen Fäulen“ im Leib helfe. Er empfahl es u.a. bei Krätze, blutenden Hämorrhoiden und Stoffwechselschwäche.

Die Adeligen bewahrten ihre Vorräte - Wasser und Nahrung - in Silbertruhen- und behältern auf und speisten ausschließlich mit Silberbesteck von silbernen Tafeln. Allgemein war Silber ein Mittel um böse Dämonen und Krankheiten fernzuhalten. Es wurde auch geschabtes Silber mit verschiedenen Pflanzen vermischt, um Tollwut, Wassersucht, Nasenbluten und viele andere Krankheiten zu heilen.

Die amerikanischen Siedler die nach Westen zogen und die Goldgräber legten Silber-Dollar-Münzen in ihre Wasserbehälter, um das Wasser länger haltbar zu machen. Auch die Milch behielt so länger ihre Frische. Silber war also auch schon seit langer Zeit für seine konservierende Wirkung bekannt.

In der Mitte des 19. Jhts. wurde Silber dann in seiner kolloiden Form als Heilmittel entdeckt. Zu Beginn des 20. Jh. wurde Silber intensiv von zahlreichen Wissenschaftlern untersucht und als erprobtes keimtötendes Mittel anerkannt. Angesehene Zeitschriften wie Lancet, Journal of the American Medical Association und das British Medical Journal veröffentlichten Artikel über die wunderbaren heilenden Eigenschaften von kolloidalem Silber. Gleichzeitig betrieben die Pharmakonzerne ihre Antibiotikaforschung, und da sich diese im Gegensatz zu Silber patentieren und für teures Geld verkaufen ließen, geriet kolloidales Silber - obwohl allen chemischen Antibiotika überlegen - allmählich in Vergessenheit.

Health

Robert-Koch-Institut erklärt Ehec-Ausbruch für beendet

Berlin - Die Behörden haben die vom Ehec-Erreger verursachte Krankheitswelle mit 50 Toten in Deutschland nun endgültig für beendet erklärt.

Seit dem 4. Juli sei kein neuer Erkrankungsfall bekanntgeworden, teilte das Robert-Koch-Institut am Dienstag in Berlin mit. "Damit ist der größte Ehec-Ausbruch in Deutschland beendet", erklärte RKI-Präsident Reinhard Burger. Die intensivierte Überwachung des Erregers 0104:H4 werde aber fortgesetzt. Dem RKI seien 4321 Fälle gemeldet worden, davon 3469 Ehec-Fälle und 852 Erkrankungen der Komplikation HUS. Insgesamt seien 50 Patienten gestorben. Außerhalb Deutschlands seien 125 Ehec- und HUS-Erkrankungen und ein Todesfall bekanntgeworden.

Bacon

Ernährung: Wie Fett fröhlich stimmt

Essen
© Clemens Fabry

Der Darm meldet dem Gehirn auf direktem Weg Nahrhaftes. Das gerät in Euphorie und will mehr. Man stopft gerne Süßes und/oder Fetthaltiges in sich hinein, wenn man traurig ist oder gestresst.

Dass der Mensch „ist, was er isst“, den Satz von Feuerbach kennt jeder, er hat dem Philosophen den Ruf eines Einfaltspinsels eingetragen, zu Unrecht: Ihm ging es (auch) um soziale Fragen - „Wollt ihr das Volk bessern, so gebt ihm statt Deklamationen gegen die Sünde bessere Speisen!“ - , und er wusste wohl, dass der Mensch auch nur isst, was er ist: „Ist nicht der Magen des gebildeten Menschen ein anderer als der des rohen?“ Damit brach er Descartes' Primat der Vernunft, er hob den Körper auf die gleiche Ebene wie das Gehirn und sah beide im Wechselspiel.

Kommentar: Wahrscheinlicher ist es, dass die Menschen Übergewicht haben, da sie die falschen Fette zu sich nehmen, wie etwa Transfette und Pflanzenöle, und zwar zusammen mit großen Mengen von Kohlenhydraten (dazu gehört Zucker in jedweder Form, also auch Fruchtzucker).

Viele Studien weisen darauf hin, dass eine High Fat Low Carb-Diät die gesündeste Art der Ernährung ist, wobei Fett aus tierischen Quellen stammen soll.

Lesen Sie:

Wahre Männer essen keine Kohlenhydrate

Zucker - Die Auswirkungen auf den Körper

Ende des "Fettarm-Mythos": Havard rehabilitiert das Fett

Die Wahrheit über gesättigte Fette


Alarm Clock

Unregelmäßiger Schlaf verschärft Einfluss von Elternkonflikten auf Jugendliche

Schlafen schützt - zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Basel. Sie konnten in einer Studie nachweisen, dass Jugendliche von häufig streitenden Eltern zu weniger Aggression gegenüber Gleichaltrigen neigen, wenn sie regelmässig und genug schlafen, als solche, die ein unregelmässiges Schlafmuster aufweisen. Die Forschungsergebnisse sind in der online Ausgabe des Fachmagazins Journal of Adolescence publiziert.

Konflikte zwischen den Eltern wirken sich negativ auf das Verhalten von Jugendlichen aus. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn die Jugendlichen die Konflikte als häufig und intensiv wahrnehmen. Dennoch reagieren nicht alle Jugendlichen gleich auf Elternkonflikte. Während einige Jugendliche besser mit einer schwierigen Situation zuhause zurechtkommen, sind andere anfälliger, was sich zum Beispiel in einem aggressiven Verhalten gegenüber Gleichaltrigen zeigen kann.

In der Studie «Familienbelastung im Übergang zum Jugendalter» untersuchten Forschende der Fakultät für Psychologie der Universität Basel, wieso Jugendliche auf Elternkonflikte mit erhöhter Aggression reagieren. Dazu wurden 176 Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahren und ihre Mütter befragt. Die Mütter gaben Auskunft über Ehekonflikte. Die Jugendlichen berichteten, wie häufig sie sich gegenüber Gleichaltrigen aggressiv verhalten. Zudem gaben sie an, wie lange sie während der Woche und an den Wochenenden schlafen.

Cheeseburger

Transfette machen depressiv

Hamburger essen
© Unbekannt

Eine Untersuchung an mehr als 12.000 Spaniern zeigt: Transfette sind nicht nur ungesund, sie könnten auch depressiv machen. Ungesättigte Fettsäuren und Olivenöl dürften hingegen vor Depressionen schützen.

Der Faktor Ernährung

151 Millionen Menschen leiden weltweit laut WHO an Depressionen. In Europa gibt es ein Nord-Süd-Gefälle: Selbstmorde und psychische Störungen sind in den nordeuropäischen Staaten deutlich stärker verbreitet als im Mittelmeerraum. Mediziner haben diesen Unterschied mit den unterschiedlichen Lichtverhältnissen von Nord und Süd in Zusammenhang gebracht, es gibt aber auch Hinweise, dass depressive Verstimmungen etwas mit der Ernährung zu tun haben könnten.

Im September 2009 hat ein Forscherteam um die spanische Medizinerin Almudena Sánchez Villegas eine Studie veröffentlicht, die einen solchen Zusammenhang nahe legte: Die sogenannte Mittelmeerdiät - eine an Gemüse, Obst, Nüssen und Fisch reiche Kost - schützt demnach vor Depressionen. Die Forscher vermuteten damals, der Schutzeffekt sei nicht durch einzelne Nährstoffe erklärbar, sondern eher durch ein Zusammenwirken mehrere Substanzen, nämlich von Vitaminen, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren.

Kommentar: Auch diese Studie schweigt darüber, dass es tierische Fette, d.h. gesättigte Fettsäuren sind, die den optimalen Brennstoff für unseren Körper liefern:

Die Wahrheit über gesättigte Fette


Ambulance

Weltweite Studie: 121 Millionen Depressive

Depression
© Unbekannt

Weltweit sind laut einer umfassenden Studie 121 Millionen Menschen von Depressionen betroffen. Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko, daran zu erkranken, wie Männer. In Ländern mit höheren Einkommen gibt es mehr Krankheitsfälle.

Das berichtet ein großes internationales Forscherteam um Evelyn Bromet von der State University of New York in Stony Brook. Basis sind detaillierte Interviews mit mehr als 89.000 Menschen aus 18 Ländern.

15 Prozent in Ländern mit hohem Einkommen

Die zehn Länder mit hohem Einkommen sind Deutschland, Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Japan, die Niederlande, Neuseeland, Spanien und die USA. Zu den acht übrigen Ländern mittleren und niedrigen Einkommens zählten etwa Brasilien, Indien, China, Mexiko, Südafrika sowie die Ukraine.

Der Studie zufolge tragen 15 Prozent der Menschen in Ländern mit hohem Einkommen das Risiko, im Lauf des Lebens an einem depressiven Zustand zu leiden. In Ländern mit einem niedrigen oder mittleren Einkommen liegt diese Zahl mit elf Prozent niedriger, heißt es in einer Mitteilung der Herausgeber des Journals.

5,5 Prozent der Befragten in den reichen Ländern gaben an, im Jahr vor ihrem Interview eine Depression gehabt zu haben.