Gesundheit & WohlbefindenS


Ambulance

Das Beste aus dem Web: Altersforscher müssen Studie zurückziehen. Steckt die Gesundheits-Lobby dahinter?

Rauchen 100 Jahre
© DPA/DPAWEBMehr als 1000 Hundertjährige hatten US-Forscher untersucht und ihre Gene mit denen von mehr als 1200 jüngeren Menschen verglichen.
Anhand von Gen-Variationen könne man feststellen, ob jemand gute Aussichten hat, 100 Jahre alt zu werden - das hatten Wissenschaftler der University of Boston vor einem Jahr verkündet. Nun haben sie die Studie offiziell zurückgezogen - und bleiben trotzdem bei ihrem Fazit.


Kommentar: Die Forscher mussten die Studie zurückziehen, wie weiter unten klar werden wird.


Kommentar: Obowhl die Studie schon einmal in Science veröffentlicht wurde, und dananach verbessert und noch genauer gemacht wurde, darf sie wegen externem Druck trotzdem nicht mehr veröffentlicht werden? Wir entschuldigen uns, aber das klingt fast nach Zensur. Die Aussage dieser Studie wird jedoch noch von anderen Studien unterstützt: Das ungesunde Leben der Hundertjährigen. Diese Studie besagt, dass langlebige Menschen mitunter viele Kalorien zu sich nahmen, große Mengen Fett aßen, gehörig mit Salz würzten und wenig Sport betrieben. Umso weniger wundert es uns dann, dass es vorkommen kann, dass Profisportler, die sich wahrscheinlich an die "offiziell empfohlenen" Gesundheitsstandards halten, plötzlich und einfach so tot umfallen.

Dass Anti-Raucher-Lobbyisten wiederholt sagen, dass Rauchen "eines der stärksten Umweltgifte [ist], die wir kennen", wird angesichts dieser Studien und auch der echten Umweltverschmutzung, u. a. verursacht durch Tausende von Atombombentests seit 1945 durch unsere Regierungen immer lächerlicher. Ist es nur ein Versuch der Regierungen, die Verantwortung der heutigen Gesundheitskatastrophen auf die Menschen selbst abzuwälzen?


Bacon

Paleo-Ernährung: Essen wie Familie Feuerstein

Viel Fleisch ist gesund - das sagen zumindest die Anhänger der Paleo-Diät. Die stellt alles auf den Kopf, was wir in den zurückliegenden Jahrzehnten über gesunde Ernährung gelernt haben. Jetzt hat in Berlin das erste Steinzeit-Restaurant eröffnet.
mammut
© dpaDie Philosophie hinter der Paleo-Diät: Unsere Gene sind noch die unserer Mammutknochen nagenden Vorfahren.

Berlin. In einer Episode der TV-Serie „Familie Feuerstein“ beschließen Fred Feuerstein und sein Freund Barney Geröllheimer in Steintal ein Drive-in-Lokal aufzumachen. Als Erstes schaffen sie zwei Tonnen Dino-Burgerfleisch herbei. Brontosaurus-Burger, Spareribs und Tatar: So stellt man sich die Speisetafel unserer Ururahnen vor, jedenfalls nicht nach dem Geschmack ernährungs- und gesundheitsbewusster Neuzeitmenschen. Umso überraschender ist, dass Steinzeitküche ein Comeback feiert.

Die prähistorische, paleolithische oder einfach Paleo-Diät stellt auf den Kopf, was wir in den zurückliegenden Jahrzehnten über gesunde Ernährung gelernt haben: Statt reichlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe sowie mäßig Fett und Fleisch wird zu wenig Kohlenhydraten („Low Carb“) und „täglich Fleisch“ geraten. Auf Getreide-, Milchprodukte und pflanzliche Öle wird ganz verzichtet. Chips und Schokomuffins sind tabu, dafür gibt es Knochen zum Abnagen und Beeren und Nüsse zu knabbern.


Kommentar: Diese Ernährungsweise stellt nichts auf den Kopf, sondern ist nach den Ergebnissen einiger Autoren, die natürlichste Ernährung für den Menschen. Hingegen kann man (durch Fakten belegt) behaupten, dass mit der Zeit tatsächlich Sachen auf den Kopf gestellt wurden, nämlich indem etwas als gesund angepriesen wird, was sich mehr und mehr von einer natürlichen Ernährungsweise entfernt und zu den so weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes, Autoimmunkrankheiten, Bluthochdruck, Übergewicht und Karies geführt hat.

Zum Beispiel erklärt Dr. Wolfgang Lutz in seinem Buch, Leben ohne Brot, folgendes:
Ungefähr 6 Millionen Jahre trennen uns von unseren nächsten Primaten-Vorfahren, den Schimpansen. Die Landwirtschaft begann ungefähr vor 8-10.000 Jahren. Die Zeit zwischen der Landwirtschaftsentwicklung und heute, im Vergleich zu unserer Entwicklung von Jägern und Sammlern macht ungefähr 0,2 Prozent der gesamten Evolutionsgeschichte aus. Dieser kleine Zeitabschnitt ist nicht ausreichend für eine Spezies, sich erfolgreich an eine große Veränderung der Nahrungsquelle anzupassen. (Notiz: S. 181 2. Abschnitt englische Version)
Ein Beispiel für raffinierten Zuckerverbrauch in den Vereinigten Staaten; und das beinhaltet keine Kohlenhydrate die in an anderen Lebensmitteln enthalten sind, noch hoch fruktosehaltigem Getreidesirup. Von Nora T. Gedgaudas, Primal Body, Primal Mind:
  • 1750: ca. 1,8 kg pro Person im Jahr
  • 1850: ca. 9 kg, pro Person im Jahr
  • 1994: ca. 54,4 kg pro Person im Jahr
  • 1996: ca. 72,5 kg pro Person im Jahr

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel:

Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit
Krebstherapie: Mit Fett gegen Tumoren
Die Wahrheit über gesättigte Fette
Ist alles gut, was süß schmeckt?
Die Landwirtschaft brachte den Krieg


Ambulance

Allergie: Schimmel im Babyzimmer erhöht Asthmarisiko

Vater mit Baby
© ColourboxLungen von Babys reagieren sehr empfindlich auf Schimmel

Was lange befürchtet wurde, hat eine US-Studie nun bestätigt: Kinder, die sehr früh im Leben Pilzsporen ausgesetzt sind, haben ein doppelt so hohes Risiko, einige Jahre später an Asthma zu erkranken.

Schimmel an den Wänden ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Auch der Gesundheit bekommen die Pilzsporen nicht sonderlich gut: Sie standen lange im Verdacht, das Allergierisiko zu erhöhen. Nun hat eine Studie amerikanischer Forscher gezeigt, dass vor allem die Jüngsten besonders empfindlich auf die Belastung reagieren: Kinder, die in einem von Schimmel befallenen Haushalt aufwachsen, entwickeln noch in jungen Jahren mehr als doppelt so häufig Asthma wie Kinder, deren Heim nicht entsprechend belastet war. Das berichten die Wissenschaftler um Tiina Reponen von der University of Cincinnati im Fachblatt Annals of Allergy, Asthma & Immunology.

"Früh im Leben Schimmel ausgesetzt zu sein, scheint eine entscheidende Rolle für die Entstehung von Asthma in der Kindheit zu spielen", sagt Reponen. Genetische Faktoren seien aber ebenfalls wichtig, um das Asthmarisiko besser einschätzen zu können. Am höchsten ist es bei jenen Kindern, deren Eltern bereits an Allergien oder Asthma leiden.

Attention

Studie hinterfragt den Nutzen einer intensiven Insulintherapie bei Typ-2-Diabetikern

Gut eingestellte Blutzuckerwerte beugen diabetischen Folgekrankheiten vor. Zu diesem Zweck nutzen Diabetiker die so genannte „intensivierte konventionelle Insulintherapie“ (ICT). Dabei handelt es sich um eine Mischtherapie mit schnellem und langsamem Insulin, deren Dosis der Patient selbstständig an seinen Bedarf anpasst. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes ist die ICT praktisch die einzig mögliche Behandlungsform, da ihr Körper kein Insulin mehr produziert und sie ihren kompletten Bedarf mit Spritzen decken müssen.

Inzwischen nutzen aber auch rund 1,5 Millionen Typ-2-Diabetiker die Möglichkeiten der intensivierten konventionellen Insulintherapie.

Jetzt stellten Wissenschaftler um Catherine Cornu vom Louis Pradel Hospital in Bron bei Lyon eine Studie vor, deren Ergebnisse Zweifel an der Überlegenheit einer Therapie bei Typ-2-Diabetes nähren.

Ambulance

Herzinfarkt: Fußballer Naoki Matsuda ist tot

Naoki Matsuda
© unbekanntNaoki Matsuda
Der japanische Fußballer Naoki Matsuda ist am Donnerstag zwei Tage nach seinem Trainingskollaps gestorben. Der 34-Jährige war am Dienstag in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem er beim Training mit seinem Verein Matsumoto Yamaga nach rund 30 Minuten offenbar einen Hitzeschlag erlitten hatte.

Die Mediziner vermuteten, dass Matsuda deswegen einen Herzinfarkt erlitten haben könnte, nachdem er ohne Bewusstsein ins Krankenhaus gebracht worden war und nicht auf die Herzmassagen reagiert hatte.

Matsuda hatte 2002 für sein Land bei der Heim-WM gespielt und insgesamt 40 Länderspiele bestritten. 2003 und 2004 wurde der Verteidiger mit Yokohama Marinos Meister der japanischen Profiliga J-League. Für die Marinos absolvierte er 385 Spiele und holte mit ihnen drei Meistertitel. Seit 2011 spielte er für den Drittligisten Matsumoto Yamaga. Dessen Präsident Hiroshi Otsuki berichtete japanischen Medien am Donnerstag, dass ihn die Familie des Spielers über den Tod informiert habe.

Health

Das ungesunde Leben der Hundertjährigen

alter
© unbekannt
Manche Menschen werden besonders alt, selbst wenn sie nicht gesünder leben als andere. Auch wenn sie rauchen, trinken und wenig Sport betreiben: Die richtigen Gene scheinen bei diesen Menschen die negativen Effekte des Lebensstils wettzumachen.

No Sports

Vitamine, Sport, Nichtrauchen und wenig Alkohol: Das gilt als Lebenselixier, wenn man möglichst alt und möglichst gesund alt werden möchte. Doch viele Hundertjährige leben möglicherweise gar nicht so gesund, wie man gemeinhin annehmen möchte. Sie trinken genauso oft und gerne Alkohol und rauchen ebenso häufig wie jene Menschen, die kein biblisches Alter erreicht haben.

Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie eines Teams um den Mediziner Nir Barzilai vom Albert Einstein College of Medicine an der Universität Yeshiva in New York.

Attention

Bauchschmerzen, Unwohlsein und Durchfall: Millionen Menschen leiden an Lebensmittel-Unverträglichkeiten

celiacos gluten
© Desconocido
Immer mehr Menschen können Lebensmittel nicht vertragen oder reagieren allergisch. Lebensmittel und Zusatzstoffe rufen Bauchschmerzen, Unwohlsein oder Durchfall hervor. Oft ist das Getreideeiweiß Gluten verantwortlich. Es kommt in Weizen, Roggen und Gerste vor.

Zudem steckt Gluten als Zusatzstoff verborgen in Lebensmitteln. Es kommt in Getreideprodukten wie Brot und Nudeln, aber auch Bier, Fertigprodukten und Fast Food vor. Das Wort Gluten heißt so viel wie Leim und bei vielen Menschen sorgt dieses Getreideeiweiß für Durchfall und andere Probleme im Magen-Darm-Trakt. Fast 200.000 Menschen in Deutschland leiden unter einer gluteninduzierten Enteropathie, die auch als Zöliakie oder Sprue bezeichnet wird. Eine Getreideeiweißunverträglichkeit ist eine lebenslange Dünndarmerkrankung mit einem weiten Spektrum an Symptomen wie Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen oder aber auch mangelbedingte Hauterkrankungen und sogar Depressionen. Die Therapie der Zöliakie und Sprue besteht in der lebenslangen Meidung von Gluten. Die belastenden Beschwerden gehen schon wenige Tage nach Umstellung der Ernährungsweise auf eine glutenfreie Kost zurück.

Kommentar: Glutensensitivität ist bei weitem noch mehr verbreitet als die reine Unverträglichkeit, wie Zöliakie. Dr. Mark Hyman, beschreibt in einem Artikel, dass Glutensensitivität für bis zu 54 verschiedenen Krankheiten verantwortlich sein kann, wie zum Beispiel: Diabetes, Herzkrankheiten, Schizophrenie, Demenz, Depression ...

Lesen Sie auch folgende Artikel:

Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit

Die dunkle Seite des Weizens -- Neue Perspektiven auf Zöliakie und Weizenunverträglichkeit


Evil Rays

Elektrosmog erhöht Asthma-Risiko für Neugeborene

Schwangere Frau
© USDA, Public DomainArchiv: Schwangere Frau

Oakland/ USA - Sind werdende Mütter während der Schwangerschaft stärkeren und andauernden elektromagnetischen Feldern, dem sogenannten Elektrosmog, ausgesetzt, verdreifacht dies das Risiko, dass der Nachwuchs an Asthma erkranken wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeit-Studie von US-Forschern an 801 werdenden Müttern und ihren Kindern.

Elektrosmog, also permanent einwirkende niederfrequente elektromagnetische Felder, wie sie durch Stromleitungen, Mikrowellengeräte, Föhns, Toaster oder andere elektrische Geräte erzeugt werden, gelten unter Alternativmedizinern und Geobiologen schon lange als gesundheitliche Störquellen. Was fehlte und von vielen Wissenschaftlern bislang sogar verneint wurde, war ein wissenschaftlicher Nachweis. Dieser wurde jetzt von Wissenschaftlern um De-Kun Li von der "Kaiser Permanente Clinic" erbracht und im Fachmagazin Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine veröffentlicht.

Mit Hilfe eines tragbaren Messgeräts wurde die Stärke jener elektromagnetischen Felder gemessen, welchen die werdenden Mütter tagtäglich ausgesetzt waren. Nach der Geburt wurden die Kinder 13 Jahre lang medizinisch untersucht und dieser Werdegang dokumentiert.

Ambulance

Übergewicht und Diät: Hungrige Hirnzellen verzehren sich selbst

Menschliches Gehirn
© CorbisMenschliches Gehirn (Illustration): Neuronen reagieren auf freie Fettsäuren

Diät zu halten fällt vielen schwer. Einen möglichen Grund dafür wollen US-Forscher nun bei Mäusen entdeckt haben: Das Hungern bringt bestimmte Hirnzellen dazu, eigene Strukturen abzubauen - und das löst ein Hungersignal aus. Bei den Tieren konnten die Forscher den Prozess blockieren.

Washington - Diäten sind oft schwer einzuhalten. Und US-Forscher präsentieren nun eine ungewöhnliche Erklärung dafür, warum das eigentlich so ist: Wenn Menschen aufs Essen verzichten, beginnen demnach bestimmte Gehirnzellen damit, Teile ihrer selbst zu verdauen. Das löst nach Angaben der Wissenschaftler ein Hungersignal aus. Und dieses wiederum drängt uns zum Essen, schreiben die Forscher im Fachmagazin Cell Metabolism.

Butterfly

Wenn Skeptiker das Meditieren lernen

Auch kritisch eingestellte Menschen können ihren Geist zur Ruhe bringen.

Meditation verbinden viele immer noch mit Esoterik, Räucherstäbchen und asiatischen Ritualen. Doch das muss nicht so sein. Ein neues Buch zeigt: Selbst durch und durch rationale Zeitgenossen können von den Entspannungstechniken profitieren.

meditation
© unbekannt

Glauben Sie, Sie können bis zehn zählen? Sicher? Wollen Sie es probieren? Aber bitte nicht einfach runterbeten die Zahlen. Nein, ganz aufmerksam zählen, am besten etwas, das sich immerzu dafür anbietet: Ihren Atem zum Beispiel. Okay? Das können Sie natürlich nicht jetzt machen. Der Psychologe und Meditationsforscher Ulrich Ott erklärt Ihnen den Sinn der Übung:

Kommentar: SOTT.net empfiehlt Éiriú Eolas, ein erprobtes und wissenschaftlich fundamentiertes Stressabbau, Heilungs- und Verjüngungsprogramm, das Sie kostenlos ausprobieren können.