Gesundheit & WohlbefindenS


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Mozart starb infolge von Vitamin D- Mangel

Wolfgang Amadeus Mozart hätte länger gelebt, wäre er nicht derart lichtscheu gewesen. Mit dieser Hypothese lassen Stoffwechselforscher aus Graz und San Francisco in der Zeitschrift "Medical Problems of Performing Artists" aufhorchen.

Mozart
© UnbekanntMozart: Opfer seiner vielen Nachtschichten, sagen Forscher.
"Mozarts Vitamin D- Mangel dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass er ein derart schlechtes Immunsystem besaß und auch anfälliger für Herz- Kreislauf- und Nierenerkrankungen war", erklärt Co- Autor Stefan Pilz von der Medizinischen Universität Graz im pressetext- Interview.

Erklärung für fehlende Abwehr

Welche Krankheit Mozart am 5. Dezember 1791 im Alter von 35 Jahren hinwegraffte - darüber spekulieren Forscher schon lange. Infektionen der Lunge, Schleimhäute, Gelenke und des Rachens, rheumatisches Fieber sowie Syphilis und Fadenwürmern sind im Gespräch, wobei die Schönlein- Henoch purpura- Krankheit, Gehirnblutungen, Nieren- und Herzversagen, Aderlass oder auch Vergiftung den Tod herbeigeführt haben könnten. Für Pilz war der Vitamin D- Mangel "zumindest ein begünstigender Faktor" der zahlreichen Erkrankungen. Das Defizit des Sonnenvitamins passe gut zu vielen der anderen diskutierten Todesursachen.

Untermauern lasse sich die Hypothese durch den Lebenswandel Mozarts, der oft nachts komponierte und sich folglich äußerst selten in der Sonne bewegte. Zudem war Vitamin D- Mangel und direkt davon ausgelöste Erkrankungen wie etwa Rachitis zur Zeit des Musikers in Österreich weit verbreitet. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich die Sonnenbestrahlung als Rachitis- Prävention und Tuberkulose- Therapie der Allgemeinbevölkerung durch. Dass Mozart schon im Oktober 1791 - kurz nach der "Zauberflöte"- Uraufführung am 30. September - schwer erkrankte und zwei Monate später starb, ist für Pilz kein Gegenargument. "Epidemiologische Studien zufolge ist der Vitamin D- Spiegel schon im Dezember sehr niedrig."

Bacon

Das Beste aus dem Web: Fett ist gesund

Seit Jahrzehnten steht das Fett in unserer Nahrung unter Beschuss. Immer mehr fettreduzierte Lebensmittel erobern den Markt. Doch der gewünschte Effekt, nämlich die Reduzierung von Körpergewicht, bleibt meistens aus. Warum das so ist und warum wir tatsächlich wieder zu Butter und Sahne greifen sollten, erklärt Ulrike Gonder, Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des Buches Mehr Fett in einem Gespräch mit n-tv.de.
Butter
© UnbekanntDer vergangene Herbst brachte bereits einen Preissprung bei Butter.

n-tv.de: Frau Gonder, entgegen dem Trend kämpfen Sie für das Fett in unserer Nahrung. Warum?

Ulrike Gonder: Das ist leicht zu beantworten. Ich habe schon immer gern fettreiche Lebensmittel wie Sahne und Butter gegessen, weil sie mir einfach schmecken. Als Teenager fühlte ich mich dann viel zu dick und habe mich durch eine Reihe von Diäten gequält. Die, wie die meisten Diäten, nichts brachten oder im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil bewirkten. Die meisten der ausprobierten Diäten waren fettarm und schmeckten mir gar nicht. Aus dieser Frustration heraus war ich schon mal sensibilisiert für das Thema Fett. In meinem Studium haben mich dann die widersprüchlichen Meinungen über Fett hellhörig und neugierig gemacht, sodass ich mich entschloss, tiefer in das Thema einzusteigen.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel über Fett:

Krebstherapie: Mit Fett gegen Tumoren
Ende des “Fettarm-Mythos”: Harvard rehabilitiert das Fett
Die Wahrheit über gesättigte Fette


Beaker

Wir brauchen Nahrung statt Chemie

Katrine Eichberger im Gespräch mit Günter Albert Ulmer.


Lebensmittelzusätze

Kochsendungen erfreuen sich in der heutigen Zeit großer Beliebtheit. Dabei werden frische Zutaten zu wahren Köstlichkeiten verarbeitet. Doch anstatt das Gesehene selbst nachzukochen, greifen viele Menschen auf Fertigprodukte zurück. Dabei handelt es sich jedoch zumeist um wahre Chemiebomben. Die Liste der Zusatzstoffe ist lang und dennoch auf der Verpackung - aufgrund der Schriftgröße und der hieroglyphenähnlichen Bezeichnungen - meist nicht zu entziffern.

Der Autor Günter Albert Ulmer bringt im Gespräch mit der Moderatorin Katrine Eichberger Licht ins Dunkel des Nahrungsmitteldschungels und gibt hilfreiche Tipps, wie man sich auch in der heutigen Zeit gesund und ausgeglichen ernähren kann.

Health

Höhere Kindersterblichkeit durch Impfungen?

In einer aktuellen Studie fand man heraus, dass Länder mit einer höheren Kindersterblichkeitsrate ihren Kindern tendenziell mehr Impfdosen verabreichen. Amerikanische Kinder erhalten im ersten Lebensjahr beispielsweise 26 Impfungen. Die Kindersterblichkeit beträgt in den USA mehr als 6 Kinder pro 1000 Lebendgeburten. In Schweden und Japan dagegen werden Kinder mit nur 12 Impfungen bedacht. Interessanterweise sterben dort pro 1000 Lebendgeburten weniger als drei Kinder. (Deutschland rangiert mit 18 Impfungen und einer Sterblichkeitsrate von 4 Kindern pro 1000 Lebendgeburten im Mittelfeld).

Kindestod
© UnbekanntPlötzlicher Kindstod von Impfungen verursacht?
USA: Höchste Impfrate weltweit und dennoch hohe Kindersterblichkeit

Die Studie, die den Zusammenhang zwischen der Anzahl von verabreichten Impfungen und einer erhöhten Kindersterblichkeit entdeckt hat, wurde im Mai 2011 in der Fachzeitschrift Human and Experimental Toxicology veröffentlicht und gibt Anlass, den Sinn der gegenwärtigen Impfwut ein wenig zu überdenken. Neil Z. Miller und Dr. Gary Goldman, die Autoren der Studie, analysierten die vorhandene Literatur zum Immunisierungsstatus von 34 Nationen. Dabei handelte es sich um die USA sowie um 33 Länder, in denen die Kindersterblichkeitsrate geringer war als in den USA. Die Wissenschaftler beabsichtigten, den Grund für die in den USA herrschende höhere Sterblichkeitsrate bei Kindern herauszufinden.

Sie verglichen dabei die Gesamtzahlen der Impfdosen, die in den einzelnen Ländern für Kinder im Alter von unter einem Jahr vorgeschrieben sind mit der jeweiligen Kindersterblichkeitsrate. Die 34 Nationen wurden in Datenpaare zusammengefasst und graphisch dargestellt, was den Beweis für eine positive Korrelation erbrachte: Je intensiver die Babys geimpft wurden, um so eher wuchs ihr Sterberisiko.

Statistiken zeigen: Kindersterblichkeit und Zahl der Impfungen steigen gemeinsam

Die Nationen wurden außerdem in fünf verschiedene Gruppen mit unterschiedlich hoher Impfanzahl eingeteilt. Dann wurde die durchschnittliche Kindersterblichkeitsrate für alle Nationen innerhalb der verschiedenen Gruppen berechnet. Die Analyse zeigte, dass
eine hohe statistisch signifikante Korrelation zwischen der steigenden Anzahl von Impfungen und einer steigenden Kindersterblichkeitsrate besteht.
Mit anderen Worten: Die Kindersterblichkeitsrate und die Anzahl der Impfungen stiegen in den meisten Fällen gemeinsam.


Target

Bogenschießen: Loslassen lernen

Meditieren und therapieren mit Pfeil und Bogen: Abseits der Sportwelt rückt das Bogenschießen in den letzten 20 Jahren in den Fokus von Therapeuten. Ansatz: die Gegensätze zwischen Anspannung und Entspannung.
bogen schießen
© GEPA pictures (Intime)

Tobe. Abgesehen von den Wurzeln als steinzeitliche Jagdwaffe und später revolutionäre Komponente in der Kriegsführung - man denke an Dschingis Khan und seine berittenen Bogenschützen - rückt abseits der Sportwelt traditionelles Bogenschießen in den letzten 20 Jahren in den Fokus von Therapeuten. So ist die Aktivität mit Pfeil und Bogen Bestandteil der Behandlung in psychosomatischen Kliniken. Der Ansatz: die Gegensätze zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Konzentration und Loslassen zu nutzen.

Asien stellt mit Südkorea und China nicht nur die Topnationen im olympischen Bogensport, abseits von Punkten und Siegerlisten nimmt hier der Bogen auch als Instrument der Meditation eine besondere Rolle ein. Eingesetzt zur Bewusstseinsfindung steht dabei das Finden von innerer Ruhe, die Einheit von Geist, Körper, dem Bogen und dem Ziel im Mittelpunkt. Das Treffen ist zweitrangig - so soll etwa das Zen-Bogenschießen allein durch das Schießritual die Konzentration und die Gelassenheit fördern.

Smoking

Raucher sind laut Studie wenig empfänglich für Schockbilder

Raucher sind wenig empfänglich für Schockbilder auf Zigarettenpackungen.

Bacon

Studie: Veganische Ernährung birgt Gefahren

Gemüse
© photocase.com Miss X
Auf Fleisch zu verzichten liegt im Trend. In Deutschland bezeichnen sich mindestens eine Million Erwachsene als Vegetarier. Davon verzichtet jeder Zehnte zusätzlich auf den Verzehr von Milch und Eiern und wird somit zum Veganer. Schon seit Jahren diskutieren Wissenschaftler, ob diese Ernährungsweise wirklich gesund ist. Nun liefern neue Daten Stoff zur Diskussion.

Die Folgen vegetarischer Essformen untersuchte der chinesische Ernährungswissenschaftler Duo Li. Dabei hat er herausgefunden, dass sich bei Vegetariern, die tierische fleischlose Produkte, wie Eier und Milch akzeptieren, ein Schutzeffekt für Herz und Kreislauf entwickelt. Hingegen trifft dies nicht auf Veganer zu, die komplett auf tierische Produkte verzichten. Bei ihnen entsteht sogar ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist darauf zurück zu führen, dass sich bei Veganern zu viel Homocystein und zu wenig HDL-Cholesterin im Blut befindet. Li bestätigt: „Ich kann keinem Menschen empfehlen, sich veganisch zu ernähren“.

Cloud Lightning

Studie: Fernseh-Konsum von Kindern kann zu Schlafmangel führen

Chicago. Bei Kleinkindern erhöht Fernsehen das Risiko von Schlafstörungen. Durch den TV-Konsum, so Experten, würden sie geistig gereizt und könnten nur sehr schlecht zur Ruhe kommen. Schlafmangel aber sei "so gefährlich wie Eisenmangel".
Kind schaut TV
© UnbekanntAuf Grundlage neuer Forschungen empfiehlt die Amerikanische Akademie für Pädiatrie, bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr vollständig auf Fernsehen zu verzichten.

Wenn ein Kleinkind an Schlafstörungen leidet, dann muss möglicherweise häufiger der Fernseher ausgeschaltet werden. Das zeigt zumindest eine neue Studie aus den USA. Für die Untersuchung wurde das Schlafverhalten von mehr als 600 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis fünf Jahren ausgewertet. Das Ergebnis: Wenn die Flimmerkiste oft auch nach 19 Uhr noch läuft, kommt es leicht zu Problemen. Auch Gewaltszenen, und sei es in einer Zeichentrickserie, können sich negativ auf die Nachtruhe der Kleinen auswirken.

Auf Grundlage dieser Forschungen empfiehlt die Amerikanische Akademie für Pädiatrie, bei Kindern bis zum zweiten Lebensjahr vollständig auf Fernsehen zu verzichten. Ab dem dritten Lebensjahr sollte der Konsum demnach auf maximal zwei Stunden beschränkt bleiben. Praktizierenden Kinderärzten legen die Wissenschaftler zudem nahe, das Thema TV-Nutzung gegenüber Eltern auch bei jeder Kontrolluntersuchung anzusprechen - und dabei insbesondere davor zu warnen, dem Kind ein eigenes Gerät ans Bett zu stellen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass zumindest in den USA in mindestens jedem vierten Kinderzimmer ein TV-Gerät steht. Viele Eltern gingen davon aus, dass ein laufender Fernseher dem Kind beim Einschlafen helfe, doch das sei vollkommen falsch, sagt Michelle Garrison von der Forschungsabteilung eines Kinderkrankenhauses in Seattle. In ihrer neuen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurde, belegt sie dies auch mit Zahlen.

Cell Phone

Das Beste aus dem Web: Warnung: Ihr Handy und WLAN gefährden Ihre Gesundheit

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Haben Sie jemals daran gedacht, dass das Gerät, mit dem Sie Stunden in Kopfnähe verbringen, Ihrer Gesundheit schaden könnte? Die Beweise beginnen sich anzusammeln und schön ist die Sache wahrlich nicht. Warum nur unternimmt in Amerika niemand etwas dagegen?

Anfang dieses Winters traf ich einen Anlagenbankier, bei dem vor fünf Jahren Hirntumor diagnostiziert wurde. Er ist Geschäftsleiter eines angesehenen Wall-Street-Unternehmens. Über einen Kollegen, der wusste, dass ich gerade einen Artikel über die möglichen Gefahren der Handystrahlung schrieb, kam ich mit diesem Mann in Kontakt. Er stimmte zu, mit mir darüber zu reden, unter der Voraussetzung, dass sein Name unerwähnt bleibt. Nennen wir ihn deshalb „Jim”. Er erklärte mir, dass sich sein Tumor genau hinter dem rechten Ohr befinde, allerdings unkritisch sei - bei fünf Jahren liegt die Überlebensrate bei etwa 70 Prozent. Als der Tumor bei ihm diagnostiziert wurde, war er gerade 35 Jahre alt. Sofort brachte er ihn mit seinem intensiven Handygebrauch in Verbindung. „Alles hat seinen Preis”, sagte er. „Doch nutzen wir im Investment-Banking Handys schon seit 1992. Damals glichen sie noch dem Modell Gorden Gekkos in der Strandszene.” Als Jim seinen Neurochirurgen, der zur Belegschaft einer großen Klinik in Manhattan gehörte, auf die Möglichkeit eines durch Handystrahlung ausgelösten Tumors ansprach, erwiderte der Arzt, dass er tatsächlich immer mehr Fällen dieser Art begegne - junge, relativ gesunde Geschäftsmenschen, die lange Zeit wie besessen mit dem Handy telefonierten. „Es sagte außerdem, er glaube, die Industrie habe Studien verrufen, die Risiken durch Handystrahlung aufzuzeigen versuchten. Ich hatte das Gefühl, er sei darüber ziemlich verärgert”, erzählte mir Jim. Ein Handvoll seiner Arbeitskollegen seien bereits aufgrund von Hirnkrebs verstorben. Je mehr Berichten er über junge Finanzleute mit Tumoren begegnete, desto mehr kam er zur Überzeugung, dass dies kein Zufall sei. „Ich kannte vier oder fünf Leute aus meiner Firma, die unter einem Tumor litten”, fuhr Jim fort. „Jedes Mal, wenn Mitarbeiter diese eine Frage aufwerfen, höre ich sie schon im Korridor.”

Shoe

Sport holt psychisch Kranke aus ihrer Isolation

jogging
© dpaModerater Ausdauersport wie Joggen ist gut für die Stimmung und kann daher depressiven Menschen helfen.
Berlin (dpa/tmn) - Sport kann depressive Menschen aus ihrer Isolation holen. Denn Bewegung trägt dazu bei, Angst und Stress abbauen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Psychisch Kranken falle es durch Sport leichter, ihr "Rückzugsverhalten" abzulegen und mehr Selbstbewusstsein zu erlangen, erläutert Prof. Fritz Hohagen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. Er wirke zudem ihrer Antriebslosigkeit entgegen und rege ihre Aktivität an. Positive Effekte von Bewegung bei Depressionen seien mittlerweile wissenschaftlich gut belegt.