Nichts als ein Suchtstoff: Wie Pornos das männliche Gehirn neu verdrahten und eine eine Kultur der Zerstörung schaffen.
© picture alliance / Wolfram Stein/dpaPornografie-Konsum kann zur Sucht verkommen und selbstzerstörerisches Handeln evozieren
Es ist auffällig, wie viele weithin sichtbare Männer sich in den letzten Jahren (in den letzten Monaten, genau genommen) auf eine sexuell selbstzerstörerische Weise benommen haben. Dass unter den Mächtigen sexuell Unersättliche sind, ist nichts Neues. Aber sie waren einst diskreter -
und geschickter darin, ihre Spuren zu verwischen.Natürlich spielen auch die neuen technischen Möglichkeiten, Privates öffentlich zu machen, bei diesem Wandel eine Rolle. Viele der jetzt sexskandalumwitterten Männer haben sich - manchmal buchstäblich - via SMS, Twitter oder anderen indiskreten Medien selbst bloßgestellt.
Was treibt sie zu so sonderbar enthemmten Entscheidungen? Könnten die Verfügbarkeit und der Konsum von Pornografie das männliche Gehirn neu verdrahten, das Urteilsvermögen in Sachen Sex beeinträchtigen und es Männern schwerer machen, ihre Impulse zu beherrschen?
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