Stürme
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Tornado1

Taifune treffen auf Japan und Vietnam

Schwere Unwetter haben in Japan zu hunderten Flugausfällen geführt. Taifun "Doksuri" hat in Vietnam acht Menschen getötet und schwere Schäden angerichtet.
Doksuri typhoon
© AFP / Getty Images
Der Taifun Talim traf nach Angaben des nationalen Wetterdienstes am Sonntag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 Stundenkilometern auf Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Behörden warnten vor Starkregen, Erdrutschen und Überschwemmungen.

Nach einem Bericht des Rundfunksenders NHK mussten wegen des Windes mindestens 644 Inlandsflüge gestrichen werden. Außerdem teilte das Bahnunternehmen JR Kyushu Railway mit, der regionale Bahnverkehr sei unterbrochen. Der Taifun dürfte sich dem Wetterdienst zufolge in Richtung Norden bewegen, auch in der Hauptstadt Tokio werden schwere Regenfälle erwartet. Zuvor war "Talim" bereits über die Okinawa-Inseln gefegt. Dabei hatte es an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden so viel geregnet wie zuletzt vor 50 Jahren.

Japan wird regelmäßig von schweren Stürmen getroffen. Zuletzt waren im August zwei Menschen bei schweren Unwettern ums Leben gekommen, mehr als 50 wurden verletzt.


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Cloud Grey

Orkantief "Sebastian" richtete mehrere Schäden in Norddeutschland an - Ein Mann durch umgewehtes Baugerüst gestorben

Ein früher Herbststurm tobt über Deutschland: In Hamburg wird ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Bei der Bahn sind viele Strecken blockiert. Und an der Nordsee fallen etliche Fährverbindungen aus.
sturm hamburg
© dpaPolizeibeamte sichern die Unglücksstelle, an der ein umgestürztes Baugerüst einen Passanten tödlich verletzt hat.
Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief "Sebastian" den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Mittwoch vor Orkanböen, die in einzelnen Fällen Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern erreichen könnten.

Etliche Bäume stürzten um, wodurch es etwa in Nordrhein-Westfalen zu Behinderungen im Bahnverkehr kam. Der Wind beschädigte Autos und Gebäude; Dachziegel flogen umher. An der Nordsee fielen viele Fährverbindungen aus. Zuvor hatte "Sebastian" bereits die Niederlande erreicht. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden zeitweise Start- und Landebahnen geschlossen.

Die DWD-Meteorologen erwarteten für Mittwoch im Norden und Nordwesten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. An Nord- und Ostsee und im höheren Bergland könnten schwere Sturmböen und orkanartige Böen mit bis zu 115 km/h auftreten. Im Binnenland wehe der Wind vielfach mit starken bis stürmischen Böen von bis zu 75 km/h und einzelnen Sturmböen von bis zu 85 km/h, hieß es in der Vorhersage vom Mittwochnachmittag.

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Tornado1

"Irma" forderte bereits mindestens 40 Tote in der Karibik und den USA

Hurrikan Schäden in Kuba
© AP Photo / Desmond Boylan
Kuba: Der Hurrikan "Irma" hat in Kuba für Überschwemmungen und schwere Schäden gesorgt. Mindestens zehn Menschen sind dem Wirbelsturm zum Opfer gefallen, melden die Behörden des Karibikstaats.

Der Hurrikan war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde am Samstag über den Inselstaat durchgezogen. Insgesamt sind nun nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen in der Karibik und den USA ums Leben gekommen.


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Tornado2

Hurrikan "Irma" legt an Stärke zu: Millionen Menschen in Florida zur Evakuierung aufgefordert - Notstand ausgerufen

Florida zittert vor Hurrikan "Irma". Auf beiden Seiten der Halbinsel bereiten sich die Menschen auf ein Katastrophenszenario vor. Und der Sturm hat noch einmal an Stärke zugelegt.
Hurricane Irma
© HO / NASA / GOES PROJECT / AFP
Nachdem Hurrikan "Irma" in der Karibik eine Schneise der Zerstörung hinterlassen hat, rüstet sich der US-Bundesstaat Florida für das schlimmste Szenario. 5,6 Millionen Menschen in dem Staat wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, wie der Hurrikan-Beauftrage Andrew Sussman laut der Zeitung Tampa Bay Times sagte. Es wurde erwartet, dass der Sturm Florida am späten Samstag oder Sonntag erreicht. US-Präsident Donald Trump und Floridas Gouverneur Rick Scott riefen die Menschen zu äußerster Vorsicht auf. Im Vorbeiziehen an Kuba legte der Hurrikan noch einmal an Stärke zu und wurde vom Hurrikan-Warnzentrum wieder in die höchste Kategorie 5 hinaufgestuft.

"Irma" ist einer der stärksten Stürme, die jemals in der Region gemessen wurden. In der Karibik kostete er nach inoffiziellen Schätzungen mehr als 20 Menschen das Leben.

Bad Guys

Temperaturgefälle und entwurzelte Bäume in Teilen Deutschlands

Für Mittwochabend hatte der Deutsche Wetterdienst für den Raum Münster in Nordrhein-Westfalen vor einem Unwetter und schweren Gewittern gewarnt. Die Prognose bestätigte sich.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Ein Unwetter hat im Münsterland zahlreiche Bäume entwurzelt. Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 zwischen Recklinghausen und Herten verletzten sich drei Personen schwer, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ursache für den Unfall sei Aquaplaning gewesen. Auf der A43 behinderten zwei umgestürzte Bäume den Verkehr.

In Reken bei Münster stürzten Bäume um - einer krachte auf ein Wohnhaus. Nach Angaben der Polizei ist das Gebäude unbewohnbar, die Schadenshöhe beträgt rund 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Beide Bewohner des Einfamilienhauses kamen bei Angehörigen unter.

Temperaturgefälle zwischen Nordwest und Südost

Die Unwetter-Entwicklung ergibt sich sich aus dem Zusammentreffen schwülwarmer Luft mit kälteren Luftschichten. Vor allem in Südeuropa halten sich warme Luftmassen auf, das Mittelmeer hat hohe Wassertemperaturen: Bei Italien betrugen sie am Mittwoch etwa 30 Grad am Vormittag, in Skandinavien zeitgleich teilweise elf Grad.

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Snowflake

Unwetter in Bayern - Teilweise golfballgroße Hagelkörner

Ein Unwetter am Sonntagabend hatte in mehreren Orten im Kreis Heidenheim Folgen. Vor allem in Hermaringen gab es große Schäden, aber auch Giengen und Niederstotzingen waren betroffen.
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© 123RFSymbolbild
Unwetter im Kreis Heidenheim

Nachdem es bereits am Sonntagmittag ein Gewitter gegeben hatte, das in Osterhofen und Eglingen einen Stromausfall zur Folge hatte, traf am Abend ein weiteres Unwetter den Kreis Heidenheim. Vor allem in Hermaringen richtete es großen Schaden an.

Schlamm auf Straße in Hermaringen

Die Feuerwehr Hermaringen war ab 18.45 Uhr ununterbrochen im Einsatz und hatte bereits gegen 21 Uhr mehr als 30 Einsätze abgearbeitet. Nach Angaben von Einsatzkräften vor Ort waren aber noch weit mehr Häuser betroffen. Ihren Schätzungen nach erlitten alleine im Wohngebiet Hirschberg über 50 Häuser Wasserschäden. Viele Menschen waren auch noch am späten Abend mit Eimern und Handtüchern unterwegs, um ihre Keller zu trocknen.

Auch Straßen wurden am Sonntagabend durch den starken Regen überspült, darunter die Ortsdurchfahrt Hermaringen und die Verbindungsstraße zwischen Hermaringen und Burgberg. Der Bauhof unterstütze die Feuerwehr beim Räumen der Straßen von Geröll und Schlamm.

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Tornado1

Flut historischen Ausmaßes in Houston durch Hurrikan "Harvey"

Nach dem Abflauen des Sturms "Harvey" in den USA haben sintflutartige Regenfälle im Süden von Texas eine Flutkatastrophe ausgelöst. Besonders dramatisch ist die Lage in Houston, wo viele Häuser überflutet sind, Straßen sich in reißende Flüsse verwandelt haben. Hier starb eine Frau. Doch ein Ende ist vorerst nicht in Sicht - noch bis Freitag wird viel Regen erwartet.

Flut durch Hurrikan
© REUTERS
Die durch den Tropensturm "Harvey" ausgelöste Flutkatastrophe im Süden des US-Bundesstaates Texas spitzt sich zu. Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott ist vor allem die Millionenmetropole Houston betroffen, die viertgrößte Stadt der USA. Hier starb eine Frau, als sie ihr Auto auf einer überfluteten Straße verließ. Sie gilt als das dritte Todesopfer in Folge von "Harvey".

Beide Flughäfen in Houston sind geschlossen. Auch sämtliche Schulen sind mindestens bis zum 5. September dicht. Bis in die Innenstadt der Millionenmetropole Houston hinein sind Straßen unpassierbar und nach Behördenangaben alle Autobahnen in der Umgebung überschwemmt.

Kommentar: Vergleichen Sie diese 2 Aufnahmen derselben Stelle, um das Ausmaß dieser Überflutungen zu verstehen:







Tornado1

Video aus dem All: Gewaltiger Hurrikan Harvey im Anmarsch auf Texas

Hurrikan Harvey Texas
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat den gewaltigen Hurrikan "Harvey" im Anmarsch auf den US-Bundesstaat Texas aus dem Erdorbit gefilmt, wie der TV-Sender Swesda in seiner Online-Ausgabe schreibt.

Die Außenkameras der Internationalen Raumstation ISS konnten den Sturm, der sich vor der texanischen Küste im Golf von Mexiko zusammenbraut, per Video erfassen.

Der Hurrikan hat dank dem warmen Wasser vor der US-Golfküste bereits die Stärke eines trophischen Wirbelsturmes erlangt, wie die Zeitung Washington Post schreibt.

Tornado2

Ungewöhnlicher Tornado wirbelt über das das Schwarze Meer vor Sotschi

Mindestens zwei Tornados sind über der Wasserfläche des Schwarzen Meeres nicht weit von der südrussischen Stadt Sotschi gesichtet worden. Einer der Wirbelstürme sorgte dank seiner ungewöhnlichen Form für besondere Aufmerksamkeit unter den Internet-Nutzern.

Sochi waterspout
© typodar / Instagram
Am Dienstag bildeten sich mehrere Wirbelstürme an der Küste vor Sotschi, deren Fotos und Videos sich in sozialen Netzwerken blitzschnell verbreiteten. Einige Internet-Nutzer berichteten, dass sie nicht weniger als fünf Tornados beobachten konnten. Auf das sonderbare Wetterphänomen konnte man sich jedoch vorbereiten: Notdienste der Region Krasnodar hatten Tornado-Warnungen im Voraus ausgegeben.


Einer der Wirbelstürme erregte großes Aufsehen, weil er eine unregelmäßige Form aufwies: Ganz oben war der Tornado so stark gebeugt, dass ein Teil davon fast parallel zum Boden in der Luft schwebte.

Kommentar: Weitere Videos:





Cloud Precipitation

Taifun "Hato" erreicht chinesisches Festland - Höchste Warnstufe ausgerufen

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht.
taifun hato
© Jayne Russell
Peking/Hongkong - Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato in Südchina und den chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau gewütet. In Macau starben mindest drei Menschen, berichtete die South China Morning Post am Mittwoch. Zwei weitere Menschen wurden vermisst. Ein stadtweiter Stromausfall legte viele der Casinos und Luxushotels lahm, für die Macau bekannt ist.

Behörden im benachbarten Hongkong, auf das der Taifun Mittwochfrüh zuerst traf, berichteten von mindestens 34 Menschen, die bei dem Sturm verletzt wurden. Erstmals seit fünf Jahren rief die Stadt die höchste Taifun-Warnstufe aus. Schulen blieben geschlossen, mehr als 400 Flüge wurden gestrichen. Auch Fährverbindungen wurden eingestellt und der Verkehr von Zügen und U-Bahnen eingeschränkt.

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