Stürme
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Snowman

Kurz vor Frühlingsanfang trifft ein schwerer Schneesturm den Osten der USA

Einer der schlimmsten Schneestürme der jüngeren Vergangenheit zieht über die USA. Der Wetterdienst warnt die Menschen, nur in Notfällen vor die Tür zu gehen. Tausende Flüge fallen aus.

Satellitenbilder zeigen das Ausmaß des Blizzards über der Ostküste der USA.
© AFPSatellitenbilder zeigen das Ausmaß des Blizzards über der Ostküste der USA.
Mit voller Wucht hat Wintersturm "Stella" den Nordosten der USA getroffen. Schnee und Schneeregen gingen über weiten Teilen der Region nieder. Der nationale Wetterdienst gab eine 24-stündige Schneesturmwarnung aus, die für die Region von Connecticut bis New Jersey gilt und auch die Metropole New York einschließt. Betroffen sein dürfte aber die ganze Region von Maine im Norden bis Virginia im Süden und Ohio im Westen. Tausende Flüge wurden gestrichen, Schulen blieben geschlossen und auch der geplante Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump wurde wegen des erwarteten Unwetters verschoben.

Von der Küste bis zu den Appalachen, einem Mittelgebirge weiter landeinwärts, sei mit weiterem Schnee und starkem Wind zu rechnen, erklärte der US-Wetterdienst. Durch den Wintereinbruch drohten Stromausfälle und Verkehrschaos. Neben schweren Schneefällen seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde möglich, hieß es vom Nationalen Wetterdienst. "Das Sturmtief entwickelt sich explosionsartig mit Kern südlich von New York. Der Schneefall nimmt an Intensität weiter zu, zwischendurch sind aber auch Phasen mit Eisregen beziehungsweise gefrierendem Regen möglich", sagte n-tv Meteorologe Björn Alexander.

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Update: Tornado fällt in Würzburg ein und verursacht schwere Schäden

Tornado Würzburg 2017
Im unterfränkischen Kürnach bei Würzburg hat am Donnerstag ein Tornado schwere Schäden verursacht, wie örtliche Medien berichten. Im Netz tauchen zahlreiche Fotos auf, die die Konsequenzen der starken Windböe zeigen.

Der Tornado entwickelte sich demnach am späten Nachmittag innerhalb einer Gewitterzelle. Laut dem Rundfunksender „Antenne Bayern“ wütete die Windhose auf einem Gebiet von etwa einem Kilometer Länge und einhundert Metern Breite.

Tornado2

Tornado deckt circa 30 Dächer bei Würzburg ab

In Kürnach (Lkr. Würzburg) hat am Donnerstagabend ein Tornado 20 bis 30 Dächer abgedeckt, zwei Bäume umgeknickt und ein Gartenhaus umgeweht. Das teilte die Polizei Unterfranken mit. Verletzt wurde niemand.
tornado würzburg
Kurz nach 17.00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die ersten Notrufe ein. Ein Zeuge berichtete, dass das Dach einer Halle aufgrund starken Windes abgedeckt worden wäre. Daraufhin rückten Feuerwehr und Rettungsdienst aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es wohl eine lokal begrenzte Windböe war, die in einer Schneise bei mehr als zwanzig Wohnhäusern Schäden an den Dächern verursachte. Außerdem wurden zwei größere Bäume entwurzelt und ein Gartenhaus umgeweht.

Vorübergehende Warnung auch für andere Landkreise

Der Tornado hatte sich zeitlich und räumlich begrenzt im Rahmen einer Gewitterzelle entwickelt. "Es ist eine einzelne kleine Zelle gewesen", so ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Dieses eine Gewitter habe sich ausgehend vom Main-Kinzig-Kreis in Hessen gebildet und sei dann Richtung Würzburg weitergezogen, erläutert der Meteorologe weiter. Da das Gewitter zunächst auch innerhalb Unterfrankens noch weiterzog, bestanden vorübergehend Warnungen für die Landkreise Kitzingen und Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim. Die Experten rechneten aber damit, dass sich das Gewitter schnell abschwäche.

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Cloud Grey

Natürliches Wahrzeichen von Malta wird von Sturm niedergerissen

Wind und Wetter formten einst Maltas berühmtes Felsentor, jetzt zerstörten sie es: Das Azure Window ist im Meer verschwunden.
wahrzeichen maltas
© Twitter
Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat twitterte: "Herzzerreißend." Sein Tweet zeigt die Küste der zu Malta gehörenden Insel Gozo, einen Blick auf das Mittelmeer - und sonst nichts. Noch am Vortag ragte hier der Stolz und ein Wahrzeichen des Landes aus dem Wasser: das Azure Window (auf Maltesisch Tieqa tad-Dwejra), ein 20 Meter hoher Felsbogen.

Vor Millionen Jahren formten Wind und Wetter das Tor aus Stein, damals stürzten zwei große Höhlen ein. Jetzt ließen heftige Winde, die am Dienstag und Mittwoch über den Inselstaat hinwegfegten, das Naturkunstwerk kollabieren. Am Mittwochvormittag gegen 9.40 Uhr zerbrach nicht nur der Bogen, sondern auch die tragende Säule verschwand im Wasser.
wahrzeichen malta
"Plötzlich fiel der Bogen mit einem lauten 'Rumms' ins Meer, das Wasser spritzte hoch", berichtet der Augenzeuge Roger Chessell der Times of Malta. "Als sich der Sprühnebel lichtete, war auch die Säule weg." Als die Nachricht bekannt wurde, so die Zeitung, strömten viele Bewohner von Gozo zur Westküste ihrer Insel und trauten ihren Augen kaum.

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Frankreich: Zwei kleine Mädchen von Flutwelle ins Meer gespült

Ein Vater und seine vier und acht Jahre alten Töchter sind in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille von einer Flutwelle ins Meer gerissen worden.
sturm marseille
Marseille - Das kleinere Mädchen überlebte das Unglück nicht, nach der älteren Schwester wurde noch gesucht.

Wie die Hafenbehörden am Sonntag mitteilten, riss die Welle die drei am Samstag gegen 18.00 Uhr mit sich. Der Vater konnte dank der raschen Reaktion von Fischern gerettet werden. Auch die Vierjährige wurde geborgen. Allerdings erlitt sie einen Herzstillstand und starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Die Suche nach der vermissten Achtjährigen dauerte am Sonntag an.

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Gefährlicher Zyklon ENAWO erreicht Madagaskar

Der Zyklon ENAWO hat am Vormittag die Insel Madagaskar erreicht. Er traf mit Spitzenböen von mehr als 200 Stundenkilometer auf die Nordostküste des zweitgrößten Inselstaates der Welt. Jetzt drohen schwere Verwüstungen vor allem durch die sintflutartigen Regenfälle, die ENAWO mitbringt. Zwar schwächt sich der Wind aufgrund von Reibung über der Insel rasch ab, doch stauen sich die Regenwolken an den Bergen, sodass in den nächsten Tagen voraussichtlich mehrere hundert Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Zyklon ENAWO an der Nordostküste der Insel Madagaskar
© Wetter OnlineAls tropischer Wirbelsturm der Kategorie 3 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala hat der Zyklon ENAWO die Nordostküste der Insel Madagaskar erreicht.
So bewegt sich der Wirbelsturm über Madagaskar hinweg

ENAWO gilt schon jetzt als der schwerste ZYKLON seit Jahren, der Madagaskar voll trifft. Zwar sind derartige Wirbelstürme dort nicht außergewöhnlich, aber selten treffen sie mit solcher Wucht auf die Insel im Indischen Ozean.

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Frankreich: Sturm "Zeus" führte zu höchster Anzahl wetterbedingter Stromausfälle seit fast 20 Jahren

Reparaturarbeiten Sturmschäden Frankreich
© Foto: GEORGES GOBET/AFP/Getty ImagesReparierungsarbeiten nach Sturm in Frankreich
In Frankreich wütete ein Sturm: In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Sturmböen mit Orkanstärke sind am Montag über Teile Frankreichs hinweggefegt und haben erhebliche Schäden angerichtet. Ein Lkw-Fahrer in den französischen Alpen und ein Pkw-Fahrer im Südwesten des Landes wurden nach Behördenangaben durch umstürzende Bäume in ihren Fahrzeugen getötet. Wegen massiven Regens musste eine Autobahn nahe Paris gesperrt werden.

In rund 600.000 Haushalten fiel der Strom aus, wie das Energieunternehmen Enedis mitteilte. Dies war die höchste Zahl wetterbedingter Ausfälle seit einem Sturm im Jahr 1999, der drei Millionen Haushalte von der Stromversorgung abschnitt.

Meteorologen zufolge erreichten die Böen des Sturms „Zeus“ im Westen Frankreichs Geschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern. „Zeus“ hatte sich Frankreich vom Atlantik her genähert und vor allem den Westen und die Mitte des Landes seine ganze Kraft spüren lassen.

(afp)

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20 Tornados in den USA - Mindestens zwei Tote

Rund 20 Tornados sind über den mittleren Westen der USA hinweggefegt und haben laut Medienberichten mindestens zwei Menschen das Leben gekostet.

Feuerwehreinsatz nach dem Tornado in der Kleinstadt Ottawa (US-Bundesstaat Illinois).
© SN/APFeuerwehreinsatz nach dem Tornado in der Kleinstadt Ottawa (US-Bundesstaat Illinois).
Im Bundesstaat Illinois wurde ein Mann am Dienstag von einem umstürzenden Baum getroffen, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Polizei des Ortes Ottawa berichteten.

Weitere Bewohner der Kleinstadt seien verletzt worden. In Missouri starb Berichten zufolge ein weiterer Mann, als der Sturm zahlreiche Autos eines Schrottplatzes auf eine Autobahn wehte. In der Gegend im Verwaltungsbezirk Perry sollten die Schulen wegen großer Sturmschäden am Mittwoch geschlossen bleiben.

Auch die Bundesstaaten Tennessee und Iowa bekamen Wirbelstürme zu spüren. Fotos von großen Hagelkörnern wurden in sozialen Netzwerken verbreitet. Der nationale Wetterdienst warnte vor weiteren Unwettern am Mittwoch.
Die Hagelschlossen hatten teilweise die Größe von Baseball-Bällen.
© SN/APDie Hagelschlossen hatten teilweise die Größe von Baseball-Bällen.

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Ice Cube

Menschen mussten teilweise ihre Autos suchen - Seltener Schneerekord in Island

Mehr als ein halber Meter Schnee lag am Rosenmontag in Reykjavik. Die isländische Hauptstadt hat solche Schneemassen an einem Tag im Februar noch nie gesehen.
People had some hard work in store for them on Sunday when it came to retrieving their cars.
© Gunnar Freyr
Viele Straßen mussten gesperrt und Autos aus dem Schnee ausgegraben werden. Die größte Schneemenge, die jemals in Reykjavik gemessen wurde, waren 55 Zentimeter im Januar 1937. Jetzt waren es 51 Zentimeter. Aber so viel Schnee gab es im Februar noch nie.

Schwierige Suche nach dem eigenen Auto

Normalerweise sind Januar und Februar die niederschlagsärmsten Monate auf der Insel. Jetzt hat es ordentlich runtergehauen. Die Menschen haben ihre Autos kaum wiederfinden können, wie Sie in unserem Video sehen können.

Kommentar: Hier gibt es noch ein paar aktuelle Videos aus Reykjavik:






Control Panel

Windhose deckte Hallendach im Main-Kinzig-Kreis ab

Kurze, aber teils heftige Unwetter sind am Montagabend und in der Nacht über Hessen gezogen. Im Main-Kinzig-Kreis wurde ein Hallendach abgedeckt, in Bischofsheim fiel ein Baum auf die S-Bahn-Strecke zwischen Mainz und Frankfurt.
Blitz symbolbild, Blitzschlag, Gewitter, unwetter symbolbild
© 123RFSymbolbild
Ein schweres Gewitter mit Orkanböen war für Montagabend im Kreis Bergstraße erwartet worden, mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 km/h. Doch ganz so heftig kam es dann nicht. "20 oder 30 wetterbedingte Einsätze" zählte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen. Verletzt wurde niemand, es blieb bei Sachschäden: Verkehrsschilder, die auf Autos krachten, fortgewehte Bauzäune, Bäume auf der Straße.

Und ein Baum in der Oberleitung: Das geschah am Montagabend gegen 21 Uhr in der Nähe von Bischofsheim (Groß-Gerau). Die S-Bahn-Strecke zwischen Mainz und Frankfurt musste deshalb für rund zwei Stunden gesperrt werden. Für die S8 wurde in der Zeit ein Bus-Ersatzverkehr zwischen Bischofsheim und Raunheim eingerichtet. Die S9 fuhr zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Hauptbahnhof wie die S1, also über Hattersheim statt über Rüsselsheim.