Das Sturmtief «Egon» hat in mehreren europäischen Ländern Schäden hinterlassen. In Nordfrankreich etwa waren Hunderttausende ohne Strom.
© KEYSTONE/dpa/A9999/_WIESBADEN112 GBREin wegen des Sturms auf ein Auto gestürzter Baum in Wiesbaden
In mehr als 330'000 Haushalten fiel in Frankreich vorübergehend der Strom aus. Betroffen waren vor allem die nordfranzösischen Regionen Normandie und Picardie, wie der Netzbetreiber Enedis am Freitag mitteilte.
Heftige Winde fegten mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 130 Kilometern pro Stunde über das Land, entwurzelten Bäume, rissen Stromkabel herunter und beschädigten zahlreiche Dächer. Tausende Feuerwehrleute und Techniker rückten zu zahlreichen Einsätzen aus.
In der südfranzösischen Gemeinde Saint-Jeannet nahe Nizza wurde am Freitagmorgen eine 43-jährige Mutter vor den Augen ihrer Kinder von einer entwurzelten Zypresse erschlagen, als sie die Kinder zur Schule bringen wollte. Der Ehemann versuchte vergeblich, die Frau zu befreien.
In Nordfrankreich mussten 180 Passagiere eines Thalys-Schnellzugs auf dem Weg von Brüssel nach Paris die Nacht im Zug verbringen. Grund waren gleich zwei Oberleitungsschäden, wie ein Sprecher der französischen Staatsbahn SNCF sagte.
Kommentar: Was leider nicht beantwortet wird, ob der Truck beladen war oder nicht.